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Schlagwortarchiv für: Fair Trade

News

Vegane Produkte bei Naturata – unsere Top 3

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Lebensweise. Diesen Menschen bietet unser Sortiment eine reichhaltige Auswahl. Denn das Naturata-Sortiment besteht zu 90% aus veganen Produkten und bietet dabei für jeden Gaumen das passende Geschmacks-Erlebnis. Unter all diesen Produkten möchten wir Ihnen nun die Top 3 der beliebtesten veganen Naturata Produkte näher vorstellen:

Unsere veganen Schokoladen:

All diejenigen die den Genuss einer süßlich-milden Schokolade schätzen – jedoch gerne auf tierische Bestandteile verzichten möchten – werdenbei unseren Schokoladen fündig.

Viele Varianten

Alle Vorzüge einer Vollmilchschokolade ganz ohne Zusatz von Milch finden Sie in der Kokosmilch Kuvertüre. Mit dieser Schokolade erhalten Sie eine cremig-schmelzende Komposition feinster Zutaten aus Schweizer Herstellung. Die perfekte Wahl um den Hunger auf pures Schokoladen-Vergnügen zu stillen. In der Ganze Mandel Schokolade bereichern knackige Mandeln die vollmundige Schokolade durch eine nussige Note. Auch in unserer Herkunftsreihe finden sich viele vegane Varianten. Auch in unserer Herkunftsreihe finden sich vegane Varianten. Die Lateinamerika Schokolade mit 100 % Kakaoanteil kommt ganz ohne Zuckerzusatz aus und begeistert mit ihrem intensiven Kakaoaroma.

Verzicht auf Sojalecithin

Auch wenn der Einsatz von Sojalecithin viele technologische Vorteile mit sich bringt, wird bei Naturata strikt darauf verzichtet. Dies liegt daran, dass wir zum einen den Einsatz von Zusatzstoffe vermeiden und zum anderen einen möglichen Eintrag von Spuren gentechnischer Organismen unbedingt verhindern wollen.

Um dennoch ein Produkt mit zartem Schmelz und ausgewogenem Mundgefühl zu erhalten, durchlaufen all unsere Schokoladen eine lange Conchierdauer von bis zu 72 Stunden und traditionelle Veredelungsverfahren nach Schweizer Art.

Fairtrade-zertifiziert

Für die Naturata Schokoladen werden Fairtrade-zertifizierte Zutaten verwendet. Das Fairtrade-Siegel steht für die Einhaltung der entsprechenden Standards des fairen Handels. So verbindet Naturata ausgewählte Bio-Zutaten mit feinster Schweizer Chocolatier-Kunst.

 

Unsere vegane Aioli und Salatcreme:

Unsere vegane Aioli und unsere Salatcreme sind komplett frei von Ei und somit nicht nur für eine vegane Ernährung, sondern auch für Allergiker geeignet. Anstelle von Ei wird hochwertiges Sonnenblumenprotein als Emulgator verwendet. Zudem enthalten die Aioli  und die Salatcreme weniger Öl und sind daher fett- und kalorienärmer als die Mayonnaise von Naturata. Für die richtige Konsistenz sorgen Johannisbrotkernmehl und Maisstärke. Die Tube sorgt übrigens für eine einfache Dosierung und schützt die Aioli und die Salatcreme zugunsten einer längeren Haltbarkeit vor Luft. Auf diese Weise kann auf Konservierungsstoffe verzichtet werden.

Unsere Aioli und Salatcreme wird mit bio-dynamischen Rohstoffen hergestellt, wie auch die anderen Produkte unserer Tuben-Linie.

 

Unsere veganen Essige:

Alle Naturata Essige sind vegan. Anders als viele andere Essige werden die Essige von Naturata ohne den Einsatz von tierischer Gelatine gefiltert. Sie werden mineralisch geklärt und sind aus diesem Grund vegan. Auf den Essigen von Naturata findest du unter dem Punkt > mehr als Bio den Hinweis, dass der Essig ohne tierische Bestandteile geklärt wurde.

