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Tipps zum WM-Grillfest

Was gibt es während der Fußball-WM Schöneres, als zusammen mit Freunden im Garten zu grillen und nebenher die National-Elf beim Tore schießen anzufeuern? Um ihr Grill- und WM-Erlebnis perfekt zu machen, wollen wir Ihnen ein paar Tipps zum Saisonstart nicht vorenthalten.

Sommerzeit ist Gemüsezeit

Nicht immer muss es Fleisch sein! Gemüse und auch Obst bekommen auf dem Grill einen besonderen Geschmack, dem selbst ein eingefleischter Steak-Fan nicht widerstehen kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die verwendeten Obst- und Gemüsesorten einen vergleichsweise geringen Wassergehalt aufweisen. Paprika, Pilze und Zucchini eignen sich besonders gut und behalten weitestgehend ihre Form. Als Obst bietet sich Ananas gut an, welche in der Hitze eine feine karamellisierte Schicht ausbildet. Das Gemüse sollte generell erst nach dem Grillen gesalzen werden, um den Wasserentzug nicht zusätzlich zu fördern. Super einfach und superschnell: Schneiden Sie verschiedenes Gemüse in mundgerechte Stücke und bieten dazu Spieße an. So kann sich jeder selbst seine individuelle Gemüsekombi zusammenstellen.

Und hier noch ein kleiner Tipp für Champignon-Liebhaber: Füllen sie die leicht ausgehöhlten Pilze doch mal mit Ihrem Lieblingsfrischkäse und streuen Sie geriebenen Käse darüber. Dann gut in Alufolie eingepackt auf den Grill legen.

Fleisch grillen, aber richtig!

Natürlich muss auch auf Fleisch nicht verzichtet werden. Es sollte allerdings vermieden werden, dass Fett oder Marinade direkt auf die Glut tropft, da sich sonst gesundheitsschädliche Stoffe (so genannte Benzpyrene) bilden die zusammen mit der Asche aufwirbeln können und sich auf dem Grillgut absetzen. Hier bietet sich die Verwendung einer Grillschale an. Entweder direkt auf die Glut oder mitsamt dem Fleisch auf den Grillrost legen, sodass herabtropfende Flüssigkeit aufgefangen werden kann. Für die Marinade nur hitzebeständiges Öl verwenden (z. B. NATURATA Sonnenblumenöl „high oleic“ oder NATURATA Oliven-Bratöl), da bei wenig hitzeresistenten Ölen zum einen Schadstoffe entstehen können und zum anderen die wertvollen Bestandteile bei starker Erhitzung verloren gehen.

Das Fleisch sollte zudem erst dann aufgelegt werden, wenn die Kohlen gut durchgeglüht sind und sich auf ihnen schon etwas Asche gebildet hat. Erst dann sind die krebserregenden Stoffe der Kohlen sowie möglicherweise verwendeter Grillanzünder verbrannt und steigen nicht mehr zum Grillgut auf.

Wer es gerne leicht mag, aber dennoch nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte zu Pute oder Hähnchen greifen. Aber auch frischer Fisch kann als sehr gesunde Alternative dienen. Er ist reich an Vitamin A, Vitamin D und einer Reihe von B-Vitaminen. Zudem enthält er wichtige Mineralien und Spurenelemente sowie einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Auch gilt er als wichtige Jod-Quelle für die menschliche Ernährung. Vorteilhaft sind Fischsorten mit möglichst festem Fleisch (z. B. Lachs oder Forelle).

 

 

Was auf keinem Grillfest fehlen darf!

Die Grillsaucen! Sie bringen den geschmacklichen Schwung in die Grillparty. Neben der temperamentvollen und zur WM passenden Brazilian Fire und der orientalischen Curry-Ananas finden Sie in unserem reichhaltigen NATURATA-Sortiment eine große Auswahl an schmackhaften Grillsaucen, die ihrem Gericht die richtige Würze verleihen. Die vorwiegend veganen Soßen eignen sich auch hervorragend zum Verfeinern von Salatsoßen und anderen Gerichten. Wie Sie mit der Knoblauch-Joghurt Grill- und Würzsoße ein feines Dressing für Ihren Salat zaubern, erfahren Sie in unserer Rezeptidee dieser Newsletter-Ausgabe.

Ran an die Kartoffel!

Ob als Kartoffelsalat oder einfach nur gegart, es gibt zahlreiche Gründe warum die Kartoffel zu einem gelungenen Grillfest dazugehören sollte: Kartoffeleiweiß hat eine hohe proteinbiologische Wertigkeit (v. a. in Kombination mit Milch und Ei), d. h. dass der Körper die in der Kartoffel enthaltenen Proteine sehr gut verwerten kann. Zudem decken 150 g Kartoffeln bereits ein Drittel des Tagesbedarf an Vitamin C. Sie sind reich an Vitamin B1, B2 und dabei arm an Fett und Natrium. Ebenso ist der hohe Ballaststoffgehalt eine positive Eigenschaft. Die Ballaststoffe sind vor allem in der durchaus verzehrbaren Schale enthalten. Aber aufgepasst bei grünen Flecken! Diese weisen auf einen hohen Gehalt des Alkaloids alpha-Solanin hin, welches in größeren Mengen gesundheitsschädlich ist und daher vermieden werden sollte.

Ein kleiner Teil der Kartoffelstärke wird als sogenannte resistente Stärke bezeichnet. Dieser Anteil nimmt beim Abkühlen der gekochten Kartoffeln ab und kann von unseren Verdauungsenzymen nicht gespalten werden. Diese resistente Stärke wirkt dann ähnlich wie Ballaststoffe und kann zudem unterstützend auf den Glucose- und Fettgehalt im Blut wirken.

Mit weniger als halb so vielen Kalorien schlägt die Kartoffel zudem eine gleich große Portion Nudeln oder Reis und ist daher neben ihrem sättigenden Charakter jedem zu empfehlen, der sein Gewicht halten oder reduzieren möchte.

Neben all diesen ernährungsphysiologischen Eigenschaften bieten die kleinen Knollen – in ihren zahlreichen Zubereitungsmöglichkeiten – auch einen echten Gaumenschmaus.

Deko für die richtige Stimmung

Schwarz, Rot, Gold. Diese Farben sind von der WM nicht mehr wegzudenken. Aber auch beim Grillen an sich gilt: Die passende Deko sorgt für ein schönes Ambiente und regt die Stimmung an. Tischdecke und Servietten in den passenden Farben bieten eine erste Grundlage. Für die Dämmerstunden auf jeden Fall ein paar Fackeln und Windlichter bereithalten.

Grillrezepte

Zum Schluss dürfen natürlich auch die Grillrezepte nicht fehlen! Auf der Naturata Homepage finden Sie leckere Rezeptideen (hier klicken) zu Salaten, Dips und Marinaden.

14. April 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-04-14 13:50:172017-10-31 11:53:17Tipps zum WM-Grillfest
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4 Cent für die Ethik – Das Bruderhahn Projekt

Was würden Sie sagen, wenn man Ihnen die Frage stellen würde, ob Ihnen das Leben eines frisch geborenen Kükens 4 Cent wert wäre. Würden Sie antworten: „4 Cent, das ist schon ein ganz schöner Haufen Geld…“? – Wohl eher nicht. Dabei geht es wirklich nur um 4 Cent. 4 Cent die einem Lebewesen die Möglichkeit auf ein längeres Dasein ermöglichen.

Mit dem Aufruf „Rette meinen Bruder“ appelliert die 2012 gegründete Bruderhahn Initiative an das Gewissen der Gesellschaft. Da viele Betriebe die Legehennen-Brüder oft als unerwünschte Nebenprodukte ansehen, werden diese direkt nach der Geburt aussortiert und getötet. So kommt es zu einer jährlichen Massentötung von rund 32 Millionen jungen Hähnen, die als potentielle Masttiere den speziell gezüchteten Masthähnchen unterlegen wären. Diese Hähnchen aufzuziehen, wäre für einen Betrieb wirtschaftlich nicht tragbar. Deshalb hat sich die Bruderhahn Initiative Folgendes überlegt: 4 Cent mehr für’s Ei der Legehenne und damit die Chance auf ein Leben für einen Legehennen-Bruder.

Aktives Handeln

Lobenswert ist vor allem der Aspekt, dass die Initiative nicht nur nach Aufmerksamkeit, sondern auch nach Veränderung strebt und dabei aktiv handelt. Langfristig wird die Züchtung von Geflügelrassen angestrebt, die sich sowohl für die Eierproduktion als auch für die Mast eignen. Doch auch schon jetzt wird ein wichtiger Beitrag geleistet: mit dem Siegel der Bruderhahn Initiative Deutschland (BID) werden all die Produkte gekennzeichnet, die gemäß der BID-Richtlinien produziert wurden. Neben dem absoluten Verzicht auf Antibiotika orientieren sich diese Richtlinien zudem an denen von Bioland und Demeter. Dabei werden höchste Ansprüche an eine artgerechte Tierhaltung und damit an Aufzucht, Futter und die Lebensbedingungen der Tiere im Allgemeinen gestellt.

Das Hähnchenleben

In ihren ersten fünf Lebenswochen werden die männlichen Küken gemeinsam mit ihren Schwestern aufgezogen. Danach erfolgt eine Umsiedelung in den Maststall, wo sie unter besten Lebensbedingungen und mit 100 % hochwertigem Bio-Futter etwa 18-22 Wochen heranwachsen. Neben strengsten Bedingungen an die Umgebung müssen unter anderem genügend Auslauf und Beschäftigungsmöglichkeiten geboten sein, damit es nicht vermehrt zu Rangordnungskämpfen kommt.

Bei der Schlachtung wird insbesondere auf kurze Transportzeiten und ein schonendes Schlachtverfahren geachtet. Außerdem liegt ein besonderes Augenmerk auf dem hohen hygienischen Standard. Das Siegel wird dementsprechend nur an solches Hähnchenfleisch vergeben, welches von einem vom Verein zertifizierten Schlachtbetrieb stammt. Das gewonnene Hähnchenfleisch wird dann an den Fachhandel ausgeliefert. Dabei erhält der Verbraucher ein Fleisch das garantiert frei von Antibiotika und zudem durch die längere Mast schön fest und muskulös ist. Das bedeutet: Hochqualitatives Fleisch zu einem bezahlbaren Preis.

 

Zusammen zum Ziel:

Um auf jeder Ebene einen Beitrag zu erzielen, fordert die Bruderhahn Initiative jedes Glied in der Wertschöpfungskette zum Mitdenken und Mitmachen auf: vom Erzeuger, über Schlachtstätten und Großhandel bis zum Verbraucher. Letzten Endes jedoch hängt alles nur von 4 Cent ab.

21. März 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-03-21 09:07:402017-10-31 09:38:464 Cent für die Ethik – Das Bruderhahn Projekt
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Engpässe bei Dinkel und Preiserhöhung Dinkel-Teigwaren

Die Nachfrage nach unseren Dinkel-Teigwaren hat sich sehr positiv entwickelt. Eine Entwicklung die uns natürlich sehr freut, uns aber auch an die Grenzen unserer derzeitigen Lieferfähigkeit bringt. Wie bereits vor Beginn der Dinkelernte im September 2013 befürchtet und in unserem Naturata Blog bereits erwähnt (http://www.naturata.de/wordpress/?m=201309),  kam es aufgrund eines starken Hagel-Gewitters im Spätsommer 2013, im Gebiet rund um Reutlingen und Tübingen zu Ernteausfällen beim bio-dynamischen Dinkel für die Naturata Teigwaren. So dass die benötigten Erntemengen nicht vollständig gedeckt sind. Dies hat zur bitteren Folge, dass trotz einer gesteigerten Aussaat-Menge im Herbst 2012, keine Lieferfähigkeit aller Dinkel-Teigwaren bis Ernte-Anschluss garantiert werden kann. Zudem herrscht generell eine Dinkel-Rohstoff-Knappheit sowohl im Bio-Bereich als auch im Demeter-Bereich.

Daher haben wir uns entschlossen, einige Sorten bis auf weiteres nicht zu liefern, um den restlichen Rohstoff für die beliebtesten Nudel-Ausformen verwenden zu können. Ziel ist es, mit den Top5-Sorten bis Ernte-Anschluss im Spätsommer lieferfähig zu bleiben.

Leider kommt es aufgrund der geringen Dinkel-Mengen und der daraus resultierenden dramatischen Rohstoff-Preissteigerung, auch zu einer Preiserhöhung der Naturata Dinkel-Teigwaren.

Dennoch blicken wir positiv in die Zukunft, denn der neue Dinkel steht bereits auf den Feldern und wird für Sommer 2014 erwartet. Eine erneute Steigerung der Aussaat-Menge fand natürlich statt. Wir setzen weiterhin auf die erfolgreiche und jahrelange Zusammenarbeit mit unserer Erzeugergemeinschaft auf der Schwäbischen Alb und verfolgen gemeinsam die Entwicklung der aktuellen Dinkel-Ernte.

Wir werden Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten!

20. März 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-03-20 12:44:072017-10-31 10:56:10Engpässe bei Dinkel und Preiserhöhung Dinkel-Teigwaren
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Warum bietet Naturata keinen Rohkostkakao an?

Die Nachfrage an rohkostgeeigneten Lebensmitteln steigt. Immer mehr Endverbraucher rufen bei uns an und fragen die Verarbeitungstemperaturen einzelner Produkte an. Allgemein gibt es für Rohkostprodukte verschiedene Definitionen: für rohkostgeeignete Produkte der Marke Naturata gilt, sie wurden während des gesamten Herstellungsprozesses nicht über 42 °C erhitzt.

Ab einer Temperatur von 42 °C denaturieren Eiweiße in Lebensmittel, sie verändern dabei ihre ursprüngliche Struktur. Durch eine schonende Verarbeitung und eine Unterschreitung der Temperatur von 42 °C bleiben Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe erhalten. Kakaobohnen sind für ihren hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen bekannt. Sie fragen sich, aus welchem Grund NATURATA bislang noch keinen Rohkakao im Sortiment führt?

Der Röstprozess verleiht dem Kakao seinen spezifischen Geschmack und tötet eventuell vorhandene Mikroorganismen ab.  Durch die niedrigen Temperaturen kann die mikrobielle Keimbelastung nicht ausreichend dezimiert werden. Bei Kakao handelt es sich um ein Naturprodukt, welcher in den  Anbauländern von Hand geerntet und im Freien getrocknet wird. Unter üblichen Anbau- und Erntebedingungen ist es nicht zu vermeiden, dass Mikroorganismen mit den Kakaobohnen in Berührung kommen. Die Röstung tötet die Mikroorganismen zuverlässig ab und sorgt zudem für den bekannten Kakaogeschmack.

Wenn auch keinen Rohkostkakao, so bietet das NATURATA Produktsortiment wo möglich andere Produkte in Rohkostqualität an. Als Beispiel sind hier Oliven- und Saatenöle zu nennen, sowie Kalamata-Oliven mit Stein in Lake oder der Dijon-Senf und weitere Köstlichkeiten aus dem Nüsse- und Trockenfrüchtesortiment.

Auf der Homepage ist unsere aktuelle Zutaten- und Allergenliste zu finden. Wer auf einen Blick sämtliche Informationen bezüglich Allergene und Zutaten des gesamten Sortiments einsehen möchte, ist damit gut bedient. Als Zusatz sind vegetarische, vegane, glutenfreie als auch rohkostgeeignete Produkte gekennzeichnet. Hier gehts zur Info-Liste.

27. Februar 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-02-27 11:38:592017-10-31 10:40:17Warum bietet Naturata keinen Rohkostkakao an?
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Alle Jahre wieder – Biofach 2014

Am Samstag 14. Februar endete die viertägige, weltweit größte Bio-Messe in Nürnberg. Rund 42 000 Besucher aus 132 Ländern informierten sich über die Biobranche und bekamen an Probierständen einen ersten Eindruck über Neuprodukte verschiedener Hersteller. 2200 Aussteller präsentierten in 8 Hallen ihr Unternehmen sowie ihre Bio-Waren und Naturkosmetika.

Wie eh und je, war auch Naturata mit einem Stand auf der demeter-Fläche vertreten. Mit dabei waren folgende Neuprodukte: das zweifachkonzentrierte Tomatenmark in der Tube, die neue Gemüsebrühe mit Bio-Hefe sowie die beiden Heißgetränke VANILLA & LOVE und CHAI & CHILL.

Am NATURATA Stand gab es auch dieses Jahr wieder einiges zum Probieren. An Heißgetränken war für jeden etwas dabei. Als Muntermacher gab es die Wahl zwischen dem cremigen Café au Lait und den Espressosticks aus erlesenen Arabica- und Robusta-Bohnen. Koffeinfreie Getränke wurden als Dinkel- und Getreidekaffee, Malzkaffee Chocolino oder eben die beiden Neuheiten VANILLA & LOVE und CHAI & CHILL gereicht.

Die Getreidekaffees kamen sehr gut an und überzeugten sogar manchen, der mit Vorbehalt Getreidekaffees gegenüber stand. Daher Probieren geht über Studieren!!

Ein warmes Süppchen zwischendurch?! Am Naturata Stand wurden alle Geschmäcker bedient.  Aus dem Gemüsebrühensortiment waren die neue Gemüsebrühe mit Bio-Hefe, die hefefreie Variante mit einer Muskat- und Sellerienote, die Gemüsebrühe hefefrei mit Kräutern und die Gemüsebrühe hefefrei mit Curry und Chili dabei.

Wer schon immer einmal herausfinden wollte, welche geschmacklichen Unterschiede zwischen Gemüsebrühen mit und ohne Hefe bestehen, konnte die Gemüsebrühen nacheinander verkosten. Die außergewöhnliche Besonderheit  Gemüsebrühe hefefrei Curry Chili überzeugte bei der Verkostung nationale als auch internationale Geschmäcker. Gerade Reisgerichten verleiht sie einen würzigen Geschmack mit einer angenehmen Schärfe.

Für das Naturata Team bot die Messe neben fachlichem Austausch und Inspiration auch jede Menge Spaß. Vier Tage lang wurde das gemeinsame Projekt „Messe“ gestemmt und einander dabei fernab des Arbeitsalltags auf ganz neue Weise kennen gelernt. Alle Jahre wieder – ein Ereignis auf das man sich freuen kann!

 

27. Februar 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-02-27 11:38:492017-10-31 09:56:30Alle Jahre wieder – Biofach 2014
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Nicht so kross! Acrylamidgehalt in Lebensmitteln

Acrylamid in Lebensmitteln?! Seit Menschen zu Kochen und Braten begonnen haben, befindet sich Acrylamid in Lebensmitteln. Durch die Veränderung der Lebens- und Essgewohnheiten rücken nun Inhaltsstoffe mehr und mehr in den Vordergrund. Lebensmittel werden dazu genauestens unter die Lupe genommen und analysiert.

Acrylamid ist eine chemische Verbindung, die durch thermische Prozesse aus freiem Asparagin, einer in Lebensmitteln natürlich vorkommenden Aminosäure und reduzierten Zuckern, wie Glukose und Fruktose entsteht. Ein hoher Anteil an Acrylamid entsteht somit durch die Veredelung und Zubereitung von Lebensmitteln durch Backen, Rösten, Braten und Frittieren. Als Beispiele für Lebensmittel, die viel Acrylamid enthalten sind Pommes frites und Kartoffelchips zu nennen.

Welche Gefahr birgt Acrylamid? Bei Tierversuchen löste die Aufnahme von zu viel Acrylamid Krebs aus. Die Wirkung auf den Menschen ist jedoch noch nicht wissenschaftliche belegt. Der Anteil an Acrylamid in Lebensmittel ist bislang noch nicht gesetzlich festgelegt. Jedoch geben Richt- und Signalwerte von der Europäischen Union und dem Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) den Herstellern Auskunft, wann der Anteil an Acrylamid als kritisch anzusehen ist.

Mit ihrer Empfehlung 2013/647/EU hat die EU ihre aktuellen Richtwerte veröffentlicht. Diese basieren auf den Monitoring-Ergebnissen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Daneben hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)  in der 8. Berechnung 2010 Signalwerte für weitere Lebensmittelgruppen veröffentlicht.

Werden diese Richt- oder Signalwerte überschritten, so sind die Hersteller angehalten, Maßnahmen zur Minimierung der Acrylamidbelastung in den Produkten einzuleiten. Um den Acrylamidgehalt zu reduzieren können beispielsweise andere Ausgangsmaterialien bezüglich des Zucker- und Asparagingehalts eingesetzt sowie an der Rezeptur, Prozessführung und der Zubereitung gefeilt werden.

Gundsätzlich ist es durchaus sinnvoll die Aufnahme an Acylamid zu reduzieren. Den Anfang kann man damit in der eigenen Küche machen, indem man den Röstgrad der Bratkartoffeln von knackig braun auf goldgelb reduziert. Dennoch gilt  zu berücksichtigen wie viel man tatsächlich von einem Produkt zu sich nimmt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt dazu als zulässige Höchstmenge für die tägliche Aufnahme von Acrylamid 1 µg pro kg Körpergewicht an. Dazu ein Beispiel anhand des Naturata Getreidekaffees für eine 70 kg schwere Person. Bei einer Zubereitungsempfehlung von 2,5 g für eine Tasse (wie auf dem Produkt angegeben) ergibt sich nach internen Analysen ein maximaler Wert von 1,8 µg  (Mikrogramm) Acrylamid in einer Tasse Getreidekaffee. Um mit dem Naturata Getreidekaffee diesen Wert zu erreichen, müsste man dementsprechend täglich 38 Tassen trinken.

27. Februar 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-02-27 11:38:272017-10-31 12:04:11Nicht so kross! Acrylamidgehalt in Lebensmitteln
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Monat für Monat schokoladige Köstlichkeiten

Was halten Sie von einem süßen Start ins neue Jahr? Die Abo-Box Schokostück liefert Ihnen dazu feinste Schokoladenköstlichkeiten.

Jeden Monat werden die Boxen mit verschiedensten Schokoladenvarianten, angefangen bei gewagten und ausgefallenen Tafelschokoladen, bis hin zu Trüffelpralinen und Trinkschokoladen bestückt. Wer sich zu den bekennenden Schokoladenliebhabern zählt und offen für neue Produkte ist ist mit der Abo-Box gut beraten.

Die Januar-Box enthält die Naturata Spécial Weisse Stracciatella-Kirsch. Traditionelles Schweizer Herstellungsverfahren sowie biozertifizierte und fair gehandelten Zutaten machden diese Schokolade zu einem wahren Genuss. Alle Zutaten sind zu 100 % vegan. Umso mehr eine Besonderheit für laktoseintolerante oder sich vegan ernährende Menschen.

Interesse? Die Abo-Box Schokostück wird Ihnen bei einem Abonnement jeden Monat direkt vor die Haustür geliefert. Für 15 Euro je Box bekommen Sie um die fünf schokoladige Köstlichkeiten. Bestellen können Sie die Box unter http://www.schokostueck.de/

17. Januar 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-01-17 11:09:452017-10-31 10:38:12Monat für Monat schokoladige Köstlichkeiten
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Was ist der Unterschied zwischen Feinbitter- und Edelbitter Schokoladen?

Bei den Herkunftsschokoladen aus Indien mit 85% Kakao und Panama mit 80% Kakao gab es eine kleine Änderung in der Produktbezeichnung. Was genau der Unterschied zwischen Feinbitter und Edelbitter ist, möchten wir gerne erläutern.

Was genau ist Edelkakao?

Edelkakao zeichnet sich durch besonders hochwertige geschmackliche Eigenschaften aus und entsteht meist aus den Kakao-Sorten Trinitario, Arriba oder Criollo. Ähnlich wie bei Reben-Sorten im Weinbau kommt es auch bei Kakao auf die Anbauregion an. So gibt es hervorragenden Kakao der Sorte Forastero (auf dem Weltmarkt als Konsumkakao bezeichnet) aus bestimmten Provinzen, aber auch weniger guten Kakao der eigentlich hochwertigen Sorte Trinitario. Auch der Unterschied zwischen Kakao aus Südamerika und Afrika wird hierdurch deutlich. Forastero Kakao aus Afrika ist beispielsweise geschmacklich oft nicht so vielschichtig wie Kakao aus Südamerika.

Die Naturata Schokoladen der goldenen Herkunftslinie bestehen aus großen Anteilen Trinitario oder Arriba Kakao –die Indien-Schokolade mit einem Kakao-Gesamtanteil von 85% aus der Sorte Forastero.

 

Bezeichnung „Edelkakao“ streng reglementiert

Welcher Kakao sich edel nennen darf, hängt von mehreren Faktoren wie eben beispielsweise der Kakao-Sorte ab. Ebenfalls ein Kriterium dafür ist die Liste der Edelkakao exportierenden Länder, die regelmäßig im Rahmen der internationalen Kakao-Konferenz erstellt wird. Ist ein Land bei dieser Tagung nicht mit dabei bzw. wird vom Gremium nicht anerkannt, kann es auch in der darauffolgenden Ernte keinen Kakao mit „Edel“ im Namen exportieren. Die Bezeichnung „Edelkakao“ ist also u.a. von der Kakao-Konferenz abhängig und hat wirtschaftliche und politische Hintergründe.

Bei der zuletzt stattfindenden Konferenz wurde Panama leider von dieser Liste gestrichen und darf seither seinen Kakao nicht mehr Edelkakao nennen. Qualität und Geschmack des Kakaos haben sich nicht geändert, weshalb dieser auch weiterhin hochwertige Basis unserer Schokolade ist. Daher haben wir unsere Panama-Schokolade rein textlich von Edelbitter auf Feinbitter geändert. Gleiches trifft auf den Kakao aus Indien zu, obwohl dieser besonders selten und hochwertig ist.

Außer der textlichen Änderung wurde an den Schokoladen nichts geändert. Rezeptur, Qualität oder Herkunft sind unverändert.

16. Dezember 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-12-16 16:53:152017-10-31 10:36:08Was ist der Unterschied zwischen Feinbitter- und Edelbitter Schokoladen?
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Weihnachtspost mit Zusatznutzen

Wie kann man beste Weihnachtsgrüße versenden und zusätzlich einen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten? In diesem Jahr hat sich die Naturata AG dazu entschieden das geplante Weihnachtsbudget für soziale Zwecke einzusetzen. An Stelle der traditionellen Weihnachtskarten wurde dieses Jahr ein nicht weniger liebevoll gestalteter Brief versendet. Somit kann das eingeplante Budget, welches sonst, für die Karten verwendet worden wäre, gespendet werden.

Hier in Marbach, dem pitoresken Städtchen in dem auch einst der Dichter Friedrich Schiller aufwuchs, ist auch der Dorothea Schiller Waldorfkindergarten ansässig. Er bietet für die Kinder der Umgebung ab dem Alter von drei Jahren Raum und Möglichkeit für individuelle Entwicklung  und Förderung nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik. Kinder sind die Zukunft der Welt. Um unsere Unterstützung zu signalisieren und unseren kleinen Marbacher Mitmenschen eine Freude zu machen erhalten sie dieses Jahr das Naturata Weihnachtsbudget. Vor nicht all zu langer Zeit umgezogen fehlt es dem Waldorfkindergarten noch an so manchem Mobiliar. Mit der Spende von Naturata soll ein großer Tisch und Stühle angeschafft werden, damit gemeinsam die Mahlzeiten eingenommen werden können.

Um diese Spenden seitens Naturata zu ermöglichen gilt unser Dank Ihnen, unseren treuen KundenInnen, LieferantenInnen, GeschäftspartnernInnen und Freunden. Wir möchten uns bei Ihnen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangen Jahr bedanken und hoffen, dass wir durch Sie auch zukünftig mit unserem Fokus auf die Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln und dem Pflegen von fairen und langjährigen Beziehungen zu unseren KundenInnen und LieferantenInnen unseren Beitrag für eine gute Welt leisten können.

16. Dezember 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-12-16 16:53:062017-10-31 10:30:02Weihnachtspost mit Zusatznutzen
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Wissenswertes zum Fermentationsprozess & Röstung bei Kakao

Viele verschiedene Anfragen zu unseren Produkten, sowie Hinweise, Anregungen und Wünsche erhalten wir das ganze Jahr über. Diese Anfragen, Rückmeldungen und Wünsche nehmen für uns einen besonderen Stellenwert ein, denn nur so können wir unser Produktangebot an hochwertigen Lebensmitteln nach den Wünschen unserer Kunden verbessern. Dafür und für das damit verbundene Interesse an Naturata Produkten wollen wir uns an dieser Stelle bei Ihnen bedanken!

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt was man unter dem Fermentationsprozess der Kakaobohnen versteht und weshalb dieser notwendig ist?

Nach der Ernte werden die Kakaobohnen aus den Kakaofrüchten herausgeschlagen. Die Kakaobohnen sind dabei noch von dem Fruchtfleisch umhüllt. Nun erfolgt der Fermentationsprozess, die Gärung. Dazu werden die Kakaobohnen in Kisten oder Gruben geschichtet und in regelmäßigen Abständen belüftet. Der Zuckergehalt im Fruchtmus wird bei dem Fermentationsprozess durch Mikroorganismen unter anderem zu Alkohol und Essigsäure abgebaut. Dabei steigt die Temperatur auf 45-50°C an. Durch die hohe Temperatur verflüssigt sich das Fruchtfleisch und verdunstet. Während dieses Prozesses keimen die Kakaosamen kurz auf wodurch kakaotypische Vorstufen von Aromen gebildet werden. Aufgrund der hohen Temperaturen und der Essigsäure wird der Keimling aber bald abgetötet, die Zellwände der Bohnen öffnen sich, das Vorstufenaroma kann sich dadurch in die gesamte Bohne verteilen. Somit wird auch der Bitteranteil gemildert. Durch den abgetöteten Keimling sind die Bohnen nun auch lagerfähig. Der Fermentationsprozess trägt somit wesentlich zu dem Kakaogeschmack sowie zu Weiterverarbeitung bei.

Weshalb werden Kakaobohnen zusätzlich geröstet?

Bei dem Röstvorgang entwickeln sich die bei der Keimung entstandenen Vorstufenaromen zu den typischen Aromen des Kakaos, so können bis zu 400 Aromen vollständig erschlossen werden. Zudem erfolgt ein weiterer Entzug an Feuchtigkeit und die Schale der Kakaobohnen lässt sich nach der Röstung besser von dem Kern lösen. Die Röstzeit und –temperatur ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Kakaobohnengröße als auch der Verwendungszweck spielen dabei eine wichtige Rolle. So werden Bohnen für Kakaopulver bei höheren Temperaturen 100-150 ° C geröstet während Edelkakaobohnen oder Bohnen für Schokolade bei niedrigen Temperaturen 100-115 °C geröstet werden. Die Dauer der Röstung ist von den Kakaobohnen, der Rösttemperatur und von der eingesetzten Rösttechnik abhängig. Bei hohen Temperaturen erfolgt eine kurze Röstzeit 15 bis 20 Minuten. Längere Röstprozesse bei niedrigen Temperaturen können über eine Stunde dauern.

Durch den Röstprozess erfolgt also nochmals eine individuelle Behandlung der Kakaobohnen, welche die bereits angelegten Aromen verstärkt hervorheben.

Für den typischen und harmonischen Kakao-Geschmack sind Fermentation und Röstung also unerlässlich.

16. Dezember 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-12-16 16:52:552017-10-31 10:40:17Wissenswertes zum Fermentationsprozess & Röstung bei Kakao
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