Bei veganer Ernährung denkt man gerne auch an leckere Salate. Mit einem Kopfsalat, Paprika, Gurke und vielleicht noch etwas Mais ist ein Salat schnell auf den Tisch gezaubert. Alles rein pflanzlich und damit 100 % vegan. Das Dressing bleibt oft klassisch, mit Essig und Öl. Auch alle NATURATA Essige sind vegan.
Doch ist dies immer so?

VEGANER ESSIG – ES KOMMT AUF DIE HERSTELLUNG AN

Die Zutaten für alle Essige sind rein pflanzlich. Jedoch ist es möglich, dass bei der Herstellung tierische Produkte verwendet werden. Damit ist der Einsatz von tierischer Gelatine im Herstellungsprozess zur Klärung der Essige gemeint.

Gelatine wird aus tierischem Bindegewebe gewonnen. Dieses befindet sich, unter anderem, in Haut und Knochen von Hühnern, Rindern, Schweinen oder auch Fischen.
Tierische Gelatine wird in vielen Produkten verwendet. Neben den Essigen kann sie beispielsweise in Weinen, Säften oder auch in Bier angewendet werden.
Im späteren Herstellungsprozess wird die Gelatine zwar wieder aus den Produkten entfernt, trotzdem stand das Produkt mit der tierischen Gelatine im Produktionsprozess in Kontakt. Somit sind diese Wein-, Saft-, Bier- und auch Essig-Herstellungen nicht für Veganer oder Vegetarier geeignet.

Der Klärungsvorgang geht mit der Entfernung der Gelatine nicht aus der Zutatenliste des Produktes hervor. Damit ist der Kauf von Essig im Einzelhandel schwierig. Auf den Essigen von Naturata hingegen, findest du unter dem Punkt > mehr als Bio den Hinweis, dass der Essig ohne tierische Bestandteile geklärt wurde. Alle unsere Naturata Essige werden mineralisch geklärt und sind somit vegan.

Hier findest du das gesamte Naturata Essig-Sortiment: https://www.naturata.de/bio-produkte/essig-oel/

Was bedeuten „Bio“ und „Öko“?

„Bio“ und „Öko“ sind gesetzlich geregelte Bezeichnungen für Lebensmittel aus ökologischer Herstellung und können synonym verwendet werden. Grundvoraussetzungen für Bio-Produkte sind unter anderem eine tiergerechtere Haltung, das Verbot von Gentechnik sowie der Verzicht auf Pestizide und fast 300 verschiedene Zusatzstoffe.

Bio ist heute in der Gesellschaft angekommen. Der Wunsch nach einer bewussteren, sozialverträglicheren, gesünderen und regionaleren Ernährung mit möglichst kurzen Wegen und in der Region erzeugten Kreisläufen wächst -und das ist wenig überraschend. Schließlich profitieren von den Vorzügen ökologischer Lebensmittelerzeugung alle gleichermaßen: Böden, Gewässer, Klima, Pflanzen, Tiere und Menschen.

 

Was macht Bio anders?

Der Öko-Landbau hat sich aus unterschiedlichen Weltanschauungen und agrarpolitischen Motivationen (weiter-) entwickelt. Neben Ernährungstrends spiel(t)en bei Bio von Anfang an Werte, wie Regionalität, Umwelt- und Ressourcenschonung, Fairness, Verantwortung, Sorgfalt und Tierwohl tragende Rollen.

Unterschiede zwischen konventionellen Produkten, Bio-Lebensmitteln und solchen mit Bio-Verbands-Siegel gibt es sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Tierhaltung. Diese betreffen die Aspekte Natur-, Tier-, Arten- und Verbraucherschutz. Landläufig als „Bio“ bezeichnete Lebensmittel beziehen sich auf die EU-Bio-Verordnung und tragen (mindestens) das EU-Bio-Siegel. Anbau-Verbände, wie Naturland, Bioland und Demeter basieren auf ähnlichen Grundlagen, gehen aber in ihren Standards teilweise ein Stück weiter.

 

> MEHR ALS BIO: Naturata für ein lebenswertes Übermorgen. Unser extra Schritt der Umwelt zuliebe.

Getreu unserem Unternehmensmotto „mehr als Bio“ gehen wir stets den Extraschritt über Standard-Bio hinaus und übernehmen in vielen Bereichen unternehmerische Verantwortung:

Mit unseren regionalen und internationalen Anbauprojekten schaffen wir bei Naturata die besten Bedingungen für unsere Rohstoffe und stabilisieren unsere Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten weltweit. Viele unserer Kooperationspartner kennen wir schon seit Jahren – Genuss, der anhält.
Ein Beispiel hierfür ist auch das Dinkelanbau-Projekt auf der Schwäbischen Alb. Naturata arbeitet bereits seit über 30 Jahren mit insgesamt 25 Landwirten einer Demeter-Erzeugergemeinschaft zusammen, die den Dinkel für die Naturata Teigwaren anbauen.