28. Januar 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/02/Blog_Beitragsbild_VeganeTop3_533x800.jpg 1110 1667 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-01-28 11:00:452026-10-08 10:03:17Vegane Produkte bei Naturata – unsere Top 3
Events

FAIR BREEDING® soll fortgesetzt werden

Vor zehn Jahren haben sich die beiden Vereine Naturata International – Gemeinsam Handeln und Kultursaat zusammengetan, um die biodynamische Gemüsezüchtung voranzubringen. Ganz konkret entstand daraus eine Kooperation, die unter dem Namen FAIR BREEDING® insbesondere die züchterische Bearbeitung von Blumenkohl intensivieren sollte. Am 13. und 14. September kamen Vertreter beider Organisationen in Bingenheim zusammen.

Fairbreeding

Die Ladner von Naturata zu Besuch im Zuchtgarten. (Foto: Marek Thielemann)

 

„Die Zusammenarbeit ist einzigartig und von großem gegenseitigem Interesse gekennzeichnet – und von Herzblut in der Sache“, stellt Kultursaat-Geschäftsführer Michael Fleck fest. Dies war auch beim Treffen in Bingenheim spürbar. Die Ladner geben ihrem Anliegen Ausdruck durch die Selbstverpflichtung, über 10 Jahre einen Teil ihrer eigenen Wertschöpfung an die Gemüsezüchtung abzugeben, ohne irgendwelche Rechte daraus abzuleiten. Bei der Herbst-Zusammenkunft bekamen die Naturata-Ladner lebendige Einblicke in die laufende praktische Arbeit, sowohl im Gespräch als auch durch Besuch der Zuchtgärten der in Bingenheim ansässigen Züchter – und das bei Temperaturen um 30 °C. „Züchtung ist schon eine Welt für sich“, resümiert Roland Majerus von Naturata Luxemburg. „Was früher noch Teil des landwirtschaftlich-gärtnerischen Tuns war, ist heute getrennt und an Profis delegiert, die in vielen Fällen ihr Geld gleichzeitig mit Agrarchemie verdienen. Von diesen Strukturen ein Stück weg zu kommen, ist eines unserer Ziele. Deshalb ist es so nötig, dass die frei finanzierten biodynamischen Züchtungsaktivitäten intensiviert werden“, so Majerus.

 

Fairbreeding

Zahl behördlich zugelassener Blumenkohlsorten gruppiert nach samenfesten Sorten (weiß) und Hybriden (blau). (Zusammenstellung von Kultursaat e. V. auf Basis von Daten des Gemeinsamen Sortenkataloges für Gemüsearten, verschiedene Jahrgänge (Link: Plant Variety Database der EU))

Durch die FAIR BREEDING® Partnerschaft sind Finanzmittel in einer Höhe von bisher knapp 140.000 EUR geflossen, die der Entwicklung neuer samenfester Blumenkohlsorten bei Kultursaat zu Gute kamen. Bei dieser Gemüseart sind 80 Prozent der zugelassenen Sorten Hybriden, davon machen sogenannte CMS-Hybriden aus Zellfusion einen immer größeren Anteil aus. Da solche CMS-Hybriden im verbandsorganisierten Ökolandbau in Deutschland verboten sind, ist der Handlungs-bedarf besonders groß. Während der Projektlaufzeit wurden drei weißblumige Kultursaat-Sorten beim Bundessortenamt zugelassen: Nuage, Tabiro und Celiano. Diese stehen in Form ökologisch vermehrten Saatguts zur Verfügung. In den nächsten Jahren sollen weitere Zuchtlinien in die behördliche Prüfung folgen und auch die züchterischen Anstrengungen weiter ausgebaut werden. „Die Zusammenarbeit mit den Züchtern hat uns die Augen für ein Feld geöffnet, das wir als Händler und Verbraucher nicht im Alltagsbewusstsein haben“, konstatiert Heinz Knauss von Naturata Überlingen. „Mit Blick auf die beängstigende Konzentration am Saatgutmarkt, neue Gentechnikverfahren wie CRISPR oder auch die Frage nach der Qualität der Bio-Produkte ist der aktive Einbezug der Öko-Pflanzenzüchtung in die Wertschöpfungskette nur eine logische Konsequenz. Deshalb geht es mit FAIR-BREEDING® auf jeden Fall weiter. Aber wir freuen uns über jede ähnliche Initiative, denn die Herausforderungen sind zahlreich!“

