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Schlagwortarchiv für: Teigwaren

News

Vorhang auf für unsere neuen Reisvollkornnudeln

Die Frage ob Nudeln oder Reis als Beilage ist mit unseren Newcomern  im Nudelsortiment schnell aus dem Weg geräumt. Denn mit unseren neuen Reisvollkornnudeln in den Formen Spirelli, Penne und auch bald Spaghetti müssen Sie nun weder auf das eine noch das andere verzichten.

Durch die Verwendung von Reisvollkornmehl aus kontrolliert biologischem Anbau, bietet sich Ihnen ein garantiert glutenfreies Geschmacks-Erlebnis. Ob als herzhafte Pasta, leichter Nudelsalat oder als Beilage, die neuen Reisvollkornnudeln bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und schmecken intensiv nach Vollkornreis.

17. Juni 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-06-17 09:41:082017-10-31 10:57:58Vorhang auf für unsere neuen Reisvollkornnudeln
News

Engpässe bei Dinkel und Preiserhöhung Dinkel-Teigwaren

Die Nachfrage nach unseren Dinkel-Teigwaren hat sich sehr positiv entwickelt. Eine Entwicklung die uns natürlich sehr freut, uns aber auch an die Grenzen unserer derzeitigen Lieferfähigkeit bringt. Wie bereits vor Beginn der Dinkelernte im September 2013 befürchtet und in unserem Naturata Blog bereits erwähnt (http://www.naturata.de/wordpress/?m=201309),  kam es aufgrund eines starken Hagel-Gewitters im Spätsommer 2013, im Gebiet rund um Reutlingen und Tübingen zu Ernteausfällen beim bio-dynamischen Dinkel für die Naturata Teigwaren. So dass die benötigten Erntemengen nicht vollständig gedeckt sind. Dies hat zur bitteren Folge, dass trotz einer gesteigerten Aussaat-Menge im Herbst 2012, keine Lieferfähigkeit aller Dinkel-Teigwaren bis Ernte-Anschluss garantiert werden kann. Zudem herrscht generell eine Dinkel-Rohstoff-Knappheit sowohl im Bio-Bereich als auch im Demeter-Bereich.

Daher haben wir uns entschlossen, einige Sorten bis auf weiteres nicht zu liefern, um den restlichen Rohstoff für die beliebtesten Nudel-Ausformen verwenden zu können. Ziel ist es, mit den Top5-Sorten bis Ernte-Anschluss im Spätsommer lieferfähig zu bleiben.

Leider kommt es aufgrund der geringen Dinkel-Mengen und der daraus resultierenden dramatischen Rohstoff-Preissteigerung, auch zu einer Preiserhöhung der Naturata Dinkel-Teigwaren.

Dennoch blicken wir positiv in die Zukunft, denn der neue Dinkel steht bereits auf den Feldern und wird für Sommer 2014 erwartet. Eine erneute Steigerung der Aussaat-Menge fand natürlich statt. Wir setzen weiterhin auf die erfolgreiche und jahrelange Zusammenarbeit mit unserer Erzeugergemeinschaft auf der Schwäbischen Alb und verfolgen gemeinsam die Entwicklung der aktuellen Dinkel-Ernte.

Wir werden Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten!

20. März 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-03-20 12:44:072017-10-31 10:56:10Engpässe bei Dinkel und Preiserhöhung Dinkel-Teigwaren
News

Vergeben Sie den eve-Leserpreis 2014

In der September/Oktober Ausgabe wird auch in der eve, dem Kundenmagazin zur großen Wahl aufgerufen. Küren Sie Ihre Lieblings-Produkte aus dem Biomarkt! 46 der 50 umsatzstärksten Marken im Bio-Fachhandel nominierten für diese Auszeichnung drei Ihrer beliebtesten Produkte.

Auch NATURATA schickt drei Produkte in das Rennen:

– Getreidekaffee demeter – eine willkommene Alternative zu Kaffee, ohne Coffein, mit leichtem Röstaroma

– Dinkel Teigwaren  demeter- aus alten Dinkelsorten, die für den nussigen Geschmack der Teigwaren sorgen.
Jetzt sogar im neuen Design –all unsere Dinkel Teigwaren sind nun an der grünen Verpackung auf den ersten
Blick erkennbar

– geschälten Tomaten in Tomatensaft demeter, ideal als Pizzabelag oder für Gemüsegerichte jeglicher Art, mit
sonnengereiften Tomaten aus einem langjährigen demeter Partnerprojekt in Spanien

Sie können in den zwei Kategorien  Lebensmittel & Nahrungsergänzung und Naturkosmetik & Pflege jeweils  Ihre 5 Favoriten wählen. Und so Ihr Lob einmal auf eine andere Art und Weise aussprechen.

Wie das geht?

Schnell und portofrei können Sie Online unter www.eve-magazin.de/leserpreis-2014 Ihre Stimme abgeben. Die Auflistung der nominierten Produkte finden Sie aber auch in der September/Oktoberausgabe des eve-Magazins. Wählen Sie Ihre Favoriten und versenden Sie die Listen per Post oder Fax. Per Post an Medienfabrik Gütersloh GmbH, Redaktion eve, 33311 Gütersloh oder per Fax (Vorder-/Rückseiten) an 05241 23480-371.

