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Schlagwortarchiv für: Dinkel

Projekte

Die Dinkelretter-Aktion

Nach der sehr guten Dinkelernte im vergangen August 2022 und der leider drastisch gesunkenen Nachfrage aufgrund von Sparmaßnahmen beim Endverbraucher, standen unsere Dinkel Landwirte kurz vor der neuen Ernte im August 2023 vor einer immensen Menge an übrigen Dinkel. Was damit Tun war die Frage? Eines war sofort klar: da soviel Aufwand und Engagement im Anbau jedes Dinkelkorns steckt, war die Vernichtung dieser Übermengen absolut keine Option. Der übrige Dinkel muss aber weg, weil die Lagerkapazitäten nun für den Dinkel aus der Ernte 2023 benötigt werden. Bei der relevanten Menge handelt es sich auch nicht um nur ein paar Kilogramm, sondern sage und schreibe um 100 Tonnen Dinkel!

Im Gespräch mit unseren Landwirten war daher für uns schnell klar: wir müssen helfen! Daher ist im Hause Naturata die Idee einer Dinkelretter-Aktion entstanden: für eine begrenzte Menge an Dinkel-Teigwaren bieten wir unseren Handelspartnern und damit eben Ihnen als EndverbraucherIn einen besonders attraktiven Preis an. Die dadurch entstandenen Kosten dieser Aktion tragen die Landwirte und Naturata zusammen.

Daher finden Sie im September in teilnehmenden Bio-Läden die drei Teigwaren-Sorten Spirelli, Spaghetti und Penne.

Helfen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihrem Kauf die sinnvolle Verwertung von Übermengen an Dinkel und dass unsere Landwirte auch in Zukunft weiterhin mit Herzblut und Freude dieses wertvolle Getreide für uns anbauen wollen.

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Seit über 30 Jahren kommt der demeter-Dinkel für die Naturata Dinkel-Nudeln von einer Demeter-Erzeugergemeinschaft mit Landwirten von der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit ist ein Grundgedanke bei Naturata und ist fest im Unternehmensmotto „mehr als bio“ integriert.
Besonders wichtig ist es Naturata, dass auch hier in Deutschland Fairtrade-Bedingungen herrschen. Aus diesem Grund finden jedes Jahr Gespräche mit den Landwirten am Runden Tisch statt. Ziel ist es, sich gegenseitig zu informieren und gemeinsam einen fairen Dinkel-Preis zu erarbeiten, der allen Beteiligten gerecht wird und dabei für den Endkunden attraktiv bleibt.

 

Auf die Sorte kommt es an!

Die optimalen Boden- und Wetterbedingungen machen die Region zu einem idealen Ort für den Anbau des Getreides. Denn das robuste, winterharte Korn, gedeiht besonders gut auf den steinigen, humusarmen Böden und ist widerstandsfähig gegen Unkraut und Pilzbefall.

Für die Naturata Nudeln werden Dinkelsorten wie der Oberkulmer Rotkorn verwendet. Er verleiht den Teigwaren den feinen nussigen Geschmack. Neben dem Oberkulmer Rotkorn werden auch weitere biodynamische Sorten aber auch hofeigene Sorten angebaut.

 

Verarbeitung in nächster Nähe

Die Verarbeitung findet nur wenige Kilometer entfernt statt. Sowohl die Mühle, die den Dinkel zu Mehl vermahlt, als auch der Betrieb, in dem die Teigwaren hergestellt werden, befinden sich in Baden-Württemberg.

Die kurzen Transportwege tragen ebenso wie die Erzeugung nach strengen biodynamischen Kriterien zum Schutz der natürlichen Ressourcen bei.

 

Sie möchten mehr über das Dinkelanbauprojekt auf der Schwäbischen Alb erfahren? Dann schauen Sie doch einmal bei unseren Anbauprojekten vorbei!

29. August 2023
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2023/06/Blog_Beitragsbild_Dinkelretter_533x800_2.jpg 1110 1667 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2023-08-29 12:00:362023-08-30 14:14:15Die Dinkelretter-Aktion
Projekte

Influencer-Event auf dem Unteren Berghof

Nach langer Planung konnte am Samstag, den 08.07.2023 endlich unser Influencer Event auf dem Unteren Berghof, einem Hof, der unter den Richtlinien des Demeter-Verbandes agiert, stattfinden. Die Landwirte Sophie und Jonathan Kraul bauen auf ihren Feldern unter anderem den rötlich strahlenden und rund 1,2 m hohen „Oberkulmer Rotkorn“ für die Naturata Dinkel Pasta an. Naturata bezieht den Dinkel aus einer Demeter Erzeugergemeinschaft.

Die Teilnehmer

Am 08.07. konnten dann insgesamt vier Influencer den Hof mit vielen Tieren und die Dinkelfelder bewundern. Neben unseren beiden Mitarbeiterinnen Diana und Jennifer waren Britta von @klara_and_ida, Maxi von @maxistories, Verena von @allmydear, Annette von @annette_digitaltaste und Tim von Demeter Deutschland bei diesem Event mit dabei.

