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Schlagwortarchiv für: Kakao

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Edle Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern unterm Weihnachtsbaum

Kennen Sie sich aus im Naturata Schokoladensortiment? Passend zur Weihnachtszeit möchten wir Ihnen im Folgenden unser Herkunftsschokoladen mit Kakao aus fernen und exotischen Ländern vorstellen, die auch unter Ihrem Weihnachtsbaum für einen Hauch von Urlaubsfeeling sorgen.

Zunächst, was haben alle Naturata-Schokoladen gemeinsam? Alle sind fair gehandelte Schokoladen aus feinsten Bio-Zutaten und werden ohne Sojalecithin in der Schweiz hergestellt. Herausragend ist neben dem feinen Geschmack auch der zarte Schmelz der Schokoladen, welcher durch extra langes Conchieren bei der Herstellung entsteht.

Was genau verbergen sich nun also für Besonderheiten in der sogenannten Herkunfts-Linie im Naturata Schokoladensortiment? Das besondere an diesen Tafeln ist der Kakao aus dem jeweiligen namensgebenden Land. Die Bohnen aus den verschiedenen Anbaugebieten verleihen jeder Schokolade eine individuelle und besondere Note.

 

Welche Köstlichkeiten glänzen in dieser Linie?

Da hätten wir die Ecuador Edelvollmilch mit 42 % und die Ecuador Edelbitter mit 70 % Kakaoanteil. Bei dem verwendeten Kakao handelt es sich um den berühmten Arriba-Edelkakao, welcher aus der Region Fortaleza del Valle in Ecuador stammt. Für diese beiden zartschmelzenden Schokoladen wird er dort von ausgewählten Bauern nach strengen Bio-Richtlinien angebaut und schonend weiterverarbeitet. Mit seinem besonders kräftigen Geschmack verleiht dieser Kakao den beiden Schokoladen ein charakteristisches, volles Aroma.

Der Kakao für die Peru Edelbitter 75 % stammt aus der Amazonasregion in Peru. Dort baut eine Kleinbauern-Kooperative den Trinitario-Kakao an. Er verleiht der Schokolade ausgeprägte Fruchtnoten und erzeugt bei so manchem Kenner einen positiv erstaunten Gesichtsausdruck.

Auch für die Panama Feinbitter mit 80 % Kakaogehalt werden Trinitario-Kakaobohnen verwendet, diese werden von einer Kleinbauern-Kooperative in Panama angebaut. Dank der Witterungs- und Bodenverhältnisse sowie durch die sorgfältige Verarbeitung verleiht dieser Kakao der Feinbitter-Schokolade ein ausgeprägtes Aroma.

Etwas ganz Besonders ist die Indien Feinbitter mit 85% Kakao. Die Kakaobohne für diese besondere Schokoladen-Spezialität stammt aus der größten biologischen Anbau-Kooperative Indiens mit 2500 Kleinbauern. Der Anbauort dieses Kakaos ist Kerala, ein Bundesland im Südwesten Indienes. Kerala ist wegen seiner Fruchtbarkeit und landschaftlichen Schönheit als „god´s own contry“, „Land der Götter“, bekannt. Die Info für alle Indien-Liebhaber: Ab voraussichtlich März 2014 ist sie wieder dank neuer Kakao-Ernte erhältlich.

Neu, seit diesem Herbst, ist die Karibik Edelbitter mit 90 % Kakaogehalt. Trotz des hohen Kakaogehalts ist sie eine köstliche Versuchung für Zwischendurch mit einer mild herben Schokoladennote. Der Kakao für diese Sorte wird im Herzen der Dominikanischen Republik von der Kleinbauern-Kooperative COOPROAGRO angebaut. 1984 gegründet zählt sie zu den ältesten Bio-Kooperativen dieser Art in der Karibik. Die Kakaobohnen der Sorten Trinitario, Criollo, Arriba und Forastero, eine schonende Verarbeitung und eine besonders lange Conchierdauer von über 70 Stunden machen diese Schokolade zu einem milden Genuss mit sehr hohem Kakaoanteil.

16. Dezember 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-12-16 16:52:302017-10-31 10:41:23Edle Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern unterm Weihnachtsbaum
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Kreative Ideen für das köstliche Wintergetränk

Die kalte Jahreszeit rückt näher und das Bedürfnis die Finger an einer warmen Tasse zu wärmen wächst. Wie wäre es denn mit einer heißen Schokolade? Sie ist seit jeher in den verschiedenen Ländern dieser Welt ein beliebtes Getränk. Doch so unterschiedlich die Länder sind, so unterschiedlich sind auch die Getränke. Wir haben uns mit verschiedenen Zubereitungsvariationen der heißen Schokolade auseinander gesetzt. Welche darf es für Sie sein?

Heiße Schokolade nach Großmutters Art mit Kakaopulver

Traditionell kennt man es aus Großmutters Zeiten. Man nehme ein bis zwei Teelöffel Kakaopulver und rühre es mit etwas warmer Milch glatt. Die übrige warme Milch wird nach Belieben aufgeschäumt und dem glatt gerührten Kakao zugegeben. Süßen kann man je nach Geschmack mit Rohrzucker, Rübenzucker, Ahornsirup, Agavensirup, Stevia, Zuckerrübensirup, Dattelsirup und anderen Süßmitteln. Stöbern Sie doch mal in Ihrem Naturkostfachgeschäft.

Den richtigen Pepp verleiht man der heißen Schokolade mit Gewürzen. Eine Prise Chili, Ingwer, Zimt, Vanille, Nelken, Muskat?! Eine Sahnehaube oben auf und fertig ist das beliebte Heißgetränk.

Wer seine heiße Schokolade nicht mit Kuhmilch zubereiten möchte, findet auch dafür eine Vielzahl an Alternativen. Sojamilch aber auch Reis-, Dinkel- und Haferdrink bieten für dieses Heißgetränk eine gute Basis. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Wenn es einmal schnell gehen soll so hält Naturata für Sie die optimale Lösung bereit. Mit der Naturata Heißen Schokolade und dem Kakao-Getränk können Sie auf eine fertige Mischung zurückzugreifen. Die Naturata „Heiße Schokolade“ eignet sich mit ihrer herben Note besonders für Schokoladen-Fans. Das Kakao-Getränk hingegen löst sich in heißer aber auch in kalter Milch gut auf und ist runder und milder im Geschmack.

Wer seine Heiße Schokolade von Grund auf selbst zubereiten möchte und sich fragt welcher der drei Naturata Kakaos sich dazu am besten eignet, findet die Antwort im nächsten Bericht.

21. November 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-11-21 11:57:102017-10-31 10:53:29Kreative Ideen für das köstliche Wintergetränk
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Was bedeutet eigentlich „alkalisiert“?

Unter dem Begriff „Alkalisierung“ versteht man die Behandlung des Kakaos mit Alkalisalzen wie Calciumcarbonat, dem so genannten „gelöschtem Kalk“ (CaCO3) oder Kaliumcarbonat, der so genannten Pottasche (K2CO3). Gelöschter Kalk wird gewonnen, indem Kalkstein 1,5 – 2 Stunden sehr hoch erhitzt (500-600°C), vermahlen und mit Wasser abgelöscht wird. Pottasche wird heute noch in der Weihnachtsbäckerei eingesetzt. Es handelt sich hierbei also jeweils um natürliche Produkte. Bei der Alkalisierung werden die Alkalisalze den Kakaonips oder der Kakaomasse zugegeben, mit der Masse vermischt und durch Sedimentation größtenteils wieder entfernt.

Ziel der Alkalisierung ist es hauptsächlich den Anteil freier Säure im Kakao zu senken und somit den Eigengeschmack des Kakaos abzurunden und stärker hervorzubringen (bindet Säure und setzt sich ab, säuerlich bitterer Geschmack wird gemildert). Alkalisierter Kakao ist deshalb milder im Geschmack als nicht-alkalisierter. Durch die Abpufferung der Säure nähert sich der pH-Wert dem von Wasser an, wodurch die Löslichkeit steigt. Auch lässt sich die Kakaobutter leichter von der Kakaomasse abtrennen und die Farbe wird intensiver. Ein negativer Effekt der Alkalisierung ist die Verringerung der im Kakao enthaltenen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Dabei sind hauptsächlich die antioxidativ wirksamen Polyphenole und Flavonoide zu nennen.

Deshalb sind im Sortiment von Naturata lediglich zwei Kakaos alkalisiert. Das Kakao-Getränk und der schwach entölte Kakao. Als unbehandelte Alternative zu dem alkalisierten schwach entölten Kakao bieten wir unseren unbehandelten Edelkakao aus dem Fair Trade Yacao-Projekt an.

8. Januar 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-01-08 09:56:082017-10-31 11:17:45Was bedeutet eigentlich „alkalisiert“?
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Tipps rund um die Öffnung und Lagerung von Kakao

Feinherbe Schokonuancen und ein Hauch von 1001-Nacht – Kakaopulver gilt nicht umsonst seit jeher als Kostbarkeit. Doch wie lagert man die Spezialität eigentlich am besten? Dieser Frage sind wir diesmal für Sie nachgegangen.

Zunächst sind Lebensmittel umso empfindlicher und somit auch umso schwieriger in der Lagerung, je höher deren Fettgehalt ist. In Kakaopulver, genauer in der enthaltenen Kakaobutter, sind hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthalten, die nicht oxidationsempfindlich sind und darum nicht oder nur sehr langsam verderben. Dies erleichtert die Lagerung von Kakaopulver und macht es zu einem lange haltbaren Lebensmittel. Um die verschiedenen Aromen der gerösteten Kakaobohne möglichst lange zu bewahren, sollten Sie dennoch einige Dinge bei der Lagerung von Kakaopulver beachten.

Kakaopulver sollte immer trocken und luftdicht gelagert werden. Feuchte Luft lässt das Pulver „muffig“ riechen oder verklumpen und kann darüber hinaus Schimmel verursachen. Die Luftfeuchtigkeit am Lagerungsort sollte aus diesem Grund 65 % relative Luftfeuchtigkeit nicht überschreiten.

Durch eine zu hohe Wärme- und Lichteinwirkung kann außerdem eine Veränderung der Fettsubstanzen stattfinden. Darum ist Kakaopulver nach dem Öffnen der Verpackung möglichst dunkel, zum Beispiel in einer aromaschützenden Dose aufzubewahren. Bei der Wahl der geeigneten Aufbewahrungs-Dose ist darauf zu achten, dass diese keine fremden Gerüche besitzt. Kakaopulver ist – wie Kaffeepulver übrigens auch – geruchsempfindlich, nimmt also fremde Gerüche an und sollte darum ohne Geruchseinwirkung gelagert werden. Kaffee- und Kakaopulver sind also stets getrennt von einander zu lagern.

Ebenso ist auf eine gleich bleibend kühle Aufbewahrung des Pulvers zu achten, bestenfalls im Vorratsraum oder im Keller, zumindest aber bei Temperaturen unter 25° C.

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Kakaopulver noch haltbar ist, so hilft, wie bei vielen anderen Lebensmitteln auch, die Dreier-Regel: Sehen, riechen, schmecken. Hat das Kakaopulver die normale Optik, riecht es feinschokoladig und nicht muffig oder verdorben und schmeckt es wie immer, so können Sie das Kakaopulver bedenkenlos genießen.

Bei einer Einhaltung unserer Tipps können Sie Kakaopulver lange Zeit lagern und zur Zubereitung von Heißgetränken, Desserts oder Backwaren verwenden. Und selbst wenn Sie den einen oder anderen Vorschlag nicht umsetzen, so ist Ihr Leben in der Regel nicht in Gefahr. Ganz anders bei den Mitarbeitern der Seefrachter, auf denen Kakaobohnen unsachgemäß gelagert werden: Durch den hohen Fettgehalt der Kakaobohnen, die zur Selbsterhitzung neigen, und im Zusammenspiel mit Mikroorganismen und Schimmelpilzen können sich die Kakaobohnen nämlich selbst entzünden und letztlich sogar einen Lagerbrand verursachen. Kakao, ein wahrlich feuriges Gewürz!

8. Januar 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-01-08 09:55:392017-10-31 12:07:19Tipps rund um die Öffnung und Lagerung von Kakao
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Heiße Schokolade: Warum kein Vollrohrzucker aus fairem Handel?

Im Kakao-Sortiment hat sich einiges getan. Neben einem neuem Verpackungsdesign wurde auch die komplette Kakao-Linie mit dem Fairtrade-Siegel versehen. Dies ist nur ein konsequenter Schritt, da Naturata schon seit jeher für faire Lieferantenbeziehungen bekannt ist und von den Kunden auch deswegen geschätzt wird. Auch wenn der Kakao selbst schon bei den alten Verpackungsdesigns aus fairen Projekten stammte, war das für den Endverbraucher nicht wirklich ersichtlich. Mit dem Fairtrade-Siegel auf allen Kakao-Produkten von Naturata ist es jetzt für alle klar sichtbar: Naturata steht auch in Zukunft für faire Partnerschaften!

Aber für den ein oder anderen ergibt sich vielleicht speziell bei der Heißen Schokolade eine Frage. Denn wer die Zutatentexte auf der neuen Verpackung der Heißen Schokolade aufmerksam gelesen hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass der enthaltene Sucanat Voll-Rohrzucker aktuell nicht aus fairem Handel stammt. Wieso ist das so?

Die Erklärung ist einfach, doch dazu muss ein Blick in die Vergangenheit gewagt werden:

Der Voll-Rohrzucker Sucanat, der bei der heißen Schokolade eingesetzt wird, war 1976 der erste Voll-Rohrzucker auf dem noch jungen Bio-Markt, der die qualitativen Anforderungen der deutschen Kunden erfüllte bzw. der für eine Rezeptur wie die Heiße Schokolade auch technologisch einsetzbar war. Seit 1999 stammt dieser Sucanat von einem Unternehmen in Costa Rica,  das die gleichbleibende Qualität und den stetigen harmonischen Geschmack halten konnte.

Besonders im Vergleich mit Voll-Rohrzuckern aus anderen geografischen Gebieten konnte der Sucanat aus Costa Rica mit einem besonderen Geschmack immer wieder überzeugen. Deshalb wurde er auch in der Heißen Schokolade für den fein-herben Geschmack eingesetzt. Ein Wechsel auf andere Voll-Rohrzucker hätte die Liebhaber der Heißen Schokolade sicherlich nicht freudig gestimmt. Ferner überzeugt  Sucanat durch eine geringe Feuchtigkeit auch in der Mischung der Heißen Schokolade für eine unproblematische Produktion.

Leider hat das Unternehmen in Costa Rica Anbau und Verarbeitung des feinen Bio-Sucanats nach Fairtrade-Richtlinien eingestellt und konnte daher nur noch Bio-Sucanat anbieten. Da Naturata grundsätzlich auf langjährige Partnerschaften setzt, war uns viel daran gelegen, das Unternehmen in Costa Rica wieder zum Fairtrade-Anbau zu bewegen. Aktuell sind Gespräche im Gange, die 200 Kleinbauern in Costa Rica mit kleinen Anbauflächen von 0,5 bis 2 ha zu einer Kooperative zusammenführen sollen. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass das Unternehmen innerhalb der nächsten 12 Monate wieder biologischen und Fairtrade-zertifizierten Sucanat anbieten kann.

Da es derzeit auch keinen anderen Fairtrade-zertifizierten und biologischen Sucanat Voll-Rohrzucker gibt, hat uns TransFair e.V. eine Ausnahmegenehmigung für die Verwendung von nicht Fairtrade-zertifiziertem Sucanat gewährt. Sobald der Fairtrade-Sucanat wieder verfügbar ist, werden wir diesen auch für unsere Heiße Schokolade verwenden.

11. Dezember 2012
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2012-12-11 16:45:432017-10-31 12:01:32Heiße Schokolade: Warum kein Vollrohrzucker aus fairem Handel?
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Was bedeutet eigentlich „Füllhöhe technisch bedingt“?

Auf den Dosen unserer Kaffees, Kakao-Getränke und Melasse-Würzhefeflocken finden Sie den Aufdruck „Die Füllhöhe ist technisch bedingt“. Was bedeutet das eigentlich genau?

Bei besonders leichten Pulvern und Flocken ist eine immer exakt gleiche Füllhöhe schwierig realisierbar. Dies liegt zum einen am unterschiedlich starken Lufteintrag während der Produktion, zum anderen an den unterschiedlich starken Vermahlungs- und Vermischungsgraden der einzelnen Rohstoffe. Dadurch schwankt das Inhaltsvolumen und die eine Packung enthält scheinbar mehr Inhalt als die andere. Doch der Schein trügt, denn das Gewicht unserer Packungen ist immer exakt gleich. Da die Abfüllung nach Gewicht und nicht nach Füllhöhe erfolgt, ergeben sich unterschiedliche Füllhöhen. Somit ist „die Füllhöhe technisch bedingt“ unterschiedlich.

Haben Sie weitere Fragen zu unseren Produkten? Dann können Sie sich gerne an uns wenden, per Email an kontakt@naturata.de oder telefonisch montags bis freitags von 8.00 bis 17.00 Uhr unter 07144/896151.

14. November 2012
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2012-11-14 11:05:492017-10-31 10:46:10Was bedeutet eigentlich „Füllhöhe technisch bedingt“?
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Ist im Naturata Kakaopulver Zucker enthalten?

Oftmals werden wir gefragt, ob unsere Naturata Kakaopulver Zucker enthalten würden. Und diese Frage wird sich künftig sicher dem einen oder anderen mehr stellen, denn ab sofort sind unsere Kakao-Verpackungen mit Nährstofftabellen versehen. In diesen Nährstofftabellen ist je nach Sorte auch ein Zuckergehalt von 0,3 bis 0,9 Gramm (pro 100 Gramm) angegeben.

Zunächst einmal sei gesagt, dass wir von Naturata möglichst naturbelassene Produkte schaffen möchten. Darum haben wir unseren drei Kakaopulvern Kakao schwach entölt, Kakao stark entölt und Edelkakao aus der Dominikanischen Republik auch keinen Zucker zugesetzt. Dass dennoch ein geringer Zuckeranteil in unseren Kakaos vorkommt, lässt sich auf den natürlichen Zuckergehalt der Kakaobohne zurückführen. Je nach Geschmack und Zubereitungsweise können Sie die Süße von Heißgetränken, Backwaren und Süßspeisen selbst bestimmen oder ganz weglassen.

Suchen Sie ein Kakaopulver mit zugesetztem Zucker, dann empfehlen wir Ihnen unsere Naturata Heiße Schokolade und unser Naturata Kakao Getränk. Die Naturata Heiße Schokolade besticht mit einem schokoladig-herben Geschmack, während das Naturata Kakao Getränk süßer und milder ist. Auch in der Zubereitung gibt es einen Unterschied: Unsere Naturata Heiße Schokolade wird im Gegensatz zum Naturata Kakao Getränk nicht alkalisiert. Darum empfehlen wir Ihnen eine Zubereitung der Naturata Heißen Schokolade mit warmer Milch, während sich das Naturata Kakao Getränk auch in kalter Milch gut auflösen lässt.

Welche Kakaovariante Sie auch wählen werden – ein Genuss sind sie alle!

Sollten Sie weitere Fragen an uns haben, können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden. Sie erreichen uns telefonisch montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter 07144-8961 51 sowie jederzeit per Email unter kontakt@naturata.de.

17. Oktober 2012
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2012-10-17 10:34:452017-10-31 12:01:33Ist im Naturata Kakaopulver Zucker enthalten?
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Braune Wunderbohne – die Ernährungsvorteile von Kakao

Die Geschichte des Heilmittels Kakao reicht Jahrtausende zurück und findet ihren Anfang bei den Mayas und Azteken. Diese beiden Naturvölker erkannten bereits damals die heilsame Wirkung des Kakaobaumes und nutzten neben der Bohne selbst auch die Blüten, Blätter und ein hieraus gewonnenes Öl. Kakao wurde als Allzweckmittel bei Magenschmerzen, Darmblutungen, Wunddesinfektionen, zur Behandlung von äußeren Entzündungen und Wundstellen, aber auch zur Geburtseinleitung verabreicht und angewendet.

Doch was steckt nun eigentlich genau in der kleinen braunen Wunderbohne? Allen wertvollen Inhaltsstoffen voran sind die so genannten Polyphenole zu nennen. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die neben Kakao in vielen anderen Früchten, in Tee und in Rotwein vorkommen. Den Polyphenolen verdankt der Kakao nicht nur seine braune Farbe und den angenehm adstringierenden Geschmack, sondern auch seinen Ruf als „Allround“-Heilmittel. Denn Polyphenole sollen antioxidativ, entzündungshemmend und gefäßschützend wirken. So können sie unter anderem das schädliche LDL-Cholesterin reduzieren, welches als Mitverursacher von Arteriosklerose und somit von Herzinfarkt und Schlaganfall gilt. Polyphenole stehen außerdem im Verdacht die Aktivität der Thrombozyten zu hemmen. Thrombozyten führen im Körper zur Entstehung von Blutgerinnseln, die sich wiederum in den Blutgefäßen absetzen können. Nach neuen Untersuchungen sind Polyphenole des Weiteren starke Radikalfänger.

Möchten Sie einen möglichst polyphenolreichen Kakao wählen, so gilt grundsätzlich: Je naturbelassener das Kakaopulver, desto höher der Polyphenolgehalt. Da beim Alkalisierungsprozess bis zu 90 Prozent der Polyphenole zerstört werden können, ist ein nicht alkalisiertes Kakaopulver hier die bessere Wahl. Naturata bietet Ihnen zwei wunderbare, nicht alkalisierte Sorten an: Naturata Kakaopulver stark entölt und Naturata Edelkakao aus dem Yacao-Projekt.

Obwohl die wertvollen Inhaltsstoffe der Kakao-Bohne in allen Kakao-Produkten (bis auf weiße Schokolade) vorkommen, bietet Kakao im Vergleich zu Schokolade einen nicht unwesentlichen Vorteil: Kakao ist deutlich kalorienärmer. So enthält der pure Kakao im Gegensatz zu Schokolade keinen zugesetzten Zucker und bei Weitem weniger Fett, denn je nach Kakao-Art (stark oder schwach entölt) ist in Kakao nur 10 bis 22 Prozent Fett enthalten. Bei Schokolade sind Fettanteile von bis zu 60 Prozent durchaus üblich.

Zusammenfassend ist Kakao also ein durchaus nahrhaftes Lebensmittel, das im Gegensatz zur kalorienreichen Schwester Schokolade ruhig häufiger auf dem Speiseplan stehen sollte. Neben all den positiven Wirkungen ist aber nicht zu vergessen, dass uns der vollmundige Geschmack von Schokolade einfach gut tut und die Seele streichelt.

17. Oktober 2012
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2012-10-17 10:34:232020-06-08 15:10:15Braune Wunderbohne – die Ernährungsvorteile von Kakao
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Alkalisierung von Kakao: Was bedeutet das?

Der Begriff „Alkalisierung“ bezeichnet die Zugabe von Alkalisalzen wie Kalium- oder Natriumcarbonat während der Herstellung des Kakaopulvers.

Kaliumcarbonat ist das Kaliumsalz der Kohlensäure und ist im allgemeinen Sprachgebrauch auch unter dem Begriff „Pottasche“ geläufig. Der Name Pottasche stammt von der alten Methode der Anreicherung von Kaliumcarbonat aus Holzasche ab. Hierbei wurden die Salze durch Auswaschen mit Wasser und anschließendem Eindampfen in Töpfen (Pötten) gelöst. Natriumcarbonat ist ebenfalls ein Salz der Kohlensäure und wird durch den Abbau natürlich vorkommender natriumcarbonathaltiger Minerale gewonnen.

Bei der Gewinnung von Kakao spielen verschiedene Prozesse eine wichtige Rolle. Nachdem die Kakaobohnen geerntet und fermentiert wurden, werden die Bohnen geröstet und von der Schale getrennt. Beim Zermahlen schmilzt die Kakaobutter der Bohnen und der so genannte Kakaobruch wird zur flüssigen Kakaomasse. Das Alkalisieren des Kakaos wird mit dem Kakaobruch oder der Kakaomasse durchgeführt. Anschließend wird die Kakaomasse in Pressen zusammengedrückt. Dadurch wird das Fett herausgedrückt, es fließt als goldgelbe, klare Kakaobutter ab. Übrig bleibt der Kakaopresskuchen, welcher pulverisiert wird.

Durch die Alkalisieurung wird der Eigengeschmack des Kakaopulvers hervorgehoben und der säuerlich-bittere Geschmack gemildert. Zusätzlich wird die Farbe des Kakaos vertieft. Ferner führt eine Alkalisierung des Kakaos dazu, dass sich die Löslichkeit des Kakaopulvers z.B. in kalter Milch erhöht.

Im Naturata Sortiment sind lediglich zwei Kakaos alkalisiert. Das Kakao Getränk und der Kakao, schwach entölt enthalten Kaliumkarbonat.

28. Juli 2010
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2010-07-28 17:38:242017-10-31 11:17:45Alkalisierung von Kakao: Was bedeutet das?
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Edelkakaobohnen vom Fuße der Anden

Sivia liegt am Fusse der Anden direkt am Fluss Apurimac auf etwa 600 m.ü.M. Dort wird der Kakao für die 75% ige Naturata Edelbitter Schokolade angebaut. Auf 2’761 m.ü.M. in den Anden liegt Ayacucho, Hauptstadt des gleichnamigen Departements. Dort wird der Kakao von El Quinacho gesammelt und für den Export vorbereitet. Das trockene kühle Klima ist für die Lagerung und Trocknung von Kakao ideal.

Wer sind die Menschen in diesem Projekt, mit welchen Gegebenheiten müssen sie umgehen und ist alles so fair, wie man das als Europäer erwartet? Das wollten Liane Maxion und Karin Endres von Naturata wissen. Auf der BioFach trafen die beiden u.a. Senor Bellido aus Peru und Herrn Bloch der das Projekt betreut.

Foto Biofach1_klein

Senor Bellido wie lange hat ihre Reise von Sivia nach Nürnberg zur BioFach gedauert?

Wir waren insgesamt 3 Tage unterwegs. Von unserem Ort in die Hauptstadt Lima benötigen wir alleine 24 Stunden. Wir haben auf der Fahrt einen 4750 m hohen Pass zu überwinden.

Sie nennen Ihre Kooperative Quinacho. Welche Bedeutung hat der Name?

Quinacho ist bei uns in der Region ein Baum. Das Holz wird u.a. als Gerüst für Häuser genutzt. Der Baum steht als Symbol für Stärke! So wollen wir auch unsere Kooperative sehen – stark.

Seit wann gibt es die Kooperative Quinacho?

Seit 40 Jahren. Zunächst haben wir vor allem Kaffee angebaut, Kakao spielte eher eine Nebenrolle. Heute ist die Kakaonachfrage viel höher und deshalb hat sich das Verhältnis Kakao- Kaffeeanbau umgedreht.

Bauen Sie schon immer nach biologischen Richtlinien an?

Wir haben uns 1997 zertifizieren lassen. Jedoch gab es auch vorher bei uns oben in den Bergen keinen Einsatz von Pestiziden. Das konnten wir uns finanziell nicht leisten. Schon damals setzten wir auf eine sorgfältige Pflege der Pflanzen. Das bedeutet auch, dass man genau wissen muss wie die Kakaobäume beschnitten werden.

Ab wann ist so ein Kakaobaum ertragsreich?

Nach etwa fünf Jahren kann von der ersten guten Ernte gesprochen werden. Ein gut gepflegter Baum kann bis 40 Jahre ertragsreich sein.

Was passiert, nachdem die Kakaoschoten ausgereift sind?

Die Kakaofrüchte werden von Hand mit der Machete geerntet, im Anschluss geöffnet und zwischen Bananenblättern fermentiert. Während des Prozesses fließt das Fruchtfleisch von den Kakaobohnen ab. Es entwickelt sich ein erster Geschmack. Die Bohnen werden auf großen Trocknungstischen  in der Sonne getrocknet.  Die ausgetrockneten Kakaobohnen werden in Säcke gefüllt und nach Lima gefahren von dort kommen sie per Schiff nach Europa.

Was sind Ihre größten Probleme?

Bis vor einigen Jahren der Koka-Anbau. Besonders während der Diktatur, als das Militär das Land besetzte, wurde im großen Stil Koka angebaut. Aus der Tradition wird Koka von den Einheimischen gekaut. Aber dem Militär ging es um den Verkauf der Koka-Pflanze. Heute sind wir froh, dass wir relativ gute Preise für unsere Kakaobohnen erhalten und somit viele den Kakaoanbau bevorzugen.

Ihre Kooperative gehört zu den Fairtrade-Projekten. Wo sehen Sie die Unterschiede zum herkömmlichen, konventionellen Kakaoanbau?

Unsere gesamte Produktion wird zu einem garantiert fairen Preis abgenommen. Darüber hinaus erhalten wir Erntevorschüsse und eine Bio-Prämie von 10-25%.

 

Senor Bellido häufig fragen uns Kunden in Deutschland, ob in den Kakaoprojekten wirklich keine Kinderarbeit stattfindet. Was können Sie dazu sagen?

Bei uns haben alle Kinder einen freien Zugang zu den Schulen. Wir werden unterstützt mit Schulmaterialien aus dem Fair Trade Projekt. So gehen viele unserer Kinder später in die Stadt um zu studieren, so dass wir eher Nachwuchsprobleme haben. Besonders die Mädchen sind bei uns besonders ehrgeizig und studieren häufiger als die Jungen. Manche Kinder helfen nach der Schule und Schularbeit ganz gerne mit, aber ohne Zwang und nicht statt der Schule.

Im Wettbewerb „Cacoa of Excellence“, der im Rahmen des diesjährigen Salon da Chocolat in Paris präsentiert wurde, kamen Ihre Edelkakaobohnen von 152 analysierten Mustern unter die ersten zehn. Sind Sie stolz auf diesen Erfolg?

Es bestätigt uns in unserer Arbeit und gibt uns die Kraft weiter zu machen.

 

 

Herr Bloch, Sie sind bei Pronatec u.a. für die Qualität der Kakaobohnen aus all Ihren südamerikanischen Kakaoprojekten verantwortlich. Manche Kunden machen sich Sorgen um einen hohen Cadmiumgehalt in den Kakaobohnen. Was können Sie dazu sagen?

Teilweise wird verbreitet, dass der Gehalt an Cadmium in südamerikanischen Böden teilweise höher als z.B. in Afrika ist, da die Bäume auf vulkanischen Böden wachsen. Generell kann man aber nicht unbedingt davon ausgehen, dass in Südamerkika höhere Cadmium-Werte im Kakao sind. Dies ist stark abhängig von der jeweiligen Region. Es gibt durchaus auch in Peru und Ecuador Regionen, welche tiefe Cadmiumwerte aufweisen. Dazu gehört das Apurimac-Tal, in welchem die Kooperative El Quinacho angesiedelt ist und ihren hochwertigen Kakao produziert. Kakao aus der Dominikanischen Republik und Panama sind sogar gute Beispiele für konstant tiefe Cadmiumwerte in Edelkakao. Andererseits gibt es auch in Afrika Länder, welche relativ hohe Cadmiumwerte aufweisen wie z.B. Uganda. Auch dort ist der Boden vorwiegend vulkanischen Ursprungs.
Wir bevorzugen die Edelkakaosorten aus Südamerika, weil sie einfach besser schmecken. Da wir das Problem mit dem Cadmium kennen, testen wir nicht nur stichprobenartig, sondern jede Lots (Charge) auf Cadmium. Die Werte liegen sehr weit unter den empfohlenen Grenzwerten der WHO (World Health Organisation). Man müsste dann schon sehr viele Tafeln essen, um überhaupt an den Grenzwert heranzukommen.

2. März 2010
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2010-03-02 13:58:072017-10-31 10:40:18Edelkakaobohnen vom Fuße der Anden
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