Unter allen abstimmenden Teilnehmern werden auch tolle Preise verlost:

1. Preis: Exklusiver Ayurveda-Aufenthalt in Bad Ems

2. Preis: Wave® Music System III von Bose

3.- 5.  Preis: Vegetarische Kochfreuden, ein sinnliches Koch- und Lesebuch

Teilnahmeschluss 25. Oktober 2013

 

Viel Spaß beim Abstimmen!

18. September 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-09-18 11:07:592017-10-31 10:59:55Vergeben Sie den eve-Leserpreis 2014
News

neue Dinkel-Ernte

Wie jeden Herbst, herrscht auch in diesem Jahr wieder angespannte Aufregung bei Naturata: die neue Dinkel-Ernte steht an und in jedem Jahr wird hier der rege Austausch mit der Erzeugergemeinschaft von der Schwäbischen Alb im Rahmen von Gesprächen am runden Tisch gesucht. Die benötigten Mengen für das kommende Jahr hat der Naturata Einkauf bereits an die Erzeugergemeinschaft mitgeteilt – ob aber diese Menge zur Verfügung steht, und wie final der Preis dafür aussehen wird, das ist noch offen.

In diesem Jahr ist die Lage leider weniger positiv: dank eines starken Hagel-Gewitters im späten Sommer, kommt es im Gebiet rund um Reutlingen und Tübingen zu Ernteausfällen beim bio-dynamischen Dinkel für die Naturata Teigwaren. Die benötigten Mengen für das kommende Jahr bis zur nächsten Ernte können also nicht vollständig gedeckt werden. Das ist natürlich bitter, da dies wahrscheinlich Lieferschwierigkeiten für die Naturata Teigwaren bedeutet. Und wie das mit einer knappen Menge aber einem großen Bedarf eben auch so ist, wird hier der Preis sicherlich auch steigen. Wir hoffen, dass es keine Preiserhöhung beim Endverbraucher geben wird und wir eine minimale Preissteigerung mit unserem eigenen Ertrag kompensieren können.

In den nächsten Tagen stehen die Gespräche mit den Landwirten der Erzeugergemeinschaft an – wir halten Sie auf dem Laufenden!

6. September 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-09-06 08:06:202017-10-31 10:59:55neue Dinkel-Ernte
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Wann ist ein Lebensmittel glutenfrei?

Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, der sogenannten Zöliakie, haben es bei der Lebensmittelwahl oft nicht gerade einfach. Gluten ist das Eiweiß, welches in vielen Getreidesorten vorkommt. Es ist in vielen Lebensmitteln enthalten und oft auch in Produkten, bei denen man es auf Anhieb nicht vermutet. Betroffene müssen daher vor allem bei bereits verarbeiteten Lebensmitteln zweimal hinsehen. Aus lebensmitteltechnologischen Gründen werden heute vielen Halbfertig- und Fertigprodukten wie z.B. Pommes Frites, Suppen, Schokolade oder Eis glutenhaltige Zutaten zugegeben. Diese Zutaten können in Form von z.B. Mehl, Weizenstärke, Weizenkleie oder auch direkt als Gluten enthalten sein. Der Grund dafür: Gluten geliert, emulgiert, bindet Wasser, stabilisiert und bildet auch das Teiggerüst bei Brot und Gebäcken. Zudem ist Gluten ein guter Trägerstoff z.B. für Aromen. Da die Lebensmittelindustrie Roggen-Weizen-Extrakte als Geschmacksverstärker nutzt, sind nahezu 95 Prozent unserer Lebensmittel glutenhaltig. Obwohl seit einigen Jahren glutenhaltige Zutaten auf der Zutatenliste verpackter Produkte angegeben werden müssen, sind diese leider nur selten mit “enthält Gluten” oder “glutenfrei” gekennzeichnet.

Grenzwerte für Gluten

Doch wann ist ein Lebensmittel glutenfrei? Wie viel Gluten darf höchstens enthalten sein, damit es so deklariert werden darf? Nach der Verordnung (EG) Nr. 41/2009 zur Zusammensetzung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet sind können Lebensmittel, die beim Verkauf an den Endverbraucher einen Glutengehalt von höchstens 20 mg/kg aufweisen, mit der Bezeichnung „glutenfrei“ versehen werden.

Wer ist und was macht die Deutsche Zöliakie Gesellschaft?

Intensiv mit dem Thema Glutenunverträglichkeit beschäftigt sich die Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V. – kurz: DZG. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft wurde 1974 als Selbsthilfeorganisation von Eltern erkrankter Kinder gegründet. Sie ist eine Solidargemeinschaft, in der Menschen, die von Zöliakie betroffen sind, Hilfe und Unterstützung für ihr tägliches Leben und einen sinnvollen Umgang mit der Erkrankung finden. Dank vieler ehrenamtlich engagierter Mitglieder hat sie sich einen Namen gemacht und findet bei Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik Gehör. Inzwischen ist die DZG auf über 40.000 Mitglieder gewachsen und jährlich kommen etwa 1.000 neue Mitglieder dazu. Die DZG informiert mit Tipps für den Alltag, einer Liste mit glutenfreien und glutenhaltigen Lebensmitteln sowie Rezepten sehr hilfreich und umfangreich über eine glutenfreie Ernährung und zeigt auf, dass es möglich ist, sich glutenfrei zu ernähren.

