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Information zur Initiative Biosaatgut Sonnenblume (IBS)

In der Biolebensmittel- und Naturkosmetikbranche spielt Sonnenblumenöl als Rohstoff eine wichtige Rolle. Vor allem  das High-Oleic (HO)-Sonnenblumenöl gewinnt stetig an Bedeutung. Dank eines Ölsäureanteils von über 78 Prozent sind HO-Sonnenblumenöle ernährungsphysiologisch günstig. Sie eignen sich  besonders als Bratöl und für die Kosmetikherstellung. Der hohe Gehalt an der einfach ungesättigten Ölsäure gibt dem Öl die ausgezeichnete Stabilität gegenüber Licht und Wärme. Auf den Bio-Betrieben werden heute allerdings überwiegend Hybrid-Sonnenblumen angebaut, die fast ausschließlich von zwei großen Saatgutkonzernen stammen. Teilweise sind sie sogar patentiert. Bio-Bauern haben jedoch keine Auswahl, denn auf dem Saatgutmarkt ist nichts anderes verfügbar.

Um diese Situation zu verbessern, aber auch im Hinblick auf bienenfreundliche Sorten und die Sicherung genetischer Ressourcen, starteten die Unternehmen Peter Kunz und Weleda im Jahre 2005 Anbauversuche mit unterschiedlichen Sorten. Die langjährigen und eingehenden Untersuchungen mündeten dann in die Gründung der Initiative Biosaatgut Sonnenblumen.

Zehn Bio-Firmen, darunter die NATURATA AG,  die  in dem Bereich Öle und Saaten tätig sind, haben sich im Jahr 2012 zusammengeschlossen: Sie unterstützen die Getreidezüchtung Peter Kunz bei der biologischen Züchtung von „High Oleic“-Sonnenblumen-Sorten. Das Projekt ist zunächst durch diese Bio-Unternehmen für fünf Jahre finanziell abgesichert. Ziel ist die Züchtung einer gesunden Sorte mit den erwünschten Eigenschaften:

  • hoher Ölgehalt in der Saat
  • hoher Ölsäuregehalt im Öl
  • stabile Pflanzengesundheit
  • gute Anpassung an die Bedingungen des biologischen Anbaus
  • sowie ausreichender Ertrag.

In den ersten Versuchsjahren wurden verschiedene HO-Sorten miteinander gekreuzt und unter den Nachkommen diejenigen ausgesucht, die sich durch einen guten Ölgehalt und gute Gesundheit auszeichnen. Die erste Ernte, die Probepressung und die Analyse sowie die sensorische Bewertung des Öls zeigten, dass eine vielversprechende Entwicklung angelegt wurde. Bis die  Sonnenblumensorte die ganze Palette der  gewünschten Eigenschaften mitbringt, werden die Züchter noch einige Jahre weiter selektieren müssen.

Bemerkenswert und innovativ ist an diesem Projekt die Zusammenarbeit verschiedenster Vertreter aus dem Bio-Bereich: Es sind Erzeugergemeinschaften, Verarbeiter und Handelsfirmen im Kreis der Förderer. Somit sind Akteure über die gesamte Wertschöpfungskette vertreten.

Aus Verantwortung für diese Kulturpflanze bündeln die Branchenteilnehmer ihre Kräfte, um einer gemeinnützigen Initiative zielgerichtete Züchtungsarbeit zu ermöglichen.

Weitere Informationen unter: www.getreidezuechtung.ch/projekte/sonnenblumen

 

22. Mai 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-05-22 08:53:142017-10-31 10:15:44Information zur Initiative Biosaatgut Sonnenblume (IBS)
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Grillzeit ist Senfzeit!

Endlich wieder grillen! Was gibt es Schöneres als an einem sonnigen Tag mit Freunden oder Familie gesellig zusammen zu sitzen und gemeinsam im Freien zu brutzeln? Also nichts wie raus aus der Küche ins Grüne, greifen Sie zur Grillzange! Unverzichtbar dabei: Aromatischer Senf, der für die richtige Würze des Grillguts sorgt.

Gleich drei  verschiedene Sorten stehen bei NATURATA  zur Auswahl – alle in demeter-Qualität.  Bei dem scharfen Trio ist sicher für jeden Geschmack der Richtige dabei:


Unser scharfes Trio: Delikatess-, Dijon- und Balsamico-Senf

Der milde Delikatess-Senf ist der Klassiker unter den Senfen. Mit seiner angenehmen leichten Schärfe ist er vielseitig einsetzbar. Ideal zum Grillen, ob als Dip oder Marinade! Auch Salaten verleiht er eine raffinierte Würze.  Der vor allem in der französischen Küche sehr beliebte Dijon-Senf wird aus schwarzen Senfsaaten, Essig und Salz hergestellt und ist zeichnet sich durch einen sauer-salzigen Charakter und eine deutliche Schärfe aus. Daher passt er sehr gut zu Fleisch, verleiht aber auch verschiedensten Saucen und Dressings einen besonders würzigen Geschmack. Der Balsamico-Senf erhält sein unvergleichliches Aroma durch den beliebten NATURATA  demeter Aceto Balsamico di Modena. Auch für ihn gibt es beinahe unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. Mit einer Mischung aus angenehmer Süße und milder Schärfe ist der Balsamico Senf ein delikater kulinarischer Begleiter aller möglichen kalten und warmen Speisen sowie für Dressings.

 

Traditionell hergestellt in demeter-Qualität:

NATURATA Senf wird nach einem traditionellen handwerklichen Verfahren in der Schweiz hergestellt. Dazu werden die demeter-Rohstoffe zunächst einer sorgfältigen Eingangskontrolle und Reinigung unterzogen. Anschließend werden die Senfkörner durch Walzen grob vermahlen und mit Wasser, Essig, Salz sowie den verschiedenen Gewürzen vermischt. Die dadurch entstandene Maische bekommt etwas Zeit zum Reifen. Durch das Einwirken von Wasser können Enzyme die ätherischen Senföle freisetzen, die für den typischen Geschmack verantwortlich sind. Die Dauer der Reifung und die Zusammensetzung der Maische beeinflussen den Geschmack und die Qualität des Senfes. Die Maische wird nach der Reifezeit schonend fein vermahlen, bis der Senf seine cremige Konsistenz erhält. Der fertige Senf wird einer abschließenden Qualitätskontrolle unterzogen, gekühlt und in Tuben abgefüllt. Durch die Verpackung in Tuben lässt sich der Senf besonders praktisch und sauber portionieren und bleibt gut geschützt vor der Luft ohne Konservierungsstoffe lange haltbar.

Senf Moodbild
Die Schärfe des Senfes wird in erster Linie durch die Auswahl der verwendeten Senfsaat bestimmt. Bei allen drei Sorten stammt diese von bio-dynamisch wirtschaftenden Landwirten aus Europa. Während die gelben Senfkörner des weißen Senfs milder schmecken, geben die dunkelbraunen Körner des schwarzen Senfs die volle Schärfe.

Die NATURATA Senfe sowie alle anderen Tubenartikel sind im Naturkosthandel sowie online unter www.naturata.de erhältlich.

22. Mai 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-05-22 08:52:542017-10-31 11:53:17Grillzeit ist Senfzeit!
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Mitarbeiter im Portrait: Marketingleiterin bei NATURATA

 

Liane Maxion ist seit Februar 2009 bei NATURATA verantwortlich für den Bereich Marketing und Produktmanagement und wurde 2011 zur Prokuristin bestellt. Ihre Hauptaufgaben sind die Gestaltung des Produktsortiments und die Kommunikation rund um das Unternehmen und dessen Produkte.

Die sympathische Marketingleiterin hat Kommunikationswissenschaften studiert und einige Jahre in der IT Branche gearbeitet. Dabei vermisste sie jedoch immer den direkten Bezug und die Identifizierung mit dem Produkt. Deshalb zog es sie später zu NATURATA.

Neben der hohen Eigenverantwortung und ihrem vielfältigen Aufgabengebiet (auch über den eigenen Aufgabenbereich hinaus) gefällt ihr dort vor allem das tolle Miteinander, die gelebten Unternehmenswerte – und natürlich  die Produkte selbst.

Foto Liane Maxion, Marketingleiterin Naturata Bei der Frage nach ihrem Lieblingsprodukt von NATURATA fiel ihr deshalb auch die Entscheidung gar nicht leicht. Nach einem kurzen Grübeln nannte sie uns dann doch ihren Favoriten, den demeter Aceto Balsamico Essig, und ergänzte: „Der ist einfach grandios!“. Kein Wunder, dass ihr auch der Balsamico-Senf besonders gut gefällt, der mit genau diesem Essig verfeinert wird.

In ihrer Freizeit ist Frau Maxion gern sportlich unterwegs, macht Yoga und geht Mountainbiken. Außerdem liebt sie es zu reisen.

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass sich das Unternehmen weiterhin konsequent so positiv entwickelt wie in den letzten Jahren und zahlreiche neue demeter-Projekte unterstützt werden können.

22. Mai 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-05-22 08:52:322017-10-31 09:59:14Mitarbeiter im Portrait: Marketingleiterin bei NATURATA
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COOPROAGRO – Auf dem Weg in die Unabhängigkeit

Der nationale Dachverband COOPROAGRO (Cooperativa de Productores Agropecuarios) ist ein Zusammenschluss von Kakaoproduzenten in der Dominikanischen Republik, der nun seit 2007 besteht. Die Kooperative umfasst mittlerweile 15 Dorfgruppen bzw. Kleinkooperativen, in denen 1.800 Kleinbauern Mitglied sind und nach internationalen Fair Trade-Standards Kakao anbauen, gemeinsam aufbereiten und vermarkten. Der Zusammenschluss schafft den Weg in die Selbstverwaltung und bringt viele Vorteile durch partnerschaftliche Beziehungen zu Fair Trade-Handelsorganisationen. Durch erfolgreiche demokratische Selbstverwaltung und geschickte Investition des fairen Mehrpreises hat es die Kooperative geschafft sich auf dem Exportmarkt zu etablieren. Der erwirtschaftete Kakao hat eine eigene Exportlizenz und ist sowohl Bio- als auch FAIRTRADE-zertifiziert.

Der Kooperative steht ein Team von Agraringenieuren zur Seite, das den Mitgliedern als beratende Instanz dient. Neben der Beratung kontrolliert das Team jährlich, ob die internationalen Normen des Bio-Landbaus in jeder einzelnen Parzelle strikt eingehalten werden. Um den wirtschaftlichen Fortschritt der Kooperative zu fördern, organisieren die Agraringenieure Workshops, Exkursionen und Schulungen. Die hohe Qualität des Kakao kann nur durch Einhaltung strenger Richtlinien des zertifizierten Bio-Landbaus jedes einzelnen Mitglieds gewährleistet werden. Da an oberster Stelle der Naturschutz und der Erhalt der Artenvielfalt stehen, werden beispielsweise als natürliche Dünger Äste und Fruchtschalen statt Chemikalien und Insektizide eingesetzt.

 

Kakao

Der Kakaobaum trägt den botanischen Namen Theobroma cacao was mit Göttlicher Speise übersetzt werden kann. Er ist nur unter bestimmten klimatischen Bedingungen kultivierbar. Gute Böden, ausreichend Wasser und Temperaturen über 16 °C sind Voraussetzung für das Wachstum des Kakaobaumes. Die Bestäubung der Blüten findet durch Mücken und Fliegen statt. Er ist ein immergrüner, dicht belaubter Baum, der in den Regenwäldern Lateinamerikas beheimatet ist und heute in Mischkulturen angebaut wird. Die Bäume werden auf einer Größe von 4 m gehalten, um die Früchte, die direkt am Stamm wachsen leicht ernten zu können. Die Kakaofrüchte können bis zu 20 cm lang werden und 500 g an Gewicht annehmen. Das Fruchtfleisch ist von einer ledrigen gelb- bis rotfarbenen Schale umgeben. Jede Frucht enthält 30-60 Samen.

In der Dominikanischen Republik zählt Kakao neben Zucker und Kaffee zu den wichtigsten Exportgütern und damit wichtigsten Einnahmequellen. Aufgrund des sinkenden Kaffeepreises wurde der Anbau nach und nach durch Kaffee ersetzt. Der Staat ist wirtschaftlich stark abhängig von dem Export landwirtschaftlich erzeugter Rohstoffe. Neben Rohstoffexport spielt der Tourismus eine sehr große Rolle. Beide Sektoren leiden sehr stark unter der Naturgewalt tropischer Wirbelstürme, die immer wieder für immense Schäden und Ernteverluste sorgen. Ohne den fairen Handel würde das Jahreseinkommen von den Schwankungen des Weltmarktpreises für Kakao abhängen und den Landwirten kein sicheres Einkommen gewähren.

 

Zahlreiche Projekte der COOPROAGRO-Kooperative durch Fair Trade

Der kontrollierte Handel sichert nicht nur ein verlässliches Einkommen der Bauern, sondern ermöglicht darüber durch finanzielle Leistungen den Ausbau der Infrastruktur. Darunter fallen der Bau von Straßen und Brücken, die Versorgung mit Strom in entlegenen Dörfern, die Sanierung von Schulen und Kantinen und der Bau von Vereinshäusern. Die Verwendung der vorhandenen Gelder und die Gestaltung der Gemeinschaftsprojekte werden dabei demokratisch entschieden. Durch Transportmöglichkeiten, einer besseren gesundheitlichen Versorgungslage und der Steigerung des Bildungsniveaus, kommt das Projekt der gesamten Bevölkerung zu Gute. Das Projekt hat zudem die gezielte Unterstützung von Frauen im Fokus. Sie bekommen durch die Kooperative die Möglichkeit eigenständig Kakaokonfitüre, Kakaowein und Schokolade herzustellen und diese auf dem Markt zu verkaufen. Unter den 1.800 Mitgliedern besteht ein Anteil von 10 % Frauen.

Durch die Mitgliedschaft bei den Kooperativen und dem Zugang zum fairen Handel zehren die Landwirte von besseren Preisen durch Direktvermarktung, dem Mindestpreis für Kakao und der regelmäßigen Auszahlung einer FAIRTRADE-Prämie. Aktuell will man mit den Prämien vor allem die Verarbeitungsanlagen verbessern und Maßnahmen zur Qualitätssicherung setzen. Darunter fallen die technische Beratung und Unterstützung bei der Zertifizierung, Unterstützung bei der eigenständigen, kooperativen Weiterverarbeitung des Kakaos und damit Beteiligung an der weiteren Wertschöpfung.Naturata unterstützt dieses Projekt seit einiger Zeit. Möchten Sie sich von der Qualität des Kakaos aus der Dominikanischen Republik überzeugen lassen, dann probieren Sie unsere veganen Schokoladen Spécial Weiße Stracciatella-Kirsch, Spécial PUR, Spécial Ganze Mandel, Edelbitter Schokolade Karibik 90%.

Kakao-Ernte Dominikanische Republik

 

22. Mai 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-05-22 08:52:102017-10-31 10:41:23COOPROAGRO – Auf dem Weg in die Unabhängigkeit
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Was steckt hinter (Bio-) Hefeextrakt, Glutamat und Glutaminsäure?

Was genau ist Hefeextrakt?

Die Basis zur Herstellung von Hefeextrakt sind kultivierte und getrocknete Hefezellen. Dazu wird ein Konzentrat des wasserlöslichen Hefezellsaftes hergestellt. Die Hefebestandteile werden dann gefiltert, eingedampft oder im Sprühverfahren getrocknet und in pulverisierter oder pastöser Form weiterverwendet.

Die Vermehrung von Hefezellen kann in einem geeigneten Nährmedium optimal stattfinden. Dazu verwenden wir Zuckerrübenmelasse, die als Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung anfällt. Die daraus resultierenden Hefen sind daher glutenfrei. Sobald das Hefewachstum abgeschlossen ist, werden die Zellen mit 50 °C warmen Wasser behandelt. Aktive hefeeigene Enzyme, sogenannte Proteasen, werden frei und führen zur Selbstauflösung der Hefezellen. Diese sogenannte Autolyse führt zum Abbau der Eiweißstoffe zu Aminosäuren. Dazu gehören Zellwände, wie auch andere Bestandteile der Zellen. Übrig bleiben Abbauprodukte von Eiweißen (z. B. Purine), kleinere Eiweißverbindungen, Vitamine der B-Gruppe und freie Aminosäure zu der auch die Glutaminsäure gehört. Die Glutaminsäure ist verantwortlich für die Würzkraft des Hefeextraktes. Glutamate sind dabei die Salze der Glutaminsäure, die ebenfalls Geschmacksstoffe darstellen und natürlich vorkommen.

Konventioneller oder Bio-Hefeextrakt?

Der Unterschied liegt in der Herstellung. Konventioneller Hefeextrakt darf in der Herstellung durch Säurezugabe (Kochsalz, Salzsäure) und Neutralisation durch Lauge (Natronlauge) behandelt werden. Dadurch kommt es zur sog. Plasmolyse und sauren Hydrolyse wodurch die Auflösung der Hefezellen beschleunigt wird. Zudem dürfen dem Nährmedium Vitamine, Mineralien und Stickstoffverbindungen zugegeben werden, was den intensiveren Geschmack des konventionellen Hefeextraktes erklärt. Bei biologischem Hefeextrakt dürfen keine Hilfsstoffe zugegeben werden. Die Autolyse findet nach dem oben beschrieben Prozess auf natürlichen Wege statt und weist dadurch längere Herstellungsdauer auf.

Glutaminsäure und Glutamat – natürlich vorkommend oder künstlich hergestellt

Glutaminsäure ist eine freie Aminosäure, die beim Abbau der Hefe aus den strukturbildenden Eiweißstoffen entsteht. Als Glutamat wird hingegen das Salz der Glutaminsäure bezeichnet. Glutaminsäure und Glutamat kommen natürlicherweise in Lebensmitteln wie auch im menschlichen Körper vor. Die Glutaminsäure kommt vor allem in Getreide, Soja, tierischen Produkten, Gemüse (Erbsen, Tomaten) und sogar in der Muttermilch vor. Die Glutaminsäure spielt zudem eine große Rolle im Stoffwechsel des menschlichen Organismus und liegt meist in gebundener Form vor. Sie ist essentiell für den Aufbau von körpereigenen Proteinen und zählt zu den wichtigsten erregenden Neurotransmittern im zentralen Nervensystem und wird vom Körper selbst synthetisiert. Die selbst vom Körper selbst hergestellten Mengen liegen bei ca. 50 g Glutaminsäure/ Tag und ca. 10 g Glutamat/ Tag.

Künstlich hergestelltes Glutamat wird dagegen vorwiegend biotechnologisch gewonnen und ist bekannt unter dem Begriff Mononatrium-Glutamat. Es muss in der Zutatenliste zwingend als Geschmacksverstärker deklariert werden.

Im Hefe-Extrakt sind Glutamat und Glutaminsäure wie in anderen Lebensmittel (Soja, Tomaten, Käse) natürlich vorhanden.

 

Hat Glutamat negative Auswirkungen auf die Gesundheit?

In der Wissenschaft und Öffentlichkeit wird seit einiger Zeit ein Zusammenhang zwischen erhöhtem Glutamat-Verzehr und neurodegenerativen Erkrankungen diskutiert. Unter diese fallen Morbus Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose. Diese Befürchtungen konnten auf wissenschaftlicher Ebene durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Scientific Committee on Food (SCF) und Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) bei Verwendung üblicher Mengen revidiert werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fasst zusammen, dass die Forschung bis heute keine Belege erbringen konnte, dass durch die Nahrung aufgenommenes (exogenes) Glutamat als auslösender Faktor für neurodegenerative Erkrankungen gezählt werden kann. Bei übermäßigem Verzehr von Glutamat wurden jedoch Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit beobachtet. Man fasst dieses als China-Restaurant-Syndrom zusammen. Darüber hinaus kann es zu Störungen des Sättigungsgefühls kommen. Jegliche Anzeichen wurden jedoch nicht beim natürlich vorkommenden Glutamat wie z. B. dem Hefeextrakt beobachtet.

15. April 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-04-15 10:39:462017-10-31 11:42:42Was steckt hinter (Bio-) Hefeextrakt, Glutamat und Glutaminsäure?
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Mitarbeiter im Portrait: Produktmanagement bei Naturata

Durch ihre Leidenschaft für Bio-Lebensmittel fand Jasmin Mink im September 2011 ihren Weg zu Naturata. Sie absolvierte ihr Studium-gebundenes Praxissemester mit dem Wunsch in einem kleinen Betrieb viele Eindrücke zu sammeln. Ihre Interessen richteten sich schon früh der Ernährungsfrage und der Erzeugung von biologischen Lebensmitteln. So entschied sie sich nach dem Abitur, welches sie im Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium absolviert hatte, für das Bachelorstudium „Lebensmittel, Ernährung und Hygiene“ mit Schwerpunkt auf Lebensmittel und Ernährung in Sigmaringen.

Nach dem Abschluss ihrer Bachelor-Thesis bei Naturata, wurde Frau Mink im Juni 2013 im Bereich Produktmanagement übernommen. Hier teilt sie sich die Produktgruppen mit einer Kollegin und betreut Schokolade, Kaffee & Kakao, Feinkost & Tomatenprodukte sowie Süßmittel sowie Nüsse & Trockenfrüchte. Wichtige Aufgabenfelder in diesem Bereich sind die Produktneuentwicklung, die Arbeit an Produktverbesserungen sowie der Relaunch von Produkten/-gruppen, die Umsetzung gesetzlicher Verordnungen wie beispielsweise die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV), die Bereitstellung der Produktdaten, die Erstellung bzw. Optimierung der Etiketten und Verpackungen und die Beantwortung der Kundenanfragen. Seit kurzem hat sie zudem die Vertretung der Qualitätssicherung übernommen.

Bei Naturata gefällt Frau Mink vor allem die Produktvielfalt und der direkte Kontakt zum Hersteller. Bei den Produzenten handelt es sich oftmals um kleine und teilweise auch handwerklich arbeitende Unternehmen und Familienbetriebe, die die Produkte seit Generationen herstellen und die speziellen Verfahren von Generation zu Generation weitergeben. Ihr breites Aufgabenfeld stellt sie laufend vor Herausforderungen und gibt ihr damit die Möglichkeit sich immer wieder in neue spannende Themen hinein zu vertiefen.

Besonders gerne mag sie das Naturata Mango-Chutney. Es rundet viele Speisen mit einer fruchtig-scharfen Note ab und erspart das Kochen von Extrasaucen – „das Mango-Chutney empfehle ich über angebratenes Gemüse“. Wenn es mal schnell gehen muss ist sie ebenfalls großer Fan der bereits fertig abgeschmeckten Naturata Tomatensauce Arrabiata mit Dinkelnudeln. Direkt überzeugt haben sie auch die feinen Schokoladen aus der Schweiz. Hier mag sie speziell die Chocolat Granatapfel Gelee, Chocolat weiße Himbeere und die beliebte Edelvollmilch Ecuador mit 42 % Kakaoanteil.

In ihrer Freizeit liebt es Jasmin Mink zu Reisen sowie ferne Länder und Kulturen zu erkunden. Zurzeit verbessert sie daher ihre Spanisch-Kenntnisse und lernt fleißig Vokabeln. Seit einiger Zeit hat sie zudem das Spinning für sich entdeckt, genießt aber gerade jetzt im Frühling Freizeitaktivitäten in der freien Natur.

In Zukunft freut sie sich bei Ihrer Arbeit auf spannende neue Entwicklungsprojekte, um gemeinsam mit ihren KollegInnen bei der Gestaltung des Naturata Produktsortiments weiter aktiv mitzuwirken.

 

15. April 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-04-15 10:39:372017-10-31 09:59:14Mitarbeiter im Portrait: Produktmanagement bei Naturata
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Der Frühling bringt raffinierte Würze

Unsere veganen und glutenfreien Gemüsebrühen werden in einem traditionellen Familienbetrieb in der Schweiz hergestellt. Die Suppenherstellung wird daher von jahrzehntelanger Erfahrung geprägt und verleiht unseren Gemüsebrühen ihren einzigartigen Geschmack. Auch ohne Geschmacksverstärker (Mono-Natriumglutamat), Stabilisatoren oder Bindemittel bekommen die Gerichte eine pfiffige Würze. Unsere hefefreien Gemüsebrühen bieten eine Alternative für alle, die Hefe nicht mögen oder aus ideellen Gründen auf zugesetzte Hefe in Lebensmitteln verzichten wollen und sind somit auch für Hefeallergiker bestens geeignet. Durch die Zugabe von Gemüse, Kräutern und Muskatnuss, zeichnen sich die Gemüsebrühen durch eine leichte, salzige Würze aus.

 

Mediterrane Gemüsebrühe

Um Ihnen für den kommenden Sommer die Sonne Italiens auf den Tisch zu zaubern, haben wir eine Gemüsebrühe mit mediterraner Note entwickelt. Ganz ohne Hefe und viel Gemüse wie Sellerie und Lauch, getrockneten Kräutern wie Oregano und Basilikum und einem extra Tomatenanteil, macht die Variation zu einem fruchtigen Geschmackserlebnis. Das Produkt ist vegan, gluten- und hefefrei.

 

15. April 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-04-15 10:39:252017-10-31 11:43:49Der Frühling bringt raffinierte Würze
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NEU: Vegane Remoulade und neues Tubendesign

Mit der neuen veganen Remoulade von Naturata können jetzt auch Veganer und Ei-Allergiker nach Herzenslust würzen und genießen. Für die Herstellung der feinen Remoulade werden ausschließlich hochwertige Zutaten aus biodynamischem Anbau verarbeitet und ist daher Demeter-zertifiziert.

Dank einen hohen Anteil an Gurken zeichnet sich die vegane Remoulade durch einen leichten und frischen Geschmack aus. Das kleckerfreie und dekorative Portionieren fällt dank der praktischen Tube samt sternförmiger Öffnung ganz leicht. Damit sich die vegane Remoulade auch gleich von ihrer besten Seite zeigen kann, erscheint sie, wie auch alle anderen Produkte aus dem Naturata Tuben-Sortiment, in einem neuen Design. Bunte Farbwellen sorgen bei den Tuben-Produkte mit Senf, Remoulade, Tomatenmark und Mayonnaise für eine optimale Unterscheidbarkeit.

Weitere Neuigkeiten aus dem Tuben-Sortiment

Die „Salat-Mayonnaise ohne Ei“ erhält einen neuen Namen und wird ab sofort „Vegane Mayo“ heißen. Damit wird der Griff in Regal vor allem für Veganer erleichtert. Mit dem neuen Namen gibt es auch eine kleine Rezepturänderung. Bisher wurde als Emulgator Erbsenprotein eingesetzt. In der „Veganen Mayo“ wird nun als Emulgator Sonnenblumenprotein eingesetzt. Der Geschmack wie auch die zart-cremige Konsistenz bleibt jedoch nahezu gleich. Die Naturata „Vegane Remoulade“ sowie alle anderen Tubenartikel sind im Naturkosthandel sowie online unter www.naturata.de erhältlich.

18. März 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-03-18 08:26:052017-10-31 11:36:49NEU: Vegane Remoulade und neues Tubendesign
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Senf: Purer Geschmack ohne Zusatzstoffe

Zur Herstellung des Naturata Senfes werden ausschließlich Senfsaaten aus biodynamisch erwirtschafteter Landwirtschaft aus Europa bezogen. Der Senf wird nach einem traditionell handwerklichen Verfahren in der Schweiz hergestellt. Die Demeter-Rohstoffe werden beim Eingang genauestens kontrolliert. Erst nach Freigabe der Saaten, findet die Verarbeitung statt. Dazu werden die Senfkörner gereinigt, durch Walzen grob vermahlen und mit Wasser, Essig, Salz sowie verschiedene Gewürzen vermischt. Dadurch entsteht die sogenannte Maische. Durch Wasserzugabe können die Enzyme der Saaten während der Reifung arbeiten und setzten ätherische Senföle frei, die für den typischen Geschmack und das bekannte Senfaroma verantwortlich sind.

Die Senfsaat bestimmt die Schärfe. Milder Senf zeichnet sich durch eine weiße Farbe aus und wird aus gelben Senfkörnern gewonnen. Der schwarze Senf ist bekanntlich deutlich schärfer. Für diesen Senf werden dunkelbraune Körner verwendet. Die Qualität des Produktes wird durch die Dauer der Reifung und Zusammensetzung der Maische stark beeinflusst. Nach der Reifung wird die Maische schonend fein vermahlen. Dadurch erhält der Senf eine cremige Konsistenz.

Durch das Abfüllen in Tuben lassen sich die Produkte sauber und praktisch dosieren, sind luftdicht verpackt und somit ohne Konservierungsstoffe lange haltbar. Genießen Sie die würzige Schärfe des Naturata Dijon-Senf oder das feine Aroma des Naturata Delikatess-Senfes und verfeinern Sie Salate, Soßen oder andere Gerichte ganz einfach durch leichtes Dosieren.

 

18. März 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-03-18 08:25:462017-10-31 11:36:48Senf: Purer Geschmack ohne Zusatzstoffe
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FAIR-BREEDING-Kooperationsprojekt mit dem Kultursaat e.V.

Global Player dominieren die Landwirtschaft und stellen somit ein Risiko für die Bio-Branche dar. Durch diese Erkenntnis haben sich die Vereine NATURATA – International – Gemeinsam Handeln e.V. und Kultursaat e.V. im Jahr 2007 zu einer Zusammenarbeit entschlossen. Das FAIR-BREEDING ® Kooperationsprojekt verfolgt dabei den Gedanken der „Wertschöpfungsteilung“. Beteiligte Ladner verpflichten sich über einen Zeitraum von 10 Jahren 0,3% vom gesamten Nettoumsatz (ohne Mehrwertsteuer) aus dem Verkauf im Obst- und Gemüsesegment für die biologisch-dynamische Saatgut-Züchtungsarbeit zu Verfügung zu stellen, ohne irgendwelche Eigentumsrechte daraus ableiten zu wollen.

Grundsätzliches Ziel der Kooperationsarbeit ist der Erhalt samenfester Gemüsesorten. Zudem wird angestrebt, dass die Entwicklung neuer qualitativ hochwertiger, samenfester Sorten unterstützt wird. Die finanziellen Mittel wurden in der Projektarbeit bei Kultursaat e.V. für die biologisch-dynamische Pflanzenzüchtung von Blumenkohl und Brokkoli eingesetzt. Diese beiden Kohlarten sind von dem Verlust nachbaufähiger Marktsorten und der massiven Einführung von CMS-Sorten gefährdet.

Die Schwerpunkte der Projektarbeit Kultursaat e.V. gliedert sich in drei Schwerpunkte:

–          Sicherung der noch vorhandenen samenfesten Marktsorten

–          Sichtung und Beurteilung ihres Marktwertes

–          Entwicklung geeigneter neuer Sorten um die Unabhängigkeit der Naturkostbranche aufrecht zu erhalten

Mit dieser Züchtungsarbeit soll auch der Kunde für die züchterische Leistung sensibel gemacht werden. Mit dem Kauf der Blumenkohlsorte unterstützt der Käufer ein Produkt, das dafür sorgt, dass auch in Zukunft qualitativ hochwertige Pflanzensorten zur Verfügung stehen. Die Projektlaufzeit für eine Züchtung beträgt zehn Jahre, die sich durch die fünf Generationen bei zweijährigen Pflanzen ergibt.

In jedem Jahr zur Weltleitmesse Biofach wird die jährlich erreichte Summe durch den Naturata Internatonal Gemeinsam Handeln e.V. an Kultursaat e.V. übergeben. In diesem Jahr kam wieder die stattliche Summe von 19.000,- Euro zusammen, die direkt im Züchtungsprojekt verwendet wird.

18. März 2015
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2015-03-18 08:25:292017-10-31 10:28:28FAIR-BREEDING-Kooperationsprojekt mit dem Kultursaat e.V.
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