18. Oktober 2016
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2016-10-18 11:21:592017-10-31 10:28:28FAIR BREEDING® soll fortgesetzt werden
News

Jubiläums-Special: Unsere langjährigsten Projekt-Partner

Gemeinsam sind wir stark! Seit unseren frühen Anfängen legen wir sehr viel Wert auf langfristige, verlässliche Beziehungen zu unseren Rohstoff-Lieferanten und unterstützen diese auch gerne beim Aufbau eines biodynamischen Projekts. Mit vielen arbeiten wir so schon seit zahlreichen Jahren beziehungsweise sogar Jahrzehnten auf einer fairen, vertrauensvollen Basis zusammen. Schließlich haben wir es auch unseren Projekt-Partnern zu verdanken, dass wir dahin gekommen sind, wo wir heute stehen. Zwei unserer langjährigsten Partner wollen wir Ihnen heute deshalb stellvertretend kurz vorstellen:

Familie Cal Valls in Spanien –  Bio-Pioniere wie wir
Ein Partner der ersten Stunde ist der Familienbetrieb Cal Valls in Spanien, von dem wir viele unserer Tomatenprodukte beziehen (zum Beispiel die geschälten Tomaten, das Tomatenpüree und das Tomatenmark). Unser Projektpartner ist, ebenso wie wir in Deutschland, ein echter Bio-Pionier in Spanien.
Cal Valls baut für uns seit vielen Jahren Tomaten in höchster biodynamischer Qualität an und verarbeitet sie frisch vom Feld auf traditionelle, handwerkliche Weise weiter. Die ganze Familie wirkt dabei mit: Der Seniorchef von Cal Valls kümmert sich vor allem um Anbau und Ernte der Tomaten. Die Tochter ist Agraringenieurin und die beiden Söhne sind verantwortlich für den Produktions- und den kaufmännischen Bereich.
Bereits seit 1979 bewirtschaftet die spanische Familie ihre Farm in Katalonien rein biologisch. Die Umstellung des Betriebes auf eine biodynamische Wirtschaftsweise erfolgte in den 80ern gemeinsam mit uns. NATURATA half nicht nur bei der Vermarktung der Produkte, sondern bezahlte auch eine Maschine zur Herstellung von Tomatenmark. Cal Valls konnte diesen Kredit in Form von Warenlieferungen langsam zurückzahlen. 1991 wurde Cal Valls dann erfolgreich Demeter-verifiziert.

Mehr Infos zum Projekt

Demeter-Erzeugergemeinschaft auf der Schwäbischen Alb
Ein weiteres gutes Beispiel sind die Landwirte einer Demeter-Erzeugergemeinschaft in Süddeutschland, die den Dinkel für unsere Teigwaren anbauen. Seit über 20 Jahren arbeiten wir sehr eng und partnerschaftlich zusammen. Frühzeitige Absprachen, faire Preise und verlässliche Abnahmezusagen garantieren den Landwirten eine wirtschaftliche Basis für ihren Betrieb. Kriterien, die für den fairen Handel mit der Dritten Welt propagiert werden, die aber im Umgang mit den Erzeugern vor der Haustür leider oftmals nicht selbstverständlich sind, finden hier seit Jahren Anwendung. Übrigens: Anbau, Verarbeitung und Vertrieb der Naturata Dinkel-Teigwaren finden komplett in Baden-Württemberg statt. Denn nur wenige Kilometer entfernt befindet sich der handwerkliche Verarbeitungsbetrieb, in dem die Teigwaren hergestellt werden. So werden lange Transportwege effektiv vermieden – der Umwelt zuliebe!

Dinkelähren

Wir freuen uns sehr, dass wir auf eine so lang dauernde erfolgreiche und freundschaftliche Zusammenarbeit zurückschauen können. Auf die nächsten 40 Jahre!

30. September 2016
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2016-09-30 10:50:022017-10-31 10:51:08Jubiläums-Special: Unsere langjährigsten Projekt-Partner
News

FAIR-BREEDING-Kooperationsprojekt mit dem Kultursaat e.V.

Global Player dominieren die Landwirtschaft und stellen somit ein Risiko für die Bio-Branche dar. Durch diese Erkenntnis haben sich die Vereine NATURATA – International – Gemeinsam Handeln e.V. und Kultursaat e.V. im Jahr 2007 zu einer Zusammenarbeit entschlossen. Das FAIR-BREEDING ® Kooperationsprojekt verfolgt dabei den Gedanken der „Wertschöpfungsteilung“. Beteiligte Ladner verpflichten sich über einen Zeitraum von 10 Jahren 0,3% vom gesamten Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer) aus dem Verkauf im Obst- und Gemüsesegment für die biologisch-dynamische Saatgut-Züchtungsarbeit zu Verfügung zu stellen, ohne irgendwelche Eigentumsrechte daraus ableiten zu wollen.

Grundsätzliches Ziel der Kooperationsarbeit ist der Erhalt samenfester Gemüsesorten. Zudem wird angestrebt, dass die Entwicklung neuer qualitativ hochwertiger, samenfester Sorten unterstützt wird. Die finanziellen Mittel wurden in der Projektarbeit bei Kultursaat e.V. für die biologisch-dynamische Pflanzenzüchtung von Blumenkohl und Brokkoli eingesetzt. Diese beiden Kohlarten sind von dem Verlust nachbaufähiger Marktsorten und der massiven Einführung von CMS-Sorten gefährdet.

Die Schwerpunkte der Projektarbeit Kultursaat e.V. gliedert sich in drei Schwerpunkte:

–          Sicherung der noch vorhandenen samenfesten Marktsorten

–          Sichtung und Beurteilung ihres Marktwertes

–          Entwicklung geeigneter neuer Sorten um die Unabhängigkeit der Naturkostbranche aufrecht zu erhalten

Mit dieser Züchtungsarbeit soll auch der Kunde für die züchterische Leistung sensibel gemacht werden. Mit dem Kauf der Blumenkohlsorte unterstützt der Käufer ein Produkt, das dafür sorgt, dass auch in Zukunft qualitativ hochwertige Pflanzensorten zur Verfügung stehen. Die Projektlaufzeit für eine Züchtung beträgt zehn Jahre, die sich durch die fünf Generationen bei zweijährigen Pflanzen ergibt.

In jedem Jahr zur Weltleitmesse Biofach wird die jährlich erreichte Summe durch den Naturata Internatonal Gemeinsam Handeln e.V. an Kultursaat e.V. übergeben. In diesem Jahr kam wieder die stattliche Summe von 19.000,- Euro zusammen, die direkt im Züchtungsprojekt verwendet wird.

18. März 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-03-18 08:25:292017-10-31 10:28:28FAIR-BREEDING-Kooperationsprojekt mit dem Kultursaat e.V.
News

Einblick in das Kakao-Fairtrade-Projekt „Norandino“

Der Kakao für unsere Schokoladenneuheiten stammt aus der FAIRTRADE- Cooperative „Norandino“ im Norden von Peru.

Die 2005 gegründete Kooperative vereinte zum Zeitpunkt unseres Berichts rund 6.600 landwirtschaftliche Familienbetriebe. Durch den gemeinsamen Anbau und die Vermarktung hochwertiger Agrarprodukte verfolgten die Mitglieder das Ziel, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern und die Entwicklung ihrer Region zu unterstützen.

Als Fairtrade-zertifizierte Kooperative orientierte sich Norandino an den entsprechenden Standards des fairen Handels. Dazu gehörten unter anderem Anforderungen an die Arbeitsbedingungen, die Organisation der Erzeuger sowie den Umgang mit natürlichen Ressourcen.

15. September 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-09-15 13:09:452026-10-08 13:09:57Einblick in das Kakao-Fairtrade-Projekt „Norandino“
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Puderzucker in demeter wieder da

2012 stiegen zwei der weltweit drei Zuckermühlen die in demeter-Qualität produzierten auf bio-Qualität um. Aufgrund von gleichen Verkaufspreisen mit weniger Aufwand für Bio-Zuckerrohr zur Verwendung in anderen Branchen statt dem Lebensmittelmarkt, hatte sich der Anbau in demeter-Qualität für sie nicht mehr gelohnt. So musste die verbliebene Zuckerfabrik fortan den weltweiten Bedarf an biodynamischem Zuckerrohr decken. Dies begründete auch die Knappheit im Naturata-Sortiment und die vorübergehende Umstellung auf Bio Puderzucker.

Nach den vergangenen Engpässen freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass sich unser Puderzucker nun in Umstellung auf demeter befindet. Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über das Projekt geben aus dem wir den Zucker für unseren Puderzucker beziehen:

Der Zucker stammt aus der Region Arroyos y Esteros in Paraguay. Dort produziert die 1976 gegründete und mittlerweile 1750 Mitglieder umfassende Kleinbauernkooprerative Manduvirá auf kleinen traditionellen Farmen seit 2005 Bio-Rohrzucker, wobei seit 2013 flächenweise die Umstellung auf demeter stattfindet. Die Kooperative wird durch Fairtrade-Prämien unterstützt, so erhalten die Zuckerbauern außerhalb der von Juni bis November stattfindenden Erntesaison einen Fairtrade-Aufschlag von dem 50 % bar an die Mitglieder ausgezahlt werden. Dieses Geld können Sie in ihre Farmen, Nahrung, und Ausbildung ihrer Kinder investieren. Mit dem restlichen Geld wird die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Kleinbauernkooperative unterstützt. Dies umfasst beispielsweise Schulungen, medizinische Versorgung, eine bessere Trinkwasserversorgung oder den Zugang zu günstigen Krediten. Auch eine Mühle wurde teilweise mit Fairtrade-Prämien finanziert. Die eigene Mühle erleichtert den Zuckerbauern nicht nur die Arbeit, sondern macht sie gleichzeitig unabhängig und verhindert weite Transportwege. So ist Manduvirá die erste Kooperative von Zuckerbauern in Paraguay die ihren Zucker nicht nur anbauen, sondern auch in der eigenen Mühle selbst herstellen können.

14. Mai 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-05-14 14:51:542017-10-31 12:01:32Puderzucker in demeter wieder da
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Weihnachtspost mit Zusatznutzen

Wie kann man beste Weihnachtsgrüße versenden und zusätzlich einen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten? In diesem Jahr hat sich die Naturata AG dazu entschieden das geplante Weihnachtsbudget für soziale Zwecke einzusetzen. An Stelle der traditionellen Weihnachtskarten wurde dieses Jahr ein nicht weniger liebevoll gestalteter Brief versendet. Somit kann das eingeplante Budget, welches sonst, für die Karten verwendet worden wäre, gespendet werden.

Hier in Marbach, dem pitoresken Städtchen in dem auch einst der Dichter Friedrich Schiller aufwuchs, ist auch der Dorothea Schiller Waldorfkindergarten ansässig. Er bietet für die Kinder der Umgebung ab dem Alter von drei Jahren Raum und Möglichkeit für individuelle Entwicklung  und Förderung nach den Grundsätzen der Waldorfpädagogik. Kinder sind die Zukunft der Welt. Um unsere Unterstützung zu signalisieren und unseren kleinen Marbacher Mitmenschen eine Freude zu machen erhalten sie dieses Jahr das Naturata Weihnachtsbudget. Vor nicht all zu langer Zeit umgezogen fehlt es dem Waldorfkindergarten noch an so manchem Mobiliar. Mit der Spende von Naturata soll ein großer Tisch und Stühle angeschafft werden, damit gemeinsam die Mahlzeiten eingenommen werden können.

Um diese Spenden seitens Naturata zu ermöglichen gilt unser Dank Ihnen, unseren treuen KundenInnen, LieferantenInnen, GeschäftspartnernInnen und Freunden. Wir möchten uns bei Ihnen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im vergangen Jahr bedanken und hoffen, dass wir durch Sie auch zukünftig mit unserem Fokus auf die Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln und dem Pflegen von fairen und langjährigen Beziehungen zu unseren KundenInnen und LieferantenInnen unseren Beitrag für eine gute Welt leisten können.

16. Dezember 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-12-16 16:53:062017-10-31 10:30:02Weihnachtspost mit Zusatznutzen
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Edle Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern unterm Weihnachtsbaum

Kennen Sie sich aus im Naturata Schokoladensortiment? Passend zur Weihnachtszeit möchten wir Ihnen im Folgenden unser Herkunftsschokoladen mit Kakao aus fernen und exotischen Ländern vorstellen, die auch unter Ihrem Weihnachtsbaum für einen Hauch von Urlaubsfeeling sorgen.

