Wie wird Naturata Arabica Bohnenkaffee entkoffeiniert?

24. Juli, 2013

Kräftig aromatischer löslicher Bohnenkaffee entkoffeiniert ist zu Hause oder im Büro schnell zubereitet. Durch die erlesene Mischung aus verschiedenen Herkunftsregionen erhält der Kaffee sein ausgewogenes und vielschichtiges Aroma. Nach Übergießen mit heißem Wasser werden die typischen Röstaromen verströmt und der volle Geschmack überzeugt Kaffeeliebhaber – auch ganz ohne Koffein. Doch wie wird dem Kaffee das Koffein entzogen, sodass ein bekömmliches und genussvolles Getränk entsteht, das auch abends genossen werden kann?

Kohlensäure als Extraktionsmittel

Wie schon erwähnt, findet Kohlensäure beim Entkoffeinierungs-Prozess Einsatz. Kohlensäure, auch unter dem Begriff Kohlendioxid bekannt, ist ein natürlich vorkommender Bestandteil: Als Gas oder gelöst in Wasser, in der Luft sowie in Getränken ist Kohlendioxid zu finden und auch bei der Photosynthese der Pflanzen spielt Kohlendioxid eine wichtige Rolle. Als Extraktionsmittel unter bestimmten Temperatur- und Druckbedingungen für Koffein hat es sich schon seit langer Zeit bewährt.

Das schonende Entkoffeinierungs-Verfahren

Beim Entkoffeinierungsverfahren mit natürlicher Quellkohlensäure handelt es sich um ein besonders schonendes Verfahren. Zu Beginn wird der Feuchtegehalt des Rohkaffees mit Wasser erhöht. Dann wird in den Extraktionsbehälter, in dem sich der Kaffee befindet, unter hohem Druck zirkulierendes, flüssiges Kohlendioxid eingeleitet, das das Koffein aus dem Kaffee entzieht. Die Extraktion läuft in einem geschlossenen System im Kreislauf ab, d.h. das Kohlendioxid nimmt das Koffein auf, von dem es in einem Abscheider wieder getrennt wird. Es wird erneut im Extraktionsbehälter durch den Kaffee gepumpt und belädt sich mit Koffein. Sobald der Koffeingehalt (bezogen auf den gerösteten Kaffee) <0,1% beträgt, wird der sich wiederholende Vorgang gestoppt. Die Bohnen werden anschließend getrocknet und geröstet.

Was ist das Besondere bei diesem Verfahren?

Die Inhaltsstoffe, die für die Röstaromen verantwortlich sind, bleiben erhalten. Es werden nur physiologisch unbedenkliche Hilfsstoffe verwendet, nämlich Kohlendioxid und reines Wasser. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kaffee im Vergleich zum Kaffee mit Koffein bekömmlicher ist, da beim Entkoffeinierungs-Prozess auch Reiz- und Bitterstoffe reduziert werden.

Diese Punkte sprechen dafür, sich auch einmal abends einen erfrischenden Eiskaffee zu gönnen. Der entkoffeinierte Arabica Bohnenkaffee eignet sich zudem wunderbar für viele Rezepte, so kann damit ein feines, koffeinfreies Tiramisu gezaubert werden.

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1 Kommentar

  • Hellma

    Okt th, 2013 7:50 PM Reply

    Die Bohnenvielfalt ist kaum zu fassen!
    Ich war auch erstaunt, was gute Kaffeebohnen ausmachen!
    Eine Weißheit noch auf den Weg:
    Guten Kaffee erkennt man daran, das er nicht nach Kaffee schmeckt.
    Klingt lustig, ist aber so!

    Grüße, Hellma

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