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Schlagwortarchiv für: Verpackung

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Verpackungen im Vergleich: Unsere Case Study zur Ökobilanz

Verpackungen sind in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus von Verbraucherinnen und Verbrauchern gerückt. Dabei spielen unter anderem Materialeinsatz, Wiederverwendbarkeit, Recycling und die mit der Herstellung und dem Transport verbundenen Umweltauswirkungen eine Rolle. Auch für Naturata stellt sich deshalb die Frage, welche Verpackungslösungen die unterschiedlichen Anforderungen an Produktschutz, Lebensmittelsicherheit und Nutzung möglichst gut miteinander verbinden.

Wozu überhaupt Verpackungen?

Nicht alle Produkte können verpackungsfrei produziert und transportiert werden. Verpackungen übernehmen wichtige Funktionen: Sie schützen Produkte, tragen zu deren Haltbarkeit bei und informieren über Inhaltsstoffe, Allergene, Verwendung und vieles mehr.

Doch welche Verpackungsmaterialien eignen sich für diese Anforderungen und wie unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen?

Unsere Fallstudie mit thinkstep

Als Grundlage für Verpackungsentscheidungen haben wir gemeinsam mit thinkstep eine Fallstudie durchgeführt. Im GaBi Packaging Calculator wurden dazu vier verschiedene Verpackungsvarianten für unseren Getreidekaffee untersucht. Das webbasierte Programm wurde dafür entwickelt, Ökobilanzen zu erstellen und alternative Verpackungsdesigns miteinander zu vergleichen.

Verglichen wurden eine Weißblechdose, ein Glasgefäß, eine aluminiumbedampfte Pappdose sowie eine Nachfüllvariante mit Polypropylenbeuteln.

Bei der Analyse wurden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Dazu gehörten unter anderem die Rohmaterialherstellung, die eingesetzten Materialien, die Wiederverwendbarkeit der Verpackungen sowie verschiedene Umweltauswirkungen. Darüber hinaus flossen Anforderungen an Produktschutz und Nutzung in die Bewertung ein.

Viele Anforderungen an eine Verpackung

„Neben den Umweltauswirkungen der Verpackung stehen für uns die Qualität unserer Produkte sowie deren Haltbarkeit und die Lebensmittelsicherheit im Fokus. Das bedeutet für unsere Produktmanagerinnen, dass sie viele verschiedene Kriterien berücksichtigen müssen, um schließlich eine geeignete Lösung zu finden“, sagt Liane Maxion, alleinige Vorständin der Naturata AG.

Hinzu kommt, dass Verpackungen funktionale und gestalterische Anforderungen erfüllen und alle gesetzlich vorgeschriebenen Produktinformationen enthalten müssen. Auch ökonomische Aspekte werden bei der Auswahl und Gestaltung einer Verpackung berücksichtigt. Betrachtet werden beispielsweise die eingesetzten Materialien, Transportwege sowie Anforderungen bei Abfüllung und Verarbeitung.

Was will der Kunde?

Auch die Kundenperspektive spielt bei der Auswahl einer Verpackung eine Rolle. Insbesondere Kunststoffverpackungen werden von Verbraucherinnen und Verbrauchern teilweise kritisch wahrgenommen. Neben den messbaren Eigenschaften einer Verpackung müssen deshalb auch Anforderungen und Erwartungen bei der Nutzung berücksichtigt werden.

Verschiedene Verpackungsmaterialien im Test

Die vier untersuchten Verpackungsalternativen für unsere Getreidekaffees wurden unter anderem hinsichtlich ihres CO₂-Fußabdrucks, des Wasserverbrauchs und weiterer Wirkungskategorien miteinander verglichen.

Dabei zeigte sich, dass keine der untersuchten Verpackungslösungen in allen betrachteten Kategorien gleichermaßen gut abschneidet.

Beim untersuchten Wasserverbrauch erzielte beispielsweise das Glasgefäß das beste Ergebnis. Darüber hinaus weist Glas eine hohe Recyclingquote auf.

Bei der Betrachtung des Wertstoffkreislaufs erzielte dagegen die Weißblechdose gute Ergebnisse. Weißblech weist laut der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung eine hohe Recyclingquote auf. Ein weiterer Faktor ist das vergleichsweise geringe Gewicht der Dose, das sich auf die transportbedingten CO₂-Emissionen auswirkt.

Beim in der Fallstudie berechneten CO₂-Fußabdruck erzielte wiederum die untersuchte Pappdose unter den vier betrachteten Verpackungsvarianten das beste Ergebnis.

Die Nutzungsdauer ist entscheidend

Werden häufige Wiederverwendungszyklen – in der Untersuchung bis zu 100 Nutzungen – einbezogen, verändern sich die Ergebnisse. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Verpackungsvarianten verringern sich dadurch deutlich.

Die Nutzungsdauer einer Verpackung ist deshalb ein wichtiger Faktor bei ihrer Bewertung. Verpackungen, die für eine wiederholte Nutzung geeignet sind und tatsächlich mehrfach verwendet werden, können dadurch in der Gesamtbetrachtung anders abschneiden als bei einer einmaligen Nutzung.

Ergebnisse der Studie

Unter Einbeziehung der in der Studie angenommenen Wiederverwendungszyklen erzielte der Nachfüllbeutel in der Gesamtbetrachtung der untersuchten Wirkungskategorien gute Ergebnisse. Gleichzeitig stellt sich bei dieser Verpackungsart die praktische Frage, ob Verbraucherinnen und Verbraucher den Kaffee direkt aus dem Beutel verwenden oder ihn in ein anderes Gefäß umfüllen.

Für Naturata ergab sich daraus die Kombination aus Weißblechdose und Nachfüllbeutel als geeignete Lösung: Die Dose kann mehrfach genutzt und anschließend mit dem separat erhältlichen Beutel wieder aufgefüllt werden.

Unser Fazit

„Aufgrund der berechneten Ergebnisse und der Schlussfolgerungen zu Haltbarkeit, potenzieller Nutzungsdauer und Kundenerwartungen haben wir uns entschieden, weiterhin die Weißblechdose zu verwenden. Durch die detaillierte Analyse in der Fallstudie mit thinkstep wurde deutlich, dass verschiedene Wirkungskategorien berücksichtigt werden müssen und eine Verpackung je nach betrachtetem Kriterium unterschiedlich abschneiden kann“, so Jasmin Ade, Produktmanagerin bei Naturata.

Keine der untersuchten Verpackungsarten erzielte in allen analysierten Wirkungskategorien das beste Ergebnis.

Warum kein Bioplastik?

Kompostierbare beziehungsweise biologisch abbaubare Kunststoffe benötigen bestimmte Bedingungen, um sich innerhalb vorgesehener Zeiträume abzubauen. Dazu gehören unter anderem geeignete Temperaturen, Sauerstoffverfügbarkeit und Feuchtigkeit.

Ob entsprechende Kunststoffe für die biologische Abfallbehandlung geeignet sind, hängt daher von Material, Zertifizierung und den Bedingungen der jeweiligen Entsorgungsanlage ab. Die Bezeichnung „biologisch abbaubar“ bedeutet nicht automatisch, dass eine Verpackung über die Biotonne entsorgt werden darf.

Ausblick: Nutzung und Kommunikation

Die Fallstudie zeigt, wie stark die Bewertung einer Verpackung von den jeweils betrachteten Wirkungskategorien und ihrer tatsächlichen Nutzung abhängt.

Naturata verfolgt deshalb das Ziel, Verpackungsmaterial dort zu reduzieren, wo dies unter Berücksichtigung von Produktschutz, Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit möglich ist. Bei wiederverwendbaren Verpackungen spielt außerdem die tatsächliche Nutzungsdauer eine wichtige Rolle.

Deshalb ist auch die Kommunikation mit Verbraucherinnen und Verbrauchern relevant: Wie ist eine Verpackung vorgesehen und wie kann sie möglichst lange genutzt werden?

Beim Naturata Getreidekaffee ist die Weißblechdose für die mehrfache Nutzung vorgesehen und kann mit dem separat erhältlichen Nachfüllbeutel wieder aufgefüllt werden. Wie häufig die Dose tatsächlich wiederverwendet wird, beeinflusst entsprechend auch die Gesamtbetrachtung der Verpackung.

27. Mai 2020
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2020/05/Blog_Beitragsbild_Oekobilanz2.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2020-05-27 08:34:372026-10-01 11:33:23Verpackungen im Vergleich: Unsere Case Study zur Ökobilanz
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Naturata Produkte und ihre Verpackung: Tricks und Tipps

Das Deckel- Öffnen der Melasse Würz-Hefeflocken leicht gemacht:

Beim genauen Betrachten des Deckels der Würzhefeflocken, erkennen Sie einen Aufdruck „Press“ auf dem Plastikverschluss, welcher zur Öffnung entfernt werden muss. Nun ist es wichtig, dass Sie den Verschluss nicht in der Mitte hinunter drücken, sondern auf die Pfeile links und rechts neben dem „Press“- Aufdruck achten. Wenn Sie direkt auf die, durch die Pfeile kenntlichgemachten, Punkte drücken, lässt sich der Verschluss ohne Verkanten ins Innere Drücken. Durch Zusammenklappen der beiden Plastikteile, können Sie den kompletten Verschluss jetzt problemlos nach oben ziehen und entfernen.

Nun steht dem Würzen Ihrer Speisen mit den leckeren Naturata Würzhefeflocken nichts mehr im Wege.

 

Die Naturata Teigwaren ganz praktisch Wiederverschließen:

Den Clip-Verschluss an unseren Teigwaren sollten Sie nach dem Öffnen unbedingt aufbewahren. Sie können diesen ganz einfach zum Wiederverschließen  der Nudelpackung verwenden. Dazu Öffnen Sie den Verschluss ganz normal am Ende des Rings. Zum Wiederverschließen trennen Sie die perforierte Nase aus dem Gesamtclip heraus, drehen Sie die Verpackung möglichst eng zusammen und legen den Clip-Verschluss an der engsten Stelle an. Mit Hilfe der Wiederhaken am Clip-Verschluss können Sie die Nudelverpackung wieder fest schließen. So können Sie diese beliebig oft öffnen und verschließen und die Nudeln bleiben dabei sicher verpackt.

19. November 2014
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2014-11-19 11:43:042017-10-31 12:05:39Naturata Produkte und ihre Verpackung: Tricks und Tipps
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Mengen- und Preisänderungen bei Naturata Getreidekaffees Nachfüllbeutel

Dem ein oder anderen Stammkunden ist es sicherlich schon aufgefallen. Seit einigen Monaten wurde das Design der Naturata Getreidekaffees aktualisiert.

Änderung der Mengen

In diesem Zuge haben wir bei unseren drei Kaffee-Produkten im Nachfüllbeutel (Getreidekaffee Instant, Getreidekaffee zum Filtern, Dinkelkaffee) auch eine einheitliche Verpackungsart und –größe eingeführt. Die Gründe hierfür möchten wir gerne erklären:

1.) Hauptgrund war eine Vereinfachung des Abfüllprozesses bei unserem herstellenden Partner in der Schweiz. Die früheren unterschiedlichen Verpackungsarten und –größen je Nachfüll-Produkt haben einen erhöhten Aufwand in der Verpackungsbeschaffung und vor allem in der Abfüllung verursacht. Um hier auch mögliche Fehlerquellen zu eliminieren, haben wir uns gemeinsam mit unserem Hersteller-Partner für eine einzige Verpackungsart und Verpackungsgröße bei allen drei Produkten im Nachfüll-Beutel entschieden. So kann weniger Verpackungsmaterial je Tüte eingesetzt werden mit einer vereinfachten Verpackungsbeschaffung, die Abfüllung an sich ist einfacher und zu guter Letzt entsteht weniger Luftraum im Beutel, da wir hier keineswegs bei unseren Kunden den Anschein einer Mogelpackung erwecken möchten.

2.) ein weiterer Grund für die gleiche Verpackungsgröße ist die Höhe der Regale im Bio-Laden. Oft mussten die Einzelhändler die damals höheren Tüten in das Regal legen statt stellen und die Kundschaft hatte nicht im ersten Moment das Produkt im Blick. Durch die neue einheitliche Höhe besteht nun die Möglichkeit, das Produkt in das Regal zu stellen und schnellen und einfachen Zugriff darauf zu haben.

Natürlich haben sich die Regalhöhen im Laden nicht plötzlich geändert. Da wir aber Verpackungsmengen mit einer Reichweite von mehreren Jahren bestellen und die Änderung einer solchen Nachfüll-Verpackung sehr kostspielig ist, hatten wir dies in Verbindung mit der Design-Umstellung geplant, um hier so effektiv wie möglich arbeiten zu können und vor allem nicht unnötig bereits produzierte Verpackungen wegwerfen zu müssen, sondern komplett verwenden konnten.

Änderung der Preise

Neben der Reduzierung der Verpackungsgrößen haben wir natürlich ebenfalls den Preis reduziert:

Dinkelkaffee Nachfüller

Vorher: 200g für 8,99 € von uns empfohlener Verkaufspreis (Grundpreis 100g: 4,50 €)

Jetzt: 175g für 7,99 € von uns empfohlener Verkaufspreis (Grundpreis 100g: 4,57 €)

Getreidekaffee Instant Nachfüller

Vorher: 250g für 8,79 € von uns empfohlener Verkaufspreis (Grundpreis 100g: 3,52 €)

Jetzt: 200g für 7,49 € von uns empfohlener Verkaufspreis (Grundpreis 100g: 3,75 €)

Natürlich fällt Ihnen sofort auf, dass hier keine 1:1 Reduzierung auf Basis des Grundpreises von 100g erfolgte. Der Grund für die minimale Preiserhöhung liegt in den gestiegenen Energie- und damit Produktionskosten bei unserem Schweizer Hersteller. Vorige Preiserhöhung in den letzten Jahren konnten wir komplett selbst tragen, leider war es bei dieser Preiserhöhung diesmal nicht möglich, diese zu 100% erneut selbst zu tragen. Daher mussten wir einen kleinen Teil an Sie als Kunde leider weitergeben.

Uns ist bewusst, dass die Kombination aus Mengenänderung und Preisänderung im gleichen Zuge alles andere als gut war. Dafür möchten wir uns auch aufrichtig entschuldigen, falls der Eindruck einer versteckten Preiserhöhung erweckt wurde. Dies war definitiv nicht beabsichtigt und werden wir künftig auch nicht tun.

Wir hoffen unsere offene Erklärung macht die Gründe verständlich und Sie bleiben unserem Getreidekaffee treu.

An dem Produkt selbst hat sich natürlich nichts geändert. Mit den gleichen, hochwertigen Zutaten und dem gleichen, aufwändigen Produktionsprozess wird nach wie vor ein vollmundiges Heißgetränk für Sie hergestellt, das Ihnen hoffentlich auch in Zukunft besondere Genussmomente beschert.

Falls Sie mehr zur aufwändigen Herstellung des Kaffees erfahren möchten, finden Sie in unserem Blog eine ausführliche Herstellungserklärung.

 

28. August 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-08-28 16:01:582020-06-08 13:54:01Mengen- und Preisänderungen bei Naturata Getreidekaffees Nachfüllbeutel
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Nährwertdeklaration auf Verpackungen wird Pflicht

Die bereits im Juli 2011 verabschiedete Lebensmittel-Informationsverordnung (kurz: LMIV) bringt einige Neuerungen für Lebensmittelunternehmen und somit auch für Naturata mit sich. Diese neue Verordnung, die die europäische Etikettierungs-Richtlinie, die deutsche Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung sowie die europäische Nährwertkennzeichnungs-Richtlinie und die deutsche Nährwertkennzeichnungs-Verordnung ablöst, ist mit Änderungen der Verpackungen verbunden und betrifft neben der Nährwertdeklaration auch viele weitere Aspekte wie z.B. die Allergenkennzeichnung oder die Mindestschriftgröße bei Pflichtangaben. Die einheitliche Kennzeichnung mit klaren Vorgaben, die in allen EU-Ländern gilt, soll mehr Transparenz schaffen und den Verbraucher nicht nur umfassend informieren, sondern auch vor Täuschung schützen.

Nährwerttabelle auf allen Produkten

Spätestens ab Dezember 2016 ist die Angabe der „Big 7“ auf vorverpackten Lebensmitteln verpflichtend. Zu den „Big 7“ zählen der Energiegehalt und die sechs Nährstoffe Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz, die in einer übersichtlichen Tabelle und in bestimmter Reihenfolge dargestellt werden müssen. Zur besseren Vergleichbarkeit beziehen sich die Gehalte auf 100 g oder ml und auch die Angabe pro Portion ist möglich. Eine Nährwerttabelle ist auf Kleinpackungen (größte Oberfläche <25 cm2) nicht obligatorisch.

Allergenkennzeichnung

Schon heute müssen Hersteller in der Zutatenliste allergene Zutaten deutlich kennzeichnen. Ab Ende 2014 müssen die Allergene nach der LMIV zusätzlich optisch im Zutatenverzeichnis hervorgehoben werden. Naturata weist auf Allergene mit fett gedruckter Schrift hin. Hinzu kommt, dass allergene Zutaten zukünftig auch bei unverpackter Ware gekennzeichnet werden, so z.B. in Restaurants, Kantinen und an Verkaufstheken.

Mindestschriftgröße

Für eine deutliche und gute Lesbarkeit wird eine Mindestschriftgröße für alle Pflichtangaben, die an einer gut sichtbaren Stelle angebracht sein müssen, gefordert. Diese beträgt 1,2 mm für den kleinen Buchstaben „x“. Lediglich bei Verpackungen, deren größte Oberfläche <80 cm2 ist, darf die Schrift mit einer Größe von mindestens 0,9 mm etwas kleiner ausfallen.

Weitere Neuerungen

Neben den genannten Regeln, die besonders für Naturata von Bedeutung sind, fallen mit der LMIV aber noch weitere Neuerungen an. So müssen Lebensmittelimitate wie „Analogkäse“ und „Klebefleisch“ für den Verbraucher leichter zu erkennen sein. Zu den speziellen Kennzeichnungsvorschriften gehört, dass der ersatzweise verwendete Stoff in unmittelbarer Nähe des Produktnamens angegeben werden muss. Dabei muss die Schriftgröße mindestens 75 % der Größe des Produktnamens betragen. Die Verwendung von so genanntem „Klebefleisch“ muss künftig mit dem Hinweis „aus Fleischstücken zusammengefügt“ deutlich kenntlich gemacht werden. Gleiches gilt für Fischerzeugnisse. Auch die Herkunftsangabe für Fleischprodukte hat sich geändert. Bisher musste die Herkunftsangabe immer nur für Rindfleisch erfolgen. Nun wird in Zukunft auch bei Schwein, Lamm, Geflügel und Ziege angegeben, wo sie herkommen. Diese und weitere nicht genannte Regelungen sollen den Lebensmitteleinkauf in Zukunft für den Verbraucher durch mehr Klarheit und Informationen auf der Verpackung einfacher gestalten. Einige Neuerungen stehen noch nicht final fest. Die Rechtsfragen sollen allerdings zum Ablauf der Übergangsfrist im Jahr 2014 geklärt werden.

LMIV und Naturata Produkte

Bei einigen Naturata Produkten wurde bisher aus Platzgründen auf eine Nährwertdeklaration verzichtet. Diese nimmt viel Etikettenplatz in Anspruch und hätte eine Produktbeschreibung in den verschiedenen Sprachen nicht möglich gemacht. Bis Ende 2016 werden jedoch auch auf allen Naturata Produkten Nährwerttabellen mit den entsprechenden Angaben zu finden sein. Möchten Sie schon vorher genauere Informationen erhalten, können Sie die Nährwerte sämtlicher Naturata Produkte auf unserer Internetseite nachlesen.

21. Mai 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-05-21 16:01:292017-10-31 12:05:39Nährwertdeklaration auf Verpackungen wird Pflicht
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Naturata setzt auf Volldeklaration bei allen Produkten

Sicherlich haben Sie sich schon öfters gefragt, welche Gewürze eine „Gewürzmischung“ genau enthält, wenn sie diesen Ausdruck im Zutatenverzeichnis lesen. Und was verbirgt sich konkret hinter der Angabe „Stärke“ oder „Tierisches Fett“?

Bei den Angaben „Kräuter oder „Kräutermischung“, „Gewürze“ oder „Gewürzmischung“, „pflanzliches Öl“, „tierisches Öl“ sowie bei „Stärke“ handelt es sich um so genannte Klassennamen, die mehrere Einzelzutaten zusammenfassen. Das Lebensmittelrecht erlaubt bei Kräutern und Gewürzen eine Sammelbezeichnung, wenn sie jeweils nicht mehr als 2% des Endgewichtes ausmachen. Sobald der Anteil von zusammengesetzten Erzeugnissen über 2% ausmacht, müssen diese mit den Einzelzutaten aufgelistet werden.

Nach der Lebensmittelkennzeichnungsrichtlinie ist eine gesetzliche Volldeklaration nicht vorgeschrieben. Sind allerdings Zutaten enthalten, die auch abgebildet sind oder im Produktnamen vorkommen, müssen diese natürlich deklariert werden – genauso wie die 14 Hauptallergene (laut neuer Informatiosnverordnung sind diese nun separat enthalten und fett geschrieben).

Naturata Produkte mit Volldeklaration

Bei Bioprodukten, so auch bei allen Naturata-Produkten, werden grundsätzlich alle Zutaten in der Zutatenliste angegeben. Die lückenlose Deklaration der Zutaten ist bei Naturata selbstverständlich und verdeutlicht die hohe Qualität unserer Produkte und der verwendeten natürlichen Rohstoffe, die sorgfältig ausgewählt werden.

Die Mitglieder des BNN Herstellung und Handel haben bereits 2004 beschlossen, dass künftig ausnahmslos alle Bestandteile von verpackten Lebensmitteln zu deklarieren sind. Hiermit unterscheiden sich Bioprodukte in einem weiteren Punkt von Produkten aus dem konventionellen Handel. Vor allem Allergiker profitieren von der kompletten Transparenz im Naturkostfachhandel, denn sie erkennen, ob für sie möglichkerweise kritische Zutaten enthalten sind.

Pflanzliche bzw. tierische Fette werden mit ihrer Einzelbezeichnung in der Zutatenliste aufgeführt. Und auch Kräuter und Gewürze müssen einzeln aufgeführt werden. Ist nicht ausreichend Platz für das gesamte Zutatenverzeichnis auf der Verpackung vorhanden, so befindet sich dieses im Internet zum Nachlesen. Auch können Sie bei unserer Hotline anrufen und zu jedem Naturata Produkt mögliche Allergene, Zutaten oder auch Herstellungsarten anfragen. Sie erreichen die Naturata Hotline von Montag bis Freitag unter 07144-8961 51.

Die geschmackliche Qualität aller Naturata Produkte basiert auf den natürlichen, hochwertigen Inhaltsstoffen, die durch die abgestimmte Komposition ein einzigartig geschmackvolles Produkt ergeben. Schmecken auch Sie den Unterschied und probieren Sie die Vielfalt an unseren Produkten.

18. März 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-03-18 10:19:042017-10-31 12:06:29Naturata setzt auf Volldeklaration bei allen Produkten
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Tipps rund um die Öffnung und Lagerung von Kakao

Feinherbe Schokonuancen und ein Hauch von 1001-Nacht – Kakaopulver gilt nicht umsonst seit jeher als Kostbarkeit. Doch wie lagert man die Spezialität eigentlich am besten? Dieser Frage sind wir diesmal für Sie nachgegangen.

Zunächst sind Lebensmittel umso empfindlicher und somit auch umso schwieriger in der Lagerung, je höher deren Fettgehalt ist. In Kakaopulver, genauer in der enthaltenen Kakaobutter, sind hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthalten, die nicht oxidationsempfindlich sind und darum nicht oder nur sehr langsam verderben. Dies erleichtert die Lagerung von Kakaopulver und macht es zu einem lange haltbaren Lebensmittel. Um die verschiedenen Aromen der gerösteten Kakaobohne möglichst lange zu bewahren, sollten Sie dennoch einige Dinge bei der Lagerung von Kakaopulver beachten.

Kakaopulver sollte immer trocken und luftdicht gelagert werden. Feuchte Luft lässt das Pulver „muffig“ riechen oder verklumpen und kann darüber hinaus Schimmel verursachen. Die Luftfeuchtigkeit am Lagerungsort sollte aus diesem Grund 65 % relative Luftfeuchtigkeit nicht überschreiten.

Durch eine zu hohe Wärme- und Lichteinwirkung kann außerdem eine Veränderung der Fettsubstanzen stattfinden. Darum ist Kakaopulver nach dem Öffnen der Verpackung möglichst dunkel, zum Beispiel in einer aromaschützenden Dose aufzubewahren. Bei der Wahl der geeigneten Aufbewahrungs-Dose ist darauf zu achten, dass diese keine fremden Gerüche besitzt. Kakaopulver ist – wie Kaffeepulver übrigens auch – geruchsempfindlich, nimmt also fremde Gerüche an und sollte darum ohne Geruchseinwirkung gelagert werden. Kaffee- und Kakaopulver sind also stets getrennt von einander zu lagern.

Ebenso ist auf eine gleich bleibend kühle Aufbewahrung des Pulvers zu achten, bestenfalls im Vorratsraum oder im Keller, zumindest aber bei Temperaturen unter 25° C.

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Kakaopulver noch haltbar ist, so hilft, wie bei vielen anderen Lebensmitteln auch, die Dreier-Regel: Sehen, riechen, schmecken. Hat das Kakaopulver die normale Optik, riecht es feinschokoladig und nicht muffig oder verdorben und schmeckt es wie immer, so können Sie das Kakaopulver bedenkenlos genießen.

Bei einer Einhaltung unserer Tipps können Sie Kakaopulver lange Zeit lagern und zur Zubereitung von Heißgetränken, Desserts oder Backwaren verwenden. Und selbst wenn Sie den einen oder anderen Vorschlag nicht umsetzen, so ist Ihr Leben in der Regel nicht in Gefahr. Ganz anders bei den Mitarbeitern der Seefrachter, auf denen Kakaobohnen unsachgemäß gelagert werden: Durch den hohen Fettgehalt der Kakaobohnen, die zur Selbsterhitzung neigen, und im Zusammenspiel mit Mikroorganismen und Schimmelpilzen können sich die Kakaobohnen nämlich selbst entzünden und letztlich sogar einen Lagerbrand verursachen. Kakao, ein wahrlich feuriges Gewürz!

8. Januar 2013
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2013-01-08 09:55:392017-10-31 12:07:19Tipps rund um die Öffnung und Lagerung von Kakao
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Vanillezucker mit besserem Produktschutz

Naturata Vanillezucker wurde in Öko-Test Ausgabe 11/2011 mit ausreichend bewertet. Bemängelt wurde ein zu geringes Eigenaroma. Grund genug für uns, die Produktverpackung für einen besseren Produktschutz zu optimieren.

 

Aroma von Vanille
Ein Kritikpunkt des Naturata Vanillezucker war laut Öko-Test das zu geringe Eigenaroma. Leider wurde hier unter Eigenaroma lediglich der Vanillingehalt dargestellt. Dass Vanille aber an sich neben Vanillin noch aus rund 130 weiteren Aromakomponenten besteht, wurde leider nicht berücksichtigt.

Der Vanille-Anteil im Naturata Vanillezucker liegt bei 7%. Laut kontinuierlicher Labor-Analysen ist ein Gehalt von ca. 1,5% Vanillin im Vanille-Pulver und somit rund 1.000mg/kg an Vanillin im Vanillezucker enthalten.

Da das fehlende Eigenaroma somit also nicht aufgrund von zu geringer Menge an Vanille im Vanillezucker zurückzuführen ist, haben wir die Produktverpackung intensiv geprüft. Eine Verflüchtigung des Aromas im Laufe des von uns garantierten Mindesthaltbarkeitsdatums konnte durch diese Prüfung nachgewiesen werden und wurde nun optimiert. Ab jetzt wird der Vanillezucker von Naturata in Beuteln verkauft, die durch eine zusätzliche Alu-Beschichtung das wertvolle Aroma noch besser schützen als vorher und dem Verbraucher auch gegen Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums ein volles Vanillin-Aroma garantieren.

 

Naturbelassen und ohne Zusatzstoffe
Für die Herstellung des Naturata Vanillezuckers werden die Schoten in 2-3 cm große Stücke geschnitten, getrocknet und zusammen mit dem Roh-Rohrzucker aus biodynamischen Anbau vermahlen. Während des gesamten Herstellungsprozesses kommen keine Chemikalien zum Einsatz. Der Naturata Vanillezucker besteht also ausschließlich aus den beiden natürlichen Zutaten Roh-Rohrzucker und echter Bourbon-Vanille.

5. November 2012
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2012-11-05 13:42:092017-10-31 12:07:20Vanillezucker mit besserem Produktschutz
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Naturata Schokolade – mit der richtigen Lagerung bleibt sie ein Genuss!

Wenn Sie Schokolade einmal nicht sofort essen, sondern aufbewahren wollen, ist es wichtig bei der Lagerung von unserer hochwertigen Schokolade einiges zu beachten.

Schokolade ist:

  • feuchtigkeitsempfindlich: Sie muss trocken gelagert werden, sonst entsteht Zuckerreif.
  • geruchsempfindlich:  Nicht in der Nähe von stark riechenden Lebensmitteln aufbewahren, wie zum Beispiel Käse, Fisch und Fleisch, besonders die Weiße Schokolade nimmt Fremdgerüche an.
  • licht- und luftempfindlich: Unter dem Einfluss von Licht und Luft kommt es zur Oxidation. Das vorhandene Fett löst sich auf. Die Folgen sind eine starke Geschmacksveränderung und ein unangenehmer Geruch.
    Im Kakao sind natürliche Stoffe enthalten, die den Oxidationsprozess verzögern. Insbesondere Schokoladen mit hohem Kakaoanteil sind besser geschützt als Milchschokoladen. Weiße Schokolade, die keine Kakaomassebestandteile enthält hat diesen Schutz nicht und ist so besonders empfindlich. Um Oxidation zu vermeiden muss die Schokolade dunkel und luftdicht verpackt aufbewahrt werden
  • hitzeempfindlich & empfindlich gegen starke Temperaturschwankungen: Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 16°-18°C, ohne große Schwankungen

Typische Folgen fehlerhafter Lagerung:

Fettreif

Erkennt man an einer sehr dünnen Schicht von Fettkristallen an der Oberfläche der Schokolade. Fettreif ist auf größeren Flächen der Schokolade homogen verteilt. Die Schokolade verliert ihren Glanz und ein fleckiger, weicher, weißer Belag entsteht. Das Fett tritt durch erhöhte Temperatur an die Oberfläche der Schokolade und wird durch das anschließende Sinken der Temperatur wieder fest. Fettkristalle „legen“ sich ab. Der Fettreif wird häufig mit Schimmel verwechselt.

Zuckerreif

Bei sehr starken Temperaturschwankungen von kalt zu warm entsteht Kondenswasser auf der Schokolade. Es löst sich der Zucker. Verdampft das Wasser anschließend wieder, bleibt der Zucker in großen, ungleichmäßigen Kristallen punktuell an der Oberfläche zurück. Die Schokolade hat dann eine raue, ungleichmäßige Oberfläche. Bringt man Schokolade aus einer kalten in eine warme Umgebung, sollte man die Schokolade in der verschlossenen Verpackung lassen, bis sie sich akklimatisiert hat.

 

8. November 2010
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2010-11-08 14:20:042021-10-27 12:25:16Naturata Schokolade – mit der richtigen Lagerung bleibt sie ein Genuss!
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Zucker: Änderung der Füllmenge bei NATURATA SUCANAT

Konsequent wird die neue Gestaltung für weitere Produktgruppen umgesetzt. Jetzt erstrahlen auch die Zuckervarianten SYRAMENA, DEMERARA, Rübenzucker und SUCANAT im neuen Glanz.

Dabei gab es beim SUCANAT eine kleine Füllmengen-Änderung. Waren früher 500g und 1kg in den beiden Größenvarianten, musste dies auf 400g und 800g geändert werden – natürlich mit gesunkenem Preis. Der Grund für diese Änderung liegt in der Abfüllung. Der sehr feine Zucker sorgte aufgrund der feinen Staubpartikel für eine größere Staubentwicklung beim Abfüllen und somit konnten bei den früheren Verpackungsmengen die Tüten nicht immer korrekt verschlossen werden. Mit der geringfügig reduzierten Abfüllmenge treten diese Probleme jetzt nicht mehr auf.
Da wir unsere Kunden mit einer geringeren Menge je Produkt natürlich nicht täuschen möchten, haben wir mit der Mengenänderung auch die Preise gesenkt.

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16. November 2009
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png 0 0 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2009-11-16 12:31:162017-10-31 12:08:16Zucker: Änderung der Füllmenge bei NATURATA SUCANAT

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