Unser Tag auf dem Demeter-Hof

 

Nach einem leckeren Frühstück, frisch zubereitet von Tim vom Catering Fit & Fröhlich, begann ein schöner Rundgang über den Hof. Es entstanden viele interessante Gespräche zwischen den beiden Landwirten und unseren vier Influencerinnen. Nicht nur die Themen rund um den Dinkel wurden besprochen, sondern auch viel über das Thema Demeter und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten des Anbaus.

Es stand auch der regionale Anbau und die Verarbeitung des Dinkels im Vordergrund. Denn, sämtliche Verarbeitungsschritte vom Anbau, über die Verarbeitung und Produktion der Dinkel Pasta bis hin zur Lagerung, finden in Baden-Württemberg in einem ungefähren Umkreis von 200 km statt.

Bei Dinkel handelt es sich generell um eine der ältesten Weizenarten, die es gibt. Der Oberkulmer Rotkorn, der neben hofeignen Sorten für die Naturata Pasta angebaut wird, besticht durch ihren fein-nussigen Geschmack. Dinkel eignet sich, im Vergleich zum Weizen, hervorragend für die Bio-Landwirtschaft, da er auch mit weniger nahrhaften Böden gut zurechtkommt. Allerdings ist die Weiterverarbeitung des Dinkels sehr aufwendig, da die Dinkelkörner aus ihrer Hülle gelöst werden müssen.

Die Böden der Demeter-Felder werden nicht mit Kunstdünger oder Pestiziden behandelt, dies ist eines der Grundsätze im biodynamischen Anbau. Stattdessen wird natürlich, zum Beispiel mit Rinder-Dung gedüngt. Zudem wird größter Wert auf die Fruchtfolge auf den Feldern gelegt, damit die Böden fruchtbar und gesund bleiben. Dies führt auch dazu, dass die Böden viel besser Wasser aufnehmen können.

Die Tiere des Unteren Berghofs

Nach einem kleinen vegan-vegetarischen Mittagessen, das ebenfalls von Tim vom Catering Fit & Fröhlich frisch zubereitet wurde, konnten alle Teilnehmer die vielen Tiere auf dem Unteren Berghof bestaunen. Neben 70 Rindern und 4000 Hühnern leben auf dem Hof rund 15 Alpakas. Die Tiere werden für die Wollproduktion gehalten und einmal im Jahre geschoren.

Die insgesamt 4000 Hühner des Bauernhofes produzieren Demeter-Eier, die in der Region, unter anderem in einem eigenen kleinen Hofladen des Unteren Berghofs, verkauft werden. Die Hühner sind freilaufend und leben in zwei mobilen Stallungen, um ihnen regelmäßig frische Grasflächen bieten zu können. Um sie vor Fressfeinden wie Füchsen oder Greifvögel zu schützen leben bei ihnen zwei Hütehunde, die auf die Hühner aufpassen und sie in Falle eines Angriffs zu verteidigen.

Danke für einen tollen Tag!

Zusammenfassend können wir auf einen erfolgreichen und vor allem informativen Tag auf dem Demeter-Hof zurückblicken. Vielen Dank an Sophie und Jonathan Kraul für die vielen Informationen und Eindrücke von ihrem Leben als Demeter-Landwirte. Wir werden sie bald und mit viel Vorfreude wieder besuchen!

Ein weiteres Dankeschön geht an unsere vier Influencerinnen! Schön, dass ihr mit so viel Herz bei unserem Projekt mit dabei wart. Wir freuen uns auf viele informative Beiträge auf euren Blogs.

11. Juli 2023
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2023/07/Demeter-Influencer-Event-2023-scaled.jpg 1706 2560 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2023-07-11 16:15:542023-07-20 13:19:51Influencer-Event auf dem Unteren Berghof
News

Kulturland eG – Hof Berenberg

Die Kulturland eG ermöglicht vielen Landwirten eine dauerhafte Sicherung ihrer landwirtschaftlichen Flächen für ökologische und regional eingebundene Landwirtschaft! Denn: heutzutage ist es leider aufgrund der stetig steigenden Boden- und Pachtpreisen nicht selbstverständlich für sehr viele (Bio-)Landwirte ihre Äcker und Ländereien dauerhaft und ohne ständige Existenzangst bewirtschaften zu können.

 

Daher lautet die wichtige Mission von Kulturland wie folgt:

Ackerflächen in gemeinschaftlichen Besitz überführen, um die Flächen langfristig für eine kleinbäuerliche und biologische Landwirtschaft zu sichern.

 

Wie geht die Kulturland eG dabei vor?

Falls die Situation eintritt, dass das von den Landwirten bewirtschaftete Land verkauft werden soll und sich der Landwirt oder die Landwirtin das Land nicht leisten kann, kommt die Kulturland eG ins Spiel. Die Landwirte können sich bei der Genossenschaft melden, wenn das Projekt gut zu Kulturland passt, tätigt sie den Kauf.  Anschließend wird gemeinsam ein Aufruf gestartet, um neue Genossen zu finden und Genossenschaftsanteile einzuwerben. Nachdem die Genossenschaft das komplette Geld für die betroffene Agrarfläche zusammen hat, befindet sich das Land in gemeinschaftlichem Besitz und wird anschließend günstig und langfristig an die Landwirte verpachtet.

 

Dieses Konzept bringt eine Menge Vorteile mit sich, wie z.B.:

  • Die Agrarfläche wird ökologisch bewirtschaftet und 10 % der Flächen dem Naturschutz gewidmet
  • Genossenschaftsanteile können im Prinzip von jedem, Privatpersonen sowie Unternehmen, erworben werden
  • Die Anteile können nach Ablauf von 5 Jahren jährlich zum Jahresende gekündigt werden. Entsprechend werden neue Genossen aufgenommen.

 

Wie die Naturata AG unterstützt

Auch wir von der Naturata AG haben Anteile an einem Hof gezeichnet. Der Hof Berenberg ist einer unserer Höfe von dem unser Dinkel, z.B. für unseren Dinkel Nudeln, stammt.

Unser Dinkel-Landwirt, Denis Hahn und seine Familie, haben letztes Jahr fast ihre liebgewonnene Heimat verloren – nach fast 7 Jahren auf ein und demselben Hof. Der Grund dafür war, dass der bisherige Pachtvertrag nicht verlängert wurde. Leider oft bittere Realität für viele Landwirte. Mit viel Glück hat die Familie einen neuen Hof (Hof Berenberg) nur 2 km entfernt gefunden. Da die Familie leider nicht die nötigen finanziellen Mittel für die Ackerflächen besitzt, kommt die Kulturland Genossenschaft ins Spiel: Es geht um eine Hofstelle mit 7 ha Grünland und 2,5 ha Ackerland, welches in den gemeinschaftlichen Besitz der Kulturland Genossenschaft überführt werden soll. So kann ein neuer Demeter-Hof mit Weiderindern entstehen und die bisherigen Pachtflächen können weiter bewirtschaftet werden.

„Wir brauchen den Boden zur Erzeugung von Lebensmitteln und dann ist es egal, ob’s mir gehört oder ob’s dir gehört. Aber wenn’s uns allen gehört, dann kann’s keiner einem wegnehmen!“ Zitat: Denis Hahn von Hof Berenberg

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt und Sie wollen mehr über die Initiative Kulturland sowie Hof Berenberg wissen oder ziehen es in Erwägung auch Anteile zu zeichnen? Dann finden Sie hier mehr Informationen über die Initiative: https://www.kulturland.de/de/campaigns/hof-berenberg 🌻

16. Februar 2023
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2023/02/Blog_Beitragsbild_Kulturland-Titelbild_533x800.jpg 1110 1667 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2023-02-16 14:42:392023-03-28 12:24:10Kulturland eG – Hof Berenberg
News

Die Dinkel-Züchtung – ein kurzer Einblick

Ursprung Dinkel

Dinkel ist eine der jüngsten Getreidearten und das einzige Getreide, das in West-Europa entstanden ist. Vor circa 4.000 Jahren kreuzte sich spontan ein Zwergweizen (Triticum compactum/Binkel) mit Emmer. Dies konnte geschehen, da noch bis vor 150 Jahren die Äcker nicht immer in Reinkulturen gesät wurden, sondern verschiedene Arten gepflanzt wurden. So stand der Zwergweizen neben Emmer und anderen Weizenarten. Somit ist Dinkel (Triticum spelta) eine Unterart des Weizens (Triticum aestivum).

Schon vor 9.000 Jahren ist im Gebiet des fruchtbaren Halbmondes eine Dinkelart entstanden. Diese Dinkelart gelangte aber nicht nach Europa und ist dem Weizen ähnlicher als der europäische Dinkel. Er wird heute nach seinem Entstehungsgebiet „asiatischer“ oder „iranischer“ Dinkel genannt.

 

Ur-Dinkel, eine gute Vermarktung

Einkorn, Emmer und Dinkel werden oft als Ur-Getreide beworben. „Urdinkel“ als solchen gibt es jedoch nicht, es ist kein definierter Begriff. Im Grunde ist es nur eine gute Vermarktung.

Der bekannte UrDinkel ist eine geschützte Marke der IG Dinkel in der Schweiz. Unter diesem Namen werden die beiden Sorten „Oberkulmer Rotkorn“ und „Ostro“ vermarktet.

Urgetreide im engeren Sinne sind jedoch nur Einkorn, Emmer und Gerste. Der eigentliche Urdinkel, aus botanischer Sicht, wäre dabei der aus dem Iran.

 

Das bekannte Oberkulmer Rotkorn

Die Dinkelsorte „Oberkulmer Rotkorn“ wurde vor ca. 100 Jahren in der Schweiz, in Oberkulm, aus einer Landsorte selektiert, geprüft und für gut befunden. Eine Landsorte ist ein Gemisch aus verschiedenen Typen derselben Art, die gut an die ökologischen Bedingungen ihres Entstehungsgebiets angepasst sind. 1948 wurde diese Linie offiziell als Sorte zugelassen.

In den 30er Jahren gab es 13 Dinkelsorten. Allerdings blieb durch den starken Rückgang der Anbaufläche von den vielen verschiedenen Landsorten nur das „Oberkulmer Rotkorn“ übrig. Zu der Zeit wurde auch mit der Kreuzungszucht begonnen und bewusst zwei verschiedene Dinkelpflanzen miteinander gekreuzt. Dabei entstand die Sorte „Ostro“, die 1978 dann auf den Markt kam. Ohne Rücksicht auf die große verlorene Vielfalt setzen die zwei Sorten heute den Maßstab in punkto Erscheinung und Qualität. Deswegen wurde auch das „Oberkulmer Rotkorn“ als „Urdinkel“ ausgewählt.

„Oberkulmer Rotkorn“ ist eine sehr schöne und auch recht gesunde Dinkelsorte, die sich seit hundert Jahren behaupten kann. Dennoch befindet sie sich am Ende ihrer Lebensspanne und hat ihren Peak erreicht.

 

Ablauf der Züchtung

Die Entwicklung einer neuen Sorte braucht Zeit. Von der Kreuzung bis zur marktfähigen Sorte dauert es rund 15 Jahre. Außerdem ist es ein teures Anliegen, denn die ungefähren Kosten der Entwicklung einer Sorte belaufen sich auf 750.000 € bis 1,5 Mio. €.

Die Züchtung läuft dabei nach folgendem Schema ab:

  • Jahr 1: Kreuzung: Es werden zwei Partner entsprechend ihrer Merkmale ausgewählt und miteinander gekreuzt.
  • Jahr 2-5: Population: Es entwickeln sich unterschiedliche Ausformungen und eine Vielfalt entfaltet sich.
  • Jahr 6-8: Linienselektion: Nach vier Jahren werden einzelne Ähren ausgewählt und nach ihren agronomischen Eigenschaften selektiert.
  • Jahr 9-11: Sortenprüfung: Die vielversprechendsten Zuchtlinien werden wiederholt und an verschiedenen Standorten auf Gesundheit, Ertrag und Qualität geprüft. Dabei wird auch mit Verarbeitern zusammengearbeitet, um die Ergiebigkeit und die Verträglichkeit zu prüfen.
  • Jahr 12-15: Vermehrung: Nach erfolgreicher Anbaueignungs- und Sortenschutzprüfung kann nun die Vermehrung des Saatgutes erfolgen und die Sorte benannt werden.

 

Neue Dinkel-Sorten

Mittlerweile gibt es auch schon zahlreiche neue Dinkelsorten, wie zum Beispiel „Raisa“, „Copper“, „Gletscher“ oder „Edelweißer“.

Bei allen wurde darauf geachtet, dass sie die besonderen Eigenschaften haben, die Dinkel ausmachen wie Wachstums-, Ausreifungsprozesse und Qualität. Es wurde kein Weizen eingekreuzt, sondern alte Landsorten und Handelssorten als Kreuzungseltern verwendet.

Neben den dinkelspezifischen Besonderheiten wie hohe Mehlausbeute, stabilere Teige, hohe Wasseraufnahme, höheres Backvolumen und Schmackhaftigkeit wird auch auf alle gängigen agronomischen Merkmale wie Ertrag, Krankheitsanfälligkeit, Standfestigkeit, Bodenbedeckung, Ährenschieben und Pflanzenlänge geachtet. Dies ergibt ein Gesamtbild, welches die Entscheidungsgrundlage für eine neue Sortenanmeldung bildet.

 

Warum ist die Weiterzüchtung des Dinkels so wichtig?

Neben den landwirtschaftlichen Herausforderungen, welche die heutige Zeit an die Kulturpflanzen stellt, ist beim Dinkel vor allem der Verlust an Vielfalt hervorzuheben.

Durch den Rückgang des Dinkelanbaus im letzten Jahrhundert ist ein enormer Verlust an genetischer Diversität entstanden. Die erhaltenen Muster in den Genbanken sind nur ein kleiner Ausschnitt einer einstmals großen Vielfalt. Die Sortenvielfalt im Anbau ist immer noch gering und die genetische Basis schmal. Dies führt zu einem anfälligen System im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft (Veränderung der Krankheitserreger, veränderte Anbausysteme, Klimawandel, Veränderungen in der Verarbeitung etc.).

Deswegen muss darauf geachtet werden, dass die zukunftsfähigen Sorten gut mit extremen Wettern wie Hitzeperioden aber auch Starkregen auskommen können. Auch die Pflanzenkrankheiten entwickeln sich immer weiter, auch hier müssen sich die Sorten immer wieder anpassen können. Der Fokus liegt daher auf der Erweiterung der genetischen Vielfalt, um die Zukunft der Kulturpflanze nicht zu gefährden.

Ein weiteres dinkelspezifisches – oft unterschätztes – Problem kommt hinzu: Auch die Diversität der Züchterhäuser ist sehr schmal. Dies bedeutet, dass sich nur wenige Menschen um den Fortbestand der Kulturpflanze kümmern. Zusammen mit der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim und dem CRA-W in Belgien gehört die gzpk in der Schweiz zu den weltweit größten Dinkelzüchtern und die gzpk führt das einzige ökologische Zuchtprogramm.

Die Kulturpflanze Dinkel und ihr Fortbestehen liegt uns am Herzen, daher unterstützen wir eine Weiterentwicklung, dass sie auch in Zukunft weiterhin angebaut werden kann und wir unsere schmackhaften Dinkel-Nudeln daraus herstellen können.

Welche Dinkel-Sorten verwendet Naturata?

Grundsätzlich gilt: Das Getreide für unsere Naturata Dinkel-Teigwaren (hell & Vollkorn) sowie das Naturata Knäckebrot (Demeter Qualität) wird ausschließlich aus samenfesten Sorten Dinkel und Roggen hergestellt.

Unser Rohstofflieferant nutzt hauptsächlich die Dinkel-Traditionssorte „Oberkulmer Rotkorn“, weitere verwendete Sorten stammen aus bio-dynamischer Züchtung und ergänzen das Sortenspektrum. Unser Lieferant empfiehlt den Landwirten, aus der Erzeugergemeinschaft, die Sorten „Gletscher“ und „Copper“ anzubauen, um eine gewisse Sortenvielfalt anzubieten. Diese sind auch ideal für Standorte außerhalb der klassischen Dinkelanbaugebiete, zum Beispiel in Höhenlagen, bestens geeignet. Diese Sorten entsprechen in ihren positiven Eigenschaften der klassischen Dinkelsorte „Oberkulmer Rotkorn“ und sind reine Dinkelsorten ohne Einkreuzung von Weizen im Züchtungsprozess. Ihr Vorteil liegt in der besseren Standfestigkeit und damit tragen diese zu einer höheren Erntesicherheit bei.

26. Juni 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/06/Blog_Beitragsbild_Dinkelzuechtung_2.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-06-26 14:37:032024-06-05 13:08:15Die Dinkel-Züchtung – ein kurzer Einblick
FAQ

NATURATA gibt Antwort: Wie wird unser Zwieback hergestellt?

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, woher der Zwieback seinen Namen hat und wie er eigentlich hergestellt wird? Heute liefern wir Ihnen die Antwort!

Unser Partner: Woher kommt der Zwieback?

Seit über 10 Jahren beziehen wir unsere drei Zwieback-Sorten „Butter-Zwieback“, „Weizen-Zwieback“ und „Dinkel-Zwieback“ von einem Unternehmen in unserer Region. Es wurde 1989 als Verarbeitungspartner der ansässigen Bauern gegründet, um die Qualitätsziele der biodynamischen Landwirtschaft in der Lebensmittelherstellung konsequent fortzuführen.

Bei unserem Lieferanten spielen soziale Kriterien eine große Rolle. In der Manufaktur stehen stets der Mensch und sein Backwerk im Vordergrund. Es sind nicht die Maschinen, die den Tagesablauf bestimmen und Ziel ist auch nicht die volle Auslastung aller nur möglichen Kapazitäten. Auch die Auswahl bzw. Einstellung von Mitarbeitern findet nicht unbedingt nach den typischen Bewerbungskriterien statt. Denn Arbeit wird als Ausdrucksform einzigartiger Talente und Stärken betrachtet, die jeder Mensch mitbringt.

Wortherkunft des Zwiebacks

Der Name des Zwiebacks verrät bereits eine seiner Besonderheiten – er ist zweimal gebacken. Ursprünglich diente das zweistufige Backverfahren dazu, ein lange haltbares Brot herzustellen, das sich zum Beispiel auf Reisen mitführen lässt, ohne zu verderben. Heute wird der Zwieback als brotähnliches Feingebäck von vielen geschätzt.

Herkunft der Rohstoffe

Dinkel und Weizen für die Zwieback-Varianten stammt von heimischen Bauern aus Süddeutschland aus biodynamischer Landwirtschaft.

Vorbereitung

Das Getreide für den Zwieback wird in der hauseigenen Mühle schonend gemahlen. Das Mehl aus der Mühle wird natürlich auch für andere Gebäckspezialitäten verwendet. So werden auch kernige Süßgebäcke, salzige Knabbereien und besondere Zwiebäcke aus Dinkel, Weizen oder auch Einkorn Woche für Woche von den Bäckern frisch gebacken.

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Die handwerkliche Herstellung – Schritt für Schritt

In der Backmanufaktur werden die wenigen Teigzutaten noch per Hand abgewogen und zu einem herrlich lockeren Einback-Teig verarbeitet.

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Der Teig wird zu Brotlaiben geformt und in Kastenformen gegeben. Die Zwieback-Formen bestehen aus Aluminium und sind mit Teflon beschichtet. Somit sind die Formen sehr leicht, denn die Mitarbeiter müssen diese immerhin mehrmals am Tag an verschiedene Stationen tragen. Anschließend ruht er im Gär-Raum (Teigruhe) bevor er das erste Mal gebacken wird.

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Nach dem ersten Backen wird der sogenannte Einback in 1 cm dicke Scheiben geschnitten, in Handarbeit auf die Röstbleche gelegt und im Stikken-Ofen geröstet.

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Die Bäcker nehmen sich die Zeit, die Zwiebäcke nicht im automatisch gesteuerten Durchlauf-Ofen zu rösten, sondern manuell in den Ofen zu schieben und den Backvorgang zu begleiten.

Nach dem Backen kühlt das röstfrische Gebäck ab und wird von Hand verpackt. Und so sieht das dann aus:

Wir sind sehr froh darüber, mit unserem Zwieback-Lieferanten einen wirklich vorbildlichen Partner an unserer Seite zu haben, was Anbau, Verarbeitung und Ernährungsqualität anbelangt. Deshalb danken wir ihm für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und freuen uns auf die kommenden gemeinsamen Jahre.

 

 

26. August 2020
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2016/09/Blog_Beitragsbild_Zwieback.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2020-08-26 10:51:402020-08-26 14:21:11NATURATA gibt Antwort: Wie wird unser Zwieback hergestellt?
FAQ

Naturata gibt Antwort: Welche Kaffee-Alternativen von Naturata sind glutenfrei?

Lupinen-, Getreide-, Dinkelkaffee …: Alle unseren Instant-Heißgetränke sind glutenfrei. Viele Kunden sind erstmal irritiert, wie das sein kann, da doch einige Getreide enthalten, das doch eigentlich glutenhaltig ist. Deshalb fragen sich viele, ob sie die Heißgetränke auch bei Glutenunverträglichkeit trinken können.

Doch auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht etwas unlogisch erscheint, können wir Ihnen garantieren, dass alle unsere Instant-Kaffee-Getränke aufgrund der speziellen Herstellung stets frei von Gluten sind.

Frei von Gluten dank des Herstellungsverfahrens

Wie beim Filter-Kaffee werden bei den Instant-Pulvern die Zutaten geröstet (teilweise auch gemälzt), grob zermahlen und vermischt. Danach kommt jedoch der entscheidende Unterschied, denn bei den Instant-Kaffees werden die gerösteten und zerkleinerten Zutaten noch weiterverarbeitet:

Zunächst werden die Zutaten aufgebrüht, sodass ein starker Kaffee-Extrakt entsteht. Da das Pulver die darin enthaltenen Prolamine und Gluteline, die zusammen das Gluten bilden, nicht wasserlöslich sind , bleiben sie im Filter zurück. Deshalb enthalten die fertigen Instant-Kaffee-Pulver im Gegensatz zu den Filter-Varianten das Allergen nicht mehr. Anschließend wird der gefilterte, glutenfreie Kaffee-Extrakt durch Sprühtrocknung in eine feine Pulverform gebracht und in Dosen oder Nachfüllbeutel abgepackt.

Garantiert glutenfrei genießen

Sie können stets sicher sein, dass unsere Instant-Kaffees glutenfrei sind und auch mit Zöliakie bedenkenlos konsumiert werden können! Anhand von regelmäßigen Analysen können wir garantieren, dass der Glutengehalt stets unter dem Grenzwert liegt.

Wichtig: Da unsere Filter-Kaffee-Pulver im Gegensatz dazu Gluten enthalten, können je nach Aufbrühart bei Ihnen zu Hause Pulverreste und somit Gluten in die Tasse gelangen. Bei Glutenunverträglichkeit sollten sie also immer auf die Instant-Produkte zurückgreifen!

Lupinen-, Getreide-, Dinkelkaffee: Kennen Sie bereits die ganze Kaffee-Vielfalt von Naturata?

 

7. November 2018
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2017/10/cupofcoffee-1.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2018-11-07 08:37:302018-12-20 08:39:16Naturata gibt Antwort: Welche Kaffee-Alternativen von Naturata sind glutenfrei?
Produkte

Dinkel – eine Unterart des Weizen und doch kein Weizen

Naturata bietet ein umfangreiches Pasta-Sortiment an, nicht nur Hartweizen-Produkte, sondern auch viele Dinkel-Teigwaren. Und auch in Bio-Läden sieht man immer mehr Dinkel-Produkte, neben Nudeln auch Brot oder Kekse. Doch was ist eigentlich Dinkel und warum ist dieser so beliebt?

Dinkel – eine Weizenart

Dinkel (Triticum spelta) ist eine Weizenart und botanisch nahe verwandt mit dem Weichweizen (Triticum aestivum). Sie sind beide eine eigene Unterart der Gattung Weizen, können aber gut miteinander gekreuzt werden. Es wird vermutet, dass Dinkel durch Mutation aus älteren Weizenarten wie dem Hartweizen (T. durum), dem Emmer (T. dicoccum) oder dem Einkorn (T. monococcum) entstanden ist. Der Weichweizen ging wohl aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten (vermutlich auch aus Dinkel) hervor. Die ersten von Menschen angebauten Weizenarten (Einkorn und Emmer) wurden vor circa 5000 Jahren im Vorderen Orient angebaut.Dinkel-Spelz

Zusammen mit den alten Getreidesorten Einkorn und Emmer sowie der Gerste gehört Dinkel zu den so genannten „Spelzgetreiden“, was sich auch in seinem botanischen Namen „Triticum spelta“ widerspiegelt. Die Dinkelkörner sind fest umschlossen von ihrem Spelz. Dabei handelt es sich um eine äußere holzige Hülle, die sich auch beim Dreschen nicht löst. Er muss in einem speziellen Mühlenverfahren, dem Gerben, entfernt werden. Diese zusätzliche Arbeit verteuert den Dinkel gegenüber dem Weizen, schützt das Korn aber auch vor unerwünschten Umweltstoffen.

Dinkel im Vergleich zu Weizen

Ansonsten ist Dinkel im Vergleich zum Weizen eine genügsame Getreidepflanze im Anbau. Er ist anspruchsloser, standfester und wetterhärter. Allerdings lassen sich die Ernteerträge durch Kunstdünger nicht weiter steigern. Deswegen wurde im 20. Jahrhundert der Dinkelanbau zu Gunsten des Weizens zurückgeschraubt. Erst in letzter Zeit wird wieder mehr Dinkel angebaut.

Dinkel und Weizen haben ähnliche Inhaltsstoffe. Dinkel besitzt jedoch einen höheren Eiweißgehalt. Da das Kleber-Eiweiß allerdings anderes zusammengesetzt ist, vertragen manche Weizensensitive Dinkel und haben so eine Alternative. Allerdings ist Dinkel für jene, die unter Zöliakie, also einer Stoffwechselkrankheit verursacht durch Gluten, leiden, keine Option.

Dinkelsorten für Naturata-Teigwaren

Für die Naturata Nudeln werden Dinkelsorten, wie der Oberkulmer Rotkorn, verarbeitet. Diese Sorte wird besonders gerne im Bio-Anbau verwendet und ist für ihren hohen physiologischen Wert und ihr ausgeprägtes Aroma bekannt. Den Naturata-Dinkelteigwaren verleiht es den feinen, nussigen Geschmack.

Neben dem Oberkulmer Rotkorn werden auch weitere biodynamische Sorten wie Ebners Rotkorn oder Titan angebaut aber auch ganz hofeigene Sorten. Da beim Dinkel die Biodiversität sehr gering ist, müssen die Sorten weiterentwickelt und neu gezüchtet werden. Ansonsten würden sich diese zu weit von den realen Bedingungen entfernen und wären ohne eine Anpassung an Klima und Bodenbeschaffenheit nicht überlebensfähig.

27. September 2018
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2018/09/Blog-Beitragsbild_Was-ist-Dinkel_533x800.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2018-09-27 16:12:582021-02-22 13:43:35Dinkel – eine Unterart des Weizen und doch kein Weizen
News

NATURATA Zwieback erscheint im neuen Design und ist ab sofort palmölfrei

Perfekt zum Knabbern und für unterwegs: Unser Demeter-Zwieback ist eine leckere Alternative zu frischem Brot und fettreichen Kräckern. Außerdem ist er eine ideale Unterstützung in der Kinder- und Schonkost.

Ebenso wie unser Knäckebrot hat dieser einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Die Verpackung erstrahlt in hellen, freundlichen Pastell-Tönen. Und das ist noch nicht alles! Denn der Zwieback  wird nun auch ohne den Einsatz der wertvollen Ressource Palmöl hergestellt.

Erhältlich ist der Naturata Zwieback in drei Varianten: Weizen-, Dinkel und Butterzwieback. Hergestellt wird er ausschließlich aus hochwertigen Rohstoffen und Bio-Hefe in einem kleinen handwerklich arbeitenden Betrieb in direkter Nachbarschaft zur NATURATA Zentrale bei Stuttgart. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Übrigens: Besonders lecker schmeckt Zwieback in feinen Krümeln auf Desserts, Obstsalat oder Joghurtspeisen. Probieren Sie doch mal unser Apfel-Zwieback-Schichtdessert!

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Höchste Qualitätsansprüche

Bei unserem Zwieback setzen wir auf:

  • beste Demeter-Rohstoffe für perfekten Genuss
  • eine rohstoffschonende Verarbeitung
  • Zutaten-Volldeklaration laut BNN
    (Nur was drauf steht, steckt auch drin! Frei von Aromen, Hilfs- und Zusatzstoffen)

Hier können Sie die ganze Vielfalt unserer Backwaren entdecken!

 

30. September 2016
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2016-09-30 10:50:542017-10-31 11:29:07NATURATA Zwieback erscheint im neuen Design und ist ab sofort palmölfrei
News

Jubiläums-Special: Unsere langjährigsten Projekt-Partner

Gemeinsam sind wir stark! Seit unseren frühen Anfängen legen wir sehr viel Wert auf langfristige, verlässliche Beziehungen zu unseren Rohstoff-Lieferanten und unterstützen diese auch gerne beim Aufbau eines biodynamischen Projekts. Mit vielen arbeiten wir so schon seit zahlreichen Jahren beziehungsweise sogar Jahrzehnten auf einer fairen, vertrauensvollen Basis zusammen. Schließlich haben wir es auch unseren Projekt-Partnern zu verdanken, dass wir dahin gekommen sind, wo wir heute stehen. Zwei unserer langjährigsten Partner wollen wir Ihnen heute deshalb stellvertretend kurz vorstellen:

Familie Cal Valls in Spanien –  Bio-Pioniere wie wir
Ein Partner der ersten Stunde ist der Familienbetrieb Cal Valls in Spanien, von dem wir viele unserer Tomatenprodukte beziehen (zum Beispiel die geschälten Tomaten, das Tomatenpüree und das Tomatenmark). Unser Projektpartner ist, ebenso wie wir in Deutschland, ein echter Bio-Pionier in Spanien.
Cal Valls baut für uns seit vielen Jahren Tomaten in höchster biodynamischer Qualität an und verarbeitet sie frisch vom Feld auf traditionelle, handwerkliche Weise weiter. Die ganze Familie wirkt dabei mit: Der Seniorchef von Cal Valls kümmert sich vor allem um Anbau und Ernte der Tomaten. Die Tochter ist Agraringenieurin und die beiden Söhne sind verantwortlich für den Produktions- und den kaufmännischen Bereich.
Bereits seit 1979 bewirtschaftet die spanische Familie ihre Farm in Katalonien rein biologisch. Die Umstellung des Betriebes auf eine biodynamische Wirtschaftsweise erfolgte in den 80ern gemeinsam mit uns. NATURATA half nicht nur bei der Vermarktung der Produkte, sondern bezahlte auch eine Maschine zur Herstellung von Tomatenmark. Cal Valls konnte diesen Kredit in Form von Warenlieferungen langsam zurückzahlen. 1991 wurde Cal Valls dann erfolgreich Demeter-verifiziert.

Mehr Infos zum Projekt

Demeter-Erzeugergemeinschaft auf der Schwäbischen Alb
Ein weiteres gutes Beispiel sind die Landwirte einer Demeter-Erzeugergemeinschaft in Süddeutschland, die den Dinkel für unsere Teigwaren anbauen. Seit über 20 Jahren arbeiten wir sehr eng und partnerschaftlich zusammen. Frühzeitige Absprachen, faire Preise und verlässliche Abnahmezusagen garantieren den Landwirten eine wirtschaftliche Basis für ihren Betrieb. Kriterien, die für den fairen Handel mit der Dritten Welt propagiert werden, die aber im Umgang mit den Erzeugern vor der Haustür leider oftmals nicht selbstverständlich sind, finden hier seit Jahren Anwendung. Übrigens: Anbau, Verarbeitung und Vertrieb der Naturata Dinkel-Teigwaren finden komplett in Baden-Württemberg statt. Denn nur wenige Kilometer entfernt befindet sich der handwerkliche Verarbeitungsbetrieb, in dem die Teigwaren hergestellt werden. So werden lange Transportwege effektiv vermieden – der Umwelt zuliebe!

Dinkelähren

Wir freuen uns sehr, dass wir auf eine so lang dauernde erfolgreiche und freundschaftliche Zusammenarbeit zurückschauen können. Auf die nächsten 40 Jahre!

30. September 2016
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2016-09-30 10:50:022017-10-31 10:51:08Jubiläums-Special: Unsere langjährigsten Projekt-Partner
News

Neu im Sortiment: Dinkel Tagliatelle und Pappardelle in Demeter-Qualität

Hohl, lang, geriffelt: NATURATA hat eine große Auswahl an Nudeln im Sortiment – in verschiedensten Formen, in Vollkorn- und Auszugsmehlvariante und aus verschiedenen Rohstoffen (Dinkel, Hartweizen und Reis).

Ab sofort sorgen wir beim Pastakochen für noch mehr Abwechslung, denn es gibt gleich zwei weitere Neuprodukte: Dinkel Tagliatelle und Pappardelle in Demeter-Qualität.

Hergestellt werden die neuen Teigwaren in einem kleinen handwerklich arbeitenden Familienbetrieb in Baden-Württemberg. Dort werden sie mit viel Handarbeit gefertigt und zum Trocknen aufgehängt, wodurch sie ihren charakteristischen Bogen erhalten.

Beide Bandnudel-Varianten passen zu einer Vielzahl von Saucen. Am besten schmecken sie mit Lachs und Spinat oder mit Gemüse.

Den Dinkel beziehen wir zu 100 Prozent von der Demeter-Erzeugergemeinschaft von der Schwäbischen Alb, mit der wir seit mehreren Jahrzehnten zusammenarbeiten. Die Landwirte kennen wir persönlich.  Jedes Jahr treffen wir uns mit ihnen, um verlässliche Mengenzusagen und Abnahmeabsprachen zu vereinbaren. Unser Ziel ist es,  die Grundsätze des fairen Handels in die Region zu übertragen und ein für die Partner sicheres Auskommen zu garantieren.

Sie wollen unsere Teigwaren kennenlernen? Hier geht es zur Übersicht!

006180_Handwerkliche-Dinkel-Papardelle_Topdown_72dpi 006182_Handwerkliche-Dinkel-Tagliatelle_Topdown_72dpi

 

12. August 2016
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2016-08-12 10:31:102017-10-31 10:57:06Neu im Sortiment: Dinkel Tagliatelle und Pappardelle in Demeter-Qualität
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