 

> FAIRTRADE

Bei Naturata haben viele Produkte eine FAIRTRADE Zertifizierung. Darunter finden sich unsere feinen Schokoladen, Vanilleprodukte oder auch unser Zucker.
So stammt beispielsweise der Zucker aus dem Kleinbauernprojekt „Manduvirá“ in Paraguay und der Kakao aus der Fairtrade-Kooperative „Cooproagro“ in der Dominikanischen Republik. Der Mehrpreis durch Fairtrade wird in die Infrastruktur und Qualitätsverbesserungen investiert. So wurden bereits Straßen repariert, Brücken gebaut, Haushalte mit Strom versorgt, ein Vereinsgebäude aufgebaut oder Schulen unterstützt. Jede der edlen Naturata Herkunftsschokoladen repräsentiert die Charakteristik eines Kakaos der einzelnen Herkünfte und wird so zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Naturata bezieht viele weitere Rohstoffe aus unterschiedlichen Initiativen.

 

> MYCLIMATE

Gemeinsam mit myclimate – einer internationalen, gemeinnützigen Klimaschutzorganisation – kompensieren wir die CO2-Emissionen, die bei Herstellung und Transport vieler unserer Produkte entstehen. Hauptziel von myclimate ist es, einen Lösungsansatz für umweltverträglicheres Handeln anzubieten. Dabei wird der Klimaschutz über die drei Ebenen Vermeidung, Reduktion und Kompensation gefördert.
Um die anfallenden CO₂- Emissionen zu berechnen, wird das jeweilige Produkt genauestens analysiert. Dabei werden sämtliche Rohstoffe, Transporte sowie Produktionsprozesse des Produktes betrachtet. Die berechneten CO₂-Emissionen werden dann in derselben Höhe in einem Klimaschutzprojekt von myclimate reduziert.
Auf vielen Produkten in unserem Sortiment sind das myclimate-Logo und eine Tracking-Nummer zu finden. Die jeweiligen unterstützen Projekte können, unter Angabe der Tracking-Nummer, unter www.myclimate.org eingesehen werden.

 

> DEMETER

Mehr als die Hälfte unserer Produkte haben Demeter-Qualität! Denn wir sind überzeugt, dass die biodynamische Landbewirtschaftung die nachhaltigste ist. Demeter Bauern setzen nicht nur keine chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel ein, sondern sie verwenden zusätzlich spezielle Präparate, die die Bodenqualität steigern. Vorteile des biodynamischen Wirtschaftens sind unter anderem ein aktives Bodenleben, gesteigerte Fruchtbarkeit und Wurzelwachstum. Unabhängige Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Humusschicht dabei kontinuierlich wächst. Dies ist besonders angesichts des Klimawandels von großer Bedeutung, da Humus große Mengen CO₂ bindet. So fördern wir durch unsere Geschäftstätigkeit die biologische und biodynamische Landwirtschaft und tragen maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

 

> EMAS-ZERTIFIZIERUNG

Die wichtigste Maßnahme zur Verankerung des Umweltschutzes ist aber sicherlich das Umweltmanagement nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Naturata ist seit 2014 EMAS-zertifiziert und betreibt in diesem Rahmen ein standardisiertes freiwilliges Umweltmanagementsystem, um ökologische Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen und den betrieblichen Umweltschutz nachhaltig zu optimieren. Das Besondere an EMAS: Im Vergleich zu anderen Zertifizierungen setzt EMAS auf eine Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung weit über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus, statt nur einen gewissen Status dauerhaft zu halten. Jährlich werden dazu neue Umweltziele und –Maßnahmen definiert. In unserer aktuellen Umwelterklärung steht, was sich Naturata zum Ziel setzt und welche Umweltaspekte jährlich gemessen und verbessert werden.

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, woher der Zwieback seinen Namen hat und wie er eigentlich hergestellt wird? Heute liefern wir Ihnen die Antwort!

Unser Partner: Woher kommt der Zwieback?

Seit über 10 Jahren beziehen wir unsere drei Zwieback-Sorten „Butter-Zwieback“, „Weizen-Zwieback“ und „Dinkel-Zwieback“ von einem Unternehmen in unserer Region. Es wurde 1989 als Verarbeitungspartner der ansässigen Bauern gegründet, um die Qualitätsziele der biodynamischen Landwirtschaft in der Lebensmittelherstellung konsequent fortzuführen.

Bei unserem Lieferanten spielen soziale Kriterien eine große Rolle. In der Manufaktur stehen stets der Mensch und sein Backwerk im Vordergrund. Es sind nicht die Maschinen, die den Tagesablauf bestimmen und Ziel ist auch nicht die volle Auslastung aller nur möglichen Kapazitäten. Auch die Auswahl bzw. Einstellung von Mitarbeitern findet nicht unbedingt nach den typischen Bewerbungskriterien statt. Denn Arbeit wird als Ausdrucksform einzigartiger Talente und Stärken betrachtet, die jeder Mensch mitbringt.

Wortherkunft des Zwiebacks

Der Name des Zwiebacks verrät bereits eine seiner Besonderheiten – er ist zweimal gebacken. Ursprünglich diente das zweistufige Backverfahren dazu, ein lange haltbares Brot herzustellen, das sich zum Beispiel auf Reisen mitführen lässt, ohne zu verderben. Heute wird der Zwieback als brotähnliches Feingebäck von vielen geschätzt.

Herkunft der Rohstoffe

Dinkel und Weizen für die Zwieback-Varianten stammt von heimischen Bauern aus Süddeutschland aus biodynamischer Landwirtschaft.