Die Zahl der an Glutenunverträglichkeit Erkrankten ist nicht eindeutig, da Zöliakie eine hohe Dunkelziffer aufweist. In Deutschland soll nach Angaben der DZG in Stuttgart einer von 250 Menschen betroffen sein. Sie ist damit die am häufigsten vorkommende Lebensmittelunverträglichkeit. 80 bis 90 Prozent der Patienten haben jedoch untypische bis keine Symptome und wissen oft nichts von ihrer Erkrankung. Das macht es für Betroffene dann sehr schwer die Unverträglichkeit zu erkennen.

Die DZG führt eine Liste mit Bezugsquellen für glutenfreie Lebensmittel, die auf der Internetseite der DZG zu finden ist. Aufgeführt sind Hersteller und Marken von glutenfreien Produkten.

Naturata als Anbieter vieler glutenfreier Lebensmittel

Auch Naturata ist in dieser Liste als Bezugsquelle für viele glutenfreie Produkte mit angegeben. Und das nicht ohne Grund, denn das Naturata Sortiment ist reich an glutenfreien Produkten. Unsere Gemüsebrühen tragen das „Glutenfrei“- Siegel, ebenso unsere raffinierten Würz- und Grillsoßen und unter den Teigwaren sind unsere Reisnudeln in vier leckeren Varianten vertreten. Wussten Sie auch schon, dass die Naturata Getreide- und Dinkelkaffees glutenfrei sind? Auch wenn nicht auf den ersten Blick logisch, können wir dennoch garantieren, dass unsere Instant-Getreidekaffees glutenfrei sind. Grund hierfür ist ein spezielles Herstellungsverfahren. Dies trifft auch auf die Mix-Getränke Getreidekaffee Cappuccino und Chocolino Malzkaffee zu.

Durch die wachsende Produktvielfalt an glutenfreien Lebensmitteln auf dem Markt müssen Betroffene immer weniger verzichten und können immer mehr bedenkenlos genießen. Entdecken Sie auch die vielen glutenfreien Naturata Produkte. Unsere Zutaten- und Allergenliste macht es für Sie noch einfacher sich glutenfrei zu ernähren. Sie können der Liste für all unsere Produkte neben den jeweiligen Zutaten und möglichen Allergenen auch entnehmen, ob das Produkt ein „Glutenfrei“-Siegel trägt.

17. April 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-04-17 13:39:252017-10-31 11:06:01Wann ist ein Lebensmittel glutenfrei?
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Produkte aus Italien: Naturata nicht betroffen

Aufgrund von langjährigen Partnerschaften sowie Konzentration auf bio-dynamische Rohstoffe sind Naturata Produkte nicht betroffen.

Aus Italien erhalten wir für einige Produkte die Rohwaren. Im Folgenden ein Überblick über die italienischen Produkte sowie Informationen über den Anbau:

Der demeter Hartweizen für die NATURATA Teigwaren stammt von mehreren bio-dynamisch wirtschaftenden Landwirten in Italien. Die Partnerschaft mit diesen Landwirten besteht schon seit vielen Jahren und auch künftig wird der Hartweizen für die Naturata Teigwaren von dort bezogen.

Ebenfalls im Bereich Teigwaren sind vier Produkte aus italienischem Reis vertreten. Die Reisnudeln in verschiedenen Ausformungen sind glutenfrei und daher besonders für Allergiker gut geeignet. Aber nicht nur Allergiker können getrost darauf zurück greifen: auch hier besteht seit Jahren die Beziehung zum Lieferanten und damit die Sicherheit, dass es sich hier auch wirklich um Bio-Reisnudeln handelt.

Im Bereich Trockenfrüchte & Nüsse kommen die Römer-Haselnüsse und Pinienkerne aus Italien. Auch hier arbeiten wir seit langem mit den gleichen Partnern zusammen und können so auf zuverlässige Lieferantenbeziehungen blicken.

Auch im Essig-Bereich kommen alle Balsamicos aus Italien. Die beiden demeter Balsamicos samt Crema werden in der Provinz Modena von einem biodynamisch wirtschaftenden Familienbetrieb angebaut. Hier wird noch handwerklich eingekocht und über offenem Feuer eingedickt. Die biologisch angebauten Balsamicos (hell & dunkel) kommen ebenfalls aus Italien und werden ebenfalls von einem sorgfältig und gewissenhaft arbeitenden Betrieb für uns in bester Qualität hergestellt.

Ebenfalls aus Italien stammen aus der Tomaten-Linie das Naturata Passata sowie ein Tomatenmark. Auch hier erhalten wir seit Anbeginn dieser Produkte selbige vom gleichen Lieferanten. Die beiden Tomatenprodukte stammen von der italienischen Azienda Agricola Terre di Sangiorgio in San Giorgio Piacentino. Hier betreibt Matteo Gazzola seit 1990 biologisch-dynamische Landwirtschaft.

