Ölziehen: Einfaches Naturheilverfahren mit großem Effekt

11. September, 2015

Sanft und nebenwirkungsfrei: Schon seit vielen Jahrhunderten wird Ölziehen erfolgreich als Naturheilverfahren eingesetzt. Dabei wird der Mund mit Pflanzenöl gespült, um den Körper zu entgiften. Die alternativmedizinische Methode hat ihren Ursprung in der Ayurveda-Lehre, die bereits seit tausenden von Jahren auf die heilende Kraft von Ölen setzt. Bekannt gemacht wurde das Ölziehen in Europa durch den russischen Arzt Dr. Karach, der es 1993 auf einem großen Ärztekongress erstmals vorstellte. Schnell hat sich das Verfahren auch hier erfolgreich durchgesetzt und zunehmender Beliebtheit erfreut.

 

Wirkung des Ölziehens

In erster Linie ist Ölziehen ein beliebtes Mittel zur Mundhygiene, da durch die antibakterielle Wirkung schädliche Erreger im Mundraum abgetötet werden und die Durchblutung des Zahnfleischs gefördert wird. Bei regelmäßiger Durchführung ist es sehr wirkungsvoll zur Vorbeugung von Karies und Parodontose. Hartnäckige Zahnbeläge werden entfernt und die Zähne strahlen wieder in einem frischen Weiß. Auch bei Zahnfleischbluten und Entzündungen im Mundraum kann es helfen. Gerade im Bereich der Mundhygiene konnte die positive Wirkung des Ölziehens in den letzten Jahren wissenschaftlich belegt werden.
Darüber hinaus soll das einfache Verfahren bei vielen Krankheiten und Beschwerden helfen, indem es die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt und sanft entgiftet. Trotz einem bis jetzt noch ausstehenden eindeutigen wissenschaftlich fundierten Beweis der Wirksamkeit in diesem Bereich, berichten viele Patienten von großen Heilerfolgen.

 Olivenoel fließt in einen Loeffel

So wird’s gemacht:

  • Wichtig ist, dass Sie das Ölziehen morgens direkt nach dem Aufstehen machen, noch vor dem Zähne putzen (auf nüchternen Magen).
  • Nehmen Sie 1-2 EL hochwertiges kaltgepresstes natives Speiseöl in den Mund und bewegen Sie es in aller Ruhe hin und her, so dass der gesamte Mundraum durchgespült wird. Das Öl sollte dabei auch in die Zahnzwischenräume gelangen, um seine antibakterielle Wirkung voll zu entfalten. Saugen Sie es dazu im geschlossenen Mund durch die Zähne hindurch.
  • Wichtig: Legen Sie den Kopf nicht in den Nacken und achten sie darauf, kein Öl zu verschlucken, denn darin sammeln sich Keime und Bakterien an.
  • Nach und nach ändert sich die Konsistenz des Öls: Es wird immer dünnflüssiger und weißlich fast wie Milch.
  • Nach 15-20 Minuten können Sie das Öl-Gemisch ausspucken. Damit die im Öl gebundenen Stoffe nicht in den Wasserkreislauf gelangen, sollten Sie es in ein Taschentuch, ein Stück Küchenpapier o. ä . spucken und im Restmüll entsorgen.
  • Ist die Flüssigkeit noch gelb, ist das ein Anzeichen dafür, dass der Ölzieh-Vorgang zu kurz war.
  • Anschließend spülen Sie den Mund mit Wasser mehrmals gründlich aus und putzen wie gewohnt die Zähne.

 

Welches Öl eignet sich zum Ölziehen?

Verwenden Sie zum Ölziehen immer naturbelassene Bio-Speiseöle, die schonend bei niedrigen Temperaturen gewonnen wurden. Die Sorte können Sie dabei nach Geschmack und Vorliebe wählen. In Indien, dem Ursprungsland des Ölziehens, wird im Ayurveda traditionell Sesamöl eingesetzt, das nachgewiesenermaßen antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Oft empfohlen und erfolgreich eingesetzt werden auch Öle aus Kokos, Sonnenblumenkernen oder Oliven. Um die etwas verschiedenen Wirkweisen zu kombinieren, macht es durchaus auch Sinn, die Ölsorte abzuwechseln.

Besonders empfehlen können wir Ihnen die folgenden Produkte aus unserem Sortiment:

Diese hochwertigen Öle sind maximal naturbelassen und werden ohne Zusatzstoffe kaltgepresst.

Probieren Sie es einfach mal aus, suchen sie sich Ihr Lieblings-Öl heraus und überzeugen Sie sich selbst von der Wirkung!

 

Wir betonen ausdrücklich, dass wir mit der Veröffentlichung dieses Gesundheitstipps selbstverständlich keine Haftung übernehmen können.


 

Das könnte Ihnen auch gefallen

Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen *