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Kaffee auch an heißen Tagen – Tipps und Tricks für leckere Drinks und sommerliche Desserts

Eiskaffee – eine Hochgenuss für heiße Sommertage

 

Generell lässt sich aus jedem unserer Naturata Getreidekaffees im Handumdrehen ein leckerer Eiskaffee zaubern. Zur besseren Löslichkeit empfiehlt es sich jedoch vorher einen kleinen Teil der Flüssigkeit separat zu erwärmen, darin das Instant Pulver einzurühren und am Ende wieder dem Hauptgemisch zuzuführen. So nehme man den Getreidekaffee seiner Wahl und fügt 1-2 Kugeln seines Lieblings-Eis hinzu. Drapiert mit einem Häubchen Sahne, Schokostreuseln und Kirsche sind die koffeinfreien Eiskaffees eine wunderbare Idee um seine Gäste an lauen Sommerabenden zu verwöhnen.

Sahnehäubchen mal anders

Ob auf dem leckeren Eiskaffee oder zur Sommer-Torte, für so manche Naschkatze ist der Sahne-Zuschlag ein absolutes Muss. Um etwas Abwechslung und neue Geschmacksnoten hineinzubringen hier ein Tipp: Geben Sie vor dem Steifschlagen zu 200 ml Sahne 3-5 TL Vanilla & Love oder Chai & Chill und ein Päckchen Sahnesteif hinzu. Das bringt nicht nur eine schöne Farbe sondern auch eine besondere Geschmacksnote.

Super in allerlei Desserts

Mit Getreidekaffee lassen sich zudem superleckere Desserts zubereiten. Als Anregung und zum Ausprobieren zwei süße Rezepte für heiße Tage:

 

Dinkelkaffee-Parfait mit Schoko-Cookies

Zutaten (für 4 Personen):

3 EL Naturata Dinkelkaffee Instant

200 g Naturata Syramena Roh-Rohrzucker, demeter

½ TL Naturata Bourbon-Vanille, gemahlen

1 Prise Naturata Atlantik-Meersalz, fein

6 Eigelb

150 ml Milch

450 ml Sahne

150 g Schoko-Cookies

 

Zubereitung:

Eigelb mit Rohrohrzucker, Milch, Dinkelkaffee und Vanille sowie einer kleinen Prise Salz vermengen und über dem warmen Wasserbad so lange aufschlagen bis eine dicke helle Masse entstanden ist. Die masse etwas abkühlen lassen.

Währenddessen die Sahne aufschlagen und die Schoko-Cookies grob hacken. Sahne und Cookies vorsichtig unter die Eimasse heben. Das Ganze in Silikonformen abfüllen und mindestens 5 Stunden ins Gefrierfach stellen. Vor dem Servieren nach Belieben verzieren.

 

Panna Cotta con Cappuccino

Zutaten (für 4 Personen):

3 TL Naturata Cappuccino Instant

1 Naturata Vanilleschote

60 g Naturata Rohrohrzucker

750 ml Sahne

Agar Agar

(Agar Agar: Beachten Sie die Anwendungshinweise für Agar Agar auf der jeweiligen Verpackung; für dieses Rezept wurden etwa 1 ½ gestrichene TL verwendet. Alternativ können auch 5 Blatt Gelatine verwendet werden.)

 

Zubereitung:

650 ml Sahne (100 ml Sahne zurückhalten), Cappuccino Instant Pulver und Zucker in einen Topf geben. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben. Mark sowie die ausgeschabte Schote in den Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Anschließend 10-15 Minuten köcheln lassen. Danach das Agar Agar in die restliche kalte Sahne gut einrühren und unter Rühren in den Topf geben. Noch mal aufkochen und eine Minute weiter köcheln lassen.

Die Vanilleschoten herausnehmen, kleine Förmchen mit kaltem Wasser ausspülen und die Mischung bis knapp unter den Rand hineinfüllen. Das Panna Cotta 5-6 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Tipp: Natürlich kann für dieses Rezept auch einer der anderen Naturata-Kaffees verwendet werden. Wählen Sie Ihren Lieblings-Kaffee und probieren Sie es aus!

23. Juli 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-07-23 10:43:372017-10-31 11:50:22Kaffee auch an heißen Tagen – Tipps und Tricks für leckere Drinks und sommerliche Desserts
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Naturata Essige im Portrait

Genau zwei Zutaten verwenden wir für unseren geschmackvollen Aceto Balsamico di Modena IGP demeter: Traubenmost, gewonnen aus biologisch-dynamisch angebauten Trauben aus der Provinz Modena, und Rotweinessig. Die Trauben werden im vollen Reifezustand geerntet, gepresst und der Saft gefiltert. Nach kurzer Gärdauer wird dem Saft anschließend durch Verdampfen Wasser entzogen. Die Art der Aufkonzentrierung geschieht dabei noch sehr traditionell, denn sie erfolgt – wie auch beim edelsten Balsamessig, dem Aceto Balsamico Tradizionale – über offenem Feuer bei Temperaturen von etwa 70°C. Um sein volles Aroma zu entfalten, wird der Traubenmost vor der Abfüllung zur Reifung in Holzfässern gelagert. Zum Schluss wird er nach sorgfältig abgestimmtem Verhältnis mit dem Rotweinessig vermischt und in Flaschen abgefüllt.

Von unserem Aceto Balsamico in Demter-Qualität reichen schon wenige Tropfen um vielerlei Speisen eine feine Abrundung zu verleihen. Mit seinem leicht süßlichen und schön vollmundigen Aroma eignet er sich hervorragend zum Verfeinern von Eintöpfen, Fleisch- und Fischgerichten aller Art, ist ideal zum Zubereiten von edlen Salatdressings und bereichert sogar Süßspeisen durch eine interessante Geschmacksnote.

Für den alltäglichen Gebrauch bietet Naturata neben der Demeter-Variante des Aceto Balsamico di Modena auch eine günstigere Variante aus kontrolliert biologischem Anbau. Beide Essige tragen kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Dies liegt an ihrem Säuregehalt, denn dieser ist mit 6 % hoch genug, dass die Essige tatsächlich nicht mehr ablaufen können.

Unsere Crema con Aceto Balsamico di Modena IGP demeter ist etwas ganz Besonderes. Denn sie ist die einzige Crema in demeter-Qualität auf dem Markt. Sie passt super zu verschiedensten Salaten, Tomate-Mozzarella Kombinationen oder als Topping verschiedenster Speisen wie Nudel- oder Fleischgerichte. Aufgrund ihrer guten Dosierbarkeit lässt sich mit ihr im Nu auf jedem Tellerrand ein kleines Kunstwerk kreieren. Für unsere Crema verwenden wir unseren feinen Aceto Balsamico di Modena IGP demeter mit einem besonders hohen Anteil von 60%.

Als farbig neutrales Pendant zum Aceto Balsamico di Modena bieten wir in unserem Naturata Sortiment den Balsamico Bianco Condimento. Er ist ebenfalls in demeter Qualität und aus kontrolliert biologischem Anbau erhältlich. Mit seiner milden Säure von 4-5 % und seinem hellen Äußeren findet er wunderbar Verwendung in grünen Salaten. Wie beim Aceto Balsamico di Modena werden hier Trauben aus Modena verwendet, deren Saft über offenem Feuer bei niedrigen Temperaturen eingekocht wird. Nachdem er in Holzfässern gereift ist, wird er mit Weißweinessig vermischt und abgefüllt. Augrund seines geringeren Säuregehalts handelt es sich beim Balsamico Bianco Condimento per Definition um ein Würzmittel, wofür auch die italienische Bezeichnung „Condimento“ steht.

23. Juli 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-07-23 10:43:292017-10-31 11:35:19Naturata Essige im Portrait
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Naturata Tubenprodukte – leckere Produkte für jede Grillparty

Längere Haltbarkeit ohne Konservierungsstoffe, praktisches Dosieren und ein geringes Transportgewicht sind die wesentlichen Vorteile der Verpackungsart Tube. Informationen zu den schmackhaften Inhalten unserer Tuben und was Sie damit alles anstellen können, verraten wir Ihnen hier:

 

Delikatess-Mayonnaise

 

Für die Naturata Mayonnaisen verwenden wir nur hochwertiges und schonend kaltgepresstes Sonnenblumenöl aus bio-dynamischen Anbau. Um die Haltbarkeit zu verlängern und den feinen Eigengeschmack der Mayonnaise nicht zu überdecken, wird das Öl vor der Verarbeitung zu Mayonnaise mit Wasserdampf desodoriert. Anschließend wird das Öl mit den Eiern und den übrigen Zutaten zu einer cremigen Emulsion homogenisiert.

Ihren Auftakt soll die Mayonnaise Mitte des 18. Jahrhunderts auf der Baleareninsel Menorca gehabt haben, wo sie während einer rauschenden Siegesfeier erfunden worden sei. Dabei soll auch ihr Name von der schönen Mittelmeerinsel stammen und sich von deren Hauptstadt Mahón ableiten.

Heutzutage ist die würzige Creme nicht mehr wegzudenken. Ob zu Pommes Frites, Gemüse, Fondue, für Salatsaucen oder zum Grillen für Fleisch und Fisch. Die Möglichkeiten der Verwendung sind zahlreich.

 

Salat-Mayonnaise ohne Ei

Die Salat-Mayonnaise ohne Ei ist natürlich vor allem bei Veganern beliebt. Aufgrund des geringeren Ölgehalts ist sie zudem für jeden geeignet, der auf eine etwas kalorienärmere Variante zurückgreifen möchte.

 

 

Remoulade

 

Fügt man der Mayonnaise Kräuter und weitere Zutaten hinzu, lässt sich eine köstliche Remoulade kreieren. Die Naturata Remoulade erhält ihren feinen Geschmack durch die Zugabe von Gurken, frischen Kräutern und Zwiebeln. Sie eignet sich besonders gut zu Krustentieren, Fisch und Fleisch. Zudem bietet sie eine tolle Grundlage für Sandwiches.

 

Delikatess-Senf

 

Die Senfsaat für die Naturata Senfe stammt von biodynamisch wirtschaftenden Landwirten in Deutschland. Der Delikatess-Senf ist der Klassiker unter den Senfen. Mit seiner angenehmen Schärfe ist er vielseitig einsetzbar. Eher selten ist seine Kombination mit frischen Früchten.

Hier ein kleiner Rezept-Tipp für einen lecker-fruchtigen Aufstrich: 1 Mango schälen und klein schneiden. Mit 1-2 EL Delikatess-Senf pürieren, anschließend 250 g Magerquark und 100 g Joghurt dazugeben. Mit einem Spritzer Zitrone, Currypulver, Salz und Basilikum abschmecken.

 

 

Balsamico-Senf

Der Balsamico-Senf erhält sein unvergleichliches Aroma durch den beliebten Naturata  demeter Aceto Balsamico di Modena. Auch für ihn gibt es beinahe unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. Mit einer Mischung aus angenehmer Süße und milder Schärfe ist der Balsamico Senf ein delikater kulinarischer Begleiter aller möglichen kalten und warmen Speisen sowie für Dressings.

Passend zur Grillzeit hier ein Rezept-Tipp für einen cremig-würzigen Kräuterquark:

1-2 Knoblauchzehen, einen kleinen Bund Schnittlauch und 2-3 Frühlingszwiebel fein hacken. Eine Karotte und 3-4 Essiggurken fein raspeln. Mit 500 g Quark, 200 g Schmand und 250 g Naturjoghurt in eine Schüssel geben. 1-2 EL Balsamico-Senf hinzu. Alles gut verrühren und mit etwas Kräutersalz, Pfeffer, Basilikum und einer Prise Zucker abschmecken.

 

Dijon-Senf

Der vor allem in der französischen Küche sehr beliebte Dijon-Senf wird aus schwarzen Senfsaaten, Essig und Salz hergestellt. Er zeichnet sich durch einen sauer-salzigen Charakter und eine deutliche Schärfe aus. Daher passt er sehr gut zu Fleisch, verleiht jedoch auch verschiedensten Saucen und Dressings einen besonders würzigen Geschmack.

 

17. Juni 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-06-17 09:41:172017-10-31 11:53:17Naturata Tubenprodukte – leckere Produkte für jede Grillparty
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Vorhang auf für unsere neuen Reisvollkornnudeln

Die Frage ob Nudeln oder Reis als Beilage ist mit unseren Newcomern  im Nudelsortiment schnell aus dem Weg geräumt. Denn mit unseren neuen Reisvollkornnudeln in den Formen Spirelli, Penne und auch bald Spaghetti müssen Sie nun weder auf das eine noch das andere verzichten.

Durch die Verwendung von Reisvollkornmehl aus kontrolliert biologischem Anbau, bietet sich Ihnen ein garantiert glutenfreies Geschmacks-Erlebnis. Ob als herzhafte Pasta, leichter Nudelsalat oder als Beilage, die neuen Reisvollkornnudeln bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und schmecken intensiv nach Vollkornreis.

17. Juni 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-06-17 09:41:082017-10-31 10:57:58Vorhang auf für unsere neuen Reisvollkornnudeln
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Das neue Tomatenmark in der Tube ist da!

Im neuen Tomatenmark steckt die ganze Kraft hochwertiger, sonnengereifter Bio-Tomaten Italiens. Dank der einfachen und hygienischen Handhabung ist die Tube praktisch im Alltag und eine perfekte Ergänzung zu den Varianten im Glas. Mit einer Trockenmasse von 28 – 30 % ist das zweifach konzentrierte fruchtig-frische Tomatenmark zudem sehr ergiebig.

17. Juni 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-06-17 09:40:402017-10-31 09:50:24Das neue Tomatenmark in der Tube ist da!
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Die neue Naturata Grill- und Würzsauce „Knoblauch-Joghurt“ ist da!

Unser neues Highlight zum Grillfest: Die gluten- und hefefreie Knoblauch-Joghurt Grill- und Würzsauce. Neben der Verwendung zum Grillen, verfeinert sie mit ihrem cremig-frischen Charakter und der aromatischen Knoblauch-Note nicht nur Speisen und Salate, sondern kann auch wunderbar als Dip für knackige Gemüse-Sticks verwendet werden.

Probieren sie selbst und sagen Sie uns gerne Ihre Meinung zur neuen Sauce!

14. Mai 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-05-14 14:52:022017-10-31 11:53:17Die neue Naturata Grill- und Würzsauce „Knoblauch-Joghurt“ ist da!
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Puderzucker in demeter wieder da

2012 stiegen zwei der weltweit drei Zuckermühlen die in demeter-Qualität produzierten auf bio-Qualität um. Aufgrund von gleichen Verkaufspreisen mit weniger Aufwand für Bio-Zuckerrohr zur Verwendung in anderen Branchen statt dem Lebensmittelmarkt, hatte sich der Anbau in demeter-Qualität für sie nicht mehr gelohnt. So musste die verbliebene Zuckerfabrik fortan den weltweiten Bedarf an biodynamischem Zuckerrohr decken. Dies begründete auch die Knappheit im Naturata-Sortiment und die vorübergehende Umstellung auf Bio Puderzucker.

Nach den vergangenen Engpässen freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass sich unser Puderzucker nun in Umstellung auf demeter befindet. Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über das Projekt geben aus dem wir den Zucker für unseren Puderzucker beziehen:

Der Zucker stammt aus der Region Arroyos y Esteros in Paraguay. Dort produziert die 1976 gegründete und mittlerweile 1750 Mitglieder umfassende Kleinbauernkooprerative Manduvirá auf kleinen traditionellen Farmen seit 2005 Bio-Rohrzucker, wobei seit 2013 flächenweise die Umstellung auf demeter stattfindet. Die Kooperative wird durch Fairtrade-Prämien unterstützt, so erhalten die Zuckerbauern außerhalb der von Juni bis November stattfindenden Erntesaison einen Fairtrade-Aufschlag von dem 50 % bar an die Mitglieder ausgezahlt werden. Dieses Geld können Sie in ihre Farmen, Nahrung, und Ausbildung ihrer Kinder investieren. Mit dem restlichen Geld wird die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Kleinbauernkooperative unterstützt. Dies umfasst beispielsweise Schulungen, medizinische Versorgung, eine bessere Trinkwasserversorgung oder den Zugang zu günstigen Krediten. Auch eine Mühle wurde teilweise mit Fairtrade-Prämien finanziert. Die eigene Mühle erleichtert den Zuckerbauern nicht nur die Arbeit, sondern macht sie gleichzeitig unabhängig und verhindert weite Transportwege. So ist Manduvirá die erste Kooperative von Zuckerbauern in Paraguay die ihren Zucker nicht nur anbauen, sondern auch in der eigenen Mühle selbst herstellen können.

14. Mai 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-05-14 14:51:542017-10-31 12:01:32Puderzucker in demeter wieder da
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Die Geschichte des Zuckers

Die Geschichte des Zuckers blieb lange Zeit vor allem eine Geschichte des Zuckerrohrs, welches ursprünglich aus Melanesien stammt und bereits 15.000 Jahre v. Chr. als Proviant auf langen Bootsfahrten verwendet wurde. Etwa 6.000 v. Chr. gelangte das Zuckerrohr von Neuguinea auf die Philippinen und 2.000 Jahre später nach Indien und Persien.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde von Mitreisenden Alexanders des Großen von einem Schilfgras aus Indien berichtet, welches Honig spende, ganz ohne die Mitwirkung von Bienen. Die Herstellung von festem Zucker gelang erstmals ca. 600 n. Chr. den Persern mithilfe eines Gefäßes mit Innenkegel in den der heiße Zuckerrohrsaft eingefüllt wurde. Der Zucker kristallisierte an der Kegelspitze aus, während der Nichtzucker zusammen mit dem Sirup durch eine Öffnung abtropfen konnte. So erhielt man beim Umdrehen des Kegels schließlich den Zuckerhut.

Um 650 n. Chr. erreichte das Zuckerrohr über Indien den Mittelmeerraum. Dort begannen Araber etwa Ende des 10. Jahrhunderts mit dem Zuckerrohranbau auf Sizilien. Um 1.100 brachten Kreuzfahrer das „weiße Gold“ erstmals nach Europa. Zucker galt damals als Luxusartikel. So hatte 1 kg Zucker gut und gerne den Tauschwert von zwei Mastochsen und war bis ins 18. Jahrhundert nur den Fürsten und reichen Leuten vorbehalten.  Ab Ende des 15. Jahrhunderts etablierte sich der Zuckerrohranbau im gesamten Mittelmeerraum.

Nachdem Columbus 1493 die ersten Zuckerrohrableger einfuhr, entwickelt sich die Karibik zum Hauptanbaugebiet für Zuckerrohr. Folglich kam es zum Boom im Sklavenmarkt. Millionen von Afrikanern wurden in die Karibik verschleppt. Diejenigen die die Schiffsreise überlebten, starben meist an Hunger und Erschöpfung auf den Plantagen. Durch die billige Arbeitskraft konnte der Zucker auf dem Europäischen Markt relativ günstig angeboten und dennoch gewinnbringend verkauft werden.

Im 18. Jahrhundert war es dann so weit: Die Zuckerrübe erschien auf der Bildfläche. 1747 entdeckte der Direktor der Physikalisch-Mathematischen Klasse der Königlichen Akademie der Wissenschaften Andreas Sigismund von Marggraf, dass die Runkelrübe denselben Zucker enthält wie das Zuckerrohr. Die eigentliche Zuckerrübe wurde 1784 von Marggrafs Schüler und späterem Nachfolger Franz Carl Achard gezüchtet. Zudem entwickelte Achard eine Technik zur Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben und schuf mit dem Erwerb des Gutes Kunern in Schlesien 1802 die weltweit erste Zuckerrübenfabrik für die industrielle Herstellung von Rübenzucker. Der große Durchbruch blieb ihm jedoch vergönnt. Ein schwerer Brand suchte während den Unruhen der Napoleonischen Kriege seine Fabrik heim.

Bis Jacob Christoph Rad – Leiter einer Zuckerfabrik – 1840 den Zuckerwürfel erfand, war es Gang und Gebe aus den bis zu 1,50 m großen Zuckerhüten die benötigten Zuckerstücke mit Zuckerhammer, -hacke oder –brecher herauszulösen. Der Anstoß zur Erfindung des Zuckerwürfels bekam Rad von seiner Frau, die sich beim Herausbrechen des Zuckers den Finger verletzt hatte.

Im Zuge der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem sich anschließenden steigenden Konkurrenzkampf von Zuckerrübe und Zuckerrohr kam es zum Preisverfall und Zucker wandelte sich zum Bedarfsgegenstand.

14. Mai 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-05-14 14:51:452017-10-31 12:01:32Die Geschichte des Zuckers
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Alternativen zu Rohrzucker – Was uns die Natur Süßes bietet

Natürlich geht nichts über eine obst- und gemüsereiche Ernährung. Wer aber gern einmal Süßes zwischendurch nascht, dem bietet die Natur zahlreiche Möglichkeiten zur Süßung von Speisen. Die gängigste Art ist die Verwendung von Zucker aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben. Aber auch andere Süßungsmittel verdienen unsere Aufmerksamkeit. Deshalb wollen wir Ihnen hier ein paar Alternativen vorstellen.

Ahornsirup:

Ahornsirup wird aus dem Saft des Ahornbaums gewonnen und vorwiegend in Kanada hergestellt. Die Erntezeit beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen Ende Februar und Mitte April. Wenn die Temperaturen von Dauerfrost zu Nachtfrost wechseln und die Tagestemperatur über 0°C ansteigt, beginnt der zuckerhaltige Saft des Ahornbaumes zu fließen, um den Baum für die Knospung mit Nährstoffen zu versorgen. Zur Gewinnung des Saftes werden die Ahornbäume angebohrt und das Bohrloch mit einem Tropfhahn versehen. Der so gewonnene Ahornsaft wir anschließend zum Sirup eingedampft. Obwohl der Ahornsirup während der Ernteperiode stets eine gleich bleibende Qualität behält, weist er zu verschiedenen Erntezeitpunkten doch Unterschiede hinsichtlich des Geschmacks und der Farbe auf. Erscheint der Saft zu Beginn noch hell und ist geschmacklich mildsüß, erhält er mit der Zeit ein dunkleres Aussehen und einen intensiveren Geschmack. Dabei kann der Sirup durch Messung der Lichtdurchlässigkeit in so genannte Graduierungen eingeteilt werden. Gebräuchlich sind die Bezeichnungen AA, A, B, C und D, wobei AA für einen sehr hellen, milden und frühzeitig geernteten Ahornsirup steht und eine Lichtdurchlässigkeit von 75 bis 100 % aufweisen muss.

Der durchschnittliche Zuckergehalt eines Ahornsirups liegt bei 66% und setzt sich aus Saccharose und geringen Anteilen an Glucose und Fructose zusammen. Ahornsirup gehört zu den besonders nährstoffreichen Süßungsmitteln. Er enthält wertvolle Mineralstoffe, Eiweißstoffe und liefert viele Antioxidantien. Die Süßkraft des Ahornsirups liegt etwa bei 75% des Haushaltszuckers. Anwendung findet er – neben der Zugabe zu Pancakes – vor allem in Salatdressings und Desserts. Jedoch lässt sich mit dem Sirup auch in herzhaften Speisen eine interessante Geschmacknote erzielen.

 

Agavendicksaft:

Agavendicksaft wird durch Anritzen des Herzens der Agave gewonnen und anschließend auf einen Wassergehalt von ca. 25 % eingedickt. Ebenso wie beim Ahornsirup gibt es verschieden dunkle Varianten des Saftes. So ist ein dunklerer Agavendicksaft auch intensiver im Geschmack. Agavendicksaft weist eine gute Gelierfähigkeit und einen geringen Eigengeschmack auf. Daher eignet er sich gut für Gelees, Konfitüren und Torten. Aufgrund des hohen Fructosegehalts hat Agavendicksaft eine höhere Süßkraft als Haushaltszucker. Jedoch soll der hohe Fructosegehalt auch zu einer negativen Beeinflussung des Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsels führen, da Fructose vom Körper viel schneller in Fett umgewandelt wird als Glucose.

Honig:

Lange Zeit war Honig das einzige verwendete Süßungsmittel. Er besteht vorwiegend aus Glucose und Fructose welche im Zuge der sogenannten Invertierung mithilfe von Enzymen des Bienenspeichels aus der im Honigtau enthaltenen Saccharose entstehen. Zudem enthält er antioxidativ wirkende Polyphenole die nebenbei einen antibakteriellen Effekt erzielen sollen. Auch beim Honig gilt wieder: Dunklere Farben deuten auf einen intensiveren Geschmack hin, wobei die Süße allerdings abnimmt. Honig hat eine höhere Süßkraft als Haushaltszucker. Beim Backen sollte zudem der Wassergehalt des Honigs mit einberechnet werden. Auch sollte bei niedrigeren Temperaturen und lieber etwas länger gebacken werden, da Honig stärker bräunt und bei hohen Temperaturen unerwünschte Röststoffe entstehen können. Das süße Gold eignet sich auch wunderbar für Obstsalate, Müsli, Kuchen und andere Süßspeisen. Für Kinder im ersten Lebensjahr sollte Honig allerdings nicht verwendet werden, da in diesem Naturprodukt auch bei sorgfältigster Herstellung das Bakterium Clostridium botulinum enthalten sein kann. So kann es aufgrund einer noch nicht ausreichend stabilen Darmflora zum so sogenannten Säuglings-Botulismus kommen.

 

Reissirup:

Zur Herstellung von Reissirup wird Reismehl in Wasser aufgelöst, erwärmt und enzymatisch in Zucker aufgespalten. Dabei entstehen Maltose, Oligosaccharide und Glucose. Aufgrund eines relativ hohen Anteils an langkettigen Zuckern ist die Zuckeraufnahme ins Blut verzögert. Die vorher notwenige Spaltung in Einfachzucker verhindert einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Aufgrund des geringen Fructosegehalts ist er auch bei Fructosemalabsorption verwendbar. Reissirup kann ähnlich wie Honig verwendet werden. Aufgrund seines geringen Eigengeschmacks eignet er sich für Desserts, Müsli, als Brotaufstrich oder zum Süßen von Getränken.

Malzextrakt:

Malzextrakt wird überwiegend aus Gerstenmalz gewonnen. Dazu wird das Getreide eingeweicht und zum Keimen gebracht. Die Getreidestärke wird nun von keimeigenen Enzymen zu Maltose abgebaut. Die anschließende Trocknung zum so genannten Malz führt zum Abbruch des enzymatischen Abbaus. Nun wird das Malz geschrotet und mit Wasser angerührt, ziehen gelassen und nach anschließender Filtrierung zum Sirup eingedampft. Neben Maltose enthält Malzextrakt noch eine Reihe von B-Vitaminen. Die Süßkraft ist im Vergleich zu Haushaltszucker eher mild. Malzextrakt weist einen intensiven Eigengeschmack auf und wird vorzugsweise bei Milchspeisen, Müsli und als Brotaufstrich eingesetzt.

14. Mai 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-05-14 14:51:252017-10-31 12:01:32Alternativen zu Rohrzucker – Was uns die Natur Süßes bietet
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Wo bleibt die Edelbitter-Schokolade Indien 85%?

Oft erreichen uns Anfragen warum die beliebte Edelbitter-Schokolade Indien mit 85% Kakaoanteil nicht mehr verfügbar ist. Um Ihnen Klarheit bezüglich der Liefer-Problematik zu verschaffen, möchten wir Ihnen nun gerne die Gründe erläutern, warum wir unsere Indien 85% leider vorerst aus dem Sortiment nehmen mussten:

Das Problem liegt – wie das leider oft bei Lieferschwierigkeiten der Fall ist – an der momentan sehr gering verfügbaren Menge an hochqualitativen Rohstoffen. Die Ernte aus unserer bisherigen Kooperative weist aufgrund von starkem Niederschlag nicht die geeignete Qualität auf, um unsere Edelbitter-Schokolade daraus herzustellen. Außer dieser Kooperative gibt es in Indien nur noch eine weitere. Die Qualität dieser Ernte stellte sich zwar als geeignet heraus, jedoch bieten die  Erntemengen nicht einmal ansatzweise eine ausreichende Grundlage für eine Schokoladenproduktion für die Naturata Indien-Schokolade.

Zu den kommenden Ernten werden erneut Projektbetreuer und Kakao-Spezialisten vor Ort sein, um die Kooperative bei der Ernte zu unterstützen und die Landwirte vor Ort zu schulen. Auch ein Aufbau des Kontaktes zur zweiten Kooperative in Indien ist bereits erfolgt, um hier eventuell künftig Ausweichmöglichkeiten zu haben.

Da es sowohl in unserem, als auch im Interesse unserer Schokoladen-Liebhaber liegt, die Edelbitter Schokolade Indien 85% baldmöglichst wieder in gewohnter Qualität anbieten zu können, stehen wir natürlich nach wie vor in ständigem Kontakt mit unseren Lieferanten und sind auf der Suche nach einer geeigneten Lösung.

Wir hoffen daher auf Ihr Verständnis und bitten Sie um ein wenig Geduld bis die Naturata Indien-Schokolade wieder verfügbar ist.

Falls Sie in der Zwischenzeit dennoch nicht auf Schokolade verzichten möchten: Haben Sie schon die anderen Edelbitter- bzw. Edel-Vollmilch-Schokoladen unserer Herkunftslinie probiert? Neben der Indien 85% bieten wir in dieser Linie noch folgende hochqualitative Schokoladen an um Ihnen die Wartezeit zu versüßen:

–       Edel-Vollmilch Schokolade Ecuador 42%

–       Edelbitter Schokolade Ecuador 70%

–       Edelbitter Schokolade Peru 75%

–       Edelbitter Schokolade Panama 80%

–       Edelbitter Schokolade Karibik 90%

Oder schnuppern Sie doch mal in unsere Praliné-, Chocolat- oder die ausschließlich vegane Spécial-Linie hinein. Da ist für jeden etwas dabei.

 

14. April 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2014-04-14 13:50:472017-10-31 10:36:08Wo bleibt die Edelbitter-Schokolade Indien 85%?
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