Zunächst, was haben alle Naturata-Schokoladen gemeinsam? Alle sind fair gehandelte Schokoladen aus feinsten Bio-Zutaten und werden ohne Sojalecithin in der Schweiz hergestellt. Herausragend ist neben dem feinen Geschmack auch der zarte Schmelz der Schokoladen, welcher durch extra langes Conchieren bei der Herstellung entsteht.

Was genau verbergen sich nun also für Besonderheiten in der sogenannten Herkunfts-Linie im Naturata Schokoladensortiment? Das besondere an diesen Tafeln ist der Kakao aus dem jeweiligen namensgebenden Land. Die Bohnen aus den verschiedenen Anbaugebieten verleihen jeder Schokolade eine individuelle und besondere Note.

 

Welche Köstlichkeiten glänzen in dieser Linie?

Da hätten wir die Ecuador Edelvollmilch mit 42 % und die Ecuador Edelbitter mit 70 % Kakaoanteil. Bei dem verwendeten Kakao handelt es sich um den berühmten Arriba-Edelkakao, welcher aus der Region Fortaleza del Valle in Ecuador stammt. Für diese beiden zartschmelzenden Schokoladen wird er dort von ausgewählten Bauern nach strengen Bio-Richtlinien angebaut und schonend weiterverarbeitet. Mit seinem besonders kräftigen Geschmack verleiht dieser Kakao den beiden Schokoladen ein charakteristisches, volles Aroma.

Der Kakao für die Peru Edelbitter 75 % stammt aus der Amazonasregion in Peru. Dort baut eine Kleinbauern-Kooperative den Trinitario-Kakao an. Er verleiht der Schokolade ausgeprägte Fruchtnoten und erzeugt bei so manchem Kenner einen positiv erstaunten Gesichtsausdruck.

Auch für die Panama Feinbitter mit 80 % Kakaogehalt werden Trinitario-Kakaobohnen verwendet, diese werden von einer Kleinbauern-Kooperative in Panama angebaut. Dank der Witterungs- und Bodenverhältnisse sowie durch die sorgfältige Verarbeitung verleiht dieser Kakao der Feinbitter-Schokolade ein ausgeprägtes Aroma.

Etwas ganz Besonders ist die Indien Feinbitter mit 85% Kakao. Die Kakaobohne für diese besondere Schokoladen-Spezialität stammt aus der größten biologischen Anbau-Kooperative Indiens mit 2500 Kleinbauern. Der Anbauort dieses Kakaos ist Kerala, ein Bundesland im Südwesten Indienes. Kerala ist wegen seiner Fruchtbarkeit und landschaftlichen Schönheit als „god´s own contry“, „Land der Götter“, bekannt. Die Info für alle Indien-Liebhaber: Ab voraussichtlich März 2014 ist sie wieder dank neuer Kakao-Ernte erhältlich.

Neu, seit diesem Herbst, ist die Karibik Edelbitter mit 90 % Kakaogehalt. Trotz des hohen Kakaogehalts ist sie eine köstliche Versuchung für Zwischendurch mit einer mild herben Schokoladennote. Der Kakao für diese Sorte wird im Herzen der Dominikanischen Republik von der Kleinbauern-Kooperative COOPROAGRO angebaut. 1984 gegründet zählt sie zu den ältesten Bio-Kooperativen dieser Art in der Karibik. Die Kakaobohnen der Sorten Trinitario, Criollo, Arriba und Forastero, eine schonende Verarbeitung und eine besonders lange Conchierdauer von über 70 Stunden machen diese Schokolade zu einem milden Genuss mit sehr hohem Kakaoanteil.

16. Dezember 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-12-16 16:52:302017-10-31 10:41:23Edle Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern unterm Weihnachtsbaum
News

Die neue Edelschokolade Karibik 90 % ist da

Türkisfarben designt in Anlehnung an das kristallklare Meerwasser, welches um die karibischen Inseln tanzt so zieht sie die Blicke der Bioladenbesucher auf sich. Nach zuletzt 85 % Kakaogehalt der Edelbitterschokolade Indien, (nach der neuen Ernte im März 2014 wieder erhältlich) folgt nun die Edelbitterschokolade Karibik mit 90% Kakaogehalt. Wie auch die anderen Schokoladen der Herkunfts-Linie Ecuador, Panama, Peru und Indien wurde die Edelbitterschokolade Karibik nach der Herkunftsregion des verwendeten Kakaos benannt.

Der Kakao für die Karibik-Tafel stammt aus der Dominikanischen Republik. Dort haben sich 15 regionale Kooperativen mit 1.800 Kakaolandwirte/innen zu COOPROAGO (Cooperativa de Productores Agropecuarios) zusammengeschlossen. Die Kooperative vermarktet den Kakao unter Bio- und Fairtrade-Standards. Sie trägt so zur Verbesserung der Lebensbedingungen Ihrer Mitglieder und deren Dörfer bei.
Durch den Ausbau der Infrastrukturen werden die Arbeitsbedingungen der Kleinbauern verbessert, die Errichtung von Arztpraxen und Schulen bieten Hilfe im Krankheitsfall und erhöhen das Bildungsniveau der Einwohner.Das verleiht dem Schokoladengenuss zusätzlich eine besondere Extranote.

Mehr Details zum Produkt finden Sie hier.

 

18. September 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-09-18 11:08:112017-10-31 10:36:08Die neue Edelschokolade Karibik 90 % ist da
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Kaffeegenuss in anderen Ländern – Wie der Kaffee in anderen Teilen der Welt getrunken wird

Man nimmt an, dass die Kaffeebohne in Äthiopien seine Ursprünge hat. Dort wurde er bereits im 9. Jahrhundert erwähnt. Von Äthiopien gelangte der Kaffee vermutlich im 14. Jahrhundert durch Sklavenhändler nach Arabien. In Europa wurde der Kaffee im 16. Jahrhundert bekannt und über die belebende Wirkung des Kaffees gestaunt. Heute ist er für die meisten zum Frühstück oder zum Kuchen nicht mehr wegzudenken. Und auch in anderen Teilen der Welt wird täglich der Genuss von Kaffee geschätzt.

Morgens einen Milchkaffee wie in Frankreich, nach dem Essen einen Espresso wie in Italien und unterwegs einen Frappuccino aus dem Coffeeshop wie in Amerika – das Angebot der Kaffeevarianten hierzulande ist groß. Doch wo wird der Kaffee wie zubereitet? Wir haben für Sie eine kleine Weltreise durch die Kaffeekulturen einiger Länder gemacht.

USA

Beginnen wir unsere Reise direkt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: USA. Es ist auch das Land, in dem die Verbreitung des Coffeeshops, die amerikanische Variante des Kaffeehauses, vor etwa 20 Jahren seinen Anfang hatte. Die amerikanische Kaffeekultur- Coffee to go, Kaffeevariationen mit Vanille-Sirup und Sojamilch oder Frappuccino in großen Kaffeebechern mit der Aufschrift „Vorsicht! Inhalt ist heiß!“- schwappt auch auf andere Kontinente über. In Deutschland wird man bereits mit dem „American Way of Coffee“ konfrontiert. Grundsätzlich ist der Kaffee etwas grober vermahlen als der in Europa. Zubereitet wird der Kaffee in Amerika gerne mit Milch Schokolade, Vanille und Nuss.

Türkei

Die älteste bekannte Methode der Kaffeezubereitung stammt aus der Türkei, wo der Kaffee schon früh einen Platz in der Küche einnahm. Eine Mischung aus Kaffeepulver und viel Zucker wird mit Wasser aufgeschüttet und erhitzt. Für einige Minuten muss dann kräftig gerührt werden, sodass sich Schaum auf der Oberfläche bildet. Es entsteht kräftiger, aromatischer Kaffee, der samt dem aufgekochten Kaffeepulver serviert wird. Nach einer herkömmlichen türkischen Tradition war eine Frau zur Heirat bereit, wenn sie fähig war, Kaffee zuzubereiten.

