Schlagwortarchiv für: mehr als bio

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit möchten wir als Unternehmen mit unserer Spende ein gemeinnütziges Projekt unterstützen. In diesem Jahr fand am 14. Dezember die Scheckübergabe an die Vesperkirche in der Friedenskirche in Ludwigsburg statt.
Unser Prokurist Pedro Fernandez übergab den Scheck über 1.000 € an Bärbel Albrecht, die für die Projektleitung der Vesperkirche zuständig.

Warum gibt es die Vesperkirche in Ludwigsburg?

Die Schere zwischen arm und reich geht in unserer Gesellschaft immer weiter auf, die soziale Polarisierung nimmt zu. Immer mehr Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Migrationshintergrund schlittern der Armutsgrenze entlang oder rutschen darüber. Die Nachfrage nach Sozialrechtsberatung in der Diakonischen Bezirksstelle sowie nach finanzieller oder materieller Nothilfe hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. In einer Gesellschaft, die immer mehr in Schieflage gerät, muss die Kirche klar ihre Stimme erheben, sich einsetzen für diejenigen, die unter die Räder zu kommen drohen. Mit ihrer Diakonie stellt sich die Kirche nicht nur individuell der Not von Menschen, sondern muss auch ein politisches Bewusstsein für armutsorientierte Arbeit und Positionen schaffen.

 

Wie hilft die Vesperkirche?

Menschen, die von Armut betroffen sind, fehlt es nicht unbedingt (nur) an Kleidung und Nahrung, sondern sie sind oftmals von wichtigen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen. Dazu gehört der erschwerte Zugang zu unserem Bildungssystem, unser Gesundheitssystem, das immer mehr private finanzielle Leistungen erfordert, das kulturelle Leben und soziale Kontakte, die mit wenig Geld nur schwer aufrecht zu erhalten sind, um nur einiges zu nennen. In der Vesperkirche gibt es verschiedene kostenlose Angebote, wie beispielsweise Friseure, die kostenlos Haare schneiden, eine Ambulanz, die täglich besucht werden kann, kostenlose Kleidung vom Diakonieladen und einiges mehr. Donnerstagabends gibt es ein Vesperkirchenkulturprogramm, das Menschen mit geringem Einkommen besuchen können.

 

Wie können wir der Vesperkirche helfen?

Die Ludwigsburger Vesperkirche öffnet jeden Tag, auch sonntags, in der Friedenskirche in Ludwigsburg. Für 1,50 € Euro bekommen die Gäste ein Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Getränke. Spenden sind willkommen, da die 1,50 € die Kosten der Vesperkirche nicht decken.
Jede Spende hilft! Hier findest du weitere Informationen zu den Spenden für die Vesperkirche.

Wir, als Naturata AG, planen an zwei Tagen im nächsten Jahr ehrenamtlich in der Vesperkirche mitzuarbeiten. Elf unserer Mitarbeiter*innen haben sich bereit erklärt bei der Essensausgabe in der Friedenskirche zu helfen. Das klingt auch für dich interessant?
Hier findest du alle relevanten Informationen zur Mitarbeit in der Vesperkirche.

Heute möchten wir Ihnen unsere neue Kollegin im Naturata Team vorstellen. Diana Telöken verstärkt ab sofort unser Marketing-Team. Hier stellt sie sich nun in einem kurzen Interview vor.

In welcher Position wirst du zukünftig bei Naturata tätig sein?

Seit Dezember 2022 bin ich in der Marketingabteilung von Naturata tätig und im Großen und Ganzen dafür zuständig, dass der Bekanntheitsgrad der Marke steigt sowie die Marketingmaßnahmen stetig ausgeführt und weiterentwickelt werden.

 

Was genau sind deine Aufgaben?

Zu meinen Aufgaben zählen verschiedene Bereiche innerhalb des Marketings. Es geht bisher grob gesagt um folgende Themenbereiche: Social Media, Public Relations & Eventplanung. Zum einen steht die Betreuung unserer Social-Media-Kanäle auf LinkedIn, Xing und Facebook auf meiner Tagesordnung. Zudem liegt Public Relations (PR) in meinem Verantwortungsbereich. Die Betreuung der bestehenden und neuen Influencer-Kooperationen spielt in diesem Zusammenhang auch eine große Rolle. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Planung und Umsetzung von nationalen Messen und Events, z.B. die B2B-Fachmesse Biofach in Nürnberg sowie Endverbrauchermessen wie die Slowfood in Stuttgart.

 

Woher kommst du?

Gebürtig komme ich aus Nordrhein-Westfalen. Dort bin ich in einem beschaulichen Örtchen namens Borken im Münsterland groß geworden. Borken beziehungsweise das Münsterland liegt direkt an der holländischen Grenze und ist bekannt für Wasserburgen, Fahrradrouten und Naturschutzgebiete. Sehr idyllisch und gut zum Entspannen.

 

Was hast du gelernt?

Vor meinem Studium habe ich eine schulische Ausbildung zur Fremdsprachenassistentin absolviert. Danach bin ich als Au-Pair nach Paris gegangen und im Anschluss hat mein Studium im internationalen Marketing in einem deutsch-französischen Studiengang gestartet. Dabei durfte ich unteranderem im Rheinland aber auch wieder in Frankreich, genauer gesagt im wunderschönen Colmar, leben und studieren.

 

Welche Hobbys hast du? Was machst du gern in deiner Freizeit?

Generell liebe ich natürlich alles was mit Lebensmittel zu tun hat – daher koche und backe ich sehr gerne – worüber sich meine Kollegen und Kolleginnen auch sicherlich sehr freuen werden. Nicht umsonst liebe ich Frankreich und die französische Kultur sehr, da die „kulinarische Leidenschaft“ dort sehr ausgeprägt ist. Um sportlich fit zu bleiben versuche ich ca. 1–2-mal pro Woche zum Yoga zu gehen. Ansonsten gehe ich auch sehr gerne wandern! 😊

 

3 Dinge, auf die du verzichten könntest?

  1. Dauerhafte Pessimisten
  2. Schlechtes Essen
  3. Negative Schlagzeilen

 

3 Dinge, auf die du nie verzichten könntest?

  1. Meine Familie und Freunde
  2. Käse
  3. Reisen

 

Gibt es einen „Fun Fact“ über dich? Ein Hobby, Interesse oder eine Fähigkeit die nicht jeder hat/kann?

Während meiner schulischen Ausbildung zur Fremdsprachenassistentin habe ich zeitgleich in einem Schuljahr 4 verschiedene Fremdsprachen gelernt: Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch. War auf Dauer etwas viel und ich habe, nach der Ausbildung, versucht, mich auf Englisch und Französisch zu fokussieren.

 

Was sind deine ersten Eindrücke bei Naturata? Wie gefällt es dir? Ist es so, wie Du es dir vorgestellt hast?

Bisher gefällt es mir sehr gut – super sympathisches & hilfsbereites Team, spannende Aufgaben. Ein sehr guter Start würde ich sagen! 😊

 

Zum Einstand wird traditionell meist etwas gebacken und mitgebracht. Was hattest du dabei?

Es gab 2 Kuchen, damit jeder etwas abbekommt: 1 x Zitrone-Pistazie-Mandel Kuchen & 1 x Brownie mit Mandel, Orange und Tahini.

 

Gibt es etwas, das die Leute da draußen deiner Meinung nach unbedingt über Naturata wissen sollten?

Naturata hat nicht nur knapp 300 verschiedene, super-leckere & bio-zertifizierte Produkte zu bieten, sondern geht noch viel weiter. Der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit hinsichtlich der Produkte sowie Menschlichkeit im Umgang mit Mitarbeitern sowie Zulieferern. Davon können sich so manch‘ andere Unternehmen eine große Scheibe abschneiden.

 

Wenn du ein Lieblingsprodukt wählen müsstest, welches würdest du auswählen? Warum?

Ich brauche noch ein paar Monate um mich durch das vielfältige Sortiment zu probieren. Die vegane Aioli sowie die Schokoladen haben es mir bisher aber schonmal angetan!

 

Vielen Dank liebe Diana für das Interview und herzlich willkommen im Naturata Team! Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang und wünschen viel Erfolg!

In diesem Jahr waren wir endlich wieder auf der BIOFACH vor Ort in Nürnberg vertreten. Vom 26. – 29.07.2022 versammelten sich 2.276 Aussteller aus 94 Ländern auf der BIOFACH und der parallel stattfindenden VIVANESS. Unser Messestand war gut besucht und wir konnten gebührend in unsere neue Kommunikationskampagne „Weil es um alles geht.“ starten.

Weil es um alles geht.

Zeitgleich mit dem Start der BIOFACH starteten wir in unsere neue Kommunikationskampagne. Mit der Kampagne zeigen wir unser soziales und ökologisches Engagement rund um die Naturata Produkte. Beginnend vom fairen Handel mit unseren Erzeugern über Fairtrade zertifizierte Produkte bis hin zur Kompensation der CO2-Emissionen mit myclimate.

Zahlreiche Besucher und Geschäftspartner waren sehr interessiert an unsere Kampagne und den vielen Maßnahmen, die bald auch in den verschiedenen Läden, zum Beispiel in Form von Displays, zu finden sein werden.

Alle Informationen über unsere Kampagne sind auf unserer Microsite weilesumallesgeht.naturata.de  zu finden.


 

 

Heute möchten wir Ihnen unsere neue Kollegin im Naturata Team vorstellen. Andrea Zimmermann verstärkt ab sofort unser Vertriebs-Innendienst-Team. Hier stellt sie sich nun in einem kurzen Interview vor.

Andrea Zimmermann - Vertreibs Innendienst

Andrea Zimmermann

In welcher Position wirst du zukünftig bei Naturata tätig sein?

Ich werde im Vertriebsinnendienst arbeiten.

Was genau sind deine Aufgaben?

Ich werde Kunden im In- und Ausland betreuen, Aufträge bearbeiten, Versanddokumente erstellen und selbstverständlich eng mit dem Außendienst und den anderen Abteilungen im Haus zusammenarbeiten.

Woher kommst du?

Ich bin in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren und auch in Stuttgart aufgewachsen.

Was hast du gelernt?

Ich habe eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß-und Außenhandel gemacht und ein berufsbegleitendes Fernstudium mit dem Abschluß als Diplom-Betriebswirtin (FH) absolviert

Welche Hobbys hast du? Was machst du gern in deiner Freizeit?

Ich gehe gerne Wandern und koche sehr gerne – auch zusammen mit Freunden. Außerdem finde ich Entspannung in unserem großen (Gemüse-)Garten.

Drei Dinge, auf die du verzichten könntest?

drängelnde Autofahrer, Unwetter und Krankheiten

Drei Dinge, auf die du nie verzichten könntest?

Meine Familie und Freunde, meine Küche und meinen Garten

Gibt es einen „Fun Fact“ über dich? Ein Hobby, Interesse oder eine Fähigkeit die nicht jeder hat/kann?

Ich halte Zwergseidenhühner – und die Mädels versorgen uns gut mit ihren kleinen Eiern

Was sind deine ersten Eindrücke bei Naturata? Wie gefällt es dir? Ist es so, wie Du es dir vorgestellt hast?

Ich wurde sehr nett von allen empfangen und aufgenommen. Es macht mir viel Spaß hier zu arbeiten – so kann es weitergehen.

Zum Einstand wird traditionell meist etwas gebacken und mitgebracht. Was hattest du dabei?

Bis jetzt habe ich noch keinen Einstand gefeiert, das kommt aber noch nach Ostern. Ich backe sehr gerne Brot und Brötchen… mal sehen

Gibt es etwas, das die Leute da draußen deiner Meinung nach unbedingt über Naturata wissen sollten?

„Mehr als Bio“ – das ist hier nicht nur eine Floskel nach außen, das wird von den Mitarbeitern auch gelebt.

Wenn du ein Lieblingsprodukt wählen müsstest, welches würdest du auswählen? Warum?

Bis jetzt konnte ich nur wenige Produkte probieren aber die unterschiedlichen Schokoladen liebe ich jetzt schon! Sie schmecken einfach super.

Vielen Dank liebe Andrea für das Interview und herzlich willkommen im Naturata Team! Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang und wünschen viel Erfolg!

Der Arriba-Kakao aus Ecuador für die 70 % Edelbitter- und die 42 % Vollmilchschokolade stammen aus insgesamt fünf Kleinbauen-Kooperativen, die alle in der Region Carrizal-Chone lokalisiert sind. Die Kleinbauernvereinigung „Fortaleza del Valle“ wurde im Jahr 2005 ins Leben gerufen und umfasst mittlerweile insgesamt 633 Familien. Das Hauptbestreben der Kooperative ist neben der Unterstützung der Kleinbauern, die Verbesserung der Lebensumstände, die Förderung effizienter Produktionsprozesse sowie der gewissenhafte Umgang mit der Umwelt. Auch die Lieferketten und der Export können in der Gemeinschaft weiter verbessert werden.

Die „Fortaleza del Valle“ in Ecuador ist Teil des „CONCACAO“, der einen Verbund nationaler Kakaoanbieter darstellt. So profitieren die Kleinbauern von technischer und finanzieller Unterstützung ebenso wie von diversen Weiterbildungen und Schulungen. Dadurch können die Abläufe der Bepflanzung und Pflege so weit verbessert werden, sodass auch die Erträge gesteigert werden – wovon letztlich die Landwirte profitieren. Obwohl die Kleinbauern im Schnitt über eine Anbaufläche von lediglich 2-5 ha verfügen, weisen die Flächen eine sehr mannigfaltige Agrarwirtschaft auf.

Eines der größten Probleme in der Region Carrizal-Chone sind die Phasen der Trockenheit. Aus diesem Grund hat die Zentralregierung von Ecuador für die von der Trockenheit betroffenen Gebiete einen Staudamm errichtet. Somit wird den Landwirten eine dauerhafte Bewässerung gewährleistet, wodurch die Ernte hochwertiger Kakaobohnen auch in Zeiten der Trockenheit gesichert werden kann.

Die erlesenen Bohnen werden nach der Ernte in einem Zentrallager gesammelt. Um Schokolade von höchster Qualität und feinem Geschmack zu erlangen wird jede Kakaobohnen einzeln geprüft und die Fermentierungs- und. Trocknungsprozesse werden genauestens überwacht. Vor der Sonnentrocknung der Bohnen, werden sie zur Fermentation für vier Tage in Holzboxen gelagert und anschließend exportiert.

Zur Herstellung der Herkunftsschokoladen werden die Kakaobohnen im ersten Schritt zu Kakaomasse und Kakaobutter verarbeitet. Je nach Schokolade wird die Masse mit weiteren Zutaten wie Zucker und ggf. Milchpulver und Vanille eingewogen, vermischt und fein gewalzt. Zur Gewinnung des runden Aromas und dem typischen, besonders feinen Schweizer Schmelz, wird die Schokolade durch Conchieren veredelt. Dieser Prozess beinhaltet das Rühren und Verkneten der Schokoladenmasse. Die Dauer des Conchiervorgangs kann je nach Sorte bis zu 72 Stunden betragen und bewirkt den bekannten zarten Schmelz und den typischen Schokoladengeschmack der Naturata Schokoladen.

Mehr Informationen zu allen Naturata Schokoladen finden Sie hier:
https://www.naturata.de/bio-produkte/schokolade/

Der erste Veganuary fand im Jahr 2014 statt. Bis zum Frühjahr 2021 haben daran bereits über 1,5 Millionen Menschen aus mehr als 200 Ländern teilgenommen. Als die Million geknackt wurde, hat Veganuary mal ausgerechnet, was die vegane Challenge eigentlich bewirkt:

Positive Erfahrungen der Teilnehmenden

Der Veganuary ist für viele eine tolle Erfahrung: Mehr als 98 Prozent der befragten Teilnehmenden gaben 2021 an, dass sie die Challenge weiterempfehlen würden.
Die Hälfte der Befragten berichtete von mehr Wohlbefinden und einer allgemein verbesserten Gesundheit. Am häufigsten nannten sie: mehr Energie (49 Prozent), bessere Stimmung (46 Prozent), bessere Haut (38 Prozent) und eine gewünschte Veränderung des Körpergewichts (38 Prozent).

Nach der Teilnahme haben sich deshalb ganze 40 Prozent entschieden, weiterhin vegan zu leben. Von den Befragten, die nicht vegan bleiben möchten, planen dennoch 75 Prozent, ihren Konsum von tierischen Produkten in Zukunft mindestens zu halbieren.
Und 76 Prozent sind „sehr oder extrem wahrscheinlich” bereit, eine vegane Ernährung auch künftig nochmals auszuprobieren.

Gut fürs Klima

Ganze 35 Prozent der menschengemachten Treibhausgasemissionen stammen aus der Nahrungsmittelproduktion. Diese lassen sich jedoch mit einer pflanzlichen Ernährung deutlich reduzieren. Denn im Vergleich mit einer durchschnittlichen westlichen Ernährung verursacht diese um bis zu 50 Prozent weniger Emissionen. Deshalb betont auch der IPCC-Bericht die pflanzliche Ernährung als wichtige Klimaschutzmaßnahme.1

Welchen Effekt hat der vegane Monat?

Und welchen Einfluss hat es nun, wenn sich eine Million Veganuary-Teilnehmende 31 Tage lang vegan ernähren?2

  • 3,4 Millionen weniger Tiere müssen getötet werden.3
  • 6,2 Millionen Liter Wasser und 103.840 Tonnen CO2-Äquivalente werden eingespart. Damit könnte man bis zu 2,5 Millionen Menschen für einen Tag mit Trinkwasser versorgen und fast 15.000 Mal mit dem Auto die Erde umrunden.
  • Auch die Überdüngung wird stark reduziert. Dadurch gelangen 645 Tonnen Abwasser und Jauche weniger in unsere Gewässer.

Und dein Veganuary?

Wie du siehst hat die Challenge viele nachhaltige Effekte. Und auch dein Veganuary macht einen echten Unterschied – sowohl für dich selbst als auch für die Tiere und für unseren Planeten!

Wir hoffen, dass es für dich eine schöne, inspirierende und vor allem auch leckere Erfahrung war – und wir dich mit unseren Rezepten und Tipps dabei unterstützen konnten.

Wie war denn dein Veganuary? Hast du es komplett durchgezogen? Willst du zukünftig, (öfter) rein pflanzlich essen?
Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Zu guter Letzt noch ein Tipp: Du suchst weitere vegane Rezeptideen? Dann schau auf unserer Website vorbei oder bei „Oberlecker – Die vegane Kochshow“.


Quellenangaben:
1) Fiona Harvey, Giles Tremlett: Greenhouse gas emissions must peak within 4 years, says leaked UN report. In: The Guardian, 12. August 2021.
2) Die Daten wurden Veganuary von Dr. Helen Harwatt vom Harvard University’s Animal Law and Policy Program bereitgestellt.
3) Laut Kalkulator der Vegan Society, basierend auf Hochrechnungen von Poore & Nemecek (2018): science.sciencemag.org/content/360/6392/9874.

Was bedeuten „Bio“ und „Öko“?

„Bio“ und „Öko“ sind gesetzlich geregelte Bezeichnungen für Lebensmittel aus ökologischer Herstellung und können synonym verwendet werden. Grundvoraussetzungen für Bio-Produkte sind unter anderem eine tiergerechtere Haltung, das Verbot von Gentechnik sowie der Verzicht auf Pestizide und fast 300 verschiedene Zusatzstoffe.

Bio ist heute in der Gesellschaft angekommen. Der Wunsch nach einer bewussteren, sozialverträglicheren, gesünderen und regionaleren Ernährung mit möglichst kurzen Wegen und in der Region erzeugten Kreisläufen wächst -und das ist wenig überraschend. Schließlich profitieren von den Vorzügen ökologischer Lebensmittelerzeugung alle gleichermaßen: Böden, Gewässer, Klima, Pflanzen, Tiere und Menschen.

 

Was macht Bio anders?

Der Öko-Landbau hat sich aus unterschiedlichen Weltanschauungen und agrarpolitischen Motivationen (weiter-) entwickelt. Neben Ernährungstrends spiel(t)en bei Bio von Anfang an Werte, wie Regionalität, Umwelt- und Ressourcenschonung, Fairness, Verantwortung, Sorgfalt und Tierwohl tragende Rollen.

Unterschiede zwischen konventionellen Produkten, Bio-Lebensmitteln und solchen mit Bio-Verbands-Siegel gibt es sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Tierhaltung. Diese betreffen die Aspekte Natur-, Tier-, Arten- und Verbraucherschutz. Landläufig als „Bio“ bezeichnete Lebensmittel beziehen sich auf die EU-Bio-Verordnung und tragen (mindestens) das EU-Bio-Siegel. Anbau-Verbände, wie Naturland, Bioland und Demeter basieren auf ähnlichen Grundlagen, gehen aber in ihren Standards teilweise ein Stück weiter.

 

> MEHR ALS BIO: Naturata für ein lebenswertes Übermorgen. Unser extra Schritt der Umwelt zuliebe.

Getreu unserem Unternehmensmotto „mehr als Bio“ gehen wir stets den Extraschritt über Standard-Bio hinaus und übernehmen in vielen Bereichen unternehmerische Verantwortung:

Mit unseren regionalen und internationalen Anbauprojekten schaffen wir bei Naturata die besten Bedingungen für unsere Rohstoffe und stabilisieren unsere Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten weltweit. Viele unserer Kooperationspartner kennen wir schon seit Jahren – Genuss, der anhält.
Ein Beispiel hierfür ist auch das Dinkelanbau-Projekt auf der Schwäbischen Alb. Naturata arbeitet bereits seit über 30 Jahren mit insgesamt 25 Landwirten einer Demeter-Erzeugergemeinschaft zusammen, die den Dinkel für die Naturata Teigwaren anbauen.

 

> FAIRTRADE

Bei Naturata haben viele Produkte eine FAIRTRADE Zertifizierung. Darunter finden sich unsere feinen Schokoladen, Vanilleprodukte oder auch unser Zucker.
So stammt beispielsweise der Zucker aus dem Kleinbauernprojekt „Manduvirá“ in Paraguay und der Kakao aus der Fairtrade-Kooperative „Cooproagro“ in der Dominikanischen Republik. Der Mehrpreis durch Fairtrade wird in die Infrastruktur und Qualitätsverbesserungen investiert. So wurden bereits Straßen repariert, Brücken gebaut, Haushalte mit Strom versorgt, ein Vereinsgebäude aufgebaut oder Schulen unterstützt. Jede der edlen Naturata Herkunftsschokoladen repräsentiert die Charakteristik eines Kakaos der einzelnen Herkünfte und wird so zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Naturata bezieht viele weitere Rohstoffe aus unterschiedlichen Initiativen.

 

> MYCLIMATE

Gemeinsam mit myclimate – einer internationalen, gemeinnützigen Klimaschutzorganisation – kompensieren wir die CO2-Emissionen, die bei Herstellung und Transport vieler unserer Produkte entstehen. Hauptziel von myclimate ist es, einen Lösungsansatz für umweltverträglicheres Handeln anzubieten. Dabei wird der Klimaschutz über die drei Ebenen Vermeidung, Reduktion und Kompensation gefördert.
Um die anfallenden CO₂- Emissionen zu berechnen, wird das jeweilige Produkt genauestens analysiert. Dabei werden sämtliche Rohstoffe, Transporte sowie Produktionsprozesse des Produktes betrachtet. Die berechneten CO₂-Emissionen werden dann in derselben Höhe in einem Klimaschutzprojekt von myclimate reduziert.
Auf vielen Produkten in unserem Sortiment sind das myclimate-Logo und eine Tracking-Nummer zu finden. Die jeweiligen unterstützen Projekte können, unter Angabe der Tracking-Nummer, unter www.myclimate.org eingesehen werden.

 

> DEMETER

Mehr als die Hälfte unserer Produkte haben Demeter-Qualität! Denn wir sind überzeugt, dass die biodynamische Landbewirtschaftung die nachhaltigste ist. Demeter Bauern setzen nicht nur keine chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel ein, sondern sie verwenden zusätzlich spezielle Präparate, die die Bodenqualität steigern. Vorteile des biodynamischen Wirtschaftens sind unter anderem ein aktives Bodenleben, gesteigerte Fruchtbarkeit und Wurzelwachstum. Unabhängige Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Humusschicht dabei kontinuierlich wächst. Dies ist besonders angesichts des Klimawandels von großer Bedeutung, da Humus große Mengen CO₂ bindet. So fördern wir durch unsere Geschäftstätigkeit die biologische und biodynamische Landwirtschaft und tragen maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

 

> EMAS-ZERTIFIZIERUNG

Die wichtigste Maßnahme zur Verankerung des Umweltschutzes ist aber sicherlich das Umweltmanagement nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Naturata ist seit 2014 EMAS-zertifiziert und betreibt in diesem Rahmen ein standardisiertes freiwilliges Umweltmanagementsystem, um ökologische Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen und den betrieblichen Umweltschutz nachhaltig zu optimieren. Das Besondere an EMAS: Im Vergleich zu anderen Zertifizierungen setzt EMAS auf eine Weiterentwicklung und kontinuierliche Verbesserung weit über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus, statt nur einen gewissen Status dauerhaft zu halten. Jährlich werden dazu neue Umweltziele und –Maßnahmen definiert. In unserer aktuellen Umwelterklärung steht, was sich Naturata zum Ziel setzt und welche Umweltaspekte jährlich gemessen und verbessert werden.