Und auch im Olivenöl-Segment findet sich ein italienisches Produkt wieder. Das Olivenöl nativ extra aus Italien stammt von der Azienda Agricola Francesca Surdo, die von den beiden Familien Anastasi und Posterino geführt wird. Erst in den letzten Jahren wurde hier von biologischem Anbau auf bio-dynamischen Anbau umgestellt und Naturata hat seit 2010 dieses Öl somit in Demeter-Qualität verfügbar.

Von allen Lieferanten haben wir in den letzten Tagen Bestätigungen erhalten, dass es sich zu 100% biologisch bzw. bio-dynamische Produkte handelt und es keinerlei Beziehungen zu den festgenommenen Personen sowie deren Unternehmen gibt.

 

Demeter – Garant für Qualität für Vertrauen

Naturata steht seit jeher für bio-dynamische Produkte. Die Demeter-Richtlinien sind weitaus strenger als die bekannten EG-Bio-Richtlinien und versprechen daher höchste Qualität im Anbau und der Verarbeitung von demeter Rohstoffen.

Langjährige Lieferantenbeziehungen

Naturata arbeitet mit vielen Lieferanten seit Anbeginn zusammen. Das zeigt deutlich, dass wir schon immer auf langjährige Lieferanten-Beziehungen setzen und unsere Geschäftspartner auch persönlich kennen. Trotz des Vertrauens, das wir unseren Lieferanten entgegen bringen, setzen wir regelmäßig Kontrollen und Analysen für eine 100%ige Qualitätssicherheit ein.

13. Dezember 2011
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2011-12-13 12:43:012017-10-31 12:00:08Produkte aus Italien: Naturata nicht betroffen
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Die Entstehung des fairen Preises

Wie in jedem Jahr fand auch 2011 wieder eine offene Gesprächsrunde mit allen beteiligten Partnern statt, die an der Produktion der  Naturata Dinkel-Teigwaren beteiligt sind. Schon als fest eingeplante Begegnungsstätte wurde auch in diesem Jahr über faires Wirtschaften am 3. November 2011 auf dem Demeterhof von einem der Dinkel-Landwirte in Giengen/ Brenz diskutiert.

So trafen sich erneut zahlreiche Demeter Landwirte, die den Dinkel auf der Schwäbischen Alb für Naturata anbauen, die Verarbeiter zur Vermahlung des Dinkels und der Nudel-Herstellung, Klaus Wais als Verantwortlicher vom Verbund der Demeter-Erzeuger (VDE) in dem alle Dinkel-Landwirte organisiert sind sowie seitens Naturata Herr Dr.Kampf, Frau Pupli, Herr Rösch und Frau Maxion. Um die Wertschöpfungskette komplett zu machen war auch der Handel vertreten. Mit zwei Vertretern der Naturata- Läden in Luxemburg sowie zwei Vertreter des Naturkost-Großhandels.

Durch diese jährlichen Treffen begegnen sich Bauern, Verarbeiter und Vertreiber auf Augenhöhe und sprechen in dieser großen Runde offen, ehrlich und detailliert über die aktuellen Marktgegebenheiten für Demeter Dinkel-Teigwaren. Was beschäftigt die Landwirte? Wie war die Ernte? Wo liegt die Aufgabe des Handels? Was ist dem Endverbraucher bei den Teigwaren wichtig? All diese Fragen wurden heiß diskutiert, ein Verständnis für die Probleme des Anderen geschaffen und die langjährige Zusammenarbeit zwischen Naturata und den 25 Landwirten aus Baden-Württemberg weiter vertieft.

Frühzeitige Mengenabsprachen, faire Preise und verlässliche Abnahmezusagen bieten den Landwirten eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Planung ihrer Betriebe. Naturata steht seit einigen Jahren zu 100% zu der demeter-Erzeugergemeinschaft und verwendet ausschließlich Dinkel von diesen Erzeugern für die Naturata Dinkel-Teigwaren. Ein Wechsel zu anderen Erzeugern bei eventuell attraktiveren Preisen ist für Naturata keine Option.

Aber wie ist es möglich Preise zu zahlen mit denen jeder auskömmlich leben kann, ohne sich aufgrund zu hoher Endpreise für den Endverbraucher vom Markt zu preisen? Klar ist, wenn der Preis zu hoch ist und sich nicht am Markt abbilden lässt, nützt dies am Ende niemanden, denn schließlich sitzen alle im gleichen Boot.

Eine tiefere Transparenz soll geschaffen werden. So muss der Naturkost-Ladner weiterhin kontinuierlich und umfassend über die Besonderheiten und Hintergründe der Naturata Teigwaren informiert werden, damit er dies an seine Kunden weitergeben kann. Der Großhandel und auch Naturata sind hier weiterhin gefragt, dem Ladner die notwendigen Informationen bieten zu können. Um dies auch in Richtung Endverbraucher zu verstärken, findet man auf der Nudel-Verpackung ein Foto von einem Vertreter der Erzeugergemeinschaft und auf der Webseite sind die Namen aller Dinkel-Landwirte aufgeführt, was durch Fotos und Hofporträts ergänzt wird. Schließlich entscheiden die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrem Einkauf auch darüber, welche Handelsbeziehungen sie unterstützen möchten. Neben dem Preis können dabei die Herkunft der Rohstoffe, die Zusammenarbeit mit den Erzeugern und die Bedingungen entlang der Wertschöpfungskette eine Rolle spielen.

 

Anbaugebiet und traditionelle Dinkel-Sorten

Ein großer Diskussionspunkt waren auch die Besonderheiten der Schwäbischen Alb für den Anbau von Dinkel und der wesentlich höhere Aufwand und niedrigeren Ertrag bei der Verwendung von traditionellen Dinkel-Sorten. Auch wenn neuere Dinkel-Saatzüchtungen ertragsreicher wären, wurde seitens Naturata die Anforderungen des Endverbrauchers für traditionelles Saatgut unterstrichen. Denn zahlreiche Endverbraucher melden sich regelmäßig bei Naturata, um zu erfahren, welche Sorten Dinkel für die Naturata Teigwaren verwendet werden. Dass Ur-Dinkelsorten wie Oberkulmer Rotkorn, Schwabenkorn und Franckenkorn verwendet werden, trifft beim Endverbraucher auf offene Ohren.

Das Ziel ist es auch weiterhin bei den traditionellen Sorten für die Naturata Teigwaren zu bleiben. Auch wenn diese zwar nicht den hohen Ertrag erbringen, den neuen Sorten liefern würden, so stehen diese Sorten  für erstklassige Qualität und Kocheigenschaften und passen optimal zu den Anbaugegebenheiten in Süddeutschland. Der Dialog zwischen Naturata und den Erzeugern zu dieser Thematik wird auch weiterhin fortgeführt.

Fazit

Durch die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Marktteilnehmer war es nicht einfach, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Dennoch war auch allen deutlich geworden, der Austausch über diese Themen mit allen Beteiligten ist wichtig um das Verständnis für den anderen zu finden.

Also eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Austausch zwischen Erzeugern, Handel und Naturata.

15. November 2011
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2011-11-15 08:55:462026-10-08 11:53:05Die Entstehung des fairen Preises
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Vom Korn zur Nudel

Vom Getreide auf dem Feld bis zur fertigen Nudel ist es ein weiter Weg. Schon seit Jahrtausenden gehört Getreide zu den wichtigsten Nahrungsmitteln des Menschen. Das volle Korn ist besonders wertvoll durch seine hohe Nährstoffdichte. Dinkel enthält mehr wertvolle Nährstoffe und gewinnt darum wieder zunehmend an Bedeutung. Neben einem hohen Ballaststoffgehalt zeichnet sich Dinkel im Vergleich zu Weizen vor allem durch einen relativ hohen Anteil an den Vitaminen E, B1 und B2 aus. Durch eine hochwertige Verarbeitung bleiben diese wertvollen Stoffe erhalten. Dinkel ist ebenso wie Hartweizen ein idealer Rohstoff für Nudelteig. Seine ausgeprägte Stärkestruktur und sein hoher Klebergehalt geben dem Teig die optimale Konsistenz.

Ganz am Anfang der Nudel steht die Saatgutzüchtung /-vermehrung. Nicht die Aussaat ist der erste Schritt in der bio-dynamischen Landwirtschaft, sondern die Züchtung bzw. Vermehrung von eigenem Saatgut. Demeter-Bauern sehen die Pflanzen als Ganzes im Einklang mit der Natur und so ist es das Ziel, Lebensmittel zu schaffen, die Körper, Seele und Geist des Menschen nähren. Die Saatgutzüchtung ist durch die EG-Öko-Verordnung geregelt, die vorschreibt, dass allein ökologisch produziertes Saat- und Pflanzengut eingesetzt werden darf. Für die Naturata Dinkel Spirelli werden ausschließlich die traditionellen Dinkelsorten Schwabenkorn , Franckenkorn, Oberkulmer Rotkorn und Bauländer Spelz verwendet. Dies sind alte, samenfeste Sorten, die von den Landwirten selbst für jede neue Aussaat vermehrt werden.

 

Sind die Kerne einmal gezüchtet, werden sie auf den Feldern ausgesät. Dinkel ist im Gegensatz zu Hartweizen viel genügsamer im Anbau. Ein raues Klima  und unfruchtbarer Boden macht der sehr resistenten Pflanze nichts aus. Bezogen wird der Dinkel für die Naturata Teigwaren von rund 20 Landwirten einer Demeter-Erzeugergemeinschaft aus der Region südlich von Stuttgart. Mit ihnen bestehen schon seit über 20 Jahren faire Handelsbeziehungen. Die bio-dynamische Landwirtschaft stützt sich auf die anthroposophischen Lehren von Rudolf Steiner. Betrachtet wird der gesamte landwirtschaftliche Betrieb als lebender, einzigartiger Organismus. Durch die genaue Beobachtung der Natur arbeiten die Demeter- Bauern im Zusammenspiel mit der Natur. Das Ziel ist es durch eine ausgewogene Präparatewirtschaft die Bodenqualität aufzuwerten und zu verbessern. Der Ausgangspunkt ist immer ein fruchtbarer Boden. Ein Bauer ist nicht allein für die Aussaat und Ernte verantwortlich, sondern generell für die Gesunderhaltung des gesamten Lebenskreislaufes. So ist der Hof mit Acker, Tieren und allem ringsum ein in sich geschlossenes System.

Wenn das Getreide dann endlich mit vollen Ähren auf den Feldern steht, muss es von den Bauern geerntet, getrocknet und gedroschen werden. Früher war das Dreschen mit Hand oder Pferd noch eine sehr mühsame Angelegenheit. Heutzutage übernimmt das die Erntemaschine auf den Feldern. In diesem Arbeitsschritt werden die Dinkelkörner von Stroh getrennt. Als letztes wird nun noch das Korn von den Spelzen durch eine Art Walkprozess, das sogenannte Gerben, getrennt. Erntereifer Dinkel fällt, anders als zum Beispiel der Hartweizen, nicht von alleine aus den Spelzen. Dadurch ist er zwar besser geschützt aber die Verarbeitung ist im Gegenzug viel aufwendiger.

Jetzt wird das Korn zum Mahlen in die Mühle gebracht. Die Dinkelkörner werden zwischen so genannten Mahlwalzen zerkleinert, sodass ein Pulver entsteht – das Mehl. Bis das Dinkelmehl weiter in die Produktion geht, wird es bei unter 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter 65% gelagert. Die Typisierung des Mehls wird anhand  des Mineralstoffgehaltes bestimmt. Je höher der Mineralstoffgehalt umso dunkler ist das Mehl. Um den Naturata Dinkel Nudeln die schöne helle Farbe zu geben und den Mineralstoffreichtum zu erhalten, wird der Type 812 verwendet.

Das Mehl ist die Grundlage für die Herstellung der Dinkel Spirelli. Nur wenige Kilometer von den Höfen befindet sich der handwerkliche Herstellungsbetrieb. Die Nahrung ist die Basis allen Lebens und so ist ihr Herstellungsprozess wie auch die Züchtung und der Anbau von besonderer Bedeutung. Die Verarbeitung von Demeter-Dinkel  ist ein Veredelungsprozess, wobei der natürliche Charakter erhalten bleibt. Daher ist der Verarbeitungsprozess besonders schonend. Auf Zusatz und Hilfsstoffe wird hier generell verzichtet. Die Dinkelnudeln von Naturata bestehen darum zu 100% aus bio-dynamisch angebautem Dinkel. Schonende Verarbeitung der Rohstoffe, sorgfältige Teigzubereitung und vor allem ein auf langjähriger Erfahrung basierendes Trocknungsverfahren sorgen für herausragende Kocheigenschaften und den besonderen Biss der Teigwaren. Zur Teigzubereitung wird Dinkelmehl kontinuierlich mit Trinkwasser vermischt und so lange geknetet bis die erforderliche Konsistenz erreicht ist, um den Teig in die spezielle Form der Spirelli zu pressen. In der stufenweisen Trocknung wird sichergestellt, dass den Nudeln die Feuchtigkeit nicht zu schnell entzogen wird und eine schöne Oberfläche entsteht.

Es wird schon jetzt deutlich, dass der gesamte Wertschöpfungsprozess der einen Packung Nudeln eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von vielen Parteien erfordert. Aber es spielen nicht nur  Erzeuger und Verarbeiter eine Rolle, sonder auch Händler und zum Schluss der Verbraucher.

Die in der ‚68er Zeit‘ entstandenen Naturkostläden stellten bald fest, dass sie alleine von der Produkt-Vermarktung regionaler Bio-Landwirte nicht existieren können und versuchten ihr Angebot auszuweiten. Aus diesem Bedürfnis heraus entstanden die ersten Großhandels- und Import-Unternehmen und so auch Naturata. Ziel von Naturata war von Anfang an die zuverlässige Versorgung der Naturkosteinzelhändler mit hochwertigen Produkten in Demeter bzw. Bio-Qualität. Da damals viele Produkte noch nicht in Bio-Qualität verfügbar waren, begann Naturata damit, diese zu entwickeln und zu vermarkten. Das Unternehmen hat sich seither von der ursprünglichen Funktion eines Großhändlers stetig weiterentwickelt, hin zu einem Premium-Naturkost-Markenartikler. Durch die Innovationskraft und den Pioniergeist war Naturata der erste Anbieter von Dinkel Nudeln in Demeter-Qualität.

Naturata verkauft die Nudeln weiter an den Großhandel, welcher diese lagert und sie den Einzelhändlern nach Bedarf liefert. Gehandelt werden von ihnen alle gefragten Produkte in der Naturkostbranche. Dies geht von Naturkosmetik über Kleidung und Nahrungsmittel. Der Großhandel ist im Dienstleistungssektor und stellt so die Schnittstelle zwischen Naturata und dem Einzelhandel dar. Bis die Nudelpackung im Geschäft steht, lagert sie erst im Naturata Logistikzentrum und anschließend in den Hallen des Großhandels.

Schließlich und endlich gibt es die Naturata Dinkelspirelli im Einzelhandel für den Verbraucher zu kaufen. Geboten wird für den Kunden eine große Vielfalt an Produkten, die sich durch hohe Qualität und Frische auszeichnen. Die Naturkostfachgeschäfte haben den direkten Kontakt zu den Konsumenten und bieten darum Hilfe und Antworten auf alle Fragen. Und so landet die Nudelpackung im Einkaufswagen und zu guter letzt im Kochtopf Zuhause. Mit einer leckeren Tomatensauce von Naturata wird wohl bald nichts mehr von den Nudeln übrig sein, die ursprünglich von den Feldern der schwäbischen Alb in Deutschland stammen.

So verläuft der lange Weg der Naturata Dinkel-Teigwaren – vom Saatgut über den Bauern und Entspelzer, hin zum Müller und Produzenten, über Naturata und den Großhandel in den Einzelhandel und schließlich hin zum Endverbraucher.


11. April 2011
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2011-04-11 11:59:272017-10-31 11:24:12Vom Korn zur Nudel
News

Schimmelpilzgift in Bio-Teigwaren durch Stiftung Warentest getestet – Naturata Nudeln nicht betroffen

In der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest wurden verschiedene Teigwaren im konventionellen Lebensmittelhandel als auch Bio-Produkte aus dem Naturkostmarkt getestet. Die Tester wiesen in zwei Naturkost-Varianten das Schimmelpilzgift Deoxynivalenol (DON) über dem gesetzlich zulässigen Höchstgehalt  nach. DON wird von Pilzen der Gattung Fusarium gebildet. Diese können bereits auf dem Feld das Getreide befallen und vermehren sich vor allem bei feuchter Witterung. Als gesundheitlich tolerierbar gilt DON bis zu einem Grenzwert von 750µg/ je kg[1]. Gelegentliche Überschreitungen der tolerierbaren DON-Menge führen nicht zu akuten Vergiftungen oder Schädigungen des Immunsystems.

Naturata Teigwaren sind davon nicht betroffen. Die Werte der aktuell vorliegenden Analysen sind weit unter der Toleranzgrenze und liegen in einem Bereich von 20-75µg/ je kg. Dies entspricht somit einem prozentualen Anteil von lediglich 2,6 – 10 % gemessen am Grenzwert.

 

Naturata Produktqualität

Die NATURATA Produktqualität orientiert sich an den ganzheitlichen Bedürfnissen der Menschen bezogen auf Leib, Seele und Geist. In diesem Sinne bevorzugt die Naturata AG Rohstoffe aus biologisch-dynamischer Erzeugung (Demeter). Doch nicht immer stehen uns Rohstoffe in ausreichender Menge in Demeter-Qualität zur Verfügung. In diesem Fall verwenden wir Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Beide Rohstoff-Qualitäten beziehen wir von zuverlässigen Lieferanten, mit denen eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht.

Als Mitglied des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V. haben wir uns weiterhin zur Einhaltung der Orientierungswerte für Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel verpflichtet. Um die Einhaltung unserer spezifischen Vorgaben zu gewährleisten, werden Einkaufs-Spezifikationen für Produkte der Marke NATURATA erstellt. Eine Prüfung erfolgt durch stichprobenartige Analysen. Der Untersuchungsumfang wird in einem jährlich überarbeiteten Analysenkonzept festgelegt.

 


[1] gemäß VO (EG) 1881/2006: DON-Wert für Teigwaren: 750 µg/kg

1. April 2011
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2011-04-01 12:39:342017-10-31 10:57:06Schimmelpilzgift in Bio-Teigwaren durch Stiftung Warentest getestet – Naturata Nudeln nicht betroffen
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Fair beginnt in Deutschland

Faire Handelsbeziehungen und verantwortungsvolles Wirtschaften sind wichtige Themen in der Lebensmittelbranche. Doch was bedeutet Fairness konkret? Wie können Erzeuger, Verarbeiter und Händler so zusammenarbeiten, dass die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Naturata bereits seit vielen Jahren.BILD1488

Naturata geht bei diesem Thema zurück zu der ursprünglich in den 70er Jahren entstandenen Idee aus der Naturata selbst entstanden ist: Gemeinsam handeln. Das klingt zwar einfach, birgt aber im Detail viele offene und auf die Schnelle nicht beantwortbare Fragen. Was ist mit Gemeinsam Handeln gemeint? Wer ist davon betroffen? Und wie sieht das in der Praxis aus?

Denn wenn man ehrlich ist, kann es so nicht weitergehen. Im Wirtschaftsleben geht es nur um noch mehr Gewinne, noch mehr Boni und noch mehr Steigerung von allem – aber ist dies der richtige Weg? Oder sollte man nicht lieber bisherige Geschäftsgebahren überdenken und neu aufsetzen? Erste Überlegungen von Verbänden und Vorreiter-Unternehmen gibt es schon. Die Umsetzung ist leider nicht ganz so schnell und einfach durchführbar. Aber auch Naturata möchte hier voranschreiten, um vergessene Werte im wirtschaftlichen Miteinander neu zu überdenken und umzusetzen.