Frankreich

Die Lebenskunst des „savoir vivre“ spiegelt sich auch in der französischen Kaffeekultur wieder. Bereits morgens wird die genussvolle Kultur gelebt. Zu frischem Croissant mit Marmelade genießt man in Frankreich Café au lait meist in einer großen henkellosen Kaffeetasse. Tagsüber wird der Kaffee jedoch schwarz getrunken. Traditionelle Pariser Kaffeehäuser laden dazu ein, auch die vielen anderen von hier bekannten Kaffeevariationen zu probieren. Mit Naturata Café au lait Bohnenkaffee holen Sie sich französisches Lebensgefühl nach Hause in Ihre Tasse. Dabei müssen Sie für den vollmundigen Kaffeegenuss nur das Pulver mit heißem Wasser aufgießen.

Italien

Die einzigartige italienische Kaffeekultur brachte den Espresso hervor. Er wird traditionell mit einer charakteristischen Crema und Zucker in kleinen Espressotassen serviert. Eine niedrige Wassertemperatur bei der Zubereitung bewirkt, dass sich weniger sauere Bestandteile aus dem Kaffee lösen und er demnach magenschonender als klassischer Kaffee ist. In der Regel wird der Espresso erst später am Tag getrunken und gibt Anlass für eine kurze Ruhepause im Alltag. Ein weiteres beliebtes Kaffeegetränk, das es in Italien vor allem morgens gibt, ist der Cappuccino, ein verlängerter Espresso mit viel Milch. Genießen Sie zu Hause oder unterwegs die praktisch portionierbaren Naturata Espresso-Sticks: Die Kaffeemischung aus fair gehandelten Arabica- & Robusta-Bohnen sind die optimale Basis für italienisches Lebensgefühl.

Schweden

Vom Süden Europas in den Norden nach Skandinavien, wo viele Häuser mit Kaminöfen, Holzvorräten und für die Zubereitung des schwedischen Kochkaffees mit einem Kaffeewassertopf ausgestattet sind. Für den schwedischen Kaffee wird grob gemahlener Kochkaffee in kochendes Wasser geschüttet und über offenem Feuer einmal aufgekocht. Dabei wird der Kaffee nicht umgerührt. Der Topf wird vom Feuer genommen, bis zum Absetzen des Kaffeesatzes gewartet und der Kaffee ohne weitere Zutaten genossen.

Saudi-Arabien

Hier im Orient ist man als Gast dazu verpflichtet, gereichte Getränke anzunehmen. Vor dem Servieren wird oft wenig Flüssigkeit auf die Erde geschüttet. Diese Geste ist auf ein Opferritual der Beduinen zurückzuführen und soll als Dank an Allah für die Lebensmittel gelten. Zum Kaffee wird in Saudi-Arabien auch ein Glas Wasser gereicht.

Thailand

Die Thailänder sind erst in den 70er Jahren auf den Geschmack des Kaffees gekommen. Hier wird der Kaffee nie mit Milch, dafür mit viel Zucker und gerne auch mit Gewürzen getrunken.

Äthiopien

Von Asien geht es nach Nord-Ost-Afrika, wo der Kaffee seinen Ursprung haben soll und unsere Reise endet. Die Zubereitung des Kaffees gleicht einer wahren Zeremonie und ist ein Gesellschaftsereignis der besonderen Art, für das man ausreichend Zeit einplanen sollte. Die grünen Kaffeebohnen werden über offenem Feuer geröstet, mit einem Mörser zerkleinert und dann in eine bauchige Tonkanne mit Wasser gegeben. Der Kaffee wird anschließend über offenem Feuer erhitzt und mit Gewürzen wie Kardamom verfeinert, die dem Kaffee eine süßlich-scharfe und würzige Note verleihen. Ein Teil der erlesenen Kaffeebohnen für den Naturata Arabica Bohnenkaffee stammt von einer Bauernkooperative in Äthiopien, wo sie von Hand geerntet werden. Mehr Informationen über Naturata Bohnenkaffees finden Sie hier.

Ganz egal, wo Sie Ihre Tasse Kaffee genießen und welche weiteren Zutaten enthalten sind, eines haben alle Kaffees gemeinsam: Sie machen wach und durch die beschleunigte Freisetzung der Glückshormone Endorphin und Serotonin auch glücklich.

21. August 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-08-21 08:03:582017-10-31 10:43:20Kaffeegenuss in anderen Ländern – Wie der Kaffee in anderen Teilen der Welt getrunken wird
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