„Risca Grande“: Olivenöl aus Portugal in demeter-Qualität

24. Juli, 2015

Die Oliven unseres einzigartigen demeter Olivenöls stammen vom Olivengut Risca Grande, das in einer der sonnenreichsten Ecken Portugals im Südosten des Landes liegt. Das Anbaugebiet bietet für die Oliven der Sorte Galega optimale Wachstumsbedingungen. Die Bio-Farm Risca Grande wurde 2001 von zwei Schweizer Familien gegründet. 2008 unterstützten wir das Olivengut bei der Umstellung auf bio-dynamischen Anbau, so dass es ein Jahr später auch den vollen demeter-Status erhielt. Für die außergewöhnliche Qualität der Olivenöle wurde Risca Grande bereits mehrfach ausgezeichnet.

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Das Gut umfasst 105 ha Anbaufläche. Auf dieser wachsen 20.000 Olivenbäume, die zwischen 5 und 500 Jahre alt sind. Aufgrund der bio-dynamischen Kriterien werden die Flächen unter den Bäumen nicht gepflügt. Das Grüngut wird stattdessen drei- bis viermal im Jahr abgemäht, gehäckselt und unter den Bäumen ausgebreitet. Diese Methode hat mehrere Vorteile. Zum einen schützt die Pflanzendecke vor Austrocknung und Erosion und zum anderen wird ein Lebensraum für natürliche Organismen geschaffen, die zu einem ausgeglichenen und reichhaltigen Boden beitragen. Wie in den demeter-Richtlinien vorgesehen, werden die Olivenhaine zusätzlich mit einem speziellen Kompost gepflegt. Dazu werden gehäckselte Baumschnitte, Trester, tierischen Dünger und bio-dynamische Präparate verarbeitet. Denn ein ausgeglichener und reichhaltiger Boden hat positive Auswirkungen auf die Intensität der Aromen des Olivenöls.

RISCA GRANDE

Hochbetrieb herrscht bei Risca Grande von Anfang November bis Mitte Januar, wenn die Olivenernte stattfindet. Dabei wird ein modernes, für Bäume und Früchte sehr schonendes maschinelles Verfahren eingesetzt. Die Oliven der ganz alten Bäume werden von Hand geerntet. Um die hohe Qualität des Öles sicher zu stellen, werden die Oliven im nächsten Schritt mit größter Sorgfalt aussortiert. Schließlich ist neben der Gesundheit der Oliven auch der richtige Reifegrad ausschlaggebend für die Qualität des Endprodukts. Frühzeitig auf den Boden gefallene Oliven werden deshalb nicht in der Ölmühle weiterverarbeitet.

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Die gesetzlich verbindlich geregelte Güteklassenbezeichnung „nativ extra“ bürgt dafür, dass gewisse Qualitätsparameter eingehalten werden. Es wird grundsätzliche eine schonende Ölgewinnung vorausgesetzt, die nur mechanische Verfahren erlaubt. Zudem gelten höchste Ansprüche an Geruch und Geschmack, die von einem geschulten Sensorik-Panel untersucht werden. Nicht nur fachkundige Experten sondern auch Konsumenten in Verkostungen  bestätigten das  harmonische fruchtige Aroma des Olivenöls.

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Alle Verarbeitungsschritte des Öls finden bei Risca Grande statt. Nach der Ernte werden die Oliven in der Ölmühle gereinigt, gemahlen und geknetet. Dabei entsteht eine Masse, aus der in Zentrifugen das Öl von der Frucht abgetrennt und direkt in große Edelstahltanks, gepumpt wird. Vor der Abfüllung wird das Öl einer speziellen Filtrierung unterzogen. Dafür werden Baumwollfilter verwendet, die im Gegensatz zu normalen Filtern durchlässig für Fruchtreste sind. Dadurch lässt sich die leichte Trübung des fertigen Olivenöls erklären. Diese durch Fruchtreste entstehende Trübung ist somit ein Kennzeichen für die besondere Qualität des Öls, das sich durch ein vollmundiges und fruchtiges Aroma auszeichnet.

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Das Risca Grande-Olivenöl bietet eine Vielfalt an Geschmacksnuancen und ist deshalb vielseitig einsetzbar. Es kann für Salat-Dressings, Pesto oder zum Beispiel auch in mediterranen Nudel- und Gemüsegerichten verwendet werden. Durch seine ausgeprägte Hitzebeständigkeit ist es auch zum Braten geeignet.

 

RISCA GRAND

 

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1 Kommentar

  • Px34r

    Jul th, 2015 10:08 AM Reply

    super interessant, danke für den Beitrag!

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