Mit dieser Überlegung fand im Rahmen der Partnerschaft mit den demeter Dinkel-Erzeugern von der Schwäbischen Alb und aus dem Schwarzwald, die den Dinkel für die Naturata Teigwaren anbauen, Anfang November 2010 ein runder Tisch für das Gemeinsame Handeln auf dem Hof Höllwangen bei Überlingen statt. Alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette waren anwesend:

13 demeter Landwirte, der Verarbeiter zur Vermahlung des Dinkels, der Nudel-Hersteller, Klaus Wais vom Verbund der demeter-Erzeuger, Herr Kampf, Herr Metz, Herr Rösch und Frau Maxion von Naturata als Inverkehrbringer, zwei Vertreter des Naturkost-Großhandels sowie zwei Einzelhändler.

BILD1489Ein solcher Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aller Wertschöpfungsstufen war damals ein besonderer Schritt, um gegenseitiges Verständnis zu fördern und gemeinsam über faire Preise zu sprechen. Denn sind wir mal ehrlich: grundsätzlich geht es doch darum, aus den Lieferanten so viel wie möglich herauszuquetschen, damit am Ende für sich selbst genug bleibt. Und da ist kein Verständnis für den anderen Teilnehmer der Wertschöpfungskette notwendig, sondern schlicht und ergreifend knallhartes Verhandlungsgeschick. Genau hier sieht sich Naturata in der Pflicht, es selbst anders – eben besser und sozialer – umzusetzen und dem Endverbraucher auch davon mitzuteilen, warum denn eine Naturata Dinkel-Nudel am Ende ein wenig mehr kostet als vergleichbare Produkte, die neben Naturata Nudeln im Regal stehen.

Ziel des runden Tisches Anfang November war es, allen Teilnehmern der Wertschöpfungsstufen die aktuelle Marktlage darzustellen, die Gedanken des anderen zu hören und vor allem auch zu verstehen um am Ende des Gesprächs, einen fairen Preis der Naturata demeter Dinkel-Nudel zu erzielen. – eben fair für jeden!

Dieses sogenannte Assoziative Wirtschaften – oder auch Gemeinsames Handeln genannt – war Grundgedanke des sozialen Impulses Rudolf Steiners und wurde vom Moderator Ulrich Rösch (Goetheanum, Dornach, Sozialwissenschaftliche Sektion) einleitend dargestellt.

Dass das Interesse der einzelnen Wertschöpfungsstufen an so einer Gruppen-Diskussion so groß ist, zeigt deutlich, dass es im Bereich „fair und sozial“ im aktuellen Wirtschaftsleben Nachholbedarf gibt und nicht jeder weiß, was macht denn der andere Teil der Wertschöpfungskette eigentlich genau. Bei Bananen, Kakao und Baumwolle aus weiten Teilen der Erde ist das Thema „Fair“ bereits aktuell in aller Munde. Aber was ist mit Erzeugnissen aus Deutschland? Kann der Milchbauer vom Nachbarort wirklich von seiner Landwirtschaft leben?

In dieser großen Runde wurden offen, ehrlich und detailliert die aktuellen Marktgegebenheiten für demeter Dinkel-Teigwaren beleuchtet. Was beschäftigt die Landwirte? Wo liegt die aktuelle Problematik des Handels? Was ist dem Endverbraucher wichtig? All diese Fragen und auch das Verhalten einzelner Marktteilnehmer und die Entwicklung des Preises für demeter Dinkel-Teigwaren wurden heiß diskutiert.

Eines war schnell klar: durch das Verhalten einzelner Marktteilnehmer und die unterschiedlichen Bedürfnisse war es nicht einfach, einen gemeinsamen Konsens während dieses runden Tisches zu finden. Dennoch war auch allen deutlich geworden, der Austausch über diese Themen mit allen Beteiligten ist zwingend notwendig um das Verständnis für den anderen zu finden.

Das Fazit aller Teilnehmer war deutlich:

Wir sitzen alle im gleichen Boot –  Landwirte, Erzeuger, Handel – und müssen gemeinsam daran arbeiten. Jeder muss seinen Teil einbringen und in schlechten Zeiten auch mal für den anderen zurückstecken. Nur gemeinsam kann man Themen nach vorne bringen und Aufmerksamkeit erregen. Kooperation statt Konfrontation und Konkurrenz!BILD1490

Ein wichtiges Glied in der Kette dafür ist der Ladner: der Einzelhandel hat die kostbare und wichtige Gelegenheit, den Endverbraucher aufzuklären und die wirklichen Vorteile eines Produktes aufzuzeigen und zu erklären, dass das Produkt den genannten Preis auch wirklich wert ist.

Am Ende entscheiden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrem Einkauf darüber, welche Produkte und Handelsbeziehungen sie unterstützen möchten. Dabei spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern auch die Frage, unter welchen Bedingungen ein Lebensmittel erzeugt und verarbeitet wird. Umso wichtiger ist es, Hintergründe und Zusammenhänge entlang der Wertschöpfungskette transparent zu machen. Daran möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten.

18. November 2010
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2010-11-18 13:55:372026-10-08 11:24:06Fair beginnt in Deutschland
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