Vorbereitung

Das Getreide für den Zwieback wird in der hauseigenen Mühle schonend gemahlen. Das Mehl aus der Mühle wird natürlich auch für andere Gebäckspezialitäten verwendet. So werden auch kernige Süßgebäcke, salzige Knabbereien und besondere Zwiebäcke aus Dinkel, Weizen oder auch Einkorn Woche für Woche von den Bäckern frisch gebacken.

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Die handwerkliche Herstellung – Schritt für Schritt

In der Backmanufaktur werden die wenigen Teigzutaten noch per Hand abgewogen und zu einem herrlich lockeren Einback-Teig verarbeitet.

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Der Teig wird zu Brotlaiben geformt und in Kastenformen gegeben. Die Zwieback-Formen bestehen aus Aluminium und sind mit Teflon beschichtet. Somit sind die Formen sehr leicht, denn die Mitarbeiter müssen diese immerhin mehrmals am Tag an verschiedene Stationen tragen. Anschließend ruht er im Gär-Raum (Teigruhe) bevor er das erste Mal gebacken wird.

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Nach dem ersten Backen wird der sogenannte Einback in 1 cm dicke Scheiben geschnitten, in Handarbeit auf die Röstbleche gelegt und im Stikken-Ofen geröstet.

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Die Bäcker nehmen sich die Zeit, die Zwiebäcke nicht im automatisch gesteuerten Durchlauf-Ofen zu rösten, sondern manuell in den Ofen zu schieben und den Backvorgang zu begleiten.

Nach dem Backen kühlt das röstfrische Gebäck ab und wird von Hand verpackt. Und so sieht das dann aus:

Wir sind sehr froh darüber, mit unserem Zwieback-Lieferanten einen wirklich vorbildlichen Partner an unserer Seite zu haben, was Anbau, Verarbeitung und Ernährungsqualität anbelangt. Deshalb danken wir ihm für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und freuen uns auf die kommenden gemeinsamen Jahre.

 

 

Beim Kochen ist was schiefgelaufen? Oder du denkst dir, das muss doch einfacher gehen? Oma wusste sich früher immer zu helfen. Wir sammeln hier viele Tipps und Tricks, um den Küchenalltag zu erleichtern und um kleine Missgeschicke auszubügeln.
Denn es wäre doch sehr schade, den ganzen Kuchenteig wegzuschmeißen, nur weil einem die Zuckertüte ausgerutscht ist!

Kennst du weiter Tipps und Tricks aus der Küche, die etwas in Vergessenheit geraten sind?

Dein Kuchenteig ist zu süß geraten?

Ein Schuss Apfelessig oder ein Teelöffel Zitronensaft kann dein Backwerk noch retten. Beides neutralisiert die Süße.

Dein Nudelwasser kocht immer über?

Einfach einen Holzlöffel über den Topf legen. Das Holz des Löffels sorgt dafür, dass die Oberfläche des Schaums unterbrochen wird.

Deine Küchenmesser sind stumpf geworden?

Du hast aber einen Porzelanteller oder eine Tasse mit einem unglasierten Bodenrand? Dann kannst du einfach die Klinge etwas anfeuchten und über den Bodenrand ziehen.

Du hast noch Eier im Kühlschrank, weißt aber nicht mehr, wann Du sie gekauft hast oder ob sie noch gut sind?

Der Eiertest im Wasserglas hilft weiter:
Fülle ein Glas mit Wasser und lege das Ei hinein. Was passiert?
Bleibt es am Boden liegen? Dann ist das Ei noch frisch!
Bleibt das Ei unten, aber stellt sich schräg auf? Dann ist es schon etwas älter und sollte bald gegessen werden!
Schwimmt das Ei oben? Dann ist es verdorben und sollte nicht mehr verspeist werden!

Hast du vom Kochen noch etwas Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch übrig?

Dann kannst du diese fein hacken und mit ein wenig Salz vermischt in einem gut verschließbaren Glas aufbewahren. So halten sie sich noch mehrere Monate.

Die Kräuter sind schon etwas welk?
Dann kannst du sie auch portionsweise in Eiswürfelbehältern einfrierenDazu einfach die gehackten Kräuter in die Behälter geben, etwas Wasser drauf und ab ins EisfachDie Kräuterwürfel kannst du dann einfach gefroren zum Essen geben und kurz mitgaren, bis sie aufgetaut sind.
Alternativ kannst du die Kräuterwürfel auch mit geschmolzener Butter oder Olivenöl machen, anstatt mit Wasser.
Einfrieren lassen sich übrigens alle robusten Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin, Salbei, Thymian, Oregano, Schnittlauch oder Petersilie. Auch Kräutermischungen sind natürlich möglich.

Basilikum solltest du jedoch nicht einfrieren, denn er wird braun und verliert sein Aroma. Außerdem solltest du darauf achten, die gefrorenen Kräuter innerhalb eines Jahres aufzubrauchen. 

Deine Plätzchen sind nicht so knusprig geworden wie gedacht?

Einfach beim Abkühlen der Plätzchen einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, so kann die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen und die Plätzchen kühlen schön langsam ab.

Nach dem Kochen hängt ein unangenehmer Duft in der Wohnung?

Während man am Kochen ist, riecht es unglaublich lecker und man freut sich schon auf das Essen. Doch schon bald danach, hängt nur noch ein unangenehmer Duft in der Wohnung. Dagegen haben wir einen Tipp: Einfach nach dem Kochen ein kleines Stückchen Orangen- und Zitronenschale oder ein paar Rosmarinzweige auf die noch warme Herdplatte legen. Durch die Wärme verteilen sich die ätherischen Öle und damit dufetet es angenehm in der Küche. Das Funktioniert übrigens auch im Backofen.

Dich stören beim Schokokuchen immer die hellen Mehlränder?

Verwende zum Einstäuben der gefetteten Form einfach Kakaopulver anstatt Mehl. Schon hast du keine störenden Mehlreste und der Kuchen löst sich trotzdem gut aus der Form.

Der Plätzchenteig löst sich nur schwer von den Förmchen?

Einfach die Förmchen vor derm Ausstechen in Mehl drücken und schon klebt der Teig nicht mehr an ihnen fest.

Zu viel Salz im Essen gelandet?

Einfach eine geschälte, in grobe Stücke geschnittene, rohe Kartoffel mit in den Topf geben und für zehn Minuten mitkochen. Die Kartoffel saugt das Salz in sich auf und schon ist das Essen nicht mehr versalzen.

Dressing zu sauer?

Einfach ein wenig Ahornsirup zum Dressing hinzugeben. Das sorgt für einen angenhemen Geschmack mit alternativer Süße und neutralisiert so den Essig.

Es ist Wasser in die geschmolzene Schokolade geraten?

Einfach etwas Öl (keine Butter) mit in die Schokoladenmasse einrühren und schon ist sie wieder geschmeidig.

 

 

Dieser Artikel wird regelmäßig fortgesetzt.

Im Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetzt in Kraft. Es gibt vor, dass Verpackungsabfälle vorrangig vermieden werden sollen. Ist dies nicht möglich, stehen die ordnungsgemäße Erfassung nach Gebrauch und das Recycling im Vordergrund. Ziel ist es, die Recyclingquote zu erhöhen. Bis zum Jahr 2022 sollen dadurch Kunststoffverpackungen zu 63 Prozent wiederverwertet werden. Die bisherige Recyclingquote liegt gerade einmal bei 40-50 Prozent.

Recht gut funktioniert dagegen das Recycling von Glas oder Papier, hier liegt die reale Recycling-Quote bei etwa 80 Prozent.

Besuch einer Müllsortierungsanlage

Um einen Einblick zu gewinnen wie die Mülltrennung heutzutage abläuft, war unser Produktmanagement-Team dieses Jahr in Nordrhein-Westfalen bei einer der modernsten Müllsortierungsanlagen. Hier wird der Gelbe Sack/die Gelbe Tonne sortiert. Es wird nach Gewicht, Form, Material und unter anderem mittels Infrarotlaser in unterschiedliche Plastik-Kategorien geordnet.

Allerdings können Sortieranlagen nicht alles genau erfassen, so kommen sie mit manchen Fehlwürfen nicht gut klar. Wenn Kunststoffe mit unbrauchbaren Materialien wie Pappe oder Papier verbunden sind, müssen Menschen nachsortieren.

So ist es besonders wichtig, dass bereits zu Hause so gut es geht getrennt wird und der Müll den richtigen Tonnen zugeordnet wird.

Doch welcher Müll kommt denn nun in welche Tonne?

Mülltrennung hört sich zunächst einmal simpel an, doch oft kann man nicht so einfach unterscheiden, in welche Tonne welcher Müll entsorgt werden muss. Wussten Sie zum Beispiel, dass schwarze Plastikflaschen aussortiert werden, obwohl sie doch in den Gelben Sack gehören? Die Infrarotlaser können diese nicht richtig erfassen.

Deswegen haben wir nachfolgend ein paar Tipps zu den jeweiligen Müll-Arten:

Tipps zum Recycling von Plastikmüll

  • In den gelben Sack gehört Verpackungsmüll wie Plastikbecher, Konservendosen, Styroporschalen, Plastiktüten und –flaschen. Aber auch Gebrauchsgegenstände wie Plastikschüsseln  und Spielzeug. Töpfe, Werkzeug und Besteck kommen ebenfalls in die Gelbe Tonne.
  • Fehlwürfe wie Restmüll, Windeln, alte Fußbälle oder Textilien sind nicht recycelbar und werden aufwendig aussortiert und anschließend verbrannt und dabei thermisch verwertet.
  • Dabei müssen Sie nicht auf den Grünen Punkt achten, auch Kunststoffe ohne diesen kommen in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne.
  • Schwarze Verpackungen werden von der Sortieranlage gar nicht erst erkannt. Auch diese werden aussortiert und dann verbrannt. Am besten Sie vermeiden den Kauf.
  • Tetrapack-Getränkeverpackungen bestehen in der Regel aus Pappe, Plastik und reinem Aluminium und werden immer über den gelben Sack entsorgt. Allerdings wird ein Großteil der Verbundstoffe zu Ersatzbrennstoffen verarbeitet.
  • Sie brauchen leere Verpackungen nicht ausspülen: Der Müll wird ohnehin in den Anlagen gereinigt, das eigenhändige Ausspülen belastet die Umwelt daher unnötig. Leichte Rückstände dürfen drin bleiben, man spricht dabei von löffelrein.
  • Joghurtbecher sollten Sie am besten in ihre Einzelteile zerlegen (Deckel ganz abziehen) und einzeln im gelben Sack entsorgen, nicht ineinanderstecken.
  • Auch bei Joghurtbechern mit Papierschale, sollten Sie das Papier abtrennen und im Altpapier entsorgen. Ebenso bei Brötchentüten mit Sichtfenster oder bei Briefumschlägen.
  • Bei Verpackungen mit unterschiedlichen Plastikfolien, wie zum Beispiel bei Käse- und Wurstverpackungen, sollten Sie auch Deckel und Schalen getrennt entsorgen. Noch besser: Sie kaufen die Wurst- und Käsewaren direkt an der Theke.

Tipps zum Bio-Müll

  • In die Bio-Tonne kommen alle Lebensmittelabfälle und Essensreste, egal ob einheimisch oder exotisch, bio oder nicht bio wie Schalen, Kerne oder Reste von Obst, Gemüse und Nüssen. Auch gekochte Essensreste, zum Beispiel Knochen oder Fischgräten gehören in den Bio-Müll.
  • Kaffeesatz mit Filter, Tee und Teebeutel kommen ebenso in die Braune Tonne.
  • Aber auch Grünabfälle wie Blumen, Laub und Abschnitte von Sträuchern oder Gras werden im Bio-Müll entsorgt.
  • Den Bio-Müll am besten lose ohne Tüte sammeln. Feuchtere Abfälle können in Zeitungspapier gewickelt werden oder zur Not in eine Papier-Tüte.
  • Von Bio-Plastiktüten ist abzuraten. Diese werden zwar in den großen Kompostieranlagen zersetzt aber es entsteht kein Humus aus ihnen. Auch in den Biogasanlagen werden die Tüten aussortiert. Genauso wie sie auf dem heimischen Kompost nichts verloren haben, da hier die Temperaturen viel zu niedrig sind, als dass sie sich zersetzen würden.

Tipps zur Trennung von Glas

  • Glas wird oft getrennt gesammelt, es gibt Container für Weiß-, Braun- und Grünglas.
  • Blaues oder buntes Glas kommt mit in den Grünglascontainer, hier fällt die andere Farbe am wenigsten auf und verunreinigt die Glasfarbe nicht, wie z. B. in Weißglas.
  • Die Verschlüsse sollten Sie getrennt entsorgen, sie kommen meistens in die Gelbe Tonne.
  • Papieraufdrucke oder ähnliches müssen Sie nicht getrennt entsorgen, diese werden bei der Aufbereitung entfernt.
  • Nicht ins Altglas gehören Trinkgläser, Spiegel, Fensterglas, Porzellan oder Keramik und Glühbirnen bzw. Leuchtmittel. Diese verunreinigen das Glas so, dass keine neuen Flaschen daraus hergestellt werden können.

Tipps zum Altpapier

  • Die Trennung von Altpapier hört sich leicht an, doch auch hier sollten ein paar Punkte beachtet werden.
  • Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Bucher, Prospekte, Geschenkpapier und Kataloge gehören in die blaue Tonne.
  • Aber auch Eierkartons, Mehl und Zuckerpapiertüten.
  • Thermopapier wie zum Beispiel Kassenzettel oder Fahrkarten und Backpapier gehören allerdings in den Restmüll.
  • Genauso wie Küchenkrepp, Servietten und Taschentücher in wenig verschmutztem Zustand in die Bio-Tonne gehören. Sind sie stark verschmutzt sollten sie im Restmüll entsorgt werden.
  • Papiertüten sollten so lange es geht immer wieder verwendet werden, da sie in der Produktion sehr ressourcenintensiv sind.

Tipps zum Restmüll

In die Restmülltonne kommen alle anderen, nicht verwertbaren Stoffe, die keine Problemstoffe sind, wie zum Beispiel:

  • Asche
  • Kerzen
  • Windeln
  • Gummi
  • Fotos
  • Leder
  • Frittierfett
  • Glühbirnen (ABER keine Energiesparlampen!)
  • Hygieneartikel
  • Kehricht
  • Kohlepapier
  • Porzellan
  • Trinkgläser
  • Staubsaugerbeutel
  • Tapeten
  • Stoffreste
  • Lumpen
  • verschmutztes Papier
  • Zigarettenkippen
  • Tierstreu

Sondermüll

Einige Gegenstände dürfen aufgrund von enthaltenen Schadstoffen in gar keiner der oben genannten Mülltonnen entsorgt werden. Diese sollten zum Wertstoffhof oder zu anderen Sammelstellen gebracht werden.

  • Elektrogeräte sollten Sie zu Wertstoffhöfen bringen. Dort können sie ausgeschlachtet werden, da viele verarbeitete Materialien wieder verwendet werden können. Auch Elektromärkte müssen Geräte bis 25 cm Länge zurücknehmen, aber auch bei größeren Geräten können Sie einfach mal nachfragen.
  • Batterien werden überall zurückgenommen, wo sie auch verkauft werden.
  • Medikamente dürfen auf keinen Fall über die Toilette oder das Waschbecken entsorgt werden, da diese sonst das Wasser verunreinigen. Besser bei Apotheken zurückgeben oder in den Restmüll entsorgen, die Verpackung der richtigen Tonne zuführen.

Lupinen-, Getreide-, Dinkelkaffee …: Alle unseren Instant-Heißgetränke sind glutenfrei. Viele Kunden sind erstmal irritiert, wie das sein kann, da doch einige Getreide enthalten, das doch eigentlich glutenhaltig ist. Deshalb fragen sich viele, ob sie die Heißgetränke auch bei Glutenunverträglichkeit trinken können.

Doch auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht etwas unlogisch erscheint, können wir Ihnen garantieren, dass alle unsere Instant-Kaffee-Getränke aufgrund der speziellen Herstellung stets frei von Gluten sind.

Frei von Gluten dank des Herstellungsverfahrens

Wie beim Filter-Kaffee werden bei den Instant-Pulvern die Zutaten geröstet (teilweise auch gemälzt), grob zermahlen und vermischt. Danach kommt jedoch der entscheidende Unterschied, denn bei den Instant-Kaffees werden die gerösteten und zerkleinerten Zutaten noch weiterverarbeitet:

Zunächst werden die Zutaten aufgebrüht, sodass ein starker Kaffee-Extrakt entsteht. Da das Pulver die darin enthaltenen Prolamine und Gluteline, die zusammen das Gluten bilden, nicht wasserlöslich sind , bleiben sie im Filter zurück. Deshalb enthalten die fertigen Instant-Kaffee-Pulver im Gegensatz zu den Filter-Varianten das Allergen nicht mehr. Anschließend wird der gefilterte, glutenfreie Kaffee-Extrakt durch Sprühtrocknung in eine feine Pulverform gebracht und in Dosen oder Nachfüllbeutel abgepackt.

Garantiert glutenfrei genießen

Sie können stets sicher sein, dass unsere Instant-Kaffees glutenfrei sind und auch mit Zöliakie bedenkenlos konsumiert werden können! Anhand von regelmäßigen Analysen können wir garantieren, dass der Glutengehalt stets unter dem Grenzwert liegt.

Wichtig: Da unsere Filter-Kaffee-Pulver im Gegensatz dazu Gluten enthalten, können je nach Aufbrühart bei Ihnen zu Hause Pulverreste und somit Gluten in die Tasse gelangen. Bei Glutenunverträglichkeit sollten sie also immer auf die Instant-Produkte zurückgreifen!

Lupinen-, Getreide-, Dinkelkaffee: Kennen Sie bereits die ganze Kaffee-Vielfalt von Naturata?

 

Viele Naturata Produkte tragen einen Hinweis auf mögliche Spuren. „Kann Spuren von Ei enthalten“ steht beispielsweise auf der Verpackung unserer Nudeln, obwohl Ei nicht in der Zutatenliste aufgeführt wird. Was steckt genau dahinter?

Nicht in der Rezeptur enthalten

Im Gegensatz zur vorgeschriebenen Allergenkennzeichnung bezieht sich der Hinweis „kann Spuren von … enthalten“ ausschließlich auf Bestandteile, die nicht regulär laut Rezeptur enthalten sind, sondern unbeabsichtigt durch Verunreinigung in das Produkt gelangen können. So kann es zum Beispiel zu einer Übertragung von Spuren kommen, wenn andere Lebensmittel in denselben Räumen oder auf denselben Anlagen produziert werden. Trotz umfassender Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen lässt es sich nicht komplett vermeiden, dass beispielsweise Kleinstmengen des vorherigen Produkts an den Apparaturen haften bleiben. Auch über die Luft oder das Personal können Spuren leicht auf andere Lebensmittel gelangen.
Sobald ein Lebensmittel als Zutat eingesetzt wird, steht es bei Naturata immer in der Zutatenliste, denn bei uns gilt: 100 % drin was draufsteht!

Rechtlicher Hintergrund

Die Kennzeichnung von möglichen Allergenspuren ist wichtig für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien, die bereits auf kleinste Verunreinigungen mit dem betreffenden Allergen reagieren. Rechtlich geregelt ist der Hinweis jedoch nicht. Daher gibt es keine Vorgabe für den genauen Wortlaut. „Enthält Spuren von…“ ist so gleichbedeutend mit der Angabe „kann Spuren von …enthalten“.  Es besteht lediglich das Risiko einer Verunreinigung. Da die Angabe freiwillig ist, können also auch vergleichbare Produkte anderer Hersteller, die keinen Hinweis enthalten, dennoch Verunreinigungen mit Allergenen aufweisen.

Hauptallergene nach LMIV

Hingewiesen wird auf das mögliche Vorhandensein von geringen Spuren solcher Lebensmittel, von denen bekannt ist, dass sie für Unverträglichkeiten oder sogar Allergien verantwortlich sein können. Die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMIV) nennt vierzehn Hauptallergene, die potenziell als Verursacher von Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien gelten:

  1. Glutenhaltiges Getreide sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  2. Krebstiere sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  3. Eier sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  4. Fische sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  5. Erdnüsse sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  6. Sojabohnen sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  7. Milch sowie daraus gewonnene Erzeugnisse (einschließlich Laktose)
  8. Schalenfrüchte sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  9. Sellerie sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  10. Senf sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  11. Sesamsamen sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  12. Schwefeldioxid und Sulfite in Konzentrationen von mehr als 10 mg/kg oder 10 mg/l
  13. Lupinen sowie daraus gewonnene Erzeugnisse
  14. Weichtiere sowie daraus gewonnene Erzeugnisse

Sind diese Hauptallergene in einem Lebensmittel als reguläre Zutat enthalten, sind sie deklarationspflichtig und auf dem Etikett hervorzuheben.

Immer wieder ist der Begriff „Mengenausgleich“ auf den Verpackungen von Kakaos oder Zucker zu finden. Auch bei unseren Fairtrade Kakaopulvern und den Kakaogetränken steht der Satz „Kakao mit Mengenausgleich“. Doch was bedeutet das eigentlich?

Mengenausgleich bei Rohstoffen wie Kakao bedeutet, dass es aufgrund der Beschaffenheit des Rohstoffes möglich ist, dass Vermischungen mit Nicht-Fairtrade-Rohstoffen vorkommen können. Dies kann im Ursprungsland oder bei der Verarbeitung passieren. Besonders aus logistischen Gründen ist eine physische Trennung oft nicht möglich.

Dennoch werden an die Produzenten im Ursprungsland der Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie gezahlt. Wichtig ist hier, dass Naturata als Händler nur so viel Fairtrade-Kakao verkaufen kann, wie vorher auch an Rohstoffen eingekauft worden ist.
So profitieren die Kleinbauern der Projekte bei jedem Kauf des Naturata Kakaos. Die Rückverfolgbarkeit erfolgt in diesen Fällen indirekt über eine detaillierte Dokumentation, die von der Zertifizierungsorganisation FLOCERT kontrolliert wird. Diese führt strenge Überprüfungen der Dokumente durch, um sicherzustellen, dass die gleiche Menge von Fairtrade‐Rohstoffen gekauft und verkauft wurde und verfolgt auf diese Weise die Menge durch die gesamte Lieferkette hindurch.

Was bedeutet direkte Rückverfolgbarkeit?

Rückverfolgbarkeit bedeutet, dass das Produkt 1:1 von Fairtrade stammt. Die einzelne Zutat wird in jeder Phase der Produktion von Nicht-Fairtrade-Rohstoffen getrennt weiterverarbeitet. Das ist vor allem bei Kaffee, Bananen, Rosen oder Reis der Fall.

Warum ein Mengenausgleich?

Der Mengenausgleich wird gestattet, damit die Rohstoff-Produzenten trotzdem am Fairtrade-System teilnehmen können.

Wäre die Rückverfolgbarkeit für alle Fairtrade-Produkte Pflicht, könnten manchen Produzenten dadurch Nachteile entstehen, die bis zum Marktausschluss führen. Sie könnten dann nicht mehr am Fairtrade-System teilnehmen.
Teilweise würde sich auch die Umweltbilanz verschlechtern, da durch die direkte Rückverfolgbarkeit der Fairtrade-Rohstoffe diese immer getrennt von den anderen Rohstoffen sein müssen und so zum Beispiel mehr LKWs fahren müssten. Ein finanzieller Ausfall entsteht, wenn Firmen, die die Rohstoffe weiterverarbeiten, nicht zwei separate Produktionsstraßen haben. Hier müssten die Maschinen zu lange still stehen, um die Produktionsstraße komplett zu säubern.

Eine Vermischung erfolgt auch dann zwangsläufig, wenn kleinere Produzenten nicht genug Rohstoff für eine Fabrikations-Charge liefern können und der übrige Platz mit Rohstoffen aufgefüllt wird, der von Nicht-Fairtrade-Erzeugern stammt

Wenn auch für diese Fälle physische Rückverfolgbarkeit verlangt würde, wäre es möglich, dass die Bauern und Arbeiter ihre Produkte nicht mehr unter Fairtrade-Bedingungen verkaufen könnten.

Der Mengenausgleich ist also für Fairtrade-Produzenten ein wichtiges Instrument der Armutsbekämpfung und besonders wichtig für kleinere Produzentenorganisationen.

Das Video von Fairtrade erklärt den Begriff „Mengenausgleich“ sehr anschaulich:

Wer auf Spargel nach dem 24. Juni nicht verzichten kann, für den ist unser Spargel im Glas genau das Richtige.

Wir verwenden nur Spargelstangen erstklassiger Qualität. Sie werden direkt nach der Ernte sortiert und mit viel Handarbeit auf traditionelle Art eingelegt. Bei der naturbelassenen, schonenden Verarbeitung verwenden wir keine Hilfs- und Zusatzstoffe.

Doch wie genau kommt der Spargel vom Feld ins Glas?

Der Spargel wird im 2. oder 3. Jahr nach der Pflanzung das erste Mal geerntet. Allerdings kann erst im 4. Jahr die ganze Erntezeit von etwa zwei Monaten genutzt werden, da der Spargel dann zu seiner vollen Größe und Ertragsfähigkeit herangewachsen ist. Das Spargelstechen endet meistens am 24. Juni. So kann sich die Pflanze über den Rest des Jahres erholen und es kann im nächsten Jahr wieder von ihr geerntet werden.

  1. Anhäufeln der Erde

Vor der Ernte Mitte/Ende April müssen die charakteristischen Dämme über die Pflanzen angehäufelt werden. So bleibt der Spross immer mit Erde bedeckt und bleibt weiß.

Spargel stechen

  1. Stechen

Wenn auf den geglätteten Dämmen kleine Aufwürfe erscheinen, werden die Spargelstangen geerntet. Hierfür wird der Spargel mit der Hand freigelegt und mit dem Spargelmesser abgeschnitten. Anschließend wird das Loch wieder verfüllt. Würden die Spargelstangen die Erdoberfläche durchbrechen, färben sie sich durch das Sonnenlicht sofort rötlich-lila und würden dann grün werden.

Sortieren

  1. Sortieren

Anschließend wird der Spargel nach Durchmesser und Qualität sortiert und in Kisten zu fünf bis zehn Kilogramm verpackt. Bei uns wird nur die höchste Güteklasse weiterverarbeitet und davon auch nur die obere feine Hälfte. Die unteren holzigen Enden werden abgeschnitten.

Kuehlen

  1. Kühlen

Um die Qualität auf höchstem Niveau zu halten, wird der Spargel möglichst schnell auf zwei bis vier Grad Celsius gekühlt und in einem gekühlten Lastwagen transportiert.

 

Abfuellen

  1. Abfüllen

Der Spargel wird sorgfältig von Hand in unsere Gläser gefüllt, um eine Beschädigung der Spitzen zu vermeiden. Danach wird das Glas mit Salzlake aufgefüllt, um den Spargel zu konservieren.

 

Sterilisieren

  1. Sterilisieren

Die Gläser werden nun noch sterilisiert, indem sie kurz auf circa 120 Grad Celsius erhitzt werden. Dabei werden eventuell vorkommende Bakterien und Keime abgetötet und das Produkt bleibt länger haltbar. Auf künstliche Konservierungsstoffe verzichten wir.

  1. Verpacken

Zum Schluss werden die Gläser mit den Spargelstangen in Salzlake nur noch mit einem Etikett versehen und in LKWs zum Transport verladen.

 

Ein leckeres Rezept zu unserem Spargel im Glas finden Sie hier.

Unsere neuen Grillsaucen verzichten vollständig auf den Einsatz von Roh-Rohrzucker. Stattdessen setzen wir auf alternative Süße wie Apfelsaftkonzentrat, Agavendicksaft, Blütenhonig und Melasse. Im Gegensatz zu normalem Zucker enthalten einige davon noch Mineralstoffe und Vitamine. Aber dennoch sollten sie nur in Maßen genossen werden. Denn, wie Haushaltszucker, stecken auch die alternativen Süßungsmittel voller Kalorien.

Hier stellen wir unsere alternativen Süßen vor:

Apfelsaftkonzentrat

Apfelsaftkonzentrat wird auch als Apfeldicksaft oder eingedickter Apfelsaft bezeichnet. Hierfür wird dem Apfelsaft auf schonende Weise, mithilfe eines Vakuum-Verfahrens, das Wasser entzogen. Auf diese Art bleibt ein dickflüssiger Sirup übrig, der noch fast alle Vitamine und Nährstoffe aus dem Apfelsaft enthält. Nach dieser Prozedur kann das Apfelsaftkonzentrat weiterverarbeitet werden.
Es eignet sich besonders gut als Süßungsmittel in Rezepturen, zu denen ein fruchtiger Geschmack passt, wie unsere Paprika Sauce oder unsere Barbecue Sauce.

Agavendicksaft

Agavendicksaft ist ein weiterer natürlicher Zuckerersatz, der aus den südamerikanischen Agaven gewonnen wird. Hierfür wird einer mind. achtjährigen Pflanze der Kern entfernt. Der austretende Saft kann dann ein halbes Jahr lang geerntet werden. Dieser wird durch Erhitzen eingedickt. Agavendicksaft kann eine hell, durchsichtige bis dunkle Bernstein-Farbe haben. Je nach Farbe unterscheidet sich auch der Geschmack, von mild bis zu einer starken Karamellnote. Agavendicksaft hat einen hohen Fructose-Anteil, wodurch er sehr süß ist. Er eignet sich auch besonders gut als vegane Alternative zu Honig.
Agavendicksaft verwenden wir z.B. in der Curry Ananas oder Sweet Chili Sauce.

Melasse

Melasse ist ein dickflüssiger, dunkelbrauner Zuckersirup, der als Nebenerzeugnis in der Zuckerproduktion sowohl aus Zuckerrohr als auch aus Zuckerrüben anfällt. Sie haftet nach der Kristallisation zunächst an den Zuckerkristallen und wird durch das Schleudern in Zentrifugen als einer der letzten Schritte der Zuckergewinnung gelöst. Die Melasse enthält sehr viele wertvolle Nährstoffe, die beim Raffinierungsprozess des Zuckerrohrs entfernt wurden. Das sind große Mengen an Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Selen sowie sehr viel Vitamin B. Aber auch sie ist eine Kalorienbombe mit rund 300 kcal pro 100 g.
Die Süßkraft von Melasse ist natürlich nicht mehr so hoch, dafür hat sie einen intensiv malzigen, lakritzartigen Geschmack. Wir verwenden Melasse in unserer Pfeffer und Barbecue Sauce.

Honig

Honig, der wohl bekannteste Zuckerersatzstoff, hat zwar fast genauso viele Kalorien wie normaler Zucker. Er enthält dafür aber zusätzlich wertvolle Inhaltstoffe wie Pollen, Antioxidantien und Nährstoffe – zum Beispiel Vitamin B und C, Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium. Der Geschmack von Honig kann stark variieren und hängt je nach Pflanzensorte ab. Von hellem, lieblichem Rapshonig bis hin zu dunklem, intensivem Tannenhonig kann alles dabei sein.
Den feinen runden Blütenhonig verwenden wir in unseren neuen Honig Senf Sauce.