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Neueröffnung in Wernigerode … und was haben die NATURATA-Läden eigentlich mit der NATURATA AG zu tun?

BioMarkt Naturata WernigerodeAm 8. Oktober öffnete ein weiterer NATURATA Laden seine Tore. Viele Einwohner aus dem Umkreis von Werningerode strömten in den neuen Bio-Markt in der Minslebener Str. 41, der natürlich auch – wie der Name vermuten lässt – ein weitreichendes NATURATA Sortiment aufweist. Auf ganzen 450 m² und mit einem Obst- und Gemüse-Pavillon sowie einem Bistroeck ausgestattet gibt es eine große Auswahl von über 6.000 Artikeln, die das Bio-Herz höher schlagen lassen. Um den Einkauf noch komfortabler für die Kunden zu gestalten gibt es über 40 Parkplätze und einen großen Fahrradständer. Mehr Infos unter www.biomarkt-wernigerode.de.

Wie alle NATURATA-Fachhandelsläden ist der Naturkostladen in Wernigerode ein vollkommen eigenständiger Einzelhändler und wird unabhängig von der NATURATA AG geführt. Sie fragen sich, warum sich die Unternehmen dann dennoch den Namen teilen? Das liegt daran, dass sie alle etwas gemeinsam haben: den Ursprung aus der „Naturata Idee“ heraus.  Diese besteht hauptsächlich darin, hochwertige Bio-Lebensmittel (vorrangig in Demeter-Qualität) nachhaltig und im Einklang mit Mensch und Natur zu vertreiben. Jeder Einzelne spielt dabei eine wichtige und einzigartige Rolle und ist doch rechtlich unabhängig von den anderen.

Die NATURATA–Naturkostläden sind unabhängige Einzelhändler. Sie führen aus eigener Überzeugung ein weitgehendes NATURATA-Sortiment und werden durch Aktionen seitens der NATURATA AG tatkräftig unterstützt. Die Naturata Logistik eG sorgt dafür, dass die Ware in den verschiedenen Naturkostläden für Sie immer und überall verfügbar ist. Und zum Schluss gibt es noch uns, die NATURATA AG. Wir sind der Inverkehrbringer aller Produkte unter der Marke NATURATA, und das schon seit 1976!

Um dem großen Engagement der Unternehmen und Naturkost-Läden eine Form zu geben, wurde der Verein „Naturata International – Gemeinsam Handeln e.V.“  gegründet, der eine Art Arbeitsgemeinschaft bildet mit dem Ziel, eine besonders nachhaltige und faire Form der Zusammenarbeit zu entwickeln. Außerdem ist er noch für die Lizenzvergabe und Verwaltung der Naturata-Namensrechte verantwortlich.

26. November 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-11-26 09:41:022017-10-31 11:10:05Neueröffnung in Wernigerode … und was haben die NATURATA-Läden eigentlich mit der NATURATA AG zu tun?
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Dinkel ist nicht gleich Dinkel

Im Verkaufsregal gibt es eine immer größere Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln, da viele Menschen über Unverträglichkeitsreaktionen klagen. Auch bei uns taucht immer wieder die Frage auf, ob unsere Dinkel-Teigwaren „reinen Dinkel“ enthalten und auch von Menschen vertragen werden, die eine Weizenunverträglichkeit haben. Deshalb widmen wir uns heute ganz dem Dinkel. Lernen Sie mehr über die alte Kulturpflanze und den Zusammenhang zur Weizenunverträglichkeit!

 

Züchtung von Kulturpflanzen

Die Pflanzenzüchtung hat eine lange Tradition. Schon vor etwa 12.000 Jahren begannen die Menschen Urformen des Weizens auszusäen. Dabei wählten sie besonders ertragreiche und widerstandsfähige Pflanzen aus, die sie im nächsten Jahr erneut anbauten. Diese „Auslesezüchtung“ führte zu höheren Erträgen, einer besseren Qualität und gesünderen Pflanzen. Eine wissenschaftlich fundierte systematische Pflanzenzüchtung setzte später mit dem Zeitalter der Industrialisierung ein.
Ziel der Züchtung ist die genetische Veränderung von Pflanzenpopulationen zur Verbesserung biologischer und ökonomischer Eigenschaften. Dies geschieht durch Pflanzenauslese, Saatgutbehandlung oder Kreuzung mit nachfolgender Auslese von Tochterpflanzen für den nächsten Züchtungszyklus oder der anschließenden Vermehrung als Saatgut einer neuen Pflanzensorte (Saatzucht).
Zwischen der biodynamischen und der konventionellen Pflanzenzüchtung gibt es sehr große Unterschiede. Der biodynamischen Pflanzenzüchtung geht es um die Weiterentwicklung der Kulturpflanzenvielfalt mit dem Ziel, dass die gezüchteten Sorten den körperlichen und ethischen Ansprüchen und Bedürfnissen der Menschen langfristig dienlich sind. Die grundlegenden Methoden sind durch Demeter-Richtlinien festgelegt. Darin finden sich bewusst gewählte Restriktionen. Sie interessieren sich für die biologische Züchtung und wollen noch mehr dazu erfahren? Unter http://getreidezuechtung.ch/zuechtung/zielsetzung-und-leitbilder finden Sie viele Informationen dazu.

 

Dinkel, das „Urgetreide“?

Viele Menschen vertragen Dinkel besser als Weizen. Oft wird aufgrund der problematischen Verträglichkeit ein Abgrenzungskriterium gesucht und auf den Begriff „Urgetreide“ zurückgegriffen, da sich dieser gut vermarkten lässt. Neuere Forschungen zeigen allerdings, dass der europäische Dinkel jünger ist als unser Brotweizen. Mit sehr großer Sicherheit kann man auch sagen, dass Dinkel aus einer Kreuzung zwischen Triticum compactum (Zwergweizen oder Binkel=freidreschender Brotweizen) und Emmer stammt. Deshalb können allein durch die Entstehungsgeschichte im Dinkel immer auch Weizenbestandteile enthalten sein. Außerdem wurden beide Getreidearten im Laufe der Evolution auch oft nebeneinander angebaut, so dass es zu natürlichen Kreuzungen auf dem Feld kam beziehungsweise immer noch kommt.

 

Zöliakie, Weizenallergie oder Weizensensitivität?

Es ist wichtig zwischen Zöliakie, Weizenallergie und der sogenannten Glutenunverträglichkeit beziehungsweise Weizensensitivität (non coeliac gluten sensitivity, abgekürzt NCGS) zu unterscheiden, da sich die Ernährungsempfehlungen unterscheiden:

  • Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung. Die lebenslange chronisch-entzündliche Darmerkrankung manifestiert sich bei Personen mit genetisch-determiniertem Risiko und ist die Folge einer fehlgerichteten Immunantwort auf Gluten und verwandte Proteine. Menschen mit der Diagnose Zöliakie müssen sich strikt an eine glutenfreie Diät halten.
  • Weizenallergie ist eine immunologische Reaktion gegen Weizenproteine. Es handelt sich dabei quasi um einen Fehler des Immunsystems. Anstatt gegen Krankheiten zu kämpfen, bildet das Immunsystem Abwehrstoffe gegen den vermeintlichen Feind, die eigentlich harmlosen Eiweißbestandteile des Weizens. Bereits kleinste Mengen genügen, um Entzündungen auszulösen, die sich in Form verschiedener Symptome der Haut und anderer Organe bemerkbar machen. Die Weizenallergie entwickelt sich meist im Säuglingsalter und verliert sich dann im Laufe der Zeit.
  • Die Weizensensitivität beziehungsweise Weizenunverträglichkeit ist weder eine allergische noch eine autoimmune Erkrankung. Dennoch verursacht der Verzehr weizenhaltiger Speisen zöliakieähnliche Symptome. Zur Abgrenzung von Zöliakie und Weizenallergie wird sie in Fachkreisen meist als „Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität“ beziehungsweise „celiac gluten sensitivity“ bezeichnet. Derzeit erfolgt die Diagnose nach dem Ausschlußprinzip: Konnten sowohl Zöliakie als auch Weizenallergie ausgeschlossen werden und die Beschwerden bessern sich nach zwei Wochen glutenfreier Ernährung deutlich oder verschwinden sogar, ist eine Weizensensitivität wahrscheinlich. Anders als bei Zöliakie ist eine strikte Diät nicht nötig, wobei die individuelle Verträglichkeitsschwelle sich stark unterscheidet.

 

Lösen Insektenabwehrstoffe die Weizensensitivität aus?

Weder Auslöser noch Entstehungsmechanismus der Weizenunverträglichkeit sind bisher definitiv geklärt, aber die Forschung hat das Thema in den letzten Jahren verstärkt aufgegriffen.
Dabei wurde auch eine mögliche Ursache entdeckt: Das Forschungsteam um Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan von der Gutenberg Universität Mainz verglich die Reaktionen des Immunsystems auf moderne Hochleistungsgetreide und auf alte und exotische Getreidesorten. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass nicht das Gluten, sondern die sogenannten Amylase-Trypsin-Inhibitoren (kurz ATI genannt), eine Gruppe von Eiweißen, für die Symptome verantwortlich sind. Aufgrund dieser neuesten Befunde sprechen wir hier auch bewusst nicht von einer Gluten-Sensitivität. ATI sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe zur Abwehr von Insekten. Es wird vermutet, dass sie bei betroffenen Personen eine Immunreaktion auslösen und der Körper darauf mit Entzündungen reagiert. Vor allem moderne „Hochleistungsgetreide“-Sorten haben durch gezielte Kreuzung einen höheren ATI-Gehalt, da sie das resistenter gegen Schädlinge und ertragreicher macht.
Auch die biodynamischen Getreidezüchter haben dazu ein Untersuchungsprojekt gestartet. Ein ähnliches läuft an der Universität Hohenheim.
Dennoch können aufgrund der aktuellen Datenlage noch keine endgültigen Schlüsse gezogen werden. Fest steht jedoch, dass es nicht um Weizen oder Dinkel an sich geht. Die Unverträglichkeit ist vielmehr abhängig von der Sorte und der Art, wie gezüchtet wurde – in welcher Umgebung, mit welchen Methoden und mit welchem Pflanzenleitbild? Biodynamischer Dinkel wird so oft auch von vielen Menschen mit Weizenunverträglichkeit vertragen. Diese Erkenntnis konnten die biodynamischen Züchtungsbetriebe aus ihrer Erfahrung aus den Rückmeldungen von Kunden ziehen.

 

Biodynamischer Dinkel: Besonderheiten & Anbau

Dinkel (Triticum spelta), auch Spelz oder Spelzweizen genannt, bildet eine kriechende Jungpflanze mit stark behaarten jungen Blättern aus und bringt 3- bis 4-blütige Ähren mit meist zwei bis drei Körnern hervor. Der Spelzenanteil liegt bei 20 bis 30 Prozent. Die Spelzen schützen die Körner vor  Schaderregern und Ährenkrankheiten.
Im Anbau ist Dinkel verhältnismäßig anspruchslos. Er eignet sich besser als Weizen für ungünstigere Standorte. Sowohl trockene als auch feuchte Grenzlagen des Ackerbaus bis 1.000 m Höhe ermöglichen noch zufriedenstellende Erträge. Außerdem ist Dinkel aufgrund seiner hohen Toleranz gegenüber extremen Klimaverhältnissen sehr winterhart. Die Kulturpflanze bevorzugt alkalische, schwere Böden und meidet saure Sandböden und Moorstandorte.
In der Fruchtfolge steht Dinkel auf fruchtbaren Böden  in der Regel wegen der Lagergefahr weiter hinten als Weizen. Der optimale Saattermin liegt je nach Standort zwischen Anfang und Ende Oktober, wobei Dinkel sehr spätsaatverträglich ist. Im Frühjahr hingegen entwickelt sich der Dinkel wegen der langsamen Bodenerwärmung und späten Mineralisierung nur zögerlich.

 

Biodynamische Züchtung & Sorten

Biodynamische Dinkelsorten sind zum Beispiel:

  • Oberkulmer Rotkorn: Die langstrohige, alte Sorte ist vor allem in Süddeutschland und Schweiz sehr beliebt. Es handelt sich dabei um eine Selektion aus einer Schweizer Landsorte. Die Sorte hat einen sehr hohen Feuchtklebergehalt und eignet sich für raue und flachgründige Grenzlagen. Oberkulmer Rotkorn repräsentiert die traditionellen Dinkel-Sorten und wird häufig auch als „Hildegard-Dinkel“ vermarket. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass es zu Lebzeiten von Hildegard von Bingen nicht nur eine Dinkelsorte gab, sondern eine Vielfalt existierte, die wir heute gar nichtmehr kennen.
  • Ebners Rotkorn ist eine eher ertragsschwache Sorte mit hohem Rohprotein- und Feuchtklebegehalt. Sie ist lang im Wuchs und besitzt eine mittlere Lageranfälligkeit. Laut Angabe des Züchterhauses enthält Ebners Rotkorn keine „Weizengene“.
  • Titan ist eine langstrohige Sorte mit dichten, weißen, aufrechten Ähren und einem mittlerem Ertragsniveau. Sie wurde aus einem Pool alter Dinkelsorten gezüchtet, aus dem viele Eigenschaften eingeflossen sind. Eingekreuzt wurden zum Beispiel die alten Landsorten Willisau 17 sowie Altgold Rotkorn, von der die aufrechte, weizenähnliche Ährenform stammt. Auch Weizen wurde eingekreuzt, wobei der Weizenanteil rein rechnerisch minimal ist. In der Schweiz gab es eine Weile die Klassifizierung „reiner Dinkel“ und Dinkel mit einer Weizeneinkreuzung (ermittelt durch Elektrophorese). Demnach ist Titan ein „reiner Dinkel“.

 

Dinkel in den NATURATA-Teigwaren

In den NATURATA Dinkel-Teigwaren ist vor allem die Sorte „Oberkulmer Rotkorn“ enthalten, da diese auch auf kargem Boden wächst und sich so ideal für die Schwäbische Alb eignet. Ein großer Pluspunkt der Sorte ist, dass sie aufgrund ihrer Beliebtheit sehr viel angebaut wird und es einen großen Erfahrungsschatz dazu gibt. Aus zahlreichen Rückmeldungen können wir so den Schluss ziehen, dass Oberkulmer Rotkorn auch für Menschen mit Weizenunverträglichkeit geeignet ist.
Neben dem Oberkulmer Rotkorn werden jedoch auch weitere biodynamische Sorten angebaut, da beim Dinkel die Biodiversität sehr gering ist. Ganz ohne eine Züchtung und Weiterentwicklung der Sorten würden sich diese zu weit von den realen Bedingungen entfernen. Da uns die wertvolle Kulturpflanze sehr am Herzen liegt und wir wollen, dass sie auch in Zukunft angebaut wird, wollen wir dies vermeiden. Denn eine Anpassung an Klima und Bodenbeschaffenheit ist überlebensnotwendig.

Übrigens: In der „Schrot & Korn“ Ausgabe 12/2015 finden Sie einen ausführlichen Artikel zu der langjährigen Partnerschaft mit der Demeter-Erzeugergemeinschaft, von der wir seit über 20 Jahren den Dinkel beziehen.

 

Dinkelähren

20. November 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-11-20 14:57:332020-06-08 14:04:53Dinkel ist nicht gleich Dinkel
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Warum steht auf manchen Essigen von NATURATA der Hinweis „Enthält Sulfite“?

Sulfite gelten als allergieauslösende Zutaten und sind deshalb deklarationspflichtig. Die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) regelt in der Europäischen Union (EU) die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Diese schreibt vor, dass im Rahmen der Allergenkennzeichnung ab einer Konzentration von 10 mg/l Sulfit (Schwefeldioxid (SO2)), auf dem Etikett folgender Vermerk stehen muss: „Enthält Sulfite“ oder „Enthält Schwefeldioxid“ – auch wenn dem Essig keine Sulfite zugesetzt wurden. Die Kennzeichnungspflicht geht darauf zurück, dass Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Sulfite selbst bei Konsum kleiner Mengen Unverträglichkeitsreaktionen zeigen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Nesselsucht usw.

NATURATA Essige =  Natur pur!

In unseren Flaschen finden sie Natur pur. Aus Überzeugung achten wir bei der Essig-Herstellung nicht nur auf Rohstoffe  allerhöchster Güte, sondern setzen auch keinerlei Zusatzstoffe ein – weder Schwefel noch künstliche Aromen oder Farbstoffe. Um  die enthaltenen Inhaltsstoffe zu schonen und zu erhalten, verzichten wir auch auf eine Pasteurisierung. Dennoch können unsere Essige Sulfite enthalten. Dabei handelt es sich nicht um extern zugesetzte Sulfite, sondern um natürlich Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die sich während und nach der Essigsäuregärung im Essig befinden.

Unsere demeter-Essige werden auf traditionelle Weise von einem kleinen biodynamisch wirtschaftenden Familienbetrieb in Italien hergestellt: Die Balsamico-Essige werden über dem offenen Feuer durch Einkochen eingedickt und anschließend zur Reifung in Holzfässern gelagert, die Weinessige gären ohne Hefezugabe bei Raumtemperatur. Diese sehr traditionelle Herstellungsweise garantiert einen naturbelassenen Essig, ist aber auch der Grund dafür, dass die Sulfit-Konzentration größeren natürlichen Schwankungen unterliegt. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen die Kennzeichnung „Enthält Sulfite“ aufzudrucken.

Unsere Bio-Essige in den 500 ml Flaschen beziehen wir hingegen von einem etwas größeren Betrieb. Dieser verfügt aufgrund seiner technisch ausgereifteren, modernen Produktionsanlagen und größeren Produktionsmengen auch über umfangreichere Steuerungs- und Überwachungsmöglichkeiten und kann deshalb sicherstellen, dass die Sulfit-Konzentration konstant unter 10 mg/l liegt. Aus diesem Grund verzichten wir bei diesen Essigen auf eine Allergenkennzeichnung.

Wie schädlich ist Sulfit?

Wie sieht es bei Personen aus, die nicht empfindlich auf Sulfit reagieren? Ab welcher Menge ist Sulfit schädlich? Laut dem Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) kann man die Schwellendosis für die Sulfitaufnahme, ab der akute Gesundheitsbeschwerden auftreten, nicht genau nennen. So vertrugen die Probanden in einer Studie problemlos eine orale Aufnahme von 400 mg Schwefeldioxidäquivalent ohne unerwünschte Wirkungen, während bei einer anderen Untersuchung bereits regelmäßige orale Sulfitdosen, äquivalent zu weniger als 250 mg Schwefeldioxid/Person, Brechreiz auslösten.

Der ADI (Acceptable Daily Intake)-Wert liegt bei 0,7 mg/kg Körpergewicht und Tag. Ein 70 kg schwerer Mensch kann also lebenslang jeden Tag 49 mg Schwefeldioxid zu sich nehmen, ohne gesundheitliche Schäden zu befürchten.

Hätten sie das gedacht? Auch unser Körper selbst bildet jeden Tag beim Abbau von Eiweiß aus der Nahrung mehr als 2000 mg SO2 (endogen). Dieses wird dann mit Hilfe von Enzymen, den so genannten Sulfitoxidasen, zu nicht reaktionsfähigem Sulfat oxidiert. Im Vergleich zum endogen gebildeten SO2 ist die über Essig zugeführte Menge sehr gering.

 

24. September 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-09-24 09:14:322022-09-26 11:52:23Warum steht auf manchen Essigen von NATURATA der Hinweis „Enthält Sulfite“?
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Die Welt der Öle bei NATURATA

Im neuen Design: Wir haben das Aussehen unseres Öl-Sortiments komplett überarbeitet und modernisiert. Die ersten Flaschen im neuen Look können Sie bereits in den Verkaufsregalen entdecken.

Die Etiketten sind nun in einem hellen, freundlichen Beige-Ton gehalten und noch klarer und übersichtlicher gestaltet. Gelb, grün, türkis … – auch etwas Farbe kommt ins Spiel. Denn verziert sind sie mit ansprechenden, stilisierten Zeichnungen der Rohstoffe, aus denen das jeweilige Öl gewonnen wurde. Jedes Öl erhält dabei eine eigene Farbe. Richtig farbenfroh wird es so erst, wenn alle gemeinsam im Verkaufsregal stehen. Wie bereits bei den neu designten Essigen unterstreicht das NATURATA-Logo mit organisch geformtem Paisley-Muster die Naturbelassenheit unserer Produkte. Bei den Olivenölen finden Sie ab jetzt darüber hinaus auf jeder Flasche auch eine klein aufgedruckte Landkarte, welche die Herkunft angibt.

Speiseöle von NATURATA im neuen GewandDie bewährte Qualität unserer Premium-Bio-Öle bleibt auch im neuen Design natürlich erhalten! Schon seit 1976 verfügt NATURATA über große Expertise auf dem Gebiet von biologischen Ölen. Die Rohstoffe stammen wenn möglich immer von bio-dynamisch wirtschaftenden Landwirten. Heimische Produkte beziehen wir von Landwirten aus der Region, andere von unseren langjährigen Projektpartnern in Europa oder weltweit. Sie wollen mehr über die Herkunft der Rohstoffe und unsere Projektpartner wissen? Dann schauen sie doch mal auf unserer Webseite in die Rubrik „Projekte“!

Das NATURATA Öl-Sortiment bietet für jede Gelegenheit und jeden Geschmack das passende Öl:

Basisöle
Die vielseitigen Basisöle, erkennbar an der gelben Verschlusskappe, sind als Grundlage in jeder Küche stets willkommene Helfer. Ohne äußere Wärmezufuhr gepresst werden das „Sonnenblumenöl, nativ“ und das „Olivenöl aus Spanien, nativ extra“. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, dürfen diese Öle jedoch nicht stark erhitzt werden. Das Sonnenblumenöl mit seinem fein nussigen Geschmack ist ideal für Salate oder zum sanften Dünsten von Gemüse. Das Olivenöl, vollmundig fruchtig im Aroma, eignet sich vor allem, aber nicht nur, für mediterranen Speisen.
Zum Braten, Backen oder Frittieren bei höheren Temperaturen sollten Sie auf die hitzebeständigen Bratöle zurückgreifen. Sowohl das „Bratöl Olive“ als auch das „Bratöl Sonnenblume“ werden nach der schonenden Pressung sanft desodoriert und erhalten dadurch einen milden, fast neutralen Geschmack.

Saatenöle
Besonders vielfältig ist unser Angebot an Saatenölen in Premium-Bio-Qualität. Egal ob aus Sonnenblumenkernen, Hanf, Raps, Lein, Leindotter oder Kürbiskernen: Nahezu alle unsere Saatenöle werden auf schonende Weise ohne äußere Wärmezufuhr gepresst. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.
Bei der großen Bandbreite ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei: Das ideale Allround-Talent ist zum Beispiel das Sonnenblumenöl mit seinem milden fein nussigen Aroma, das sowohl für die kalte als auch die warme Küche geeignet ist. Eine Alternative zur beliebten Olive ist Raps – genauso vielseitig einsetzbar und mit einer ernährungsphysiologisch sehr ähnlichen Fettsäurezusammensetzung. Intensiver im Geschmack ist unser Leinöl, das arteigen nussig schmeckt mit einer leichten Bitter-Note. Mehr zum Leindotteröl lesen Sie im folgenden Artikel. Sie wollen nur schnell einen Salat anmachen? Dann greifen Sie doch zum NATURATA Salatöl, eine fein abgestimmte Mischung aus nativem Raps-,Sonnenblumen- und Leinöl. Nicht zu vergessen der steirische Klassiker schlechthin: unser Kürbiskernöl aus Österreich, der in der Gourmetküche besonders beliebt ist.

Olivenöle
NATURATA bietet eine Vielzahl von Olivenölen aus verschiedenen Ländern und Geschmacksvarianten an, von mild über leicht bitter bis zu vollfruchtig. Alle zählen zu den qualitativ hochwertigsten Olivenölen der gesetzlich verbindlich geregelten Güte-Klasse „Olivenöl nativ extra“. Der Geschmack hängt wie beim Wein unmittelbar von der Sorte, dem Anbaugebiet, der Erntezeit und dem Klima ab. Olivenöl ist vielseitig einsetzbar und auch zum Braten geeignet. Probieren Sie es zur Zubereitung von Salaten, Pestos, Dips oder in Nudel- und Gemüsegerichten! Besonders beliebt ist das Öl natürlich in der mediterranen Küche.

Sie wollen noch mehr über die verschiedenen Öle erfahren? Hier finden Sie eine Übersicht über unser gesamtes Öl-Sortiment!

 

11. September 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-09-11 09:59:402020-06-08 15:09:16Die Welt der Öle bei NATURATA
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Hof Michael & Die Wiederentdeckung der alten Kulturpflanze Leindotter

Das Leindotteröl von NATURATA stammt vom Hof Michael in Norddeutschland. Familie Vellenga, die den Hof seit 1992 nach den strengen Kriterien des bio-dynamischen Landbaus bewirtschaftet, baut den Rohstoff dafür an und presst daraus direkt vor Ort unser Leindotteröl in Demeter-Qualität.

Nach der Ernte lagert der Leindotter noch einige Wochen und wird erst dann frisch gepresst, wenn daraus ein qualitativ hochwertiges Öl entsteht. Die Pressung erfolgt in der hofeigenen Ölmühle mit einer sogenannten Schneckenpresse. Anschließend wird das Spezialitätenöl in Fässer gefüllt. Und bevor es dann schlußendlich in die Flasche kommt, wird das Öl nur noch gefiltert.

 

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Insgesamt umfasst der Hof eine landwirtschaftlich genutzte Ackerfläche von ca. 80 ha sowie ca. 40 ha Grünland und ca. 260 ha Wald. Neben Leindotter bauen sie noch Roggen, Gerste, Dinkel und vor allem Kartoffeln an. Auch ihren Tieren widmen sich die Landwirte mit ganzem Herzen. Auf ihrem Hof gibt es Schafe, Kühe, Schweine und Hühner.

 

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Kees Vellenga hat vor einigen Jahren die ökologischen Vorzüge von Leindotter entdeckt und konnte bereits viele Erfahrungen sammeln, bei welchen Kulturen sich Leindotter besonders gut als Untersaat eignet. Seitdem sich mit NATURATA ein Abnehmer gefunden hat und auch  immer mehr Verbraucher das heimische Öl für sich entdecken, versucht er, auch andere demeter-Landwirte vom Anbau der Nutzpflanze zu überzeugen.

 

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Leindotter – eine alte Kulturpflanze mit vielen Vorteilen
Leindotter, der zur botanischen Familie der Kreuzblütengewächse gehört, ist eine zu Unrecht etwas in Vergessenheit geratene Nutzpflanze. Denn Leindotter hat für die Landwirte viele Vorteile: Er ist eher anspruchslos und kommt auch mit schlechteren Standorten zurecht. Außerdem ist er sehr resistent gegenüber Schädlingen und Krankheiten und ermöglicht eine umweltschonende Mischkultur. Als Untersaat zu Erbsen, Raps oder Getreide wächst er nämlich bodenbedeckend und verhindert so effektiv ungewünschte Unkräuter. Mit seinen tiefen Wurzeln lockert er zudem den Boden. Dadurch sorgt er dafür, dass die Hauptkultur besser wächst und mehr Erträge bringt.
Das daraus gepresste Leindotteröl ist aufgrund seiner ähnlichen Fettsäuren-Zusammensetzung eine gute Alternative zu Leinöl, schmeckt jedoch weniger intensiv. Es ist reich an Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) und Vitamin E und sollte daher nicht erhitzt werden. Durch seinen blumigen, leicht erbsigen Geschmack eignet es sich perfekt zu Salat, gegrilltem Gemüse oder Kartoffeln. 2009 wurde das hochwertige, heimische NATURATA-Öl aufgrund seiner ernährungsphysiologischen Wertigkeit und geschmacklichen Vorzüge als Demeter Produkt des Jahres ausgezeichnet.

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Bald wieder in demeter Qualität lieferbar!

Vorübergehend war das Leindotteröl bei uns leider nicht lieferbar, da die Leindotter-Saat aufgrund von Rückstandsfunden des Pestizids Cyprodinil (ein systemisches Breitband-Fungizid) nicht verarbeitet werden konnte. Obwohl der Pestizidbefund nicht selbst verschuldet war, sondern durch Abdrift von benachbarten Feldern verursacht wurde, konnte Familie Vellenga die gesamte Ernte nur als Futtermittel verwerten. Lesen Sie mehr dazu in unserem damaligen Post.
Trotz des Ernteausfalls, der dazu führte, dass unser demeter Leindotteröl nicht lieferbar war, haben wir weiterhin auf eine langfristige Zusammenarbeit mit Familie Vellenga Wert gelegt. Die neue Saat wurde nun im April ausgesät. Dabei wurde der Anbau des Leindotters räumlich verlegt und Hecken gezogen als Schutz vor einem erneuten Abdrift. Die Pflanzen wurden auf einer Fläche von 13 ha zusammen mit Gerste und Erbsen angebaut, am Rande des Waldes. Dabei wurde gezielt ein geschütztes Feld ausgesucht.
Und wir haben eine gute Nachricht: Tests der Kontrollstelle Kontrollverein Ökologischer Landbau e.V. haben ergeben, dass diese Maßnahmen erfolgreich gegriffen haben und ein erneuter Pestizidabdrift effektiv verhindert werden konnte. Deshalb ist unser Leindotteröl ab Mitte/Ende Oktober wieder in gewohnt hoher demeter-Qualität lieferbar!

 

 

 

11. September 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-09-11 09:59:352017-10-31 11:40:13Hof Michael & Die Wiederentdeckung der alten Kulturpflanze Leindotter
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eve Leserpreis 2016: Wählen Sie Ihre Favoriten!

Abstimmen & gewinnen! Das Kundenmagazin „eve“ ruft auch dieses Jahr wieder zur Wahl Ihres Lieblings-Bio-Produkts auf. Jeder Teilnehmer hat bis zu fünf Stimmen, die er in jeder der fünf Produktkategorien vergeben kann.eve_LP16_Logo_RGB
Auch wir schicken in der Kategorie „Trockenprodukte“ ein Produkt in das Rennen: unsere beliebten geschälten Tomaten (im 660g-Glas). Die sonnengreiften demeter-Tomaten werden von einem spanischem Familienbetrieb per Hand geerntet und anschließend direkt nach einem traditionellen Verfahren schonend und ohne jegliche Zusatzstoffe eingekocht, damit ihr volles Aroma, ihre saftige Farbe und die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Das schmeckt wie „Tomaten frisch eingekocht“, fruchtig und rund im Geschmack.

Wir würden uns sehr über Ihre Stimme beim „eve Leserpreis 2016“ freuen!

Hier geht es zur Online-Abstimmung:
www.eve-magazin.de/leserpreis-2016

Tolle Preise warten auf die Teilnehmer:

  1. Preis: Bio- und Wellness-Urlaub der Extraklasse
  2. Preis: Wave® Music System III von Bose
  3. Preis: 3.ply 5-teiliges Set für Meisterköche von Le Creuset.

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Also schnell abstimmen und mit etwas Glück gewinnen! Wir drücken Ihnen ganz fest die Daumen.

Teilnahmeschluss: 26. Oktober 2015

 

11. September 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-09-11 09:59:252017-10-31 11:40:24eve Leserpreis 2016: Wählen Sie Ihre Favoriten!
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Snacks für die Schule

Passend zum Schulbeginn geben wir Ihnen heute ein paar Tipps, wie Sie Abwechslung in die Vesper-Box Ihrer Kinder bringen können. Grundsätzlich gilt: Damit Kinder fit und ausgewogen durch den Schultag kommen, benötigen sie viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die gleichzeitig nur wenig Kalorien liefern.
Dabei ist auch Kreativität gefragt. Pausenbrote sollten deshalb immer farbenfroh, abwechslungsreich und originell gestalltet werden. Denn das Auge isst auch bei Kindern mit.

 

Frische Brote mit viel Abwechslung
Abwechslung in der Brotdose ist wichtig, damit keine Langeweile aufkommt. Belegen Sie deshalb Brote immer wieder unterschiedlich mit verschiedenen Aufstrichen, Käse, Gewürzgurken, Kräutern oder auch mal frischem Gemüse. Experimentieren Sie mit verschiedenen Brotarten! Unser Tipp: Brot- und Brötchenvarianten lassen sich hervorragend mit hochwertigen Ölen aufwerten. Hierzu einfach einen Esslöffel Rapsöl, nativ oder ein anderes natives Öl aus der Reihe der Naturata Saatenöle auf das Brot bzw. Brötchen geben und anschließend nach Wunsch belegen.

 

Die knackige Alternative: Knäckebrot
Knäckebrote sind ballaststoffreich und kalorienarm. In Verbindung mit süßen und herzhaften Aufstrichen, verfeinert mit Kräutern und Gemüsestreifen, bieten sie sich als knackige Alternative zu herkömmlichen Broten und Brötchen an. Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Naturata Knäckebrote.

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Rohkost: Der perfekte Knabbersnack
Süßes Obst, in mundgerechte Stücke geschnitten, mögen fast alle Kinder. Auch Rohkost-Gemüse Sticks sind perfekte Snacks für zwischendurch. Schneiden Sie dazu Möhren, Paprika, Gurke, Kohlrabi & Co einfach in dekorative Stifte. Für die nötige Abwechslung sorgen Dips.

 

Trockenobst und Nüsse: geballte Energie
Neben Obst und Gemüse können auch Trockenfrüchte und Nüsse ein Pausenbrot oder Müslis ideal ergänzen und sind die perfekten Schulbegleiter und Energielieferanten.

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11. September 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-09-11 09:58:582023-10-04 07:05:34Snacks für die Schule
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Runder Tisch mit demeter Dinkel-Bauern

Wie jedes Jahr fanden am 02.09.2015 Gespräche am Runden Tisch mit der demeter Erzeugergemeinschaft von der Schwäbischen Alb statt, von der wir seit über 20 Jahren den Dinkel für unsere Teigwaren beziehen, diesmal jedoch in kleinerer Runde als in den Vorjahren. Anwesend waren die Landwirte Manfred Kränzler vom Schönberghof, der nicht nur Dinkel anbaut sondern auch die Entspelzung vornimmt, Klaus Wais vom Verbund der demeter Erzeuger, der selbst auch Dinkel anbaut, sowie der Vorstand von NATURATA Dr. Markus Kampf und die NATURATA-Mitarbeiterinnen Petra Pupli, Liane Maxion und Stephanie Schulz. Ziel des Runden Tisches war es vor allem, über die aktuelle Ernte zu informieren (seitens der Landwirte) als auch über die Markentwicklungen im Nudelregal im Biomarkt sowie gemeinsam einen fairen Dinkel-Preis zu erarbeiten, der allen Beteiligten gerecht wird, dabei aber für den Endkunden attraktiv bleibt.

 

20150902_Runder-Tisch_Dinkel-Erzeuger

 

Bereits vorab hatten wir die von uns benötigten Mengen an Dinkel der Erzeugergemeinschaft mitgeteilt. Doch es gab noch einige Punkte zu klären: Steht diese Menge auch zur Verfügung? Oder sind wieder wie im Vorjahr aufgrund von Rohstoffknappheit Lieferschwierigkeiten zu befürchten? Wie sieht die aktuelle Marktlage aus? Offen und ehrlich wurde diskutiert und die Entwicklung des Preises für demeter Dinkelwaren detailliert beleuchtet. Jeder der Anwesenden schilderte die aktuelle Marktsituation aus seiner Position.

Nachdem es bei der Ernte 2013/14 massive Ausfälle durch Hagelschaden gab, was leider auch zu Lieferschwierigkeiten und Preiserhöhungen bei unseren Dinkel-Teigwaren führte, fiel dieses Jahr die Ernte besser aus, so dass eine ausreichende Menge an bio-dynamischem Dinkel vorhanden ist. Problematisch betrachtet wurde jedoch der große Preisverfall am Markt bei Teigwaren in Bio- und demeter-Qualität und die aggressiven Preis-Strategien anderer Marktteilnehmer. Wie geht man mit dieser schwierigen Konkurrenzsituation um?

Keine leichte Angelegenheit, denn bei den Preisverhandlungen müssen wir uns sowohl am am Marktpreis des Dinkels auf dem Rohstoffmarkt orientieren, damit die Landwirte eine faire Entlohnung erhalten, als auch am sinkenden Endverbraucherpreis der daraus produzierten Teigwaren.

Gemeinsam handeln! Dieses Motto vertreten wir seit den frühen Gründungstagen. Deshalb ging es uns in den Verhandlungen nicht nur darum, die eigene Position zu vertreten, sondern auch um gegenseitiges Verständnis und ein Aufeinander zugehen. Denn nicht der maximale Profit ist ausschlaggebend für eine gut funktionierende Partnerschaft mit Lieferanten, sondern Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Leider werden im immer stärker zunehmenden Preis-Wettbewerb auch von manchen Bio-Anbietern Kriterien wie Transparenz und Fairness jedoch immer weniger beachtet.

Ist der Kunde bereit, einen höheren Preis zu zahlen für Produkte, die 100% regional und fair hergestellt werden? Da wir davon überzeugt sind, setzen wir auf die Kommunikation dieses Mehrwerts bei unseren Dinkel-Teigwaren. Deshalb finden Sie auf jeder Nudelpackung ein kurzes Portrait der demeter-Dinkel-Erzeugergemeinschaft. Auch auf unserer Webseite oder in unserem Blog können Sie mehr über unsere langjährige Partnerschaft mit der demeter Erzeugergemeinschaft erfahren.

 

 

 

11. September 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-09-11 09:58:232017-10-31 11:41:13Runder Tisch mit demeter Dinkel-Bauern
News

NATURATA Dinkelnudeln: fair & regional

Schon Hildegard von Bingen lobte den Dinkel: „Dinkel ist das beste Getreidekorn, es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertig und gelinder als alle anderen Getreidekörner… Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit.“

Es gibt viele Gründe, die für die Verwendung von Dinkel sprechen. Er ist reich an Vitamin A, E, B1, B2 und Niacin und hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Mineral- sowie Ballaststoffen. Dinkel ist winterhart, kaum krankheitsanfällig und hat eine natürliche Pilz- und Schädlingsresistenz. Robust und anspruchslos im Anbau wächst er auch auf mineralstoffarmen, steinigen Böden. Da er durch Düngung kaum im Ertrag gesteigert werden kann, ist er weniger mit Umweltgiften belastet.

wheat field. natural background

Für die Naturata Nudeln werden traditionelle Dinkelsorten, wie der Oberkulmer Rotkorn verwendet.  Bei den hellen Dinkelteigwaren verarbeiten wir Dinkelmehl Typ 812, bei den Vollkornnudeln Dinkel-Vollkornmehl.

Den Dinkel für die Naturata Dinkelteigwaren liefern rund 25 Landwirte aus dem Süddeutschen Raum. Naturata pflegt seit nun über 20 Jahren eine faire und verlässliche Partnerschaft mit der Demeter Erzeugergemeinschaft. Um den Landwirten eine wirtschaftlich abgesicherte Basis zu bieten, werden frühzeitige Mengen- und Preisabsprachen, faire Preise und verlässliche Abnahmezusagen garantiert. Im Gegenzug wird Naturata trotz der hohen Nachfragemenge und Rohstoffknappheit mit fairen Preisen unterstützt. Dabei ist der faire Handel und partnerschaftliche Umgang das tragende Kriterium. Fair Trade-Bedingungen sind leider oftmals keine Selbstverständlichkeit, was für die deutschen Landwirte ein großes Problem darstellt. Um lange Transportwege zu vermeiden, wird die Weiterverarbeitung unweit von den Höfen in einem handwerklichen Familienbetrieb mittels eines jahrelang optimierten Trocknungsverfahrens durchgeführt. Somit garantiert Naturata Dinkel-Teigwaren, deren Anbau, Verarbeitung und Vertrieb komplett regional in Baden-Württemberg stattfindet. Von dort stammt jedes Jahr aufs Neue der Dinkel der traditionellen Sorten.

Um unseren Kunden Produkte von höchster Qualität zu bieten, sind die Erzeuger verpflichtet Kriterien für zum Beispiel Pflanzenschutzmittel im Anbau und Weichmachern in der Verpackung einzuhalten. Unser Analysekonzept umfasst jährliche stichprobenartige Analysen der Produkte in großen Umfang. Somit können wir unseren Kunden Produkte ohne Hilfs- und Zusatzstoffe sowie Aromen bieten. Verbraucher, die sich genauer über das Produkt oder die Rohstoffherkunft und das jeweilig unterstütze Projekt informieren wollen, finden mehr Wissenswertes direkt auf der Verpackung und natürlich auf unserer Homepage.

Zudem sind unsere Hartweizen- und Dinkel-Nudeln klimaneutral. Die Menge an CO2, die durch die Herstellung und den Transport der Nudeln entsteht wird durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes finanziell kompensiert. Jedes Produkt trägt eine Trackingnummer. Das jeweilige Klimaschutzprojekt können Sie durch Eingabe dieser Nummer auf www.de.myclimate.org einsehen.

Genießen Sie die erstklassigen Teigwaren von Naturata – unser Sortiment hält für jeden Geschmack etwas bereit!

 

21. August 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-08-21 09:35:302020-06-08 14:16:33NATURATA Dinkelnudeln: fair & regional
News

Wir setzen auf klimaschonende Mobilität

NATURATA ist EMAS-zertifiziert. Die Abkürzung EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“, ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. emas-geprueftes-umweltmanagement_ohneReg_600dpi_In diesem Rahmen legen wir jedes Jahr Umweltziele fest, deren Umsetzung im genannten Zeitraum dann auch angestrebt werden muss. Eins unserer Umweltziele betrifft die ökologischere Gestaltung der Arbeitswege aller Mitarbeitenden. Denn nach Schätzungen des Umweltbundesamtes können pro Jahr circa 7,5 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden, wenn nur 30 Prozent der Kurzstrecken bis 6 Kilometer mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt würden. Auch Mitfahrgelegenheiten sind eine Möglichkeit, gemeinsam den Arbeitsweg klimafreundlicher zu gestalten.

Deshalb unterstützt NATURATA Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen monetär, die mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften zur Arbeit kommen. IMG_2360Pro kg CO₂, das gegenüber der Nutzung des eigenen PKW eingespart wird, erhalten diese bis zu 1€ als Fahrtkostenzuschuss, jährlich bis zu 500€. Dadurch soll ein finanzieller Anreiz geschaffen werden, sich umweltbewusst fortzubewegen. So sparen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht nur Kosten und Energie ein, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zur CO₂-Vermeidung, ohne auf Mobilität verzichten zu müssen.

Als Umweltziel für 2015 haben wir uns vorgenommen, auf diesem Weg insgesamt 600 kg CO₂ einzusparen.

Unsere aktuelle Umwelterklärung finden Sie übrigens unter: www.naturata.de/adm/genmat/ehr746tz56/pdf/Umwelterklaerung_2015.pdf

 

 

21. August 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2025/05/Naturata-Blog-Logo-190x100-1.png Anita Langer2015-08-21 09:32:392017-10-31 10:11:13Wir setzen auf klimaschonende Mobilität
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