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Aktionen & Gewinnspiele, News

 „Eine warme Mahlzeit für Kinder“: Gemeinsam Kinder stärken und Kinderarmut reduzieren!

Auch dieses Jahr sind wir wieder bei der Aktion „Eine warme Mahlzeit für Kinder“ dabei. Seit dem 08.September bis zum 05.Oktober 2022 gibt es wieder in allen basic Bio-Supermärkten speziell gekennzeichnete Aktionsprodukte (ohne Aufpreis!) zu kaufen, bei denen wir Hersteller auf einen Teil des Kaufpreises verzichten und damit in Armut lebende Kinder in Deutschland unterstützen.

Wir sind mit den folgenden Produkten dabei:

  • Olivenöl Italien, nativ extra
  • Kokosmilch Schokoladenkuvertüre
  • Ganze Mandel Schokoladenkuvertüre
  • Himbeere weiße Schokolade
  • Reis-Quinoa Crisp Schokoladenkuvertüre
  • Heiße Schokolade
  • Kakao Getränk

Auch wir helfen mit und unterstützen armutsbetroffene Kinder in Deutschland.

Seit nunmehr 19 Jahren engagiert sich die Bio-Supermarktkette basic mit besonderen Aktionen gegen die Folgen von Kinderarmut und fördert das bundesweite Mittagstisch-Programm der Kinderhilfsorganisation Children for a better World. Die basic AG führt auch dieses Jahr mit uns in allen Filialen in ganz Deutschland die Kampagne „Eine warme Mahlzeit für Kinder“ durch. Mehr als 2 Millionen Euro konnte die basic AG durch Aktionen wie diese bereits für arme Kinder sammeln – dies entspricht in etwa 1,1 Millionen warmen, gesunden Mahlzeiten.

Wussten Sie, dass …

  • … in Deutschland 2,8 Millionen Kinder in Armut aufwachsen? Das ist jedes fünfte Kind.
  • … über 60.000 arme Kinder in Deutschland täglich auf eine warme Mahlzeit verzichten müssen?
  • … Armut oft eine ausgewogene Ernährung, eine gesunde Entwicklung und gleiche Zukunftschancen verhindert?

Eine warme Mahlzeit für Kinder Aktionsbild

Was bewirkt unsere Unterstützung?

Vor 28 Jahren wurde die Kinderhilfsorganisation Children for a better World mit dem Leitgedanken „Mit Kindern. Für Kinder!“ gegründet. In deutschen Brennpunkt-Stadtteilen setzt sich CHILDREN gegen die Folgen von Kinderarmut ein. Eines der wichtigsten Projekte sind die CHILDREN Mittagstische, die an über 70 Standorten von Armut betroffene Kinder und Jugendliche mit regelmäßigen, gesunden Mahlzeiten stärken.
Wichtigstes Prinzip ist die aktive Beteiligung der Kinder am Einkaufen, Kochen und dem gemein-samen Essen. So lernen die Kinder, sich gesund zu ernähren, gewinnen durch Erfolgserlebnisse an Selbstvertrauen, eignen sich grundlegende Alltagskompetenzen an und werden so nachhaltig für ihre Zukunft gestärkt. Weitere Informationen finden Sie unter www.children.de

Machen Sie mit! 

Helfen ist kinderleicht: Kaufen Sie vom 08. September bis zum 05. Oktober 2022 die gekennzeichneten Aktionsprodukte in Ihrem basic Bio-Supermarkt und stärken Sie damit von Armut betroffene Kinder in Brennpunkt-Stadtteilen in ganz Deutschland!

13. September 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/09/Blog_Beitragsbild_EinewarmeMahlzeitfuerKinder2022_533x800.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-09-13 15:57:152022-09-13 15:57:15 „Eine warme Mahlzeit für Kinder“: Gemeinsam Kinder stärken und Kinderarmut reduzieren!
News

Das war die BIOFACH 2022

In diesem Jahr waren wir endlich wieder auf der BIOFACH vor Ort in Nürnberg vertreten. Vom 26. – 29.07.2022 versammelten sich 2.276 Aussteller aus 94 Ländern auf der BIOFACH und der parallel stattfindenden VIVANESS. Unser Messestand war gut besucht und wir konnten gebührend in unsere neue Kommunikationskampagne „Weil es um alles geht.“ starten.

Weil es um alles geht.

Zeitgleich mit der BIOFACH 2022 stellten wir unsere damalige Kommunikationskampagne „Weil es um alles geht.“ vor. Im Mittelpunkt standen unsere langjährigen Anbaupartnerschaften, die Zusammenarbeit mit unseren Erzeugern sowie die Fairtrade-Zertifizierung zahlreicher Naturata Produkte.

Viele Besucher und Geschäftspartner zeigten großes Interesse an der Kampagne und den vorgestellten Projekten. Die Kampagneninhalte wurden anschließend auch im Handel präsentiert, beispielsweise auf Displays.


 

 

30. August 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/08/Blog_Beitragsbild_BioFach2022_533x800.jpg 740 1111 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-08-30 15:54:082026-10-08 10:34:07Das war die BIOFACH 2022
News

Die Dinkel-Züchtung – ein kurzer Einblick

Ursprung Dinkel

Dinkel ist eine der jüngsten Getreidearten und das einzige Getreide, das in West-Europa entstanden ist. Vor circa 4.000 Jahren kreuzte sich spontan ein Zwergweizen (Triticum compactum/Binkel) mit Emmer. Dies konnte geschehen, da noch bis vor 150 Jahren die Äcker nicht immer in Reinkulturen gesät wurden, sondern verschiedene Arten gepflanzt wurden. So stand der Zwergweizen neben Emmer und anderen Weizenarten. Somit ist Dinkel (Triticum spelta) eine Unterart des Weizens (Triticum aestivum).

Schon vor 9.000 Jahren ist im Gebiet des fruchtbaren Halbmondes eine Dinkelart entstanden. Diese Dinkelart gelangte aber nicht nach Europa und ist dem Weizen ähnlicher als der europäische Dinkel. Er wird heute nach seinem Entstehungsgebiet „asiatischer“ oder „iranischer“ Dinkel genannt.

 

Ur-Dinkel, eine gute Vermarktung

Einkorn, Emmer und Dinkel werden oft als Ur-Getreide beworben. „Urdinkel“ als solchen gibt es jedoch nicht, es ist kein definierter Begriff. Im Grunde ist es nur eine gute Vermarktung.

Der bekannte UrDinkel ist eine geschützte Marke der IG Dinkel in der Schweiz. Unter diesem Namen werden die beiden Sorten „Oberkulmer Rotkorn“ und „Ostro“ vermarktet.

Urgetreide im engeren Sinne sind jedoch nur Einkorn, Emmer und Gerste. Der eigentliche Urdinkel, aus botanischer Sicht, wäre dabei der aus dem Iran.

 

Das bekannte Oberkulmer Rotkorn

Die Dinkelsorte „Oberkulmer Rotkorn“ wurde vor ca. 100 Jahren in der Schweiz, in Oberkulm, aus einer Landsorte selektiert, geprüft und für gut befunden. Eine Landsorte ist ein Gemisch aus verschiedenen Typen derselben Art, die gut an die ökologischen Bedingungen ihres Entstehungsgebiets angepasst sind. 1948 wurde diese Linie offiziell als Sorte zugelassen.

In den 30er Jahren gab es 13 Dinkelsorten. Allerdings blieb durch den starken Rückgang der Anbaufläche von den vielen verschiedenen Landsorten nur das „Oberkulmer Rotkorn“ übrig. Zu der Zeit wurde auch mit der Kreuzungszucht begonnen und bewusst zwei verschiedene Dinkelpflanzen miteinander gekreuzt. Dabei entstand die Sorte „Ostro“, die 1978 dann auf den Markt kam. Ohne Rücksicht auf die große verlorene Vielfalt setzen die zwei Sorten heute den Maßstab in punkto Erscheinung und Qualität. Deswegen wurde auch das „Oberkulmer Rotkorn“ als „Urdinkel“ ausgewählt.

„Oberkulmer Rotkorn“ ist eine sehr schöne und auch recht gesunde Dinkelsorte, die sich seit hundert Jahren behaupten kann. Dennoch befindet sie sich am Ende ihrer Lebensspanne und hat ihren Peak erreicht.

 

Ablauf der Züchtung

Die Entwicklung einer neuen Sorte braucht Zeit. Von der Kreuzung bis zur marktfähigen Sorte dauert es rund 15 Jahre. Außerdem ist es ein teures Anliegen, denn die ungefähren Kosten der Entwicklung einer Sorte belaufen sich auf 750.000 € bis 1,5 Mio. €.

Die Züchtung läuft dabei nach folgendem Schema ab:

  • Jahr 1: Kreuzung: Es werden zwei Partner entsprechend ihrer Merkmale ausgewählt und miteinander gekreuzt.
  • Jahr 2-5: Population: Es entwickeln sich unterschiedliche Ausformungen und eine Vielfalt entfaltet sich.
  • Jahr 6-8: Linienselektion: Nach vier Jahren werden einzelne Ähren ausgewählt und nach ihren agronomischen Eigenschaften selektiert.
  • Jahr 9-11: Sortenprüfung: Die vielversprechendsten Zuchtlinien werden wiederholt und an verschiedenen Standorten auf Gesundheit, Ertrag und Qualität geprüft. Dabei wird auch mit Verarbeitern zusammengearbeitet, um die Ergiebigkeit und die Verträglichkeit zu prüfen.
  • Jahr 12-15: Vermehrung: Nach erfolgreicher Anbaueignungs- und Sortenschutzprüfung kann nun die Vermehrung des Saatgutes erfolgen und die Sorte benannt werden.

 

Neue Dinkel-Sorten

Mittlerweile gibt es auch schon zahlreiche neue Dinkelsorten, wie zum Beispiel „Raisa“, „Copper“, „Gletscher“ oder „Edelweißer“.

Bei allen wurde darauf geachtet, dass sie die besonderen Eigenschaften haben, die Dinkel ausmachen wie Wachstums-, Ausreifungsprozesse und Qualität. Es wurde kein Weizen eingekreuzt, sondern alte Landsorten und Handelssorten als Kreuzungseltern verwendet.

Neben den dinkelspezifischen Besonderheiten wie hohe Mehlausbeute, stabilere Teige, hohe Wasseraufnahme, höheres Backvolumen und Schmackhaftigkeit wird auch auf alle gängigen agronomischen Merkmale wie Ertrag, Krankheitsanfälligkeit, Standfestigkeit, Bodenbedeckung, Ährenschieben und Pflanzenlänge geachtet. Dies ergibt ein Gesamtbild, welches die Entscheidungsgrundlage für eine neue Sortenanmeldung bildet.

 

Warum ist die Weiterzüchtung des Dinkels so wichtig?

Neben den landwirtschaftlichen Herausforderungen, welche die heutige Zeit an die Kulturpflanzen stellt, ist beim Dinkel vor allem der Verlust an Vielfalt hervorzuheben.

Durch den Rückgang des Dinkelanbaus im letzten Jahrhundert ist ein enormer Verlust an genetischer Diversität entstanden. Die erhaltenen Muster in den Genbanken sind nur ein kleiner Ausschnitt einer einstmals großen Vielfalt. Die Sortenvielfalt im Anbau ist immer noch gering und die genetische Basis schmal. Dies führt zu einem anfälligen System im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft (Veränderung der Krankheitserreger, veränderte Anbausysteme, Klimawandel, Veränderungen in der Verarbeitung etc.).

Deswegen muss darauf geachtet werden, dass die zukunftsfähigen Sorten gut mit extremen Wettern wie Hitzeperioden aber auch Starkregen auskommen können. Auch die Pflanzenkrankheiten entwickeln sich immer weiter, auch hier müssen sich die Sorten immer wieder anpassen können. Der Fokus liegt daher auf der Erweiterung der genetischen Vielfalt, um die Zukunft der Kulturpflanze nicht zu gefährden.

Ein weiteres dinkelspezifisches – oft unterschätztes – Problem kommt hinzu: Auch die Diversität der Züchterhäuser ist sehr schmal. Dies bedeutet, dass sich nur wenige Menschen um den Fortbestand der Kulturpflanze kümmern. Zusammen mit der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim und dem CRA-W in Belgien gehört die gzpk in der Schweiz zu den weltweit größten Dinkelzüchtern und die gzpk führt das einzige ökologische Zuchtprogramm.

Die Kulturpflanze Dinkel und ihr Fortbestehen liegt uns am Herzen, daher unterstützen wir eine Weiterentwicklung, dass sie auch in Zukunft weiterhin angebaut werden kann und wir unsere schmackhaften Dinkel-Nudeln daraus herstellen können.

Welche Dinkel-Sorten verwendet Naturata?

Grundsätzlich gilt: Das Getreide für unsere Naturata Dinkel-Teigwaren (hell & Vollkorn) sowie das Naturata Knäckebrot (Demeter Qualität) wird ausschließlich aus samenfesten Sorten Dinkel und Roggen hergestellt.

Unser Rohstofflieferant nutzt hauptsächlich die Dinkel-Traditionssorte „Oberkulmer Rotkorn“, weitere verwendete Sorten stammen aus bio-dynamischer Züchtung und ergänzen das Sortenspektrum. Unser Lieferant empfiehlt den Landwirten, aus der Erzeugergemeinschaft, die Sorten „Gletscher“ und „Copper“ anzubauen, um eine gewisse Sortenvielfalt anzubieten. Diese sind auch ideal für Standorte außerhalb der klassischen Dinkelanbaugebiete, zum Beispiel in Höhenlagen, bestens geeignet. Diese Sorten entsprechen in ihren positiven Eigenschaften der klassischen Dinkelsorte „Oberkulmer Rotkorn“ und sind reine Dinkelsorten ohne Einkreuzung von Weizen im Züchtungsprozess. Ihr Vorteil liegt in der besseren Standfestigkeit und damit tragen diese zu einer höheren Erntesicherheit bei.

26. Juni 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/06/Blog_Beitragsbild_Dinkelzuechtung_2.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-06-26 14:37:032024-06-05 13:08:15Die Dinkel-Züchtung – ein kurzer Einblick
News

Neu im Naturata Team – Vertriebsmitarbeiterin Andrea Zimmermann

Heute möchten wir Ihnen unsere neue Kollegin im Naturata Team vorstellen. Andrea Zimmermann verstärkt ab sofort unser Vertriebs-Innendienst-Team. Hier stellt sie sich nun in einem kurzen Interview vor.

Andrea Zimmermann - Vertreibs Innendienst

Andrea Zimmermann

In welcher Position wirst du zukünftig bei Naturata tätig sein?

Ich werde im Vertriebsinnendienst arbeiten.

Was genau sind deine Aufgaben?

Ich werde Kunden im In- und Ausland betreuen, Aufträge bearbeiten, Versanddokumente erstellen und selbstverständlich eng mit dem Außendienst und den anderen Abteilungen im Haus zusammenarbeiten.

Woher kommst du?

Ich bin in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren und auch in Stuttgart aufgewachsen.

Was hast du gelernt?

Ich habe eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß-und Außenhandel gemacht und ein berufsbegleitendes Fernstudium mit dem Abschluß als Diplom-Betriebswirtin (FH) absolviert

Welche Hobbys hast du? Was machst du gern in deiner Freizeit?

Ich gehe gerne Wandern und koche sehr gerne – auch zusammen mit Freunden. Außerdem finde ich Entspannung in unserem großen (Gemüse-)Garten.

Drei Dinge, auf die du verzichten könntest?

drängelnde Autofahrer, Unwetter und Krankheiten

Drei Dinge, auf die du nie verzichten könntest?

Meine Familie und Freunde, meine Küche und meinen Garten

Gibt es einen „Fun Fact“ über dich? Ein Hobby, Interesse oder eine Fähigkeit die nicht jeder hat/kann?

Ich halte Zwergseidenhühner – und die Mädels versorgen uns gut mit ihren kleinen Eiern

Was sind deine ersten Eindrücke bei Naturata? Wie gefällt es dir? Ist es so, wie Du es dir vorgestellt hast?

Ich wurde sehr nett von allen empfangen und aufgenommen. Es macht mir viel Spaß hier zu arbeiten – so kann es weitergehen.

Zum Einstand wird traditionell meist etwas gebacken und mitgebracht. Was hattest du dabei?

Bis jetzt habe ich noch keinen Einstand gefeiert, das kommt aber noch nach Ostern. Ich backe sehr gerne Brot und Brötchen… mal sehen

Gibt es etwas, das die Leute da draußen deiner Meinung nach unbedingt über Naturata wissen sollten?

„Mehr als Bio“ – das ist hier nicht nur eine Floskel nach außen, das wird von den Mitarbeitern auch gelebt.

Wenn du ein Lieblingsprodukt wählen müsstest, welches würdest du auswählen? Warum?

Bis jetzt konnte ich nur wenige Produkte probieren aber die unterschiedlichen Schokoladen liebe ich jetzt schon! Sie schmecken einfach super.

Vielen Dank liebe Andrea für das Interview und herzlich willkommen im Naturata Team! Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang und wünschen viel Erfolg!

11. April 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2017/04/Team-Beitragsbild-Blog.png 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-04-11 14:38:522022-04-28 09:11:49Neu im Naturata Team – Vertriebsmitarbeiterin Andrea Zimmermann
Events, News

Der Veganuary-Effekt: Was bewirkt die vegane Challenge?

Der erste Veganuary fand im Jahr 2014 statt. Bis zum Frühjahr 2021 haben daran bereits über 1,5 Millionen Menschen aus mehr als 200 Ländern teilgenommen. Als die Million geknackt wurde, hat Veganuary mal ausgerechnet, was die vegane Challenge eigentlich bewirkt:

Positive Erfahrungen der Teilnehmenden

Der Veganuary ist für viele eine tolle Erfahrung: Mehr als 98 Prozent der befragten Teilnehmenden gaben 2021 an, dass sie die Challenge weiterempfehlen würden.
Die Hälfte der Befragten berichtete von mehr Wohlbefinden und einer allgemein verbesserten Gesundheit. Am häufigsten nannten sie: mehr Energie (49 Prozent), bessere Stimmung (46 Prozent), bessere Haut (38 Prozent) und eine gewünschte Veränderung des Körpergewichts (38 Prozent).

Nach der Teilnahme haben sich deshalb ganze 40 Prozent entschieden, weiterhin vegan zu leben. Von den Befragten, die nicht vegan bleiben möchten, planen dennoch 75 Prozent, ihren Konsum von tierischen Produkten in Zukunft mindestens zu halbieren.
Und 76 Prozent sind „sehr oder extrem wahrscheinlich” bereit, eine vegane Ernährung auch künftig nochmals auszuprobieren.

Gut fürs Klima

Ganze 35 Prozent der menschengemachten Treibhausgasemissionen stammen aus der Nahrungsmittelproduktion. Diese lassen sich jedoch mit einer pflanzlichen Ernährung deutlich reduzieren. Denn im Vergleich mit einer durchschnittlichen westlichen Ernährung verursacht diese um bis zu 50 Prozent weniger Emissionen. Deshalb betont auch der IPCC-Bericht die pflanzliche Ernährung als wichtige Klimaschutzmaßnahme.1

Welchen Effekt hat der vegane Monat?

Und welchen Einfluss hat es nun, wenn sich eine Million Veganuary-Teilnehmende 31 Tage lang vegan ernähren?2

  • 3,4 Millionen weniger Tiere müssen getötet werden.3
  • 6,2 Millionen Liter Wasser und 103.840 Tonnen CO2-Äquivalente werden eingespart. Damit könnte man bis zu 2,5 Millionen Menschen für einen Tag mit Trinkwasser versorgen und fast 15.000 Mal mit dem Auto die Erde umrunden.
  • Auch die Überdüngung wird stark reduziert. Dadurch gelangen 645 Tonnen Abwasser und Jauche weniger in unsere Gewässer.

Und dein Veganuary?

Wie du siehst hat die Challenge viele nachhaltige Effekte. Und auch dein Veganuary macht einen echten Unterschied – sowohl für dich selbst als auch für die Tiere und für unseren Planeten!

Wir hoffen, dass es für dich eine schöne, inspirierende und vor allem auch leckere Erfahrung war – und wir dich mit unseren Rezepten und Tipps dabei unterstützen konnten.

Wie war denn dein Veganuary? Hast du es komplett durchgezogen? Willst du zukünftig, (öfter) rein pflanzlich essen?
Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Zu guter Letzt noch ein Tipp: Du suchst weitere vegane Rezeptideen? Dann schau auf unserer Website vorbei oder bei „Oberlecker – Die vegane Kochshow“.


Quellenangaben:
1) Fiona Harvey, Giles Tremlett: Greenhouse gas emissions must peak within 4 years, says leaked UN report. In: The Guardian, 12. August 2021.
2) Die Daten wurden Veganuary von Dr. Helen Harwatt vom Harvard University’s Animal Law and Policy Program bereitgestellt.
3) Laut Kalkulator der Vegan Society, basierend auf Hochrechnungen von Poore & Nemecek (2018): science.sciencemag.org/content/360/6392/9874.

30. Januar 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/01/Blog_Beitragsbild_Veganuary_Impact_533x800-1.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-01-30 18:00:292022-01-26 17:13:20Der Veganuary-Effekt: Was bewirkt die vegane Challenge?
News

Vegane Produkte bei Naturata – unsere Top 3

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Lebensweise. Diesen Menschen bietet unser Sortiment eine reichhaltige Auswahl. Denn das Naturata-Sortiment besteht zu 90% aus veganen Produkten und bietet dabei für jeden Gaumen das passende Geschmacks-Erlebnis. Unter all diesen Produkten möchten wir Ihnen nun die Top 3 der beliebtesten veganen Naturata Produkte näher vorstellen:

Unsere veganen Schokoladen:

All diejenigen die den Genuss einer süßlich-milden Schokolade schätzen – jedoch gerne auf tierische Bestandteile verzichten möchten – werdenbei unseren Schokoladen fündig.

Viele Varianten

Alle Vorzüge einer Vollmilchschokolade ganz ohne Zusatz von Milch finden Sie in der Kokosmilch Kuvertüre. Mit dieser Schokolade erhalten Sie eine cremig-schmelzende Komposition feinster Zutaten aus Schweizer Herstellung. Die perfekte Wahl um den Hunger auf pures Schokoladen-Vergnügen zu stillen. In der Ganze Mandel Schokolade bereichern knackige Mandeln die vollmundige Schokolade durch eine nussige Note. Auch in unserer Herkunftsreihe finden sich viele vegane Varianten. Auch in unserer Herkunftsreihe finden sich vegane Varianten. Die Lateinamerika Schokolade mit 100 % Kakaoanteil kommt ganz ohne Zuckerzusatz aus und begeistert mit ihrem intensiven Kakaoaroma.

Verzicht auf Sojalecithin

Auch wenn der Einsatz von Sojalecithin viele technologische Vorteile mit sich bringt, wird bei Naturata strikt darauf verzichtet. Dies liegt daran, dass wir zum einen den Einsatz von Zusatzstoffe vermeiden und zum anderen einen möglichen Eintrag von Spuren gentechnischer Organismen unbedingt verhindern wollen.

Um dennoch ein Produkt mit zartem Schmelz und ausgewogenem Mundgefühl zu erhalten, durchlaufen all unsere Schokoladen eine lange Conchierdauer von bis zu 72 Stunden und traditionelle Veredelungsverfahren nach Schweizer Art.

Fairtrade-zertifiziert

Für die Naturata Schokoladen werden Fairtrade-zertifizierte Zutaten verwendet. Das Fairtrade-Siegel steht für die Einhaltung der entsprechenden Standards des fairen Handels. So verbindet Naturata ausgewählte Bio-Zutaten mit feinster Schweizer Chocolatier-Kunst.

 

Unsere vegane Aioli und Salatcreme:

Unsere vegane Aioli und unsere Salatcreme sind komplett frei von Ei und somit nicht nur für eine vegane Ernährung, sondern auch für Allergiker geeignet. Anstelle von Ei wird hochwertiges Sonnenblumenprotein als Emulgator verwendet. Zudem enthalten die Aioli  und die Salatcreme weniger Öl und sind daher fett- und kalorienärmer als die Mayonnaise von Naturata. Für die richtige Konsistenz sorgen Johannisbrotkernmehl und Maisstärke. Die Tube sorgt übrigens für eine einfache Dosierung und schützt die Aioli und die Salatcreme zugunsten einer längeren Haltbarkeit vor Luft. Auf diese Weise kann auf Konservierungsstoffe verzichtet werden.

Unsere Aioli und Salatcreme wird mit bio-dynamischen Rohstoffen hergestellt, wie auch die anderen Produkte unserer Tuben-Linie.

 

Unsere veganen Essige:

Alle Naturata Essige sind vegan. Anders als viele andere Essige werden die Essige von Naturata ohne den Einsatz von tierischer Gelatine gefiltert. Sie werden mineralisch geklärt und sind aus diesem Grund vegan. Auf den Essigen von Naturata findest du unter dem Punkt > mehr als Bio den Hinweis, dass der Essig ohne tierische Bestandteile geklärt wurde.

28. Januar 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/02/Blog_Beitragsbild_VeganeTop3_533x800.jpg 1110 1667 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-01-28 11:00:452026-10-08 10:03:17Vegane Produkte bei Naturata – unsere Top 3
News

Hier kocht Alex: Oberleckere vegane Rezepte

Dürfen wir vorstellen? Wer darf im Veganuary nicht fehlen? Unser Kooperationspartner Alex von @HierkochtAlex mit seiner veganen Kochshow Oberlecker natürlich! 😉

Alex ist Showkoch, Blogger und YouTuber und lebt seit fast 10 Jahren vegan. Warum er sich dafür entschieden hat? Lassen wir ihn doch selbst zu Wort kommen:

„Vor dieser Zeit war ich das Abbild eines Fleischessers: Als Straßenbaumeister fing mein Tag oft beim Imbiss meines Vertrauens an und endete zumeist nicht weniger fleischig. Mit gerade einmal 30 Jahren kam ich an meine gesundheitlichen Grenzen – und von da an auf die pflanzliche Küche. Aus der Ernährungsumstellung entwickelte sich eine echte Passion zum Kochen, welche ich seit 2015 auf YouTube mit meinen Zuschauer:innen teile. Zuerst im Rahmen des Kanals PETA und seit 2020 auf meinem eigenen Kanal “Hier kocht Alex”.“

Im Mai 2020 hat er auf seinem eigenen YouTube Kanal “Hier kocht Alex” sein erstes Video hochgeladen. In diesem Jahr steht also bereits das zweijährige Jubiläum bevor.
Seither erscheint mindestens einmal die Woche, immer jedoch am Mittwoch um 12 Uhr, ein Kochshow Video – die neueste Folge von „#Oberlecker – Die vegane Kochshow“.

Auf seinem Blog, den es seit fast einem Jahr gibt, findest du zusätzlichen Content rund um die Gerichte aus der Kochshow und kannst die Rezepte auch direkt ausdrucken.

Auch in seinen Kochbüchern „Hier kocht Alex“ und „Oberlecker“ kannst du einige seiner deftig-würzigen veganen Gerichte entdecken. Im Februar 2022 folgt übrigens sein neuestes Werk „Easy vegan Dinner – Alex´s oberleckere Feierabendküche“.

Doch nicht nur Kochvideos erwarten dich bei @HierkochtAlex. Im Format “Vorgestellt” interviewt er Personen und Firmen mit veganen und/oder nachhaltigem Hintergrund und erfragt Hintergründe, Ziele und Lebensgeschichten.

Egal, ob Veganer:in oder Allesesser:in – Die Videos und Bücher von Alex halten garantiert für jeden Geschmack etwas bereit!

Schau gern vorbei:

https://hierkochtalex.de/

https://www.youtube.com/channel/UCEBD0Oajinwz3CotcfoK52A

https://www.instagram.com/hier_kocht_alex

https://www.facebook.com/Hier kocht Alex

Kennst du Alex bereits? Verpasst du keine #Oberlecker-Folge? Hast du Kochbücher von ihm? Und wo schaust du generell am liebsten nach veganen Rezepten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Übrigens: Auf unserer Website findest du im Rezeptebereich über den Filter „Ernährungsform: vegan“ auch viele rein pflanzliche Rezepte. Und hier haben wir Tipps für dich zum veganen Einstieg gesammelt.

20. Januar 2022
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2022/01/Blog_Beitragsbild_Alex-Veganuary.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2022-01-20 11:29:552022-01-13 11:30:32Hier kocht Alex: Oberleckere vegane Rezepte
News

BESTES BIO AWARD 2022

WIR HABEN GEWONNEN!

Bereits zum vierten Mal in Folge sicherte sich die NATURATA AG den Bestes Bio Award, diesmal für das Jahr 2022 in der Kategorie „Feinkost, ungekühlt“. Die vegane Aioli von Naturata überzeugte in puncto Geschmack, Textur und Verpackungsdesign. Mit einem Ergebnis von 83 Prozentpunkten wurde der beliebte Klassiker mit dem Label „Bestes Bio“ ausgezeichnet.

„Was unsere Aioli auszeichnet, ist ihre sorgfältig abgestimmte Rezeptur und die feine Knoblauchnote. Mit ihrem ausgewogenen Geschmack ist sie perfekt geeignet als Dipp für Tapas oder einfach als Snack für Zwischendurch mit frischem, knusprigem Brot und Oliven.“ – so unsere Produktmanagerin Nicole Klugkist.

BESTES BIO AWARD

Seit 2019 verleiht der Bio Verlag Schrot&Korn jährlich den Bestes Bio Award. In 19 Kategorien präsentierten in diesem Jahr 32 Unternehmen ihre Produkte im Rennen um die begehrte Verbraucherauszeichnung. Mit 83 Prozentpunkten hat in diesem Jahr erneut und damit zum vierten Mal in Folge ein Produkt der NATURATA AG die Nase vorn. Die vegane Aioli konnte in allen Bewertungskategorien die 800 bio-affinen und erfahrenen Tester überzeugen.

WEITER INFOS FINDEST DU UNTER:

https://bestes-bio.com/start.html

28. Dezember 2021
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2021/12/Blog_Beitragsbild_BestesBio-Award2022_2-1.jpg 608 1518 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2021-12-28 13:25:422026-10-08 10:31:16BESTES BIO AWARD 2022
FAQ, News, Projekte

AÖL – Was ist Bio?

Was bedeuten „Bio“ und „Öko“?

„Bio“ und „Öko“ sind gesetzlich geregelte Bezeichnungen für Lebensmittel aus ökologischer Herstellung und können synonym verwendet werden. Grundvoraussetzungen für Bio-Produkte sind unter anderem eine tiergerechtere Haltung, das Verbot von Gentechnik sowie der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und fast 300 verschiedene Zusatzstoffe.

Bio-Lebensmittel sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie ihre Lebensmittel erzeugt werden, woher die Zutaten stammen und welche Anforderungen beim Anbau und bei der Verarbeitung gelten. Der ökologische Landbau setzt dabei auf gesetzlich geregelte Standards, unter anderem für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die Tierhaltung und den Verzicht auf Gentechnik.

 

Was macht Bio anders?

Der Öko-Landbau hat sich aus unterschiedlichen Weltanschauungen und agrarpolitischen Motivationen (weiter-) entwickelt. Neben Ernährungstrends spiel(t)en bei Bio von Anfang an Werte, wie Regionalität, Umwelt- und Ressourcenschonung, Fairness, Verantwortung, Sorgfalt und Tierwohl tragende Rollen.

Unterschiede zwischen konventionellen Produkten, Bio-Lebensmitteln und solchen mit Bio-Verbands-Siegel gibt es sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Tierhaltung. Diese betreffen die Aspekte Natur-, Tier-, Arten- und Verbraucherschutz. Landläufig als „Bio“ bezeichnete Lebensmittel beziehen sich auf die EU-Bio-Verordnung und tragen (mindestens) das EU-Bio-Siegel. Anbau-Verbände, wie Naturland, Bioland und Demeter basieren auf ähnlichen Grundlagen, gehen aber in ihren Standards teilweise ein Stück weiter.

 

Mehr als Bio: Was Naturata zusätzlich auszeichnet

Neben den gesetzlichen Anforderungen an Bio-Lebensmittel setzt Naturata auf langfristige Anbaupartnerschaften, zusätzliche Qualitätsstandards und ein geprüftes Umweltmanagementsystem.

Mit unseren regionalen und internationalen Anbauprojekten pflegen wir langfristige Beziehungen zu unseren Rohstofflieferanten. Ein Beispiel ist unser Dinkelanbau-Projekt auf der Schwäbischen Alb: Seit über 30 Jahren arbeiten wir mit einer Demeter-Erzeugergemeinschaft zusammen, die den Dinkel für unsere Teigwaren anbaut.

> FAIRTRADE

Bei Naturata haben viele Produkte eine FAIRTRADE Zertifizierung. Darunter finden sich unsere feinen Schokoladen, Vanilleprodukte oder auch unser Zucker.
So stammt beispielsweise der Zucker aus dem Kleinbauernprojekt „Manduvirá“ in Paraguay und der Kakao aus der Fairtrade-Kooperative „Cooproagro“ in der Dominikanischen Republik. Der Mehrpreis durch Fairtrade wird in die Infrastruktur und Qualitätsverbesserungen investiert. So wurden bereits Straßen repariert, Brücken gebaut, Haushalte mit Strom versorgt, ein Vereinsgebäude aufgebaut oder Schulen unterstützt. Jede der edlen Naturata Herkunftsschokoladen repräsentiert die Charakteristik eines Kakaos der einzelnen Herkünfte und wird so zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Naturata bezieht viele weitere Rohstoffe aus unterschiedlichen Initiativen.

> DEMETER

Mehr als die Hälfte unserer Produkte wird nach Demeter-Richtlinien hergestellt. Diese gehen in verschiedenen Bereichen über die gesetzlichen Anforderungen der EU-Bio-Verordnung hinaus.

Die biodynamische Landwirtschaft zeichnet sich unter anderem durch den Einsatz spezieller biodynamischer Präparate, die Förderung betrieblicher Kreisläufe und zusätzliche Vorgaben für Anbau und Tierhaltung aus. Mit unseren Demeter-Anbaupartnerschaften unterstützen wir diese Form der Landwirtschaft und setzen auf langfristige Zusammenarbeit mit den Erzeugern.

> EMAS-ZERTIFIZIERUNG

Naturata ist seit 2014 EMAS-zertifiziert. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem der Europäischen Union, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung systematisch zu erfassen, zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern.

Im Rahmen unseres Umweltmanagements definieren wir regelmäßig neue Umweltziele und Maßnahmen und überprüfen deren Umsetzung. Die Ergebnisse und weitere Informationen zu unseren Umweltaktivitäten veröffentlichen wir in unserer Umwelterklärung.

 

21. Oktober 2021
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2021/10/Blog_Beitragsbild_AOeL-Bio_533x800.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2021-10-21 09:52:492026-10-08 10:29:50AÖL – Was ist Bio?
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Produktveränderungen in Aussehen und Geschmack

Das frisch gekaufte Kakaopulver hat eine andere Farbe als sonst?! Achtung, dies heißt nicht, dass das Produkt verdorben ist. In diesem Artikel klären wir auf, was Naturprodukte sind und warum es ab und an zu leichten Farb- oder Geschmacksveränderungen kommen kann.

Oft erreichen uns Kundenfragen über leichte Veränderungen in unseren Produkten. Da es sich hierbei um Naturprodukte handelt, kann es vorkommen, dass die Eigenschaften der Rohstoffe von Ernte zu Ernte schwanken. Daher sind Abweichungen in Farbe oder auch Geschmack möglich. Natürlich versuchen wir möglichst gleichbleibend zu produzieren. Leider ist dies nicht immer möglich.

WAS SIND NATURPODUKTE?

Naturprodukte, oder auch Naturerzeugnisse werden von der Natur, ohne wesentliche menschliche Eingriffe geschaffen. Die Stoffe werden in Urproduktion gewonnen, so dass ihre stofflichen Eigenschaften gar nicht oder mit nur geringer Veränderung zu unseren Produkten weiterverarbeitet werden. Sie sind weitgehend in der Natur, beziehungsweise natürlich entstanden.
Bei der Herstellung unserer Naturata Produkte werden die Naturerzeugnisse weiterverarbeitet. Da die Naturerzeugnisse nicht mit chemischen Stoffen oder weiteren Zusätzen aufgearbeitet werden, ist keine standardisierte Farbe oder Geschmack der Produkte möglich. In manchen Chargen können diese Produktmerkmale schwanken.

FARB- UND GESCHMACKSUNTERSCHIEDE BEI UNSEREN DINKEL TEIGWAREN

Ein erhöhter Kleie-Anteil in unseren Dinkel Teigwaren sorgten in der Vergangenheit für eine dunklere Färbung des Produkts. Kleie ist ein Nebenprodukt aus der Mehlherstellung. Sie besteht im Wesentlichen aus der Schale des Getreides. In den Getreideschalen sammeln sich eine beachtliche Menge an Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen an. Dies macht Dinkelkleie zu einem besonders gesunden Lebensmittel. Mit der erhöhten Menge an Kleie wirken unsere hellen Dinkel Teigwaren fast wie Dinkel Vollkorn Nudeln. Sie behalten trotzdem weiterhin ihren nussigen Geschmack.

FARBUNTERSCHIEDE BEI UNSEREN KAKAOS

Ähnliches ließ sich auch schon bei unserem Edelkakao beobachten. Die Färbung des Pulvers war in diesem Fall heller als gewohnt. Die Farbe des Pulvers kann je nach Ernte und Verarbeitung durchaus schwanken.Es handelt sich um einen natural Kakao. Daher sind auch weiter keine Zusätze enthalten, die die Farbe oder den Geschmack standardisieren würden.

FARBUNTERSCHIEDE BEI UNSEREN ZUCKERN

Zucker ist nicht gleich Zucker? Tatsächlich gibt es viele Zuckerarten. Der größte Unterschied lässt sich zwischen dem braunen Vollrohrzucker und dem weißen Rohrohr- oder Rübenzucker ausmachen.
Grundsätzlich unterscheiden sich Vollrohrzucker von Rohrohrzucker lediglich durch den Melasse Gehalt. Auch die Nährwerte unterscheiden sich beim eigentlichen Zuckergehalt nur wenig. Vollrohrzucker hat einen Zuckergehalt von 95 g je 100 g. Rohrohrzucker enthält laut Nährwerttabelle 99,6 g Zucker je 100 g. Der Rübenzucker ist besonderes rein mit fast 100 % Zucker je 100 g. Da Zucker auch ein Naturprodukt ist, entscheidet der Melasse Gehalt über die Farbgebung. Mehr Melasse bedeutet eine dunklere Färbung. Unser reinster Zucker ist der weiße Rübenzucker.

27. September 2021
https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2021/09/Blog_Beitragsbild_Nudeln.jpg 533 800 Anita Langer https://blog.naturata.de/wp-content/uploads/2026/10/Naturata-Blog-Logo2026-190x100-1.png Anita Langer2021-09-27 15:12:272021-10-21 09:57:56Produktveränderungen in Aussehen